Frischkorngericht – unser variationsreiches Super Power Müsli zum Frühstück

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Täglich gibt es bei uns das sogenannte Frischkorngericht (auch bekannt als Frischkornbrei oder Frischkornmüsli). Das ist so lecker und variationsreich, dass es auch nach Jahren noch unser Lieblingsfrühstück ist. Obendrein ist das Frischkorngericht auch noch äußerst gesund und gilt als einer der Grundpfeiler der vitalstoffreichen Vollwertkost.

Frischkorngericht mit Weizensprossen

Was ist nun dieses “Frischkorngericht”? Ihr könnt es euch als eine Art Müsli vorstellen, das mit frischem unerhitzten Getreide zubereitet wird. Das Frischkorngericht lässt sich super vielfältig zubereiten. Aber bevor wir euch unsere Tipps und Tricks verraten, beginnen wir erst einmal mit dem Originalrezept zum “Frischkornbrei”.

Frischkornbrei Originalrezept

Als Standardrezept wird in vielen Büchern von Dr. Bruker (dem Begründer der vitalstoffreichen Vollwertkost) der Frischkornbrei nach dem Ernährungswissenschaftler Prof. Kollath vorgestellt:

  1. Drei Esslöffel Getreide (z. B. Weizen, Roggen oder eine Mischung aus verschiedenen Getreidearten) werden mit einer Kaffee- oder Getreidemühle grob geschrotet. Drei Esslöffel sind ungefähr 50 g Getreide.
  2. Das geschrotete Getreide wird mit etwas kaltem Leitungswasser zu einem Brei angerührt und bei Zimmertemperatur ca. 5 bis 12 Stunden stehen gelassen (nicht im Kühlschrank).
  3. Nach der Einweichzeit werden klein geschnittenes Obst der Saison, etwas frisch gepresster Zitronensaft, ein Esslöffel Sahne und ein paar geriebene Nüsse ergänzt. Wenn möglich, wird ein geriebener Apfel unter das eingeweichte Getreide gerührt, um das Ganze schön “luftig” zu machen.

Als wir vom Frischkornbrei das erste Mal hörten, waren wir skeptisch. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass rohes Getreide wirklich schmeckt und verdaubar ist. Nach einer kurzen Zeit des Zögerns siegte Sönkes Neugier und er legte sich von seinem knappen Studentenbudget eine kleine Handgetreidemühle aus dem Reformhaus zu.

Unsere anfänglichen Sorgen waren völlig unbegründet. Unser Magen rebellierte nicht und zu unserem Staunen fanden wir das Frischgericht sogar erstaunlich schmackhaft.

Das “geheime” Rezept vom Bruker-Haus

Unser Frischkorngericht fanden wir zwar schon lecker. Bei unseren Seminaren im Bruker-Haus in Lahnstein schmeckte das Frischkorngericht aber noch besser als zu Hause. Die besonderen Kniffe haben wir letztes Jahr im Bruker-Haus bei unserem Praxisseminar kennengelernt:

Früher hatten wir oft den Fehler gemacht, zu viel Wasser beim Einweichen zu verwenden. Dadurch schmeckte unser Frischkornbrei schnell wässrig. Das Einweichwasser solltet ihr also wirklich nur so dosieren, dass das Getreide gut durchnässt ist, aber nicht darin schwimmt.

Zudem wird im Bruker-Haus pro Portion die Hälfte einer Banane mit etwas frischer geschälter Zitrone püriert und dann mit den Körnern vermischt. Auch den Apfel zu reiben oder zu raspeln und unter die Körner zu geben, macht wirklich einen geschmacklichen Unterschied. Seitdem sind wir meist nicht mehr zu faul für diesen extra Arbeitsschritt ;-).
Frischkorngericht Zubereitungsschritte
Zusätzlich wird noch eine ordentliche Portion Sahne verwendet: Für 20 Portionen ca. 1 Liter. Zwar macht die untergehobene Sahne das Frischkorngericht sehr lecker, aber wir versuchen möglichst wenig Milchprodukte zu essen. Deshalb gibt es bei uns das Frischkorngericht mit Sahne nur zu besonderen Anlässen. Ersatzweise nehmen wir manchmal rohköstliches Mandelmus.
Frischkorngericht beim Praxisseminar in Lahnstein

Schrot, Flocken und Sprossen

Traditionell wird das Getreide fürs Frischkorngericht grob geschrotet und eingeweicht. Durch das Einweichen werden die Körner weicher und sind dadurch leichter zu kauen. Zudem werden beim Einweichen Enzyme aktiv, ähnlich wie beim Züchten von Sprossen. Unser Körper kann dadurch die Nähr- und Vitalstoffe leichter verdauen. Darüber hinaus sind diese aktiven Enzyme selbst wichtige Vitalstoffe für unseren Körper.

Die Standardzubereitung vom Frischkorngericht könnt ihr prima variieren:

  • Wer es kernig mag, kann das Getreide frisch schroten und ohne Einweichzeit essen. Buchweizen und Hafer sind selbst frisch geschrotet angenehm weich. Für andere Getreide braucht ihr gute Zähne ;-).
  • Besonders lecker finden wir über zwei bis drei Tage Getreidesprossen zu ziehen und damit unser Frischkorngericht zu verfeinern. Mit einer Flockenquetsche lassen sich sogar frische Getreideflocken selbst herstellen. (Die Getreidesprossen und -flocken werden dann nicht noch extra über Nacht eingeweicht.)
  • Ihr könnt auch ganz vom traditionellen Frischkorngericht abweichen und z.B. mit ganz fein gemahlenem frischen Mehl einen “Frischkorn-Shake” oder “Powerdrink” mixen. Rezeptanregungen findet ihr im Blog von Dagmara und im Vollwert-Forum .

Die richtige Küchenausstattung

Es heißt immer “Getreidekörner schroten”, aber wie bekommt man diese am besten klein? Für das Mahlen und Schroten der Getreidekörner verwenden wir in unserer Küche eine elektrische Getreidemühle. In den Urlaub nehmen wir meist unsere kleine Handmühle mit. Ihr könnt aber auch eine kleine Kaffeemühle zum Schroten verwenden (dann natürlich keinen Kaffee darin mahlen ;-)).
Unsere Küchenausstattung zur Zubereitung des Frischkorngerichts

Falls ihr keine Mühle besitzt, könnt ihr auf geeignete Mixer oder Küchenmaschinen zurückgreifen. Mit dem Mahlaufsatz vom Mixer “Personal Blender” lassen sich beispielsweise auch Körner mahlen. Die Küchenmaschine “Thermomix” eignet sich ebenso gut zum Zerkleinern der Körner. Nur lässt sich bei diesen Varianten nicht so schön der Mahlgrad wie bei einer Mühle einstellen.

Um Getreideflocken selbst herzustellen, braucht ihr einen Flocker bzw. eine Flockenquetsche. Wir besitzen leider noch keine Flockenquetsche, liebäugeln aber schon länger mit einer ;-).

Getreidesprossen ziehen wir in Keimgläsern. Alternativ funktionieren auch größere Einmachgläser mit Löchern im Schraubdeckel.

Im Körnerparadies

Wir essen nicht jeden Tag das gleiche Getreide, sondern wechseln öfters mal durch. Meist verwenden wir eine Mischung aus zwei bis drei verschiedenen Getreidesorten. Diese Abwechslung ist sinnvoll, denn unterschiedliche Getreidesorten besitzen einen unterschiedlichen Gehalt an biologischen Wirk- bzw. Vitalstoffen wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Außerdem hat jedes Getreide sein eigenes Aroma, was geschmacklich für Abwechslung sorgt.

Ins Frischkorngericht passen fast alle Getreidesorten wie beispielsweise Dinkel, Einkorn, Emmer, Gerste, Hafer, Hartweizen, Hirse, Kamut, Reis (Naturreis), Roggen, Triticale und Weizen. Auch glutenfreie Pseudogetreide wie Amaranth, Buchweizen und Quinoa sind geeignet.

Getreideauswahl aus unserem Vorratsschrank

Nur unerhitztes und keimfähiges Getreide

Die einzige Auswahlbedingung fürs Getreide im Frischkorngericht ist, dass die Körner unerhitzt und keimfähig sind. Wenn Getreidekörner noch keimfähig sind, ist das ein Zeichen, dass das Getreide reif geerntet und die Körner nicht beschädigt wurden. Nur dann ist ein Optimum an Vitalstoffen enthalten. Um die Keimfähigkeit zu überprüfen, machen wir öfters mal eine so genannte Keimprobe von unserem Getreide, indem wir versuchen Sprossen daraus zu ziehen.

Es ist ebenfalls wichtig, dass das Getreide nicht gebacken, gekocht oder auf andere Art erhitzt wird. Dabei gehen insbesondere Enzyme und Vitamin B1 verloren. Bereits durch die 50 g unerhitztes Getreide im Frischkorngericht wird ein wichtiger Beitrag für den täglichen Mindestbedarf an B-Vitaminen geleistet. (Für andere Vitalstoffe aus dem Getreide gilt das natürlich auch.)

Körnertipps

Im Großen und Ganzen könnt ihr die Getreide verwenden, wie ihr wollt. Nur bei einigen Getreidesorten gibt es ein paar Kleinigkeiten beachten:

  • Buchweizen weichen wir im Ganzen ein. Wenn ihr Buchweizen schrotet und einweicht, wird dieser schleimig. Das schmeckt zwar, aber die Konsistenz ist schon komisch ;-). Buchweizen könnt ihr stattdessen kurz vorm Essen schroten oder auch ohne Einweichen im Ganzen übers Frischkorngericht geben. Dies wird dann schön knusprig.
  • Als Hafer und Gerste verwenden wir sogenannten Nackthafer (bzw. Sprießkornhafer) und Nacktgerste (bzw. Sprießkorngerste). Das sind spezielle Züchtungen ohne eine fest anliegende harte Spelzschale. Bei “normalem” Hafer und “normaler” Gerste wird durch das Entspelzen oft der Getreidekeim beschädigt. Dadurch geht die Keimfähigkeit verloren.
  • Hafer weichen wir nur ungeschrotet als ganze Körner ein, da geschroteter Hafer beim Einweichen über Nacht bitter wird. Das ist zwar nicht giftig, lecker allerdings auch nicht mehr… Den Fehler haben wir nur einmal gemacht ;-). Alternativ schroten wir die Körner morgens frisch und essen den Hafer ohne vorherige Einweichzeit. Das ist vor allem praktisch, wenn wir abends vergessen haben Körner einzuweichen. Mit Hilfe einer Flockenquetsche könnt ihr auch wunderbare Haferflocken herstellen.
  • Hirse und Reis mahlen wir lieber mehlfein. Denn beide bleiben als eingeweichtes Schrot ziemlich hart und dann knirscht es unschön zwischen den Zähnen ;-). Wir finden den Geschmack pur zu fade und mischen Hirse & Reis lieber mit anderen Körnern.
  • Gerste und Roggen schmecken uns pur zu kräftig. Wir verwenden sie lieber in Kombination mit milderen Getreide wie Dinkel oder Weizen.
  • Grünkern solltet ihr nicht verwenden. Denn Grünkern ist unreif geernteter Dinkel, der bei Hitze getrocknet wurde. Dieser ist somit weder roh, noch keimfähig.

Frischkorngericht mit frisch gemahlenen Hafer und Buchweizen

Variation über Variation

Bei der Getreideauswahl und -zubereitung gibt es schon unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Dies setzt sich dann beim Obst und den Nüssen fort.

Obst wählen wir einfach je nach Saison, wobei wir fast ganzjährig Bananen und Äpfel verwenden. Im Winter essen wir beispielsweise gerne Birne, Orange, Mandarinen und Kaki oder selbst eingefrorene Beeren. Im Sommer und Herbst, wenn viele einheimische Beeren reif sind, ist die Auswahl besonders groß.

Auch die Nüsse lassen sich schön variieren. Am besten ist es rohe, unbehandelte Nüsse zu verwenden. Gar nicht so einfach, denn viele Nüsse werden bei über 40°C getrocknet. Roh sind in der Regel europäische Mandeln, Aprikosenkerne, Haselnüsse und frische Kokosnuss – selbst gesammelte Walnüsse im Herbst natürlich auch.

Normale Cashewkerne, kalifornische Mandeln und oft auch gekaufte Walnüsse sind erhitzt. In speziellen Rohkost Versandshops gibt es verschiedenste exotische Nüsse in Rohkostqualität. Nur leider sind rohe Cashewkerne & Co nicht gerade günstig.

Neben Nüssen könnt ihr natürlich auch verschiedene Saaten wie Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsaat, Kürbiskerne und Chia verwenden.

Gerne verfeinern wir unser Frischkorngericht mit Gewürzen wie Zimt oder gemahlener Vanilleschote. Für besondere Anlässe gibt es auch mal rohes Nussmus, rohe Kakoanibs oder rohes Kakaopulver.

Was gehört nicht ins Frischkorngericht?

Nach den ganzen Variationsmöglichkeiten gibt es auch ein paar Dinge, die nicht ins Frischkorngericht gehören – auch wenn sie zunächst eine gute Ergänzung zu sein scheinen. Es geht darum möglichst frische und naturbelassene Lebensmittel für das Frischkorngericht zu verwenden.

Trockenfrüchte, gekochtes Obst und Obst aus der Dose gehören daher nicht ins Frischkorngericht. Bei empfindlichen Personen können sie zu Verdauungsbeschwerden führen. Auch Honig und andere Süßungsmittel werden nicht ins Frischkorngericht gegeben. Durch das Obst sollte das Gericht süß genug sein – außer ihr verwendet zu viele rote Johannisbeeren ;-).

Zusätzlich wird von Joghurt, Milch und Quark abgeraten, da diese ebenfalls Verdauungsprobleme verursachen können und der hohe Eiweißanteil bestimmte Krankheiten begünstigen kann. Außerdem ist die heutige Milch schon lange nicht mehr das, was sie mal war (aber das ist ein ganz eigenes Thema…). Sahne ist in Ordnung, da sie vor allem Fett und nur wenig tierisches Eiweiß enthält. Abgesehen davon wird Sahne nicht in großen Mengen verzehrt. Streng genommen ist Sahne allerdings auch nicht mehr frisch, da es ausschließlich erhitzte Sahne zu kaufen gibt. Auch aus diesem Grund gibt es bei uns eher selten Sahne im Frischkorngericht. Wenn wir Sahne essen, dann nur Bio-Sahne und ohne den Zusatzstoff Carrageen.

Keine gekauften Haferflocken oder gekauftes Müsli

Gekaufte Haferflocken gehören ebenfalls nicht ins Frischkorngericht, da diese immer wärmebehandelt sind. Sonst würde der aufgebrochene Getreidekeim schnell bitter werden. Durch die lange Lagerung im aufgebrochenen Zustand gehen darüberhinaus weitere Vitalstoffe verloren. Besonders gesund sind gekaufte Haferflocken also nicht mehr. Wenn ihr gerne gesunde Haferflocken oder andere Flocken essen wollt, ist eine Flockenquetsche eine gute Investition. Auch sonstiges gekauftes Müsli ist immer hitzebehandelt und oft mit Fabrikzucker gesüßt. Gekauftes Müsli ist deshalb ebenfalls kein Bestandteil eines echtes Frischkorngerichts.

Nur zum Frühstück?

Dr. Bruker schreibt in seinen Büchern, dass die Tageszeit zu der das Frischkorngericht gegessen wird “ohne Belang ist”. Ihm war es wichtig, dass überhaupt einmal täglich unerhitztes Getreide gegessen wird. Wir mögen das Frischkorngericht am liebsten zum Frühstück: Abends Getreide schroten und über Nacht einweichen – morgens die restlichen Zutaten ergänzen und ein leckeres Frühstück genießen. Ihr könnt das Frischkorngericht aber auch herzhaft zubereiten und zu anderen Tageszeiten essen (z. B. Getreidesprossen über einen gemischten Salat geben).

Und wer hats erfunden? Die Schweizer!

Auch wenn der Eindruck entstehen könnte, wurde das Frischkorngericht nicht von Dr. Bruker oder Prof. Kollath erfunden. Dr. Bruker beruft sich vielmehr auf den Schweizer Gesundheitspionier Bircher-Benner, auf den auch unser heutiges Müsli zurückgeht. Bircher-Benner wiederum griff ein lokales Alpengericht auf. Die Ursprünge reichen aber sicherlich noch weiter zurück. Denn Breie aus rohem und gekochten Getreide sind sehr alt und haben die Menschheit schon seit Jahrtausenden begleitet.

Fazit

Wir mögen das Frischkorngericht, weil es richtig zubereitet super lecker schmeckt, gesund ist, lange satt macht, sich schnell zubereiten lässt und überaus variationsreich ist.

Frischkorngericht traditionell mit eingeweichten Getreide und Buchweizen

Bislang haben alle unsere Gäste (keine Vollwertköstler), denen wir das Frischkorngericht serviert haben, gerne Nachschlag genommen. Wir wurden sogar schon gefragt, wann es wieder das “leckere Körnermüsli” bei uns gibt ;-).

Was ist euer Lieblingsfrühstück? Habt ihr Fragen zum Frischkorngericht?

Hier ist nun unser Basis-Rezept:

“Bruker-Haus Frischkorngericht” mit Verfeinerung á la Melanie und Sönke

Für 1 Portion
3 EL Getreide (ca. 50 g)
1 Banane: 50% püriert oder mit der Gabel zerdrückt, 50% geschnitten
⅛ – ¼ Zitrone, geschält und mit der Banane püriert (optional)
½ Apfel (oder 1 kleiner Apfel), gerieben oder geraspelt
1 – 2 EL Bio-Sahne, steif geschlagen (vegane Alternative: 1 TL rohköstliches Mandelmus)
ein paar rohe Nüsse (z.B. Haselnuss, frische Kokosnuss oder Mandeln) oder Saaten (Chia, Kürbiskerne, Leinsaat, Sesam, Sonnenblumenkerne)
frisches Obst der Saison

zur besonderen Verfeinerung (optional)
Zimt
gemahlene Vanilleschote
rohes Kakaopulver oder rohe Kakaonibs (an Festtagen ;-))

  1. Pro Person ca. 50 g Getreide grob schroten und mit etwas kaltem Leitungswasser verrühren. Dabei mit dem Wasser sparsam sein! Das Getreideschrot über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen.
    Alternativ: Am Morgen Getreide frisch schroten, Getreideflocken frisch quetschen oder selbst gezogene Getreidesprossen verwenden.
  2. Eine ordentliche Portion Bio-Sahne schön steif schlagen (ca. 1 – 2 EL pro Person).
    Vegane Alternative: 1 TL rohköstliches Mandel- oder Nussmuss
  3. Die Zitrone schälen und die Kerne entfernen. Die Hälfte der Banane mit der frischen Zitrone pürieren.
    Alternativ: Die Banane mit der Gabel zerdrücken und mit etwas frischen Zitronensaft beträufeln.
    Die Zitrone könnt ihr auch komplett weglassen. Diese verhindert nur, dass die Banane und der Apfel braun werden.
  4. Einen Apfel reiben oder raspeln.
  5. Den geriebenen Apfel, die pürierte Banane und die geschlagene Sahne (alternativ: Mandelmus) mit den Körnern vermischen. Pur (ohne Sahne oder Mandelmus) schmeckt das Frischkorngericht auch gut.
  6. Anschließend noch die restliche Banane sowie Obst der Saison (Menge nach Hunger) klein schneiden. Einen Teil davon unter die Körner heben und das Frischkorngericht mit den restlichen Früchten dekorieren.
  7. Die Nüsse (oder Saaten) ggf. klein hacken und über das Frischkorngericht streuen.
  8. Nach Wunsch das Frischkorngericht mit Zimt, Vanille oder rohen Kakaonibs (nicht täglich) verfeinern.

Buchtipp

Zum Frischkorngericht gibt es ein schönes Büchlein „Mit Vollkorn in Bestform“ (Amazon-Link) von Ilse Gutjahr. Dort findet ihr viele weitere Informationen und Rezepte rund um das Frischkorngericht.

140 Kommentare

  1. Hallo,
    das ist wieder ein sehr informativer Artikel. Ich esse auch sehr gerne das Frischkorngericht zum Frühstück, bzw. bei der Arbeit. Das Obst bereite ich bereits abends vor und lagere es im Kühlschrank. So braucht am morgen nur noch alles zusammengerührt werden. Nehme ich es mit, kommt es dann in ein Glas.
    Bisher habe ich immer einen „Schwups“ frische Sahne über mein Gericht gegossen. Die Banane mit der Zitrone probiere ich einmal aus und auch die Sprossen finde ich eine schöne Idee.
    Könnt ihr auf das Sprossen ziehen noch einmal genauer eingehen?

    viele Grüße
    Sperling

  2. Bei uns gibt es den „Friko“ auch jeden Morgen, mein Mann steht jeden Früh ne halbe Stunde früher auf um ihn für uns alle zu machen. Und das um 4.30 Uhr. Allerdings weichen wir die Körner nicht ein sondern mahlen sie frisch, oder flocken sie, sonst ist uns das Ganze zu schlotzrig. Unsre Mägen sind ja Vollkorn gewohnt.
    Das habt Ihr wirklich ganz toll geschrieben und erklärt.
    Ganz liebe Grüße
    Katrin

  3. Ein herzliches Dankeschön für diesen ausführlichen, äußerst informativen Artikel. Am meisten lerne ich aus Euren Blogposts! (Und ich habe viele Blogs abonniert.) Viele Grüße Vera

  4. Vielen Dank für den tollen Artikel. Das macht Appetit. Werde gleich noch Getreide schroten und einweichen 😉 Eine Frage zu dem Wasser. Nehmt ihr normales Leitungswasser oder filtert ihr euer Wasser?

    Lieben Gruß
    Steffi

    • Wir nehmen normales Leitungswasser. Ganz sicher sind wir uns allerdings nicht, wie gut das tatsächlich ist. Einige Medikamentenrückstände und Chemikalien sollen angeblich nicht rausgefiltert werden und mit Sicherheit ist die Wasserqualität auch vom Wohnort abhängig. Zum Pro & Contra von gefiltertem Wasser gibt es leider so viele widersprüchliche Infos, dass wir uns bislang noch keine abschließende Meinung gebildet haben. Verwendest du einen Wasserfilter?

  5. Was die Wasserfilter betrifft geht es mir ähnlich wie euch. Ich habe schon viel gehört und gelesen, einiges war widersprüchlich und somit bin ich noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung gekommen. Ich liebäugele mit so einem Gerät:

    http://www.keimling.de/weitere-rohkost-geraete/wasserfilter.html

    • Das Gerät klingt ganz gut, hatten wir uns auch schon angeschaut: Es wird kein Strom benötigt und es lässt sich einfach neben dem Wasserhahn aufstellen. Leider ist bei uns dort kein Platz mehr… Nur das regelmäßige Austauschen der Filter verursacht laufende Kosten.

      Wir sollten uns mit der Wasserproblematik noch mal eingehender beschäftigen. Hast du zufällig eine gute Literaturempfehlung für uns?

  6. Hallo,

    mein Mann und ich essen auch seit sechs Jahren jeden Morgen ausschliesslich das
    Frischkorngericht. Von der Zubereitung her ist es so ähnlich, wie ihr es beschrieben habt,
    nur die Zitrone verwenden wir nicht.
    Das Getreide wird öfter gewechselt, aber zu dem 50 g geschroteten und eingeweichten
    Getreide kommt noch etwas frisch geflockter Hafer dazu.
    Im Moment geben wir auch gerne Mango und Nektarinen dazu.
    Zum Einweichen des Getreides verwenden wir stilles Wasser aus Glasflaschen.
    Bei Leitungswasser habe ich ein ungutes Gefühl.
    Liebe Grüße
    Marita

    • Mit der Wasserproblematik wollen wir uns unbedingt noch mehr auseinandersetzen! Manchmal kaufen wir im Bioladen “St. Leonhard” in Glasflaschen. Aber auf die Dauer ist uns das auch zu teuer und zu schwer. Da wir kein Auto besitzen, überlegen wir uns zweimal, was wir den Berg zu unserer Wohnung herauf schleppen ;-).

  7. Kann man eigentlich auch mehr als 3 EL Getreide nehmen? Und muss dieses bei der Verwendung von Sprossen evtl. verringert werden?
    Viele Grüße
    Sperling

    • Oh, das haben wir vergessen zu erwähnen. Sönke isst meist mehr als 3 EL Getreide (mindestens 70 g). Sönke ist ja auch viel größer als ich und hat mehr Hunger ;-). Wenn wir noch Sprossen da haben, reduzieren wir die Getreidemenge, die wir einweichen ein wenig, so dass wir wieder auf ca. 50 g für mich bzw. 70 g für Sönke kommen. Oder wir essen nur die Sprossen. Diese wiegen wir dann aber nicht extra ab.

  8. Hallo ihr beiden,

    das von euch genannte Wasser habe ich auch schon gekauft, war mir dann auf die Dauer
    ebenfalls zu teuer.
    Seit einiger Zeit kaufe ich das stille Wasser “ Bergische Waldquelle “ in 0,75 l Glasflaschen,
    das ist doch um Einiges günstiger.
    VG Marita

  9. Ich esse am liebsten Porridge, allerdings steige ich bei wärmeren Temperaturen dann doch auf etwas kaltes um und mach mir aus den Haferflocken so eone Art Frischflockenbrei. Ich nehme immer Nackthafer und weiche die Flocken mit Mandeln über Nacht ein, ist bei mir nie bitter geworden. Morgens kommt dann noch geraspelter Apfel, Zimt und Beeren dazu sowie etwas Sahne oder Sojamilch. Ich kann euch folgende Flockenquestche
    http://www.amazon.de/FlicFloc-KoMo-Flockenquetsche/dp/B004VEGK28/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1372001490&sr=8-2&keywords=flicfloc
    empfehlen, funktioniert super, ist klein, ganz leise und kommt ohne Strom aus.

    • Faszinierend, dass der Hafer bei dir nicht bitter wird. Im Vollwert-Forum haben wir aber auch schon gelesen, dass dies nicht immer der Fall ist. Danke für den Link zur Flockenquetsche. Vielleicht ein gutes Geschenk zu unserem 2. Hochzeitstag im Juli ;-).

      • Ich wollte nur mal anmerken, dass Miriam ihren Nackthafer ungeschrotet einweicht. Ihr habt ja oben geschrieben, dass er bitter wird, wenn ihr ihn nach dem schroten noch einweicht.

  10. Ich habe Euren Blog gestern entdeckt und bis gerade eben von hinten nach vorne durchgelesen. Jetzt möchte und muss ich Euch dringend sagen, dass ich mich nicht nur super informiert und inspiriert, sondern auch wirklich gut unterhalten fühle. Ich liebe Euren Schreibstil, ich mag die Bilder und Eure sympathische Art ist die Kirsche auf der Bio-Sahnehaube 😀
    Vielen Dank dafür und: Meeeeeeehr!

  11. Mal wieder ein schöner Artikel von euch! Was ich in letzter Zeit auch ausprobiert und für gut befunden habe: Nüsse und Sonnenblumenkerne auch schon abends mit einzuweichen. Schmeckt ein klein wenig anders, da die Nüsse nicht mehr ganz so hart sind, ich mag das ab und zu auch ganz gerne.

    • Dankeschön :-). Nüsse und Saaten einweichen, machen wir auch manchmal. In der Rohkostbewegung wird dies ja empfohlen, da beim einsetzenden Sprossvorgang Enzyme aktiviert und Nährstoffinhibitatoren abgebaut werden. Wir finden z. B. über Nacht eingeweichte Mandeln und Sonnenblumenkerne sehr lecker.

  12. Hallo Melanie und Sönke,
    heute bin ich neu auf Euren Blog gestoßen und bin restlos begeistert. Ich selber lebe vegan und habe meine liebe Müh zwischen vielen „Puddingveganern“ gesunde, vollwertige Rezepte zu finden. Eure Seite schließt diese Lücke! Dazu noch auf eine ganz charmante Art und Weise. Ich lese Eure Zeilen sehr gerne, Ihr schreibt als würdet Ihr mit engen Freunden reden. Kommt bei mir ganz toll an. Ein großes Lob und macht weiter so! Ab heute seit Ihr abonniert 😉
    Eine Frage habe ich an Euch: Ihr schreibt, dass Ihr unter anderem aufgrund vieler Allergien zu Dr. Brukers vitalstoffreicher Vollwertkost gekommen seid.
    Euer Rezept vom Frischkornbrei hat es mir angetan, aber ich traue mich als Allergikerin nicht so richtig ran. Zu oft wurde ich schon von Allergologen vor rohem Getreide gewarnt. Wie sieht das bei Euch aus? Hattet/habt Ihr Pollenallergien gegen Getreide bzw. Gräser? Habt Ihr keine Kreuzreaktionen entwickelt?
    Liebe Grüße
    Jana

    • Wir freuen uns, dass dir unser Blog so gut gefällt, auch wenn unsere Rezepte nicht alle vegan sind.

      Als ich vor einigen Jahren anfing, den Frischkornbrei zu essen, war einige Monate zuvor bei einem Allergietest eine Weizenallergie festgestellt worden. Deshalb haben wir lange Jahre keinen Weizen gegessen und unser Frischkorngericht oft mit Dinkel zubereitet. Als einige Jahre später nochmal ein Allergietest gemacht wurde, konnte keine Weizenallergie mehr bei mir festgestellt werden.

      Schon als Kind habe ich eine Allergie gegen Gräser gehabt (und bereits als Baby Neurodermitis). Dazu gesellten sich über die Jahre dann noch Allergien gegen Haselnuss-, Birken- und andere Baumpollen dazu. Mit der Zeit entwickelten sich dann Kreuzallergien bezüglich diversen Lebensmitteln. Das betraf insbesondere Äpfel, Erdbeeren, Zitrone, Kiwis, Kirschen, Haselnüsse und Walnüsse. Davon bekam ich schnell juckende Hände und z.T. dicke Lippen. Im Frischkornbrei habe ich das alles daher erst einmal nicht gegessen. Meist gab es dann einfach nur Banane und Birne.

      Diese Pollen und Nahrungsmittelallergien verschwanden lange Zeit nicht. Erst als wir uns nicht nur konsequent vollwertig, sondern auch vollwertig tiereiweißfrei ernährten, verschwanden diese
      Allergien.

      Vollwertig tiereiweißfrei heißt nicht vegan. Milchprodukte mit einem hohen Fettanteil dürfen weiterhin gegessen werden wie z. B. Butter, Sahne oder Schmand. Aber alle anderen Nahrungsmittel mit hohem Tiereiweißanteil haben wir aus unserer Ernährung gestrichen – also Eier, Käse, Milch, Joghurt, Quark, Fleisch und Fisch.

      Heute kann ich Äpfel, Erdbeeren, Zitrone, Kiwis, Kirschen, Haselnüsse und Walnüsse essen, ohne dass ich Probleme davon bekomme. Mit Heuschnupfen hatte ich dieses Jahr auch keine keine Probleme mehr. Das ändert sich aber sofort, wenn ich zu viel tierisches Eiweiß esse. Ich hoffe, dass sich diese Empfindlichkeit über die Jahre wieder beruhigt.

      Liebe Grüße

      • Hallo Sönke und Melanie,

        das klingt wirklich toll! Erstaunlich, dass Du Dinkel von Anfang an gut vertragen hast, da es doch die Urform des Weizens ist. Aber wer heilt, hat recht 😉

        Ich habe in letzter Zeit, angestoßen durch Euren Blog, nun einige Bücher von Dr. Bruker gelesen und bin mehr und mehr angetan von seiner Lehre. Leider habe ich furchtbar viele Allergien, die mir die Auswahl schwer machen für die Frischkost, aber ich bin guter Dinge meine Nischen z.B. beim Getreide zu finden.
        Ich hoffe, genauso wie Du, auch bald von durchschlagenden Erfolgen berichten zu können. 😉

        Liebe Grüße
        Jana

        • Wir drücken dir die Daumen, dass du deine Allergien auch in den Griff bekommst. Falls du noch Fragen kannst du dich gerne an uns wenden.

          Ein guter Weg ist es viel Frischkost zu essen, damit du reichlich Vitalstoffe aufnimmst. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, wenn du an so vielen Allergien leidest…

          Wichtig ist bei Allergikern auch die Störfaktoren wegzulassen, allen voran tierisches Eiweiß und auch Eiweißkonzentrate pflanzlichen Ursprungs wie Tofu oder Saitan. Besser ist es ganze Bohnen und Linsen zu kochen, die Eiweiß in einem natürlichen Verhältnis beinhalten.

          Natürlich solltest du auch die anderen üblich Verdächtigen (Fabrikzucker, minderwertige Öle und Fette, Auzugsmehl) streichen bzw. ersetzen.

          Bestimmt würde es dir auch helfen eine Sprechstunde bei Dr. Birmanns im Bruker-Haus zu vereinbaren http://ggb-lahnstein.de/Sprechstunden.html. Leider sind die Wartezeiten sehr lang, bevor du einen Termin bekommst.

          Dr. Bruker ist übrigens nicht der Einzige, der eine effektive vollwertige Ernährung empfiehlt. Im deutschsprachigen Raum ist auch Dr. Schnitzer ein bekannter Autor und Arzt. Aus den USA sind uns ebenfalls einige Ärzte und Wissenschaftler bekannt, die ähnlich wie Dr. Bruker und Prof. Kollath argumentieren und behandeln (z.B. Joel Fuhrman, Dean Ornish, T. Colin Campbell, Caldwell Esselstyn, Neal Barnard, John A. McDougall). Das ein oder andere Buch dieser Experten wurde bereits ins Deutsche übersetzt.

          Liebe Grüße

          • Hallo Ihr Zwei,

            Professor T.Colin Campbells „China Study“ war vor 3 Jahren tatsächlich der Anlass für mich Veganerin zu werden. Hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen, zusätzlich aus ethischen Gründen. Mein Mann und mein Sohn leben seitdem vegetarisch.
            Eine sogenannte Pudding Veganerin war ich, aufgrund meiner Recherchen und dem gesundheitlichen Ansporn, nie. Tofu, Seitan und Tempeh verwende ich nicht, genauso wie alle anderen Fertigprodukte. Mein Anliegen war es immer nur unverarbeitete, lebendige, möglichst biologische „Grundnahrungsmittel“ zu kaufen. Also Gemüse, Obst, volles Getreide und native Öle. Dazu kommen Algen, rohe Kakaobohne, Ursalz, Gewürzsamen, usw.
            Außerdem verwende ich aus Überzeugung keine glutenhaltigen Getreide und keine Auszugsmehle. Ich aß bisher gar kein Brot, sondern habe das volle, oder entspelzte(Quinoa, Hirse) Korn gekocht.
            Öl bestelle ich immer bei der Ölmühle Solling. Ich verwende abwechselnd Rapsöl, Avocadoöl, Traubenkernöl, Hanföl, Mohnöl, Arganöl.
            Aus diesen Gesichtspunkten sprach mich Euer Blog natürlich direkt an. So natürlich wie möglich. Und möglich ist viel 😉

            Was ich von Dr.Bruker, den ich durch Euren Blog erst richtig kennen lernte, nun zusätzlich mitnehme, ist der spezielle Frischkornbrei und das Mahlen bzw. Schroten des keimfähigen Korns zu Hause direkt vor der Verwendung. Nun werde ich auch mal ein frisches Vollkornbrot backen. Ich suche gerade ein Rezept mit Mehl und Schrot.
            Außerdem nehme ich das Selbstbewusstsein mit, mich innerlich gegen die hiesigen Allergologen zu behaupten und mehr Frischkost einzubauen. Ich habe direkt 1/3 umgesetzt, es tut mir gut und ich werde weiter steigern.
            Allerdings kann ich die Regel, täglich 2 Gemüse unter der Erde essen, nicht umsetzen, da ich wegen der Allergie zusätzlich eine Rotationsernährung praktiziere, also nicht täglich mit demselben Nahrungsmittel in Kontakt komme und Wurzelgemüse ist oft rar…

            Wie kann man sich das Brukerhaus vorstellen? Ich mag gerne positiv formulierte, fachlich fundierte Methoden. Entsagung, Kasteiuung und Negativformulierungen haben bei mir keinen rechten Platz. Mir rollen sich dabei direkt die Zehennägel 😉 In den Büchern hatte ich häufig das Gefühl aus dem Zeitgeist heraus abstrahieren zu müssen. Die Phrasen „das darf man nicht“ für mich persönlich umformulieren zu müssen u.v.m
            Wie geht es im Brukerhaus selbst zu?

            Viele sonnige Grüße von Jana

          • Deine Ernährung hört sich bis auf den noch etwas niedrigen Frischkostanteil schon sehr gut an. Wir merken ebenfalls, dass uns viel Frischkost richtig gut tut.

            Die Regel “zwei Gemüse über der Erde und zwei unter der Erde” war eine Orientierung von Dr. Bruker, damit auch wirklich abwechslungsreich gegessen wird. Es ist unserer Meinung nach nicht schlimm, wenn man sich nicht exakt daran halten kann, solange man für Abwechslung & Vielfalt sorgt und nicht nur Gurken, Tomaten und grüne Salatblätter als Salat isst ;-).

            Stimmt, die Wortwahl in den Bücher ist manchmal “etwas altbacken”. Auch wenn die Bücher sprachlich aus einer anderen Zeit stammen, empfinden wir sie als wahre Fundgrube an Hinweisen und Erkenntnissen für die Gesundheit.

            Wir würden sagen, die Stimmung im Bruker-Haus ist freundlich, aber auch konsequent. Leider behaupten manche Personen, dass sie sich vollwertig nach Dr. Bruker ernähren, die Ernährung ihnen aber nicht hilft. Wenn man genau fragt, fällt auf, dass ihre Ernährung nicht wirklich vollwertig ist und z.B. gekaufte Haferflocken als Frischkorngericht gegessen wird….

            Dr. Birmann, der ärztliche Leiter des Bruker-Hauses, und Dr. phil. Mathias Jung als Gestalttherapeut sind öfters auf Vortragsreise in Deutschland unterwegs. Leider sind gerade auf der Website nicht so viele Termine gelistet. Nach der Sommerpause wird sich das bestimmt ändern. Vielleicht ist ein Vortrag in deiner Nähe, dann kannst du gut einen ersten Eindruck der beiden bekommen.

            Liebe Grüße
            Melanie & Sönke

  13. Hallo Melanie und Sönke,
    seit zwei Tagen stöbere ich in eurem Blog und bin ganz begeistert.Finde hier viele schöne Anregungen.Macht bitte weiter so.
    Bei mir gehört das Frichkorngericht auch seit ca. drei Jahren zum regelmäßigem Frühstück.Ich quetsche immer eine Banane mit rein,allerdings mag ich den Apfel lieber stückig und statt Sahne gibt es bei mir immer einen EL kaltgepresstes Öl dazu.
    Bei Hafer mach ich es so, ich flocke den in der früh und weiche ihn nur so lange ein bis ich meine restlichen Zutaten zusammengetragen habe.So bleiben die Flocken schön bissfest.

  14. hallo, kann man anstatt der sahne auch 1TL leinöl oder hanföl unterrühen oder sind öle nicht geeignet?

    • Hallo Christian,

      Öle funktionieren auch. Können nur nicht sagen, wie lecker Leinöl oder Hanföl sind, da wir das noch nicht ausprobiert haben. Eventuell könnte ihr intensives Aroma etwas stark durchschmecken. Geschmacklich geeigneter sind vermutlich Nussöle wie Mandel-, Haselnuss- oder Walnussöl. Sönke hat heute morgen Walnussöl probiert. Das war lecker, auch wenn der Geschmack vom Öl etwas unterging.

  15. Hallo,

    muß man überhaupt Öl oder Sahne verwenden? Der geriebene Apfel und eine zerdrückte Banane mit Limettensaft verquirlt reicht mir als Flüssigkeit eigentlich völlig aus.

    Viele Grüße
    Sperling

    • Öl oder Sahne muss man nicht unbedingt im Frischkorngericht verwenden. Wir essen das Frischkorngericht meist auch ohne Sahne oder Öl, aber wir peppen es gerne mit ein paar Nüssen auf.

  16. Ihr zwei Lieben,
    Ihr findet 1/3 der Ernährung bestehend aus Rohkost noch zu wenig? Ich empfinde das als genau richtig für mich und darauf sollte man immer hören, denke ich. Fruktarier möchte ich gar nicht werden. Trotzdem danke für Eure Einschätzung 😉
    Ich wohne übrigens nicht weit weg von Lahnstein. Vielleicht mache ich mal einen Abstecher ins Bruker Haus. Aber ich erahne, das es mir dort sicherlich zu engmaschig sein wird. In der Theorie von Dr. Bruker fühle ich mich durchaus bestätigt, aber fremde Menschenhand macht doch all zu häufig einen Glaubenskrieg daraus. Das widerstrebt mir.
    Dies tut der gesamten Sache allerdings keinen Abbruch, indem ich das Positive für mich aus den Büchern ziehe.
    Macht weiter so! Viel Erfolg!
    Jana

  17. Hallo ihr beiden,

    nun habe ich mich lange durchgesucht im Internet und bin Gott sei Dank auf eure Seite gestoßen. Sehr informativ und gelungen!
    Ich stelle meine Ernährung gerade um. Mein Brot backe ich schon länger selber und möchte nun eine Getreidemühle kaufen. Bin aber unsicher ob ich eine Kombimühle hole oder doch nur eine einzelne. Ihr habt ja jetzt eine Flockenquetsche. Bisher habe ich immer Müsli gegessen und werden nun den FKB essen. Ist es geschmacklich ein großer Unterschied ob das Getreide gequetscht oder geschrotet wird?
    Vielleicht könnt ihr mir ja einen Tipp geben.

    Ach ja, was das Gerät neben euren Mühlen und den Thermomix?

    Lg Nathalie

    • Hallo Nathalie,

      herzlich willkommen auf unserem Blog und vielen Dank!

      Der Geschmack von Flocken und Schrot ist schon anders. Vor allem weil das Schrot normalerweise eingeweicht wird und die Flocken direkt frisch ohne Einweichen gegessen werden. Wenn du Hafer und andere Getreide frisch flockst, schmeckt das Frischkorngericht ähnlich wie ein Müsli.

      Auf dem Bild ganz rechts ist unser Personal Blender, den haben wir von Keimling. Das ist ein kleiner Mixer, mit dem sich beispielsweise kleine Mengen Nüsse super gut mahlen lassen. Auch zum Pürieren von Obst ist er gut geeignet.

      Liebe Grüße

  18. Hallo,
    vielen Dank für eure schnelle Antwort. Ich bin ganz begeistert von eurer Arbeit, die ihr euch macht. Die Brotrezepte habe ich schon ausprobiert. Sehr lecker:-)
    Ich werde erstmal eine Mühle kaufen. Den Flocker kann ich mir ja immer noch anschaffen:-)

    Liebe Grüße

    • Das war auch unsere Strategie. Hat gut geklappt. Allerdings wissen wir erst jetzt, nachdem wir einen Flocker haben, was wir bislang verpasst haben ;-).

      Liebe Grüße

  19. Wow, so eine informative Seite, vielen Dank!
    Ich wollte das mit dem Frischkornbrei schon lange mal probieren (bis jetzt war es immer nur Porridge mit Haferflocken vom Discounter), aber habe mich nie an die Sache rangetraut.
    Jetzt habe ich mir aber eine Packung Haferkörner gekauft und bin schon ganz gespannt.

    LG,
    Janine

    • Hallo Janine,

      herzlich willkommen auf unserem Blog :-)! Wir wünschen dir gutes Gelingen und guten Appetit! Wie ist dein Frischkornbrei geworden? Hast du den Hafer frisch geschrotet oder geflockt? Wir geben oft noch direkt vor dem Essen einen kleinen Schluck Wasser in unser Frühstücksschälchen, sonst ist der Hafer etwas trocken.

      Liebe Grüße

      • Vielen Dank, mein erster Versuch war danke euch ein voller Erfolg. :)
        Ich habe den Hafer geschrotet. Zwar stand auf der Packung, man solle ihn über Nacht einweichen, aber nach eurem Erfahrungsbericht habe ich mich davor gehütet. Dann habe ich eine Banane mit Zitrone püriert und etwas geriebenen Apfel untergerührt und das ganze miteinander vermischt. So war es dann auch nicht zu trocken. Früher habe ich immer Porridge gemacht, indem ich gekaufte Haferflocken gekocht habe, aber da das heute morgen genauso gut geschmeckt hat, wird das alte Porridgerezept nun wohl ersetzt.

        Morgen probiere ich übirgens euren Grünkern-Linsen-Aufstrich.

        LG,
        Janine

        • Hi Janine,

          das freut uns, dass dir der Frischkornbrei gelungen ist und so gut geschmeckt hat :-).
          Wir essen auch gerne etwas Buchweizen zusammen mit dem Hafer. Das gibt noch einen leicht nussigen Geschmack und sorgt so für Abwechslung. Praktischerweise braucht Buchweizen ebenfalls nicht eingeweicht zu werden. Gemahlen oder als Flocken ist der auch schön weich.

          Liebe Grüße

  20. Hallo,

    ich hab zwei kleine Kinder und da muss es morgens vor dem Kindergarten mit dem FKB schnell gehen. Unsere schnelle Thermomix-Variante ohne Einweichen: Erst Nackthafer mit 1 EL Leinsamen 10 Sekunden auf Stufe 10 Schroten, dann Äpfel, Banane und Sahne und Zitrone rein und 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Etwas Obst der Saison geschnitten (im Winter nehmen wir gerne gefrorene Himbeeren) und Nüsse drauf, fertig!

  21. Danke für diesen Artikel samt Anleitung und Rezept. Ich war auf der Suche nach einem gesunden Frühstück fürs neue Jahr und esse nun mit schon eine Weile das Frischkornmüsli und es schmeckt wunderbar!
    Fühlt sich an, als hätte mein Körper das gebraucht.
    Ich wünsch euch ein wundervolles 2014!

  22. Sehr aufschlussreicher Artikel – vielen herzlichen Dank für das Teilen Eurer Erfahrungen – das ist wirklich sehr hilfreich!

    Viele Grüße,
    Lucy

  23. Das Ganze ist wesentlich besser verträglich, wenn man das Getreide am Abend vorher einmal aufkocht. Ich bin Allergikerin und kann es roh gar nicht vertragen, einmal aufgekocht jedoch ganz wunderbar.

    • Leider ist es nicht so ideal das Getreide aufzukochen. Denn insbesondere Vitamin B1 ist hitzeempfindlich und geht beim Kochen kaputt. Aber gerade wegen dieses Vitamins wird das Frischkorngericht unerhitzt gegessen. Dennoch ist es immer noch viel gesünder Vollkorngetreide aufzukochen, als fertiges Müsli aus dem Supermarkt oder Bioladen zu essen.

      Reagierst du auf alle rohe Getreidesorten allergisch? Wie zeigt sich die Unverträglichkeit von Getreide? Du könntest auch erst einmal anfangen die Getreidesorten roh zu essen, bei denen du keine Probleme bekommst, wenn du sie roh verzehrst.

      Möglicherweise isst du auch etwas zu deinem Getreidebrei, dass zu Unverträglichkeiten führt. Bei manchen Menschen kann z.B. das Essen von Honig, Trockenfrüchten, gekochtem Obst oder Säften zusammen mit rohem Getreide, Obst oder Gemüse zu Verdauungsproblemen führen. Auch Kaffee, schwarzer & grüner Tee sowie Getreidekaffee können bei Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem ebenfalls zu Beschwerden führen. Einzeln gegessen wird das alles meist gut vertragen, aber nicht in Kombination.

      Bei Allergien ist tierisches Eiweiß typischerweise ein belastender Faktor. Zwar reagiert man normalerweise nicht auf das tierische Eiweiß selbst mit allergischen Reaktionen, aber das tierische Eiweiß belastet den Körper so, dass es zu überschießenden allergischen Reaktionen kommt. Bei einer vollwertigen Ernährung ohne den Verzehr von tierischen Eiweißen verschwinden über die Zeit die allergischen Symptome. Früher konnte Sönke beispielsweise keine rohen Haselnüsse essen und hat davon sofort dicke Lippen bekommen. Seit dem wir uns konsequent vollwertig tiereiweißfrei (kein Fleisch, Eier, Käse, Joghurt, Quark, Milch) ernähren, kann Sönke alles problemlos essen. Auch der Heuschnupfen auf diverse Pollen zeigt sich nicht mehr. Das hätten wir vor unserer Ernährungsumstellung nie für möglich gehalten.

      • Liebe Melanie, lieber Sönke,

        herzlichen Dank für Eure ausführliche Antwort.
        Wenn ich rohes Getreide esse, egal welches, bekomme ich Kratzen im Hals und ich hab das Gefühl, dass die Zunge anschwillt. Auf rohe Haselnüsse reagiere ich extrem empfindlich und im Mund schwillt alles an.
        Auch mit Sojamilch und rohem Getreide klappt es nicht, und die allergischen Reaktionen bleiben. Da ich auch auf Steinobst und Kernobst allergisch reagiere, nehme ich Banane für das Müsli. Diese Allergien sind erst in den letzten Jahren entstanden.
        Ich bin seit längerer Zeit bei einem Arzt für chinesische Medizin in Behandlung, und wir haben den Kompromiss mit dem „einmal aufkochen“ gefunden.
        Ich finde auch, dass das besser als alle Fertigmüslis ist.
        In meiner Ernährung bin ich noch nicht tiereiweissfrei, aber dass ist nach 56 Jahren als Allesesserin nicht ganz so einfach:)

        Ihr habt einen wirklich schönen Blog.
        Einen lieben Gruß.
        Claudia

        • Hallo Claudia,

          bei Sönke war die Entwicklung ähnlich. Mit der Zeit kamen immer mehr Allergien hinzu: Es fing mit Neurodermitis als Baby an und ging über Heuschnupfen auf verschiedene Pollen zu diversen Nahrungsmittelallergien, die immer mehr wurden. Bis auf die Neurodermitis (die auch viel schwächer geworden ist) treten die Beschwerden heute nicht mehr auf. Selbst wenn Sönke Haselnüsse, Äpfel, Kirschen, Kiwis, Erdbeeren, Pflaumen usw. isst, die vor zwei Jahren noch für Kratzen im Hals und dicke Lippen sorgten.

          Das gelingt uns allerdings nur so lange, wie wir uns wirklich konsequent vollwertig ernähren und tiereiweißreiche Zutaten (Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Quark, Joghurt und Eier). Das heißt man hat zwar keine Allergie auf die tiereiweißreichen Produkte selbst, sie begünstigen aber allergische Reaktionen auf andere Stoffe. Auch Sojaprodukte lassen wir weg, denn Soja-Produkte wie Sojamilch und Tofu können durch ihren hohen Eiweißgehalt scheinbar auch allergische Symptome begünstigen. Außerdem essen wir viel frisches Obst- und Gemüse.

          Aufkochen birgt leider das Problem, dass Vitalstoffe verloren gehen, die der Körper benötigt um wieder gesund zu werden bzw. zu bleiben.

          Kennst du das Buch “Allergien müssen nicht sein – Ursachen und Behandlung von Neurodermitis, Hautausschlägen, Ekzemen, Heuschnupfen und Asthma” von Dr. Bruker? Dort wird dies alles ausführlicher beschrieben.

          Liebe Grüße

          • Hallo Ihr Beiden,

            nein, das Buch kenne ich nicht, werd es mir aber auf jeden Fall ansehen.

            Vielen Dank für Eure Mühe, immer so individuell zu antworten. Das ist nicht selbstverständlich. Und die Entwicklung bei Euch zeigt ja, dass es sich wirklich lohnt, die Ernährung umzustellen.
            Mal schauen, wie mir das gelingt.
            Habe heute mein ersten Sauerteigvollkornbrot gebacken. Habt Ihr da ein gutes Rezept?
            Euch weiterhin so viel Erfolg mit eurem Blog.
            Ich werde auf jeden Fall regelmäßig bei Euch vorbeischauen:)

            Alles Liebe für Euch.
            Claudia

          • Hallo Claudia,
            freuen uns, dass wir dich als regelmäßige Leserin gewinnen konnten :-).

            Ein Sauerteigrezept haben wir bisher noch nicht veröffentlicht. Ein gutes Rezept findest du bspw. auf http://www.waldstaudenkorn.de/

            Liebe Grüße

  24. Hallo,

    ihr schreibt, dass Ihr den Hafer als ganzes Korn, also ungeschrotet und nur kurz einweicht esst. Kann ich das auch mit Dinkel machen oder muss dieser geschrotet/geflockt werden?

    Grüße
    Jan

    • Hallo Jan,

      wenn du gute Zähne hast, kannst du Dinkel und andere Getreidekörner ebenfalls im Ganzen über Nacht einweichen ;-). Wir mögen das nicht ganz so gerne, da die Körner uns zu fest bleiben. Das bedeutet eine Menge Kauarbeit ;-).

      Hafer weichen wir über Nacht im Ganzen ein, weil er geschrotet schnell bitter werden kann. Da Hafer im Vergleich zu anderen Getreidekörnern relativ weich ist, schroten oder flocken wir die Körner morgens frisch und geben sie direkt zum frisch geschnittenen Obst.

      Liebe Grüße

      • Ach so hart ist der Dinkel doch auch nicht 😉

        Habt ihr schon den unreifen Dinkel / Grünkern als Alternative versucht?
        Mich hat dieses Grünkern es total angetan, werde mich mal an einen Versuch machen und berichten ob er ebenfalls zu hart bleibt :)

        Tipp: Als Salat den Grünkern kochen (-> weicher) und so dazu geben, gefunden auf http://www.dinkelmehl.info/gruenkern/

  25. Hallo Melanie und Sönke,

    ich verfolge seit längerem die Beiträge in Eurem Blog und habe bereits das ein und andere Rezept ausprobiert und war sehr begeistert. Zurzeit befinde ich mich in einer Stoffwechselkur, mit dem Ziel mein Immunsystem wieder zu stärken und mit dem Ziel, auf eine langfristige, vitalstoffreiche Ernährung umzusteigen. Nach der Stoffwechselkur, Ende nächster Woche, würde ich gerne Euer Frischkorngericht ausprobieren. Wo kauft Ihr das umerhitzte und keimfähige Getreide in Osnabrück ein? Das Getreidekorn auf dem CSA-Hof ist dies ebenfalls unerhitzt und keimfähig?
    Ich besitze seit kurzem einen Thermomix. Könnt Ihr mir sagen, mit welchen Einstellungen das Getreide darin geschrotet werden kann?
    Vielen Dank und liebe Grüße, Anett
    Ich freue mich auf viele, weitere tolle Informationen von Euch.

    • Hallo Anett,

      vielen Dank für dein Feedback :-)!

      Unser Getreide kaufen wir im Bioladen Kathrinchen (Augustenburger Straße 24). Falls sie nicht da sind, werden uns dort auf Wunsch auch größere Pakete bestellt z. B. nehmen wir vom Nackthafer meist 2,5 kg oder 5 kg, 1 kg ist viel zu schnell alle ;-). Dinkel, Weizen, Roggen, Nacktgerste und Nackthafer kommen direkt vom Meyerhof in Belm.

      Zur Zeit bekommen wir Dinkel und Roggen (Lichtkornroggen) von unserem CSA-Hof. Der Roggen ist bislang super gekeimt. Der Dinkel keimt, wie auch der meiste aus dem Bio-Laden, leider nicht so besonders gut.

      Im Thermomix mahlen wir das Getreide auf der höchsten Stufe 10. Je länger, desto feiner wird das Schrot bzw. Mehl. Fürs Frischkorngericht reichen vermutlich 10 bis 20 Sekunden, kommt darauf wie körnig du es haben möchtest. Allerdings braucht man beim Mahlen im Thermomix schon fast Ohrenstöpsel, da es recht laut wird ;-).

      Liebe Grüße

  26. Hallo Ihr zwei,

    ich danke Euch für Eure schnelle und hilfreiche Antwort. Dann werde ich an der Augustenburger Straße einmal vorbeischauen. Da ich noch absolut unerfahren bin, habe ich ganz sicher noch die ein oder andere Frage an Euch; ich hoffe, das ist okay. Hier geht es schon los: Woran erkennt man unerhitztes und keimfähiges Korn?
    Da Ihr mir zum Korn schon einen guten Einkaufstip gegeben habt, könnt Ihr mir sicher auch sagen, woher Ihr Eure Nüsse bezieht? Außerdem würde mich noch interessieren, wie Ihr zu dem Thema Nahrungsergänzungsmittel steht, rein biologisch, hochwertig und natürliche Vitalstoffpräparate? Ich habe gerade das Buch „Die Vitalstoff-Entscheidung“ von Dr. Petra Wenzel dazu gelesen. Fazit: Trotz gesunder Ernährung, würden wir nicht die optimale Menge an Vitaminen und Mineralien zu uns nehmen. Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinung. LG Anett

    • Am Aussehen ist keimfähiges Getreide leider nicht zu erkennen, da hilft nur eine Keimprobe. In unserem Artikel über das Ziehen von Getreidesprossen haben ausführlich beschrieben, wie dies funktioniert. Bei Hafer und Gerste solltest du darauf achten, dass du Nackthafer, Nacktgerste bzw. Sprießkornhafer, Sprießkorngerste kaufst. “Normaler” Hafer und “normale” Gerste sind meist nicht keimfähig, da durch das Entspelzen leicht der Keimling beschädigt werden kann. Die meisten Getreide lassen sich leicht im Keimglass sprossen, nur Hafer mag das nicht so und bedarf (eigentlich) einer gesonderten Methode. Am besten geht es, den Hafer zwischen zwei angefeuchteten Geschirrhandtüchern zu keimen.

      Nüsse kaufen wir nur in Bioqualität im Bioladen oder manchmal auch bei dm. Wir achten darauf europäische Mandeln zu kaufen und keine kalifornischen Mandeln. Kalifornische Mandeln sind durch gesetzliche Bestimmungen immer wärmebehandelt. Europäische Mandeln sind eigentlich immer noch keimfähig. Einige andere Nüsse werden dagegen bei über 40°C getrocknet. Manchmal Nüsse gönnen wir uns daher auch mal welche in Rohkostqualität, die wir bei Rohkost-Versanhdhändler wie prohviant bestellt. Allerdings sind diese relativ teuer.
      Im Herbst sammeln wir gerne Walnüsse und Haselnüsse, wobei wir da schnell sein müssen. Die tierische und menschliche Konkurrenz ist groß in Osnabrück ;-).

      Das Buch von Frau Wenzel kennen wir nicht, daher können wir zu ihrer Argumentation leider nichts sagen. Wäre bestimmt mal interessant es zu lesen. Um optimal Vitalstoffe aufzunehmen, essen wir so natürlich wie möglich, getreu dem Motto der vitalstoffreichen Vollwertkost “Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich”. Also viel frisches Obst und Gemüse aus biologischen Anbau, Sprossen, Getreideprodukte aus richtigen Vollkorn, naturbelassene Öle usw. Dann sollten wir auch alle Vitalstoffe bekommen.

      Unserer Ansicht nach macht es wenig Sinn Nahrungsergänzungsmittel zu essen. Es kann sogar eher kontraproduktiv sein. Wenn man z.B. lediglich isoliert bestimmte Vitalstoffe zu sich nimmt, kann das einen Mangel von anderen Vitalstoffen im Körper hervorrufen, weil die verschiedenen Vitalstoffe zusammen im Körper wirken und z.T. in einem bestimmten Verhältnis stehen müssen. Im besten Fall scheidet der Körper die überflüssigen Vitalstoffe einfach ungenutzt wieder aus.

      Es scheint so zu sein, dass unser Körper die Vitalstoffe am besten in ihrer natürlichen Kombination verwerten kann. In Nahrungsergänzungsmitteln ist dieses Verhältnis nicht mehr gegeben. Schon ein Saft enthält nur noch die wasserlöslichen Vitalstoffe, nicht aber mehr was im Trester zurückgeblieben ist.

      • Liebe Melanie, lieber Sönke,

        ich danke Euch für Eure geduldige und sehr nette Art, Fragen zu beantworten. Ich bin sehr froh auf Euren Blog gestoßen zu sein und für die vielen Anregungen und Eure Freude, Wissen weiter zu geben und zu teilen.
        Alle Vorbereitungen sind getroffen, ich war auf dem Meyerhof in Belm und habe alles Notwendige für einen Start eingekauft :-). Morgen wird es das erste Mal den Frischkornbrei geben; ich bin schon sehr gespannt.
        Darüber hinaus habe ich Eure rohköstliche Marmelade zubereitet (aber noch nicht probiert) und den Avocado-Dip. Den gab es heute morgen zum Frühstück auf Vollkornbrot. Selbst mein Mann war nach anfänglichen Zweifeln, begeistert.
        Vielleicht sehen wir uns ja mal auf dem CSA-Hof; ich bin dort auch im zweiten Jahr Mitglied.
        Herzliche Grüße, Anett

        • Hallo Anett,
          vielen Dank! Wir hoffen, die noch nicht getesteten Gerichte haben dir auch geschmeckt. Würden uns freuen, wenn du uns bei Gelegenheit auf Hof Pente mal ansprichst.

          Liebe Grüße

  27. Hallo!

    Wir verwenden Jogurt im Brei, weil wir noch Schwierigkeiten mit dem Verzicht von Milchprodukten und Eiern haben. Wird aber besser: Pizza gibts etwa bereits Vegan.
    Nun habe ich mal versucht eine „Milch“ mit rohköstlichen Lupinien zu machen, also malen und dann anteigen, das wird fein Cremig. Habt ihr damit Erfahrungen? Im Netz konnte ich leider nicht soviel finden.

    Noch eine Frage: Bekommt ihr die Zeitschrift vom Brukerhaus? Könnt ihr die mal rezensieren? Ich überlege nämlich ob das was für uns ist….

    Danke und lG

    • Mit Lupinen haben wir bisher noch nicht in der Küche gearbeitet. Wir haben bislang nur mal Lupinenkaffee ausprobiert. Hört sich aber sehr spannend an. Taugen die auch als Sahne-Ersatz?

      Ja, wir bekommen die Zeitschrift “Der Gesundheitsberater” vom emu-Verlag. Bislang hatten wir nicht vor die Zeitschrift zu rezessieren. Danke für die Idee! Vielleicht entsteht daraus ein Artikel mit unseren Lieblingszeitschriften. Vom Gesundheitsberater kannst du ganz unverbindlich beim emu-Verlag auch ein Probeexemplar bestellen, um dir einen Einblick zu verschaffen: http://www.emu-verlag.de/index.php/cPath/22
      Wir finden im Gesundheitsberater vor allem die Erfahrungsberichte anderer Vollwertköstler spannend.

      • Also soweit ich bis dato beurteilen kann eignet sich Lupinie nicht wirklich als Sahneersatz. Milch klappt super 1:1 mit Reismilch gemacht. Lupinie wird als Eiersatz verwendet (zumindest steht das so im netz wenn ich suche), wobei ich finde, dass das etwas die Möglichkeiten der Lupinie einschränkt. So habe ich etwa 20 g Lupinie (Rohkostqualität, keimfähig) mit 50 g Sonnenblumenkernen und wasser zu einer schaumig fluffigen Creme aufgeschlagen. So wurde das nie ohne Lupinie. Ich verwende die keimfähigen Samen und vermahle die selbst. Außerdem möchte ich versuchen die selbst anzubauen.

        Gerne wird auch angeführt, dass Lupinie als fleischersatz geht. Ich werde von meinen Experimenten berichten. Ist auch lecker gekeimt. :)

        Ich habe eure Rohkostbrowinies auf unsere Stammtischseite velinkt, ich hab vergessen zu fragen- entschuldigung. Falls es nicht passt nehm ich den link wieder raus.

        lG

        • Klar, darfst du auf unsere Artikel verlinken. Wir freuen uns darüber.

          Lupinen mit Sonnenblumenkernen und Wasser zu einer schaumigen Creme aufzuschlagen hört sich sehr spannend an. Das werden wir mal ausprobieren.

  28. Kann mir bitte jemand helfen? Macht es einen Unterschied ob die Körner „geschrotet_“ oder einfach nur fein gemahlen werden. Ich habe beim Kauf der Mühle (hawos easy) nicht drauf geachtet, dass diese nicht schrotet, sondern nur mahlt. Oder muss ich mir jetzt eine neue Mühle kaufen? Danke für eure Tipps. Günter

    • Hallo Günter,
      mit “geschrotet” meinen wir das Grobmahlen von Körnern. Das kann die hawos easy bestimmt auch: einfach eine grobe Einstellung wählen. Du brauchst dir also keine neue Mühle kaufen.

      Für den Wert vom Frischkorngericht ist es egal, wie fein die Körner gemahlen wurden. Du kannst die Körner also so grob oder fein mahlen, wir du möchtest. Wir bevorzugen, die Körner lieber etwas grober, aber das ist Geschmackssache.

      Sonnige Grüße

  29. Hallo Melanie und Sönke,

    ich verfolge eure Seite nun auch schon einige Wochen und bin besonders begeistert von den Hirse-Mungobohnen und den Dinkel-Bratlingen.
    Die Anleitung zum Sprossen züchten ist super und auch das Rezept für den Frischkornbrei hab ich ausprobiert und finde es superlecker, allerdings bin ich etwas verunsichert, seitdem ich gelesen habe, dass Vollkorngetreide sehr viel Phytinsäure enthalten soll, die die Aufnahme von Mineralstoffen wie Calcium, Mg und Zink hemmt… was meint Ihr dazu??

    Viele Grüße Claudia

    • Hallo Claudia,

      freuen uns, dass dir die Bratlinge so gut munden :-).

      Im Zusammenhang mit Vollkorngetreide wird immer mal wieder vor Phytinsäure, Lektinen und Enzyminhibitoren gewarnt. Das ist unserer Meinung nach nur unbegründete Panikmache. Es wird lediglich ein isolierter Stoff betrachtet und vor diesem gewarnt. Isoliert und in künstlich hohen Dosen eingenommen, sind Phytinsäure, Lektine und Enzyminhibitoren bestimmt gefährlich. Außer in Getreide kommen diese Stoffen allerdings auch in Hülsenfrüchten, Nüssen und einigen Obst- und Gemüsesorten vor. Nur vor Vollkorngetreide zu warnen, macht daher keinen Sinn.

      In unserer Nahrung kommen Phytinsäure, Lektine und Enzyminhibitoren grundsätzlich nur in geringen Mengen vor. (Außer Lektine in Hülsenfrüchten, die aber durch Kochen größtenteils zerstört werden.) Außerdem liegen sie in vollwertigen Lebensmitteln in einem natürlichen Verbund mit anderen Inhaltsstoffen vor und scheinen so sogar gesundheitsförderliche Wirkungen zu besitzen. Zumindest in Bezug auf Darmkrebs und Blutzuckeranstieg wurden bereits entsprechende wissenschaftliche Belege veröffentlicht.

      Die Angst vor Phytinsäure als Räuber von Mineralstoffen ist mit Sicherheit unbegründet, denn Vollkorngetreide liefern gegenüber Auszugsmehlen überhaupt erst nennenswerte Mengen an Mineralstoffen. Selbst wenn ein Teil durch Phytinsäure gebunden werden sollte, bleiben immer noch viele dieser Mineralstoffe ungebunden und können von unserem Körper aufgenommen werden. Aus diesem Grund sind Vollwertköstler typischerweise gut mit Mineralstoffen versorgt. Die UGB schreibt zum Beispiel: “Die Gießener Vollwert-Ernährungsstudie mit Schwangeren zeigte, dass Vollwertköstlerinnen besser mit Zink, anderen Mineralstoffen und Vitaminen versorgt sind als Mischköstlerinnen. “ (Quelle: UGB)

      Fazit:
      Um Phytinsäure brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Mehr Vollkorngetreide führt mit Sicherheit zu einer verbesserten Versorgung mit Mineralstoffen und zu mehr Gesundheit.

      Falls du dich genauer mit dem Thema beschäftigen möchtest, könntest du einen Blick auf die beiden folgenden Seiten werfen:

      Liebe Grüße

  30. Hallo Ihr Beiden,

    eigentlich habe ich mit Rohkost und Vollwert nicht so viel am Hut, aber aufgrund einer Erkrankung versuche ich es zur Zeit mit einer Ernährungsumstellung.
    Da ich keinen Weizen mehr essen sollte und am besten auf Roggen, Buchweizen und Dinkel umsteige, gab es bei uns heute euer Frischkorngericht mit Roggen und Dinkel.
    Die Körner habe ich in der elektrischen Kaffeemühle kurz zerkleinert, so waren grobere und feiner Stücke drin.
    Banane zerdrückt und ger. Apfel habe ich rein und ein paar zerstossene Haselnüsse und Walnusskerne sowie Erdbeeren und Birne.
    Etwas Honig ca. 1/2 Tl pro Schale habe ich dazu und einen kleinen Schuss Vanille-Sojadrink, weil ich weitgehend auf Milchprodukte verzichten soll.

    Mein Sohn und ich haben es probiert….ich war schon etwas skeptisch ob uns das schmecken würde.

    Aber das war echt super lecker!!

    Ich bin wirklich begeistert, ich glaub das mach ich mir jetzt öfters.

    Auch die schnellen Brötchen habe ich versucht…..aus Buchweizenmehl 100g/Dinkelmehl 350g und Roggenmehl 300g. Mit Mandel, Walnüssen und Haselnüssen oben drauf.
    Sehr gut!

    Eigentlich bin ich nicht der schnell-Brot-bäcker.
    Ich züchte einen Roggensauerteig, der mittlerweile schon 3 Jahre alt und backe das Brot selbst, aber eben mit viel Zeit.
    Doch dieses schnelle Rezept wird’s jetzt öfters geben.

    Danke

    • Hallo Dorothe,
      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Freuen uns, dass dir die Brötchen und das Frischkorngericht gemundent haben, auch wenn deine Frischkorngericht-Variante nicht ganz den Empfehlungen der vitalstoffreichen Vollwertkost folgt. Honig wird im Frischkorngericht nicht verwendet, weil dieser bei manchen Menschen das rohe Obst und Getreide unverträglich machen kann.
      Sojadrinks werden normalerweise generell gemieden, weil sie sehr stark verarbeitet sind und dadurch biologische Wirkstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe & Co verloren gegangen sind. So sind jedenfalls die strengen Empfehlungen ;-). Aber so lange du keine Verdauungsprobleme bekommst und auch nicht ganz zur Vollwertköstlerin werden möchtest, spricht nichts gegen deine Frischkorngericht-Variante.

      Liebe Grüße

      • Nein so richtig Vollwertig will ich nicht leben.
        Den Honig lass ich jetzt wo uch weiss das es „essbar“ ist, beim nächsten mal weg.
        Villeicht probier ich es auch mal ohne Sojamilch.

        Ich hab jetzt ein paar Richtlinien an die ich mich erst einmal halte um zu sehn ob es mir dann besser geht.
        Wenn nicht wird weiter an der Ernährung geschraubt.

        Ist aber alles nicht so einfach wenn man einen Vegetarier mit hang zum veganen und 2 absolute Fleischfresser bekochen muss…..und dann noch meine neue Ernährung da mit unter zukriegen ist oft schwierig, zeitaufwendig und oft zu teuer.

        Aber ich freue mich darüber Eure Seite gefunden zu haben, denn ich koche und backe gern und bin viel im Grünen.
        leider fehlt mir etwas das Pflanzenwissen…so das ich immer aufpassen muss, das ich (wenn ich mal was aussähe) beim „Unkraut“ zupfen nicht die jungen Pflanzen entferne.

        LG Doro

        • Hallo Doro,
          so viele unterschiedliche Geschmäcker unter einen Hut zu bekommen, hört sich kompliziert an…

          Was wir manchmal gerne ins Frischkorngericht geben, ist selbst hergestellte Mandelmilch. Dazu pürieren wir 1 TL rohköstliches Mandelpüree mit ca. 100 ml Wasser. Wir nehmen dazu unseren kleinen Mixer “Personal Blender”. Vielleicht ist das eine Alternative zur Sojamilch.

          Wir sind immer wieder erstaunt, wie viele tolle Kräuter und Wildpflanzen es gibt. Wir lernen irgendwie jedes Jahr ein paar neue hinzu :-).

          Liebe Grüße

  31. Liebe Melanie, Lieber Sönke! Ich drehe immer weiter an unserer Ernährungsschraube und immer auf der Suche nach gesunden Rezepten bin ich auf Euren Blog gestossen und hängen geblieben. Gestern habe ich, nachdem ich endlich eine Getreidemühle habe, den Frischkornbrei ausprobiert. Ich bin schwer begeistert und er wird in Zukunft mein Müsli zum Frühstück ersetzen. Ich dachte ja das sei schon gesund 😉
    Vielen Dank für Euren Blog und die Zeit die Ihr investiert. Ich weiss das sehr zu schätzen und bin froh Euch gefunden zu haben!
    LG
    Melanie

    • Liebe Melanie,
      herzlichen Dank für dein großes Lob :-)! Freuen uns riesig, dass wir dich von vollwertiger Ernährung begeistern konnten :-).

      Liebe Grüße

  32. Hallo ihr Lieben,

    Auch hier mal wieder ein herzliches DANKESCHÖN für die Inspiration :)
    Suuuuuper lecker… Wenn ich auch erstmal „nur“ meine Dinkelflocken gequetscht und diese eingeweicht hab.
    Ich taste mich quasi langsam ran, denn irgendwie hatte sich bei mir der Gedanke „bircher-Müsli“ im Sinne von über-Nacht-eingeweichtem-Müsli als abartig eingebrannt.
    Dem war jetzt überhaupt nicht so- lag aber vielleicht auch an dem Apfel,kokosraspeln,Zimt und Dinkel-Mandel-„Milch“.

    Jedenfalls habe ich natürlich auch wieder eine Frage

    • Hallo Sanny,
      super, dass dir das Frischkorn-Müsli geschmeckt hat :-)!

      Deine Frage würden wir gerne beantworten, diese wurde nur leider nicht mit übertragen.

      Liebe Grüße

  33. Ach herrjeh… Ma da muss ich sie halt nochmal stellen :)

    Auf der Suche nach ganzen Körnern, also (BIO) Dinkel ist mir aufgefallen dass manche Hersteller auf ihre Packungen „Dinkel geschält“ drauf schreiben und bei anderen steht aber nur „Dinkel“ .
    Deshalb meine Frage, ob Dinkel eigentlixh immer geschält ist, und es die einen eben drauf schreiben und die anderen nicht (weil die farblich auch ähnlich aussahen) – denn an sch müsste da ja auf dem einen „Dinkel ungeschält“ stehen..?!
    oder ob es einen (qualitativen) Unterschied gibt und somit klare Empfehlung eurer seits, ob nun geschält oder ungeschält.

    Ihr habt ja oben schon was geschrieben, dass beim Schälen der Keimling verletzt werden kann, aber vielleicht trifft das auf Dinkel nicht zu?!

    So, hoffe die Frage kommt jetzt an:)

    Nochmals sonnige Grüße

    • Hallo Sanny,

      Dinkelkörner müssen immer vom harten Spelz befreit werden, bevor sie gegessen werden können. Entspelzt sind Dinkelkörner daher immer, auch wenn es nicht explizit auf der Packung steht. “Dinkel geschält” klingt nicht nach nur “Entspelzen”, sondern nach einem weiteren Verarbeitungsschritt. Wir vermuten, dass dieser geschälte Dinkel nicht mehr keimfähig ist. Überprüfen könntest du dies, indem du versuchst Sprossen daraus zu ziehen (siehe unsere Sprossenanleitung).

  34. Hallo, danke für euren tollen Blog. Ich esse auch schon einige Jahre Frischkornmüsli aus der eigenen Flockenquetsche :-) Habe gerade geschaut, weil ich auch zuletzt bitteren Hafer hatte, als ich ihn über Nacht habe einweichen lassen. Na, jetzt weiß ich’s 😉
    Sonnige Grüße

  35. Hallo Ihr beiden. Sehr interessanter Artikel. Ich habe mit meier neuen Mühle gleich mal angefangen zu schroten und habe auch schon den ersten Brei verzehrt. :-) Wo kauft Ihr denn Euer Getreide? Ich hole meins im Biomarkt und bin ganz zufrieden, auch was die Keimfähigkeit angeht.

    • Hallo Sabine,
      unser Getreide kaufen wir auch hauptsächlich im Bioladen. Unser Bioladen führt Getreide von einem Biohof, der direkt am Stadtrand von Osnabrück liegt, so dass wir zum großen Teil sogar regionales Getreide beziehen können. Zusätzlich bekommen wir gerade auch Gerste, Roggen und Dinkel von unserem CSA-Hof. Das Wichtigste beim Getreide ist, dass es keimfähig ist und aus biologischen Anbau stammt.

      Liebe Grüße

  36. Hallo Ihr Zwei,
    durch Zufall bin ich auf Eure Seite gestoßen und werde diese nun auf jeden Fall sehr intensiv durchforsten und Euren Blog weiterverfolgen.
    Ich wollte mich über Frischkornbreis informieren, die vegan sein sollen und da helfen mir Eure Infos auf jeden Fall schon mal weiter. Ich habe halt das Problem, daß ich durch meine vegane Ernährungsweise, das Müsli nicht mit Sahne verfeinern kann. Auch Sojasahne fällt weg, da ich Sojaprodukte meide. Ich werde mal Hafersahne versuchen, halt ohne diese aufzuschlagen; mal sehen wie das schmeckt.
    Ganz herzlichen Dank zu der ganzen Körnerinfo und zu den „Tricks“. Ich wußte zum Beispiel nicht, daß Haferflocken, die man im Handel kauft eigentlich nicht mehr viel „Inhalt“ haben. Ich ernähre mich viel von Haferflocken (Porridge, Küchle, Kekse) und bin nun am Überlegen, ob ich mir so ne Flockenquetsche anschaffen sollte.
    Ich schicke Euch viele Grüße aus dem Schwabenland und wünsche Euch nur das Beste
    Heike

    • Hallo Heike,
      herzlich willkommen auf unseren Blog :-).
      Hoffentlich bist du uns nicht böse, wenn wir dir verraten, dass wir gekaufte Hafersahne aus dem Bioladen nicht essen würden, weil wir sie für ungesund halten. Zum einen wurde der Hafer ordentlich erhitzt und zum anderen sind raffinierte Öle (Rapsöl, Palmöl…) sowie Emulgatoren und Stabilisatoren enthalten. Aber du kannst natürlich versuchen Hafermilch selber herzustellen. Wir haben ein Rezept für rohköstliche Hafersahne entdeckt, dieses aber noch nicht ausprobiert: http://www.mehr-als-rohkost.de/rezepte/vegane-hafersahne/
      Als weitere vegane Alternative zu Sahne könntest du selbst Mandelmilch herstellen. In der schnellen Variante reicht es einfach 1 TL oder EL (rohköstliches) helles Mandelmus mit 100 ml Wasser zu pürieren.

      Liebe Grüße

      • Hallo,
        ich weiß ja nicht, ob das so üblich ist auf einem Blogkommentar, aber ich machs jetzt einfach – ich antworte auf Eure ganz arg nette Antwort…
        Merci vielmals! Ich hab doch tatsächlich noch nie auf die Inhaltsstoffe bei der Hafersahne geschaut – was ich sonst eigentilich immer mache! Und als ich das auf Euren Hinweis hin gemacht habe, ists mir vergangen mit der Sahne.
        Dafür hab ich direkt die Hafersahne ausprobiert, die Ihr mir mit Eurem Link empfohlen habt. Und es kam ein superduper Ergebnis raus. Ich bin sehr begeistert und werde jetzt immer so meine Sahne machen. Und verdünnt kann mans als Hafermilch nehmen.
        Ich kann mich nur ganz herzlich bedanken bei Euch und wünsche Euch eine schöne Zeit zu dritt!
        Heike

        • Hallo Heike,

          du kannst gerne auf Kommentare antworten, wir freuen uns über Feedback und Austausch mit unseren LeserInnen :-). Im Moment dauern nur unsere Antworten etwas länger, da uns unser Töchterchen gut auf Trab hält ;-).

          Liebe Grüße

  37. Bin zufällig auf eure Seite gestoßen und total begeistert 😀 !
    Besonders das Frischkornmüsli hat es mir angetan. Zu meinem Leidwesen herrscht morgens bei uns 5-köpfigen Familie immer Zeitmangel und wenn ich an das Obstgeschibbel denke… (aber 3 kleinen Kindern Brote schmieren ist auch kein Genuß, wenn man mal in Ruhe frühstücken will – dann lieber die Arbeit vorher 😉 )
    Aber meine Kids lieben Mischmüsli (frisch gequetschte Haferflocken mit Obst und Milch und ein Häufchen zuckerfreier Cornflakes. Ich würde gerne viel variationsreicheres Angebot haben, aber es wird meist das gleiche. Jedenfalls werde ich eure Rezept demnächst ausprobieren.
    Kurze Frage, woher bezieht ihr euer Getreide? Meine Erfahrung ist – kleine Mengen sind sehr teuer, große Mengen dafür nicht so gut zu lagern.
    Wir besitzen übrigens eine Kombigetreidemühle. Das erspart ne Menge Arbeit und seitdem quetschen wir fast nur noch selbst.

    Wie seht ihr es eigentlich mit Kaffee am Morgen? Habe mal gehört, dass soll mit dem Getreide nicht so kompatibel sein, oder?

    Noch herzlichen Glückwunsch zu eurer süßen Tochter!
    LG, Sanne

    • Hallo Sanne,

      unser Getreide kaufen wir fast ausschließlich in einem Bioladen hier in Osnabrück. Von Dinkel, Roggen und Nackthafer nehmen wir meist 2,5 oder 5 kg Säcke, da wir davon am meisten brauchen. Zum Teil bestellen wir uns im Bioladen genau die Größe, die wir haben wollen. Zudem finden wir diese Mengen von der Lagerung her noch ganz praktisch. Das restliche Getreide kaufen wir meist in 1 kg Packungen.

      Kaffee wird in der vitalstoffreichen Vollwertkost als Genussdroge angesehen und der Konsum nicht empfohlen. Darüber einen Blogpost zu schreiben, wäre bestimmt ganz interessant. Nehmen wir auf unsere “To-Write”-Liste auf :-).

      Liebe Grüße

  38. Erst einmal vielen Dank für euren schönen und informativen Blog.

    Ich wollte fragen, warum das Getreide erst geschrotet und dann eingeweicht wird. Denn ich dachte, dass die Stoffwechselvorgänge, die durch das Einweichen in Gang kommen, die Keimung vorbereiten und im Zuge das Korn mit wertvollen Inhaltsstoffen anreichern, nur beim vollen Korn stattfinden.

    Liegt es einfach daran, dass in der traditionellen Vollwertküche eine Getreidemühle (statt einer Küchenmaschine, die auch feuchte Zutaten zerkleinert) zur Grundausstattung gehört?

    Beste Grüße und weiter so! :o)

    • Hallo Kerstin,
      das Schroten und Einweichen vom Getreide dient zum einen dazu, dass das Getreide angenehm zu essen ist. Zum anderen werden durch das Einweichen wie bei der Keimung auch Enzyme aktiv, aber sicher nicht mehr in dem Umfang, wie beim Züchten von Sprossen.

      Liebe Grüße

  39. Vielen Dank für die konstruktiven Ratschläge
    Liebe Grüße
    Franco

  40. Hallo Ihr,

    endlich esse ich zum Frühstück wieder Frischkornbrei!!! Ich musste wegen Gestationsdiabetes darauf verzichten und irgendwie ist er danach in Vergessenheit geraten, obwohl er wegen meiner Mutter(die dank Dr. Bruker schon 1980 nicht ohne Handmühle verreiste) schon zu meiner Kindheit gehörte.
    Als ich Euren Blogeintrag las, habe ich mir direkt für den nächsten Morgen mit meiner Fidibus Getreide geschrotet. Herrlich, welch ein Genuss, danke!!!
    Liebe Grüße
    Tina

  41. Was für ein toller, ausführlicher Post, der mir als Frischkorn-Neuling wirklich jede Frage beantwortet hat!! Also herzlichen Dank dafür und mit lieben Grüßen aus München :-)

  42. Hallo ihr drei!
    Ich wollte fragen,ab wann ihr eurem Töchterchen das Frischkorngericht gebt?welche Zutaten nehmt ihr für sie?(gesprosstes Getreide,gemahlene Nüsse etc???)
    Ich frage mich nämlich,ob ich meiner Tochter (gerade 1 geworden) schon rohes Getreide geben kann.
    Bisher mahle ich es immer frisch.mache jedoch einen Brei daraus in dem ich es in Wasser 2-3 Minuten erhitze.
    Vielen Dank euch schon im Voraus!
    Lieben Gruß,Tabea

    • Hallo Tabea,

      deine Frage kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Unsere fast 11 Monate alte Melissa hatte bis vor Kurzem überhaupt kein Interesse am Frischkorngericht. Sie hat lieber frisches rohes Obst in handlichen Stücken gemümmelt (wie Apfel, Banane, Birne) oder grüne Smoothies gelöffelt.

      Doch letzte Woche hat sie sich auf einmal aus Sönkes Frühstücksschüssel selbst bedient und wollte etwas abhaben. Daher bieten wir ihr seit einigen Tagen pürierten Frischkornbrei an. Dafür nehmen wir etwas von unserem über Nacht eingeweichten Getreide ab (alternativ frisch geflockte Haferflocken) und pürieren dieses mit etwas Obst. Damit lässt sie sich füttern bzw. löffelt selber, wobei es bislang keine riesigen Portionen sind. Nüsse haben noch nicht ergänzt, da sie sie noch nach Bedarf gestillt wird und genug Fett über die Muttermilch bekommt. In zerkleinerter Form sollten Nüsse kein Problem sein. Nur im Ganzen würden wir diese auf Grund von Erstickungsgefahr nicht geben.

      Laut Herbert Renz-Polster (“Kinder verstehen”) können Babys die Stärke bereits verdauen. Denn ab dem Zeitpunkt wo sie anfangen zu sabbern und alles anzuknabbern, bilden sie das kohlenhydratespaltende Enzym Amylase. Auch in der Muttermilch ist ab der Geburt eine ordentliche Portion Amylase enthalten, die aber eigentlich für das Verdauen der Muttermilch gar nicht benötigt wird. Über die Monate nimmt dann die Eigenproduktion der Amylase immer mehr zu und der Gehalt in der Muttermilch davon ab. Bedenken hätten wir daher nicht auch ein Baby schon mit wenigen Monaten mit Frischkornbrei zu füttern – vorausgesetzt es möchte davon essen.

      Liebe Grüße

  43. Huhu!

    Eure Seite habe ich auf der Suche nach Anleitungen zum Ziehen von Sprossen gefunden – und revolutioniert nun meine Ernährung.
    Es hat knapp eine Woche gedauert, bis ich mich dann zum Personal Blender entschieden habe, da der Pürierstab mit den Wildkräutern doch überfordert ist.
    Außerdem ist frisches Getreide essen echt.. einfach… TOLL! Ich liebe Getreide, konnte mich aber nie so richtig mit gekauften Müslis anfreunden (eben weil Zucker bzw „langweilige“ Flockenmischungen, die alle nicht mehr wirklich aromatisch sind) – auf die Idee, es „einfach so“ roh und geschrotet zu essen, bin ich nicht gekommen. Wie gut, dass ich auf euch gestoßen bin!

    Als Veganerin hab ich das FKG außer mit Mandelmus auch noch mit Soja-Joghurt aufgepeppt (Wasser,Soja,Joghurtkulturen), weil ichs gern ein bisschen matschiger mag und nicht mein ganzes Mandelmus reinkippen möchte^^

    Danke vielmals auf jeden Fall für die vielen alltagstauglichen-Rezepte, die meine Ernährungsrevolution jetzt kräftig angeschubst haben! =)

  44. Hallo,

    ich habe eine Frage in die Runde?
    Können wir uns das Getreide für einige Mahlzeiten schon vor schroten oder sollten wir es uns jeden Abend frisch schroten?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!
    Conny

    • Hallo Conny,
      am Optimalsten ist es das Getreide gleich nach dem Mahlen zu verwenden, da dann enthaltene Vitalstoffe nur wenig durch den Luftsauerstoff oxidiert wurden. Je länger Mehl oder Schrot nach dem Mahlen der Luft ausgesetzt ist, desto mehr Vitalstoffe oxidieren und gehen damit für uns verloren.

      Wir würden das frisch gemahlene Mehl oder Schrot kühl und dunkel lagern und möglichst schnell verbrauchen.

      Liebe Grüße

  45. hallo ihr beiden
    erstmal vielen dank für diesen schönen blog. kann ich das frischkorngericht auch ganz glutenfrei machen?
    ich bin mir bei hirse und quinoa nicht sicher ob man das roh essen kann.
    sonnige grüsse
    hedda

    • Ja, das Frischkorngericht kannst du auch glutenfrei zubereiten. Alle Getreidesorten und Pseudogetreide wie Buchweizen und Quinoas sind roh genießbar. Reis oder Hirse würden wir eher fein wie Mehl mahlen, da beides auch eingeweicht recht hart bleibt.
      Aus Quinoa lassen sich übrigens auch prima Sprossen züchten (siehe unsere Sprossenzucht-Anleitung).

  46. Hallo ihr beiden.
    Ich will dem Frischkorngericht auch mal wieder einen Versuch geben. Vor allem muss ich dran denken, es abends anzusetzen und ausreichend Obst im Haus zu haben.
    Ich habe eine Frage dazu: wenn ich in meiner Getreidemühle das Getreide schrote, entsteht nebenher auch immer Mehl. Ist das bei euch auch so? Verwendet ihr es mit oder siebt ihr das ab?
    Vielen Dank! Katharina

    • Hallo Katharina,
      wir stellen unsere Mühle zum Schroten fürs Frischkorngericht auf ziemlich grob. Dabei entsteht trotz der Einstellung immer auch ein bisschen Mehl. Das macht aber nichts. Wir sieben daher das Schrot auch nicht aus. Wenn es man es sehr genau nimmt, wäre es dann auch nicht mehr vollwertig.

      Liebe Grüße

  47. Hallo ihr zwei,drei!
    Habe da mal eine Frage zum Frischkorngericht,ich mag ihn nicht wenn das Korn gemahlen wurde und habe mir ein Keimglas zugelegt und weiche die Körner meist Sechskorn ca. 18 Stunden ein und spüll sie immer mal wieder am Tag mehrmals mit Wasser.
    Muß man sie wirklich Schroten damit es ein gesunden Sinn macht , oder ist es so wie ich es mache ok?
    Habe nicht gewusst das man das gemahlene Korn über nacht nicht in den Kühlschrank stellt, habe das immer gemacht.
    Man lernt ja nicht aus.

    Viele liebe Grüße

    • Hallo Steffi,

      Schroten brauchst du die Körner nicht. Das wird eigentlich nur gemacht, damit diese nicht zu “hart” sind. Es spricht nichts dagegen die Körner einfach im Ganzen einzuweichen. Im Prinzip züchtest du mit deiner Vorgehensweise ja fast Sprossen.

      Liebe Grüße

  48. Ich lasse mir Nackthafer im Bioladen schroten und gieße ihn jeden morgen einfach mit Wasser oder Mandelmilch auf, mische ihn mit Erdmandelflocken, Chiasamen und geschroteten Leinsamen.
    Anfangs habe ich frisches Obst reingeschnitten, bevor ich gelesen habe, dass man Obst am besten immer einzeln essen und mit nichts mischen sollte, aus Verdauungsgründen – seither habe ich für die Süße Datteln/Rosinen hinzugefügt. Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob das bei mir zu Verdauungsstörungen geführt hat; also zumindest nichts Auffälliges.

    Könnt ihr vielleicht nochmal genauer ausführen was es da für Probleme mit den Trockenfrüchten geben kann? Ich hoffe diese Frage wird jetzt nicht zum wiederholten Mal gestellt, ab irgendeiner Zahl der Fragen hier habe ich aufgehört zu lesen (: Vielen Dank im Voraus und alles Liebe

    • Es muss nicht zwangsläufig Probleme mit Trockenfrüchten im Frischkorngericht geben. Nur wer ein empfindliches Verdauungssystem hat, bei dem können bestimmte Kombinationen zu Verdauungsbeschwerden führen. Das können z.B. Blähungen, Völlegefühl oder Magenschmerzen sein.

      Wo hast du gelesen, dass man Obstsorten nicht mischen darf? Bisher kannten wir diese These nur aus sehr strengen Rohkostrichtungen. Eine Mischung aus Obst würden wir jedenfalls für weniger problematisch halten, als die Kombination von Obst mit Datteln & Rosinen (was auch Obst und recht konzentriert ist) oder Saaten 😉 .

      Liebe Grüße

  49. Hallo Familie Melanie und Sönke nebst Töchterchen. Ich werde bald im Waldorfkindergarten arbeiten und zum Vorbereiten des Frühstücks suchte ich noch ein wenig nach alternativen Getreidegerichten. dabei stieß ich auf eure interessante Seite, toll mit Fotos und vielen auch für mich neuen Informationen. Ich habe schon oft Frischkornbrei zubereitet- meist klassisch mit Weizen oder Dinkel, dass es auch mit so vielen anderen Getreidesorten klappt, ist für mich neu und ich lasse mich inspirieren, da in der Waldorfpädagogik oft nach den Wochentagen (Mon(d)tag- Reis; Dienstag-Gerste…) gekocht und zubereitet wird. Werde also demnächst mal anderes ausprobieren und hoffe, den Kindern schmeckt es ebenso wie eurer Tochter und euch und mir…- Schön geschrieben und obwohl die Nacht näher rückt, hab ich alle Kommentare gelesen- ihr seid echt tüchtig im Antworten. Weiter so. …Und gute Nacht und einen schönen Sommer. Lieben Gruß von Susanne aus NRW

    • Hallo Susanne,
      stimmt, sind eine Menge Kommentare über die Zeit geworden :-) .
      Wünschen dir eine schöne Zeit im Waldorfkindergarten und drücken die Daumen, dass die Kinder gerne das Frischkorngericht essen. Kinder freuen sich meist riesig, wenn sie die Flocken mit einer Flockenquetsche selbst herstellen können.

      Liebe Grüße

  50. Hallo ihr zwei, danke für den interessanten Post. Eine Frage habe ich noch. Wieviel Wasser pro 3 EL nehmt ihr denn? Oder kann man sagen Wasser-Getreide im Verhältnis 1:1 oder 2:1?

    LG
    Louisa

    • Hallo Louisa,
      ein bisschen hängt die Wassermenge vom Getreide, dem Mahlgrad und der Raumtemperatur ab. Wir haben das bisher immer Wasser nach Augenmaß verwendet, jetzt aber mal die Wassermenge genau abgemessen: Wenn man vom Gewicht der Körner ausgeht, dann sollte es mindestens die gleiche Menge Wasser wie Körner sein. Wenn du also 50 g Körner schrotest, dann sollten dazu mindestens 50 g bzw. 50 ml Wasser gegeben werden. Etwas mehr schadet aber auch nicht. Das Verhältnis Wasser-Getreide sollte also in etwa 1:1 sein.

      Liebe Grüße

  51. Hallo Ihr beiden,
    ein großes Lob für euren Blog von mir.
    Bin gerade dabei meine Ernährung weitgehend auf Vollwertkost umzustellen. Nun zum Frischkorngericht:
    In Ermangelung einer Getreidemühle bzw. eines entsprechenden Ersatzes habe ich mir zum Probieren eine kleine Menge Getreide (Dinkel + Nacktgerste) im Bioladen geschrotet. Mal abgesehen davon, dass es mir etwas zu fein geraten ist, schmeckt es – egal ob über Nacht eingeweicht oder nicht – ziemlich bitter. Und bitter finde ich nicht sooo lecker.
    Liegt das an der Getreidesorte? Falls das wichtig ist: Ich habe das Getreide am letzten Samstag (also vor 4 Tagen gekauft).
    Vielen Dank schon mal vorab, für eure Mühe bei der Beantwortung meiner Frage.
    Macht weiter so. Ich finde es toll, dass ich das so super gemeinsam macht. Mein Mann zieht da noch nicht so wirklich mit, aber das wird schon noch 😉
    LG Birgit

    • Hallo Birgit,
      eigentlich sollten weder Dinkel noch Nacktgerste bitter schmecken – auch nach vier Tagen noch nicht. Wir können uns folgende Ursachen für den bitteren Geschmack vorstellen:

      • Nacktgerste ist etwas kräftiger im Geschmack und nicht wirklich unser Favorit im Frischkorngericht. Vielleicht empfindest du den typischen Gerstengeschmack als bitter.
      • Möglicherweise wurde die Mühle im Bioladen seid Wochen nicht benutzt und du hast etwas Restmehl aus dem vorherigen Mahlvorgang bekommen. Dieses Restmehl würde vermutlich bitter schmecken und sich bei deiner kleinen Menge an Getreideschrot evtl. bemerkbar machen.
      • Das Getreide, dass du gekauft hast, war nicht ganz in Ordnung und hat einen ungewöhnlichen Geschmack.
      • Vielleicht hast du statt Nacktgerste aus Versehen Nackthafer erwischt. Durch das Einweichen über Nacht kann geschroteter Hafer tatsächlich bitter werden.

      Das waren jetzt alles nur wilde Spekulationen. Hoffentlich helfen sie dir weiter. Für den Anfang würden wir das Frischkorngericht mit Weizen oder Dinkel zubereiten. Das sind zwei recht milde Getreidesorten. Gerste und auch Roggen sind deutlich kräftiger im Geschmack und etwas gewöhnungsbedürftig. Wünschen dir viel Erfolg!

      • Hallo ihr beiden,

        vielen Dank für eure Antwort und Hilfe.

        Ich habe definitiv Nacktgerste, keinen Nackthafer. Ich habe nur einen kleinen Teil der Originalpackung geschrotet und den Rest in der Originalpackung belassen. Daher schließe ich eine Verwechslung jetzt mal aus.

        Ich habe sogar etwas Dinkel und etwas Nacktgerste separat eingeweicht, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Doch einzeln schmeckt da auch nichts bitter. Das schließt die evtl. in der Mühle verbliebene Reste meines Vorgängers eigentlich auch aus.

        Sehr seltsam, vielleicht finde ich des Rätsels Lösung irgendwann. 😉

        Ich werde nun euren Tipp befolgen und die Nacktgerste erstmal sein lassen. Demnächst will ich mir dann auch eine Mühle anschaffen. Dann wird richtig ausprobiert…

        LG und noch einen schönen Restsonntag

        Birgit

        • Zumindest gut, dass es jetzt nicht mehr bitter schmeckt. Auch wenn du leider nicht die Ursache finden konntest. Auf jeden Fall wünschen wir dir viel Spaß beim weiteren Experimentieren!

          Liebe Grüße

  52. Hallo Ihr Lieben,
    beim Leinsamen scheinen sich die Geister zu scheiden: kann man den auch ungeschrotet nutzen oder sollte der unbedingt zerkleinert werden (wie am besten), damit die wertvollen Inhaltsstoffe auch im Körper „ankommen“?
    Viele Grüße aus Ulm
    Heiko

    • Hallo Heiko,
      Leinsaat sich auch ungeschrotet verwenden. Dann muss man aber gut kauen, sonst bleiben die intakten Körner unverdaut. Schon vor dem Essen zerkleinert, lässt Leinsaat sich natürlich besser verdauen. Wir würden allerdings keine fertig zerkleinerte Leinsaat kaufen, da durch Oxidation mit dem Luftsauerstoff und vermutlich ein Erhitzen der Leinsaat einige Vitalstoffe (z.B. ungesättigte Fettsäuren) verloren gegangen sind. Wir nehmen zum Zerkleinern von Leinsaat gerne unseren kleinen Mixer Personal Blender. In Sekunden ist die Leinsaat fein gemahlen. Leinsaat essen wir allerdings auch oft im Ganzen, da wir die knackige Konsistenz mögen.

      Viele Grüße

  53. Hallo ihr zwei,
    ich hab mal wieder eine Frage (ich hoffe, ich nerve nicht schön langsam ; ) )
    Und zwar gab es bei mir heute morgen das erste Mal das Frischkornmüsli, allerdings habe ich im
    Vollwertforum gelesen, dass man damit erst beginnen sollte, wenn man den Fabrikzucker bereits vollständig aus der Ernährung gestrichen hat – was bei mir allerdings nicht der Fall ist.
    Wíe seht ihr das? Kann ich das Müsli auch essen, obwohl ich noch Zucker konsumiere?

    Liebe Grüße,
    Lisa

    • Hallo Lisa,
      keine Sorge, du nervst uns nicht. Menschen mit einem empfindlichen oder angeschlagenen Verdauungssystem können Probleme bekommen, wenn sie Fabrikzucker und gleichzeitig rohes Getreide essen. Diese Probleme können bspw. Bauchschmerzen, Blähungen oder Völlegefühl sein. Bei manchen Menschen reicht für diese Verdauungsbschwerden sogar, wenn sie Trockenfrüchte und Honig zusammen mit Rohkost essen.

      Es spricht nichts dagegen auszuprobieren, wie es dir ergeht, wenn du das Frischkorn-Müsli isst. Probleme müssen nicht zwangsläufig auftreten, auch wenn du (Fabrik-)Zucker isst. Es ist natürlich trotzdem für die Gesundheit sinnvoll den Fabrikzuckerverbrauch möglichst stark zu reduzieren.

      Liebe Grüße

  54. Hallo ihr beiden,

    Euer Blog ist großartig! Ich habe Mitte August auf Vollwertkost umgestellt und schaue immer mal wieder rein. Euch beiden verdanke ich so viel Information und Inspiration! Vielleicht ist dies nicht der richtige Ort, doch ich würde mich freuen, wenn Ihr mir bei folgenden Fragen weiterhelfen könntet. Ich würde mir gern Keimgläser zulegen, und zwar gleich 3 Stück mit Ablaufvorrichtung. Jetzt schwanke ich zwischen den Gläsern mit Edelstahlsieb und den Gläsern mit dem grünen Kunststoffsieb, die Ihr auch verwendet. Ich denke, die Hersteller sind Euch bekannt und ich muss sie nicht nennen. Zu welchem Material würdet Ihr mir raten und warum? Ist ja auch ein Preisunterschied. Außerdem würde ich bei Brotaufstrichen, die als Grundlage eine Creme aus Hülsenfrüchten haben, gerne mal ausprobieren, kleine Mengen Hülsenfrüchte in meiner Fidibus 21 zu mahlen und das Mehl mit entsprechenden Mengen Wasser und Öl weiterverarbeiten, um eine streichfähige Masse zu erhalten. Da ich immer nur kleine Mengen zubereite, ist mir das Kochen zu aufwändig. Leider konnte ich dazu im Internet bisher keine Rezepte ginden, an denen ich mich orientieren könnte. Könnt Ihr mir vielleicht weiterhelfen? Schon mal vielen Dank für Eure Antwort!

    Liebe Grüße,
    Anja

    • Hallo Anja,
      mit den Keimgläsern mit Kunststoffdeckeln sind wir bislang sehr zufrieden. Die Deckel kann man sogar in die Spülmaschine geben. Das einzige was fehlt, ist ein Gefäß, wo man die Gläser zum Abtropfen hinstellen kann. Wir nehmen daher immer einfach einen kleinen Teller. Die Gläser mit Edelstahlsieb haben wir bisher noch nicht ausprobiert. Sind bestimmt ebenfalls gut. Praktisch, ist dass ein Abtropfgefäß dabei ist. Ob man die Deckel in die Spülmaschine geben kann, wissen wir nicht.

      Zu welchen Keimgläsern man greift, muss man wahrscheinlich davon abhängig machen, ob man auf Plastik verzichten möchte, wie viel Platz man in der Küche hat, welche Keimgläser man hübscher findet und wie viel Geld man zur Verfügung hat.

      Hülsenfrüchte würden wir nicht in einer Mühle mit Steinmahlwerk wie der Fidibus 21 mahlen. Das mag die Mühle wahrscheinlich nicht so gerne. Zum Mahlen von Getreide greifen wir auf unseren Personal Blender zurück. Das geht super. Wenn wir Hülsenfrüchte als Grundlage für einen Aufstrich oder Dip verwenden, kochen wir diese meist zunächst im Ganzen und zerkleinern sie nach dem Weichkochen mit einem Pürierstab. In dem Rezept für unseren Curry-Aufstrich mahlen wir Linsen ausnahmsweise erst klein. Vielleicht hilft dir das Rezept weiter für deine Experimente.

      Liebe Grüße

  55. Hallo Melanie und Sönke,
    Ich habe jetzt schon öfter von der Phytinsäure die u.a. in Getreide und Nüssen enthalten ist gelesen.
    Gerade wenn man dies häufiger isst, gilt ja diese als Mineralien Räuber.
    Wir essen jeden Morgen frisch geflockte Haferflocken. Was denkt ihr in wie weit man der Phytinsäure Beachtung schenken sollte?
    Grüße,Tabea

    • Hallo Tabea,
      generell ist es gut nicht jeden Tag das gleiche zu essen und auch zum Frühstück mal die Getreidesorte zu wechseln. Einkorn und Buchweizen lassen sich bspw. auch prima ohne Einweichen flocken.

      Phytinsäure ist ein spannendes Thema, zum dem sich ein eigener Blogpost lohnt. Nur kurz: Phytinsäure findet sich sogar in Obst und Gemüse. In pflanzlichen Samen bindet es Phosphat und verschiedene Mineralstoffe sowie Spurenelemente. Erst beim Keimvorgang löst das Enzym Phytase in den Samen diese Verbindungen und stellt dem Keimling diese Vitalstoffe zur Verfügung. Wenn wir Phytin aufnehmen, ist diese in der Lage mit Mineralstoffen und Spurenelementen während der Verdauung eine feste Verbindung einzugehen, die unser Körper schwer lösen kann. Daher wurde Phytinsäure lange als sehr negativ betrachtet. Mittlerweile weiß man aber auch von positiven Eigenschaften der Phytinsäure. Es wäre unserer Ansicht daher angebracht von Phytin als sekundärem Pflanzenstoff zu sprechen.

      In frühren Zeiten wurde viel Sauerteig mit langer Gehzeit eingesetzt und einige Pflanzensamen wie Soja wurden fermentiert. Alles Maßnahmen, die den Phytingehalt verringern. Auch Einweichen und Sprossen ziehen verringert den Phytingehalt. Es ist daher sicher nicht verkehrt ebenfalls für eine lange Teigführung mit Sauerteig, Fermentation, Einweichen und Sprossenzucht zurückzugreifen. Wobei man sich als Vollwertköstler weniger Gedanken um Phytin machen braucht. Denn durch eine vollwertige Ernährung nimmt man mehr Mineralstoffe und Spurenelemente zu sich, dafür aber z.B. weniger Genussmittel wie Kaffee und Kakao, die reich an Phytinsäure sind.

      Liebe Grüße

  56. Das Thema Phytin berührt auch mich: beim Linsen zum Kochen vorbereiten wird empfohlen, diese über Nacht einzuweichen und das Einweichwasser wegzuschütten. Mit dem Hinweis auf „Phytin“… Was haltet Ihr davon, wie macht Ihr das?
    Das Phytin Thema wäre sicher einen eigenen Blog-Eintrag wert.
    Vielen Dank im Voraus für Eure Mühen!

  57. ich selbst habe vor über 20 Jahren bei Dr. Bruker die Ausbildung gemacht. Damals hieß es noch tierisch Eiweißfrei und war nicht gerade ein großer Trend. Heute unter dem Begriff vegan scheint es ein Renner zu sein! Ich freue mich über Eure gut gelungene Internetseite – wirklich toll. Ich war bis jetzt Vegetarier mit Käse, Butter, Sahne. Jetzt werde ich auch den Schritt machen und auf Vegane Vollwertkost umsteigen. Den Schritt mache ich, weil ich versuchen möchte eine Augenerkrankung stoppen zu können, was leider von den Schulmedizinern kaum möglich ist. Deshalb mache ich jetzt Heilfasten nach Dr. Bruker (Buch: Fasten aber richtig) um meinen Stoffwechsel zu reinigen. Das Beste ist bei mir auch nach 20 Jahren das tägliche Frischkorngerichti!!! Sehr empfehlenswert. Toll – macht weiter so – damit noch viele Leute davon hören.

    • Dankeschön für dein Kompliment :-) !
      Drücken dir die Daumen, dass es dir gelingt die Augenerkrankung zu stoppen. Wir würden nach dem Fasten auch auf einen hohen Frischkostanteil achten.

      Liebe Grüße

  58. Ihr lieben…. eben hab ich die getreidemühle bestellt und freu mich wie bolle über all die leckeren vorschläge hier. Aaaaber … wo bekomm ich gutes getreide her? Ist das von der naturkostmarke mit A am anfang zu empfehlen? Muss es auf der packung draufstehen,wenn es wärmebehandelt wurde?
    Danke für euren rat 😉

    • Hallo Isabelle,
      leider muss auf einer Getreidepackung nicht stehen, ob das Getreide z.B. nachgetrocknet oder beim Entspelzen zu sehr beschädigt wurde. Ob das gekaufte Getreide keimfähig ist, lässt sich nur testen, in dem man versucht Getreidesprossen daraus zu ziehen. Wenn so gut wie alle Getreidekörner keimen, hat man gutes Getreide erwischt. Die Qualität kann bei jedem Hersteller leider schwanken.

      Besonders gutes Getreide gibt es z.B. vom Demeter Hof Schwab, die online ihr Getreide & Co verkaufen. Bisher waren wir mit deren Qualität sehr zufrieden. Sogar der Dinkel keimt super, was keine Selbstverständlichkeit ist.

      Liebe Grüße

  59. Könnt ihr mir sagen, ob ich den Frischkornbrei morgens zum Smoothie pürieren kann, mit Spinat etc… Oder gehen dadurch vielleicht Nährstoffe „kaputt“ die sich über Nacht so schön vervielfältigt haben. Ich bin morgens nicht so die Kaufreudige :-( :-)))

  60. Hallo ihr beiden, bzw. ihr vier (-:
    meinen Frischkornbrei peppe ich mittlerweile auf, indem ich ihn statt in Wasser in Möhrensaft einweiche.
    (In der Kita wurde ich jetzt schon darauf angesprochen was das den für ein leckeres Müsli wäre… )
    Liebe Grüße

  61. Hallo,
    bei unserem Flocker stand dabei, dass man das Getreide vor dem Flocken einweichen soll, das habe ich versucht und das Ergebnis war katastrophal (es gab keine Flocken mehr und der Flocker war total verklebt). Beim zweiten Versuch hatte ich das Getreide am Abend nur abgewaschen, mit dem gleichen Ergebnis. Also weichen wir das Getreide jetzt nicht mehr ein, aber das soll ja auch nicht das Wahre sein… Wie macht ihr das? Oder liegt’s am Getreide?
    Viele Grüße

  62. Hallo, ich habe gelesen, dass Hirse roh giftig ist. Was sagt ihr zu dem Thema?
    LG

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