Kategorie: Wildkräuter & Co.

Wilde Ernte! 10 Gründe, warum wir Wildkräuter lieben und diese so wertvoll sind!

Wie ihr bestimmt bereits mitbekommen habt, sind wir schon seit Jahren schwer begeistert von Wildkräutern. Aber was ist so toll an diesen wilden Pflanzen? Um in euch ebenfalls die Begeisterung für Wildkräutern & -früchten zu entfachen, verraten wir euch hier unsere 10 Gründe, aus denen wir Wildkräuter und das Sammeln von Wildkräutern so lieben:

Wildkräuterernte im Frühling Weiterlesen »

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Grün & vitalstoffreich – Kräuter-Würzpaste und Kräuter-Pesto

Wir lieben Frühling! Während wir im Gartensitzen und die Sonne genießen, können wir den Pflanzen förmlich beim Wachsen zu sehen.
Gartenimpressionen
Unsere Vitalstoffspeicher füllen wir gerade mit jeder Menge “grün” auf. Denn momentan gibt es so viele schöne grüne Kräuter, die wie verrückt in unserem Garten sprießen: Pimpinelle, Melisse, Salbei, Schnittlauch und die ganzen Wildkräuter wie Bärlauch, (Blut-)Ampfer, Brennesseln, Gundermann, Löwenzahnblätter…
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Herbstliche Esskastanien- bzw. Maronen-Champignon-Suppe mit Thymian

Herbst ohne ein Esskastanien- bzw. Maronen-Rezept wäre kein richtiger Herbst ;-). Also wollen wir euch unbedingt eine Maronen-Champignon-Suppe mit Thymian vorstellen – einer der Favoriten bei unserem Herbstküche-Kochkurs.
Maronen-Champignon-Suppe mit Thymian
Allerdings kommt dieses Rezept etwas spät, denn die Erntezeit für Esskastanien ist eigentlich schon vorbei. Aber falls ihr selbst keine gesammelt und eingelagert habt, ist das kein Problem, da es in vielen Bioläden und auf dem Markt nach wie vor Maronen zu kaufen gibt. Für nächstes Jahr haben wir dann einen Lagertipp in feuchtem Sand für euch, damit ihr über längere Zeit eurer Maronenbeute genießen könnt.

Das Rezept für die Maronen-Champignon-Suppe haben wir auf dem Blog “Liz & Jewels” entdeckt. Bereits letzten Herbst hatten wir ihre köstliche “Pinke Rote Bete Suppe” nachgekocht und hier auf unserem Blog vorgestellt. Vielleicht wird das ja eine Blogtradition ;-).
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Kornelkirschen – unsere „Kirschernte“ im Spätsommer für falsche Oliven und rohköstliches Fruchtmus

Bestimmt habt ihr unsere Leidenschaft für wildwachsende Pflanzen schon bemerkt. Den Sommer und Herbst über sind wir in bester Sammellaune. Denn die Natur bietet jede Menge köstliche Früchte, die trotz ihres intensiven Geschmacks in keinem Laden zu finden sind. Eine dieser Früchte sind Kornelkirschen, welche zu Unrecht ein kulinarisches Schattendasein fristen. Aufmerksam geworden sind wir auf diese Leckerei aber auch erst vor zwei Jahren durch Sönkes Mum. Seitdem sehen wir Kornelkirschensträucher irgendwie überall ;-).
Kornelkirschen Ernte
Erntezeit ist meist von Mitte August bis Ende September. Auf Grund der diesjährigen Witterungsverhältnisse startet die Ernte bei uns in Osnabrück diesmal jedoch erst richtig ab September. Aber selbst aus den sich langsam verfärbenden, noch unreifen rot-grünen Kornelkirschen konnten wir bereits “falsche Oliven” herstellen.
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Wilde Vogelkirschen: Kirschige Leckerei am Wegesrand

Jetzt beginnt wieder die Zeit, wo unser Weg zur Arbeit doppelt so lange dauert, da es so viel Wildes zu ernten und zu bestaunen gibt. Vor Kurzem wurden wir auf unserem Weg auf kleine dunkle Kirschen aufmerksam. Wir beobachteten Vögel, die begeistert von den Früchten naschten und fragten uns, ob man die wohl essen kann? Da sie wie Kirschen aussahen (nur viel kleiner), wagten wir es sie zu pflücken und zu probieren*. Die weichen Früchte schmeckten schön süß mit starkem Kirscharoma und waren ziemlich saftig. Wir pflückten noch ein paar und kamen mit etwas roten Fingern im Büro an ;-).
Kirschgrössenvergleich: Vogelkirsche und Zuchtkirsche
Wie sich beim Blick in das Buch „Köstliches von Waldbäumen“ (Amazon-Link) von Markus Strauß herausstellte, hatten wir Vogelkirschen probiert – eine Urform der allseits bekannten Kirschen. Also eindeutig essbar ;-)! Und nicht nur das, Vogelkirschen sind auch noch unglaublich aromatisch und reich an Vitalstoffen, insbesondere Kalium, Kalzium, Vitamin C, Provitamin A, Folsäure, Enzyme und Gerbstoffe. Sie heißen übrigens Vogelkirschen, da sie von Vögeln so gerne verspeist werden. Schlaue Vögel!

* Sonst sind wir eher vorsichtig mit unbekannten Beeren oder Früchten, da diese auch giftig sein können.
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Wilder Frühling: Salat mit (Wild-) Kräutern und essbaren Blüten

Juhuu, nach dem gefühlt viel zu langen und dunklen Winter ist der Frühling in voller Pracht da. Endlich können wir jede Menge Wildkräuter ernten :-)! Fast jeden Abend sammeln wir (Wild-)kräuter und essbare Blüten aus unserem Garten und peppen damit unser Abendbrot auf.
Frühlingssalat mit Wildkräutern und essbaren Blüten
Natürlich durften daher Wildkräuter bzw. essbare Blüten bei unserem Kochkurs Anfang Mai nicht fehlen (einen kleinen Rückblick gibt es nächste Woche). Motto des Kochkurses war ein vegetarisches 4-Gänge-Frühlingsmenü mit möglichst ungewöhnlichen Zutaten. Als Vorspeise wurde von unseren Kursteilnehmern ein Kräuter-Frühlingssalat mit bunten Salatblättern, Radieschen, Gurke und essbaren Blüten zubereitet.
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Herbstliche Maronen-Rosenkohl-Pfanne

Nachdem wir letzte Woche über das Sammeln von Esskastanien bzw. Maronen berichtet haben, stellen wir euch diese Woche unser Lieblingsrezept mit unserer „Beute“ vor. Im Buch „Köstliches von Waldbäumen“ (Amazon-Link) haben wir nämlich eine köstliche Maronen-Rosenkohl-Pfanne entdeckt. Wobei… eigentlich haben wir das Rezept gar nicht durch das Buch gefunden. Vielmehr haben wir ein Video mit dem Autor Dr. Markus Strauß gesehen, indem die Maronen-Rosenkohl-Pfanne gegessen wird. Als das Buch mit dem Rezept vorgestellt wurde, bemerkten wir, dass wir es bereits im Regal stehen hatten ;-). (Mittlerweile haben wir uns auch seine anderen beiden Bücher zugelegt. Denn für das Sammeln & Zubereiten von Wildkräutern & -früchten sind sie eine hervorragende Informations- & Inspirationsquelle. Die Rezepte lassen sich meist problemlos vollwertig umwandeln.)
Maronen-Rosenkohl-Pfanne mit Nudeln
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Unsere „Jagd“ nach fetten Esskastanien alias Maronen

Herbst ist nicht nur die perfekte Zeit für Suppen, sondern auch die perfekte Sammelzeit: Äpfel, Birnen, Brennesselsamen, Esskastanien, Quitten, Walnüsse und vieles mehr sind reif und möchten gesammelt werden. Das Angebot ist geradezu überwältigend. Besonders angetan, haben es uns dieses Jahr die Edel- bzw. Esskastanien – vielen sicherlich bekannt als geröstete „Maronen“ von Weihnachtsmärkten. Je nach Sorte sind die Früchte ganz fett, mittelgroß oder klein. Sogar die Form kann zwischen den Sorten deutlich variieren.
Esskastanien Größenvergleich
Esskastanien sind Nüsse mit einem relativ geringen Fettgehalt von ca. 2%. Durch ihren hohen Kohlenhydratanteil erinnert der Geschmack von gerösteten Esskastanien ein wenig an Kartoffeln, aber mit mehr Süße und einem nussigen Aroma. Dadurch bieten sich viele leckere Verwendungsmöglichkeiten in der Küche, wie z.B. die Kombination mit Rosenkohl. Davon erfahrt ihr nächste Woche mehr.

Kastanie ist nicht gleich Kastanie

Esskastanien sollten allerdings nicht mit den runden Rosskastanien verwechselt werden, aus denen wir als Kinder gerne Kastanienmännchen gebastelt haben. Rosskastanien sind nämlich hart und ungenießbar. Trotz ihrer Namensähnlichkeit sind Ess- und Rosskastanien botanisch gesehen gar keine nahen Verwandten. Esskastanien zählen zu den Buchengewächsen, während Rosskastanien zu den Seifenbaumgewächen gehören.

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Unsere „Jagd“ nach fetten wilden Brombeeren

Neben Wildkräutern sammeln wir auch gerne wild wachsende Früchte. Beispielsweise sind Brombeeren super lecker und enthalten beachtliche Mengen an Vitalstoffen wie Calcium (angeblich mehr als in anderen Früchten), Magnesium, Eisen, Beta-Carotin, Vitamin C, Flavonoide und Ballaststoffe.

Momentan sind wir total im „Sammelfieber“, denn dieses Jahr ist ein traumhaftes Brombeerjahr: Die Büsche hängen voll mit Früchten und das Wetter ist perfekt. Die heißen trockenen Tage in letzter Zeit sorgen für riesige vollreife süße Früchte. Die Erntezeit von wilden Brombeeren ist meist von August bis September. Manchmal kann es auch schon im Juli losgehen oder bis in den Oktober reichen. Die Erntesaison ist also gerade erst gestartet.

Unsere Sammelstelle

Direkt in der Nähe unserer Wohnung haben wir riesige wilde Brombeerensträucher entdeckt, die sich an Bäumen und Sträuchern einige Meter empor ranken. Dadurch hängen die besten und fettesten Beeren in luftiger Höhe. Aber wir wissen uns zu helfen und haben unsere Trittleiter zum Pflücken mitgenommen ;-). Angeblich können Brombeeren sogar bis zu 6 Meter hochranken. Das ist zum Glück an unserer Sammelstelle nicht der Fall, denn so hoch würden wir mit unserer Leiter nicht mehr reichen.

Brombeeren sammeln
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Unser Wildkräuterspaziergang – Tipps zu Essen am Wegesrand

Zu Studienzeiten hatte Sönke an der Uni ein Seminar über Wildkräuter besucht. Seitdem ist er total begeistert von den vielen unscheinbaren Pflanzen am Wegesrand und sieht überall, wo wir Spazierengehen potentielles Essen ;-). Ganz traurig wird Sönke, wenn so genanntes Unkraut wie Löwenzahn, Brennessel, Giersch und Co. von Gärtnern ausgerissen und entsorgt wird. Denn viele Wildkräuter enthalten gegenüber gewöhnlichem Gemüse ein Vielfaches an Vitalstoffen und sind daher sehr gesund.

Wir kennen uns vor allem mit Wildkräutern aus, die wir im Frühjahr ernten können. Um unser Wissen zu erweitern, fanden wir es sehr spannend an einem Wildkräuterspaziergang im Sommer von der VHS Osnabrück teilzunehmen.
Wildkräuterspaziergang im Wald
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