Vollwertig durch den Tag: Teil 1 – im Alltag

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Wir wurden schon öfters per E-Mail oder in Kommentaren gefragt, wie unser vollwertiger Essensalltag eigentlich so aussieht und was wir unterwegs, bei Einladungen, im Urlaub oder in Restaurants essen.

Also starten wir jetzt dazu eine Artikelserie, in der wir euch unsere Erfahrungen, Tipps und Strategien mitteilen wollen. Im ersten Teil geht es um unseren Alltag: Wie gelingt uns die Vollwertkost im “normalen” Alltag und was essen wir so typischerweise?
Typisches Alltagsessen: Frischkorngericht, Salat, Vollkornbrot mit Aufstrich
Unser Weg zur Vollwertkost war keineswegs geradlinig und es gab auch mal Phasen, in denen wir einen Schritt zurück gemacht haben (ausführlicher haben wir unsere Umstellung im Artikel “Warum wir uns vollwertig ernähren” beschrieben). Seit ca. 2 Jahren essen wir zu Hause recht konsequent vollwertig. Damit geht es uns nicht nur gesundheitlich viel besser, es schmeckt uns auch einfach viel besser.

Unser Tagesplan

Mittlerweile ist es zur Gewohnheit geworden, dass wir zu jeder Mahlzeit etwas Frisches essen – also rohes Obst und/oder Gemüse. Falls dies einmal nicht der Fall sein sollte, vermissen wir es regelrecht.

Frühstück

Morgens zum Frühstück ist unser Essen komplett roh, da wir mit einem Frischkorngericht in den Tag starten, das viel frisches Obst und ein paar rohe Nüsse enthält. Um für Abwechslung zu sorgen, nehmen wir entweder über Nacht eingeweichtes Getreide, frisch gequetschte Haferflocken oder auch selbst gezüchtete Getreidesprossen.

Mittagessen und Abendbrot

Zum Mittagessen und zum Abendbrot essen wir gerne gemischte Salate oder klein geschnittenes rohes Gemüse als Finger Food. Dazu gibt es meistens etwas Warmes oder Vollkorngebäck mit Aufstrich – außer wir machen einen Rohkosttag.
Gemüsesticks
Eigentlich wollen wir uns einen wöchentlichen Essenplan zusammenstellen. Meist vergessen wir das aber einfach oder das saisonale Angebot ist doch ein anderes als erwartet. Notgedrungen entscheiden wir dann relativ spontan, was es gibt ;-). Aber da unser Kühlschrank und unser Vorrat immer gut mit Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchten usw. gefüllt ist und wir keinerlei Fertiggerichte & Co. da haben, gibt es eigentlich zwangsläufig etwas Vollwertiges.
Gemüsevorrat für eine Woche
Trotzdem sind wir froh, dass wir ein paar “Basic-Rezepte” haben, die sich schnell ohne großes Überlegen, zubereiten lassen und uns schon oft vor dem Verhungern gerettet habe ;-). Zu diesen Basic-Rezepten gehören vor allem ein gemischter Salat nach unserem Salatleitfaden, das schnelle Hefebrot, die schnellen Vollkornbrötchen sowie Kartoffelspalten.

Wir haben auch sehr unkreative Tage, wo wir einfach zu müde sind oder zu viel zu tun haben, um noch großartig in der Küche zu stehen. Dann gibt es mittags und abends einfach gemischten Salat und dazu ein paar Scheiben Vollkornbrot mit Aufstrich (der manchmal auch einfach nur Butter oder gekauftes reines Nussmus ohne Zusatzstoffe sein kann).

Wochentags versuchen wir das Abendessen so zu gestalten, dass für den nächsten Tag zum Mittag im Büro noch etwas übrig ist.

Unsere Lunchbox – Essen zum Mitnehmen

Denn das Essensangebot ist in Osnabrück leider nicht so prickelnd, obwohl wir direkt in der Innenstadt arbeiten. Es fehlt eine Suppen- oder Salatbar und in letzter Zeit haben sogar noch einige nette Cafés geschlossen. Aus diesem Grund nehmen wir unser Mittagessen eigentlich jeden Tag mit auf Arbeit. Außerdem schont eine selbst zubereitete Lunchbox extrem den Geldbeutel.

Schon am Abend planen wir, was es am nächsten Tag zum Mittagessen geben soll, damit wir am morgen nicht in Panik geraten, weil wir nicht wissen, was wir essen sollen bzw. wollen. Naja, das passiert auch mal, aber nur noch äußerst selten ;-).

Basis für unser wochentägliches Mittagessen ist in der Regel eine große Portion rohköstlicher gemischter Salat, den wir uns morgens frisch zubereiten. Manchmal schneiden wir auch einfach Gemüsesticks aus beispielsweise Gurke, Paprika, Kohlrabi, Radieschen, Chicorée oder Cherrytomaten.
Gemischter Schichtsalat im Glas für unterwegs
Nur frisches Gemüse ist uns meist zu wenig – außer wir haben eine riesige Portion dabei. Als Beilage essen wir dann gerne selbstgebackenes Vollkornbrot wie schnelles Hefebrot, Party-Baguette, Kartoffelfladenbrot, Pitabrot oder ein Schwarzbrot aus Sauerteig. Oder wir nehmen uns selbstgebackene Brötchen wie unsere schnellen Hefebrötchen, Roggenbrötchen oder die Brötchensonne mit.

Unsere Aufstriche sind meist sehr abwechslungsreich. Je nach Saison und Vorrat gibt es beispielsweise Avocadocreme, Bohnenaufstrich, Brennesselsamenbutter, Brombeermarmelade, Curry-Aufstrich, Hummus, Knoblauchbutter, Kräuterbutter, Meerrettichaufstrich, Paprikabutter, Pizzabutter, Schoko-Aufstrich oder Zwiebelschmalz.

Neben Brot & Brötchen essen wir auch andere Beilagen zum Salat. Lecker finden wir zum Beispiel gekochten Naturreis, den wir kalt essen und mit Sojasauce, Algen und Sesam würzen. Eine andere Alternative zum Salat sind Bratlinge: Ob Bohnenbratlinge, Dinkelbratlinge, Linsen-Reis-Bratlinge, Mungobohnen-Hirse-Bratlinge oder Zucchinibratlinge – jede Art von Bratlingen eignet sich super zum Mitnehmen, da sie auch kalt sehr lecker sind.

Reste vom Abendessen vom Vortag finden wir auch super als Mittagessen. Da wir diese nicht aufwärmen können bzw. die Mikrowelle schon aus geschmacklichen Gründen nicht benutzen wollen, nehmen wir nur mit ins Büro, was auch kalt gut schmeckt. Wir hatten beispielsweise in den letzten Monaten folgende Leckereien dabei: Flammkuchen, Grünkohl-Quiche, Nudelsalat, gefüllte Paprika mit Hirse, gefüllte Zucchini, Kürbis-Lasagne, Mushroom Pulao, Nussbraten, Teigtaschen mit verschiedensten Füllungen, Salat mit gekochter Gerste, Wirsing-Wraps mit Reis gefüllt, Zucchini-Chermoula und Zucchinipizza. Im Sommer gab es auch schon mal ausschließlich rohköstliche Kreationen wie Spaghetti aus Zucchini mit roher Tomatensauce oder eine große Portion grünen Smoothie.

Direkt wo wir arbeiten, ist praktischerweise jeden Donnerstag ein Wochenmarkt. Dort gibt es sogar die Bäckerei “Wieruper Hof”, die vor dem Backen das Mehl selbst frisch mahlt und echte Vollkornbrötchen und -brote ohne dubiose Zusätze anbietet. Dort kaufen wir auch gerne ein.

Zwischenmahlzeiten

In der vitalstoffreichen Vollwertkost gibt es vor allem für Übergewichtige die Empfehlung nur drei Mahlzeiten am Tag zu essen und keinerlei Zwischenmahlzeiten oder Snacks zwischendurch zu naschen. Wir müssen allerdings zugeben, dass uns drei Mahlzeiten nicht reichen. Also halten wir uns nicht an diese Empfehlung, aber wir haben ja auch kein Übergewicht. Vor allem am Nachmittag, zwischen Mittagessen und Abendessen, snacken wir noch etwas. Meist ist das frisches Obst, Nüsse oder ein grüner Smoothie. Aber es können auch mal rohköstliche Cracker, vollwertige Kuchen oder jetzt in der Vorweihnachtszeit vollwertige Keks-Experimente sein.
frisches Obst und grüner Smoothie

Der Zeitfaktor

Klar, kostet es Zeit selbst zu kochen. Unsere Gesundheit genießt aber eine hohe Priorität. Nicht darauf zu achten bekommt uns leider gar nicht. Daher nehmen wir uns einfach die Zeit täglich mehrfach was Frisches zu zubereiten. Außerdem haben wir schon immer gerne gekocht. Ob wir dann vollwertig oder nicht-vollwertig kochen, macht vom Zeitaufwand keinen großen Unterschied. Frisches Mehl ist in ein paar Minuten gemahlen. Wir brauchen ja nicht daneben stehen und zugucken, während die Mühle läuft ;-). In der Zeit lassen sich z.B. schon gut die Folgeschritte vorbereiten.

Wenn in einer Familie oder Partnerschaft nur eine Person alleine in der Küche steht, kann das natürlich sehr zeitaufwändig sein. Aber wieso nicht die anderen Familienmitglieder mit einspannen? Was zusammenrühren, Zutaten schneiden oder den Kochtopf überwachen, kann durch eine zusätzliche Person schon eine riesige Erleichterung sein. Bei passender Absprache und Routine sind manche Gerichte blitzschnell fertig. Bei den schnellen Hefebrötchen haben wir die einzelnen Arbeitsschritte (Hefe auflösen, Blech einfetten, Teigkneten, Teigausrollen, Brötchen mit Saaten bestreuen usw.) z.B. geschickt auf uns beide verteilt, so dass wir beide parallel und ohne Leerlauf an der Zubereitung arbeiten. So sind die Brötchen ratzfatz im Ofen :-). Und während die Brötchen backen, haben wir noch genug Zeit einen leckeren Aufstrich zu zubereiten. Auch sonst stehen wir fast immer gemeinsam in der Küche. Denn die Zubereitung geht dann einfach sehr viel schneller.

Gemeinsam in unserer Küche

© Jörg Sanders


Bei uns ist sicher der Vorteil, dass wir beide an einem Strang ziehen. Es gibt keine Extra-Wurst bzw. -Steak für ein Familienmitglied. Darüber sind echt froh, mit einem maulenden Partner oder Kindern, die alles “Gesunde” nicht essen wollen, können wir uns die Umsetzung einer Vollwertkost schon echt schwierig vorstellen…

Natürlich ist es auch wichtig, dass die Küchenausstattung stimmt und dass die richtigen Geräte und Werkzeuge vorhanden sind. Mit stumpfen Messer dauert die Zubereitung mindestens dreimal so lang.

Essen wir wirklich 100% vollwertig?

Auch wenn wir recht konsequent vollwertig essen, gibt es sicherlich noch ein paar Verbesserungspunkte: Oft essen wir noch gekaufte Nudeln aus Dinkelvollkornmehl. Die sind sicher nicht perfekt, aber an das professionelle Nudelmachen haben wir uns noch nicht herangewagt. An manchen Tagen könnte außerdem unser Frischkostanteil sicherlich höher liegen. Und was macht gerade die mit Honig gesüßte Kirsch-Marmelade von Tarpa aus dem Bioladen bei uns im Kühlschrank ;-)!?

Wir haben keinen Anspruch perfekt zu sein und machen uns nicht verrückt, wenn unser Essen mal nicht 100% korrekt ist. Es gibt einfach Tage, an denen wir keinen Bock haben, groß in der Küche zu wirbeln. Zum Glück haben wir immer genug gesunde Zutaten im Haus, so dass wir nicht in Versuchung geführt werden, doch nur Junk Food zu essen. Den Pizza Lieferservice haben wir vor über drei Jahren das letzte Mal bestellt und an unsere letzte Tiefkühl-Pizza können wir uns (fast) gar nicht mehr erinnern ;-). Wenn es doch mal einen ungesunden Ausrutscher gab, machen wir uns keine Vorwürfe oder hören gar mit der vollwertigen Ernährung auf. Wir sagen uns “das kann passieren” und machen am nächsten Tag einfach vollwertig weiter. Solche Ausrutscher versuchen wir trotzdem auf ein Minimum zu beschränken, denn sie machen sich gesundheitlich schnell bemerkbar bei uns.

Ausblick

Zu Hause klappt vitalstoffreiche Vollwertkost meistens super. Aber wie sieht es aus, wenn Gäste vorbeikommen oder wenn wir auf Reisen, zu Geburtstagsfeiern eingeladen oder im Restaurant sind? Unsere Strategien und Tipps verraten wir euch in den folgenden Artikeln.

Natürlich sind wir auch an euren Erfahrungen und Strategien interessiert: Wie klappt es bei euch mit der Vollwert- oder Rohkost im Alltag? Was macht euch noch Probleme? Mit welchen „Tricks“ überzeugt ihr Familienmitglieder vom gesünderen Essen?

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41 Kommentare

  1. Hallo ihr zwei,

    ihr seit zusammen einfach ein tolles Team.
    Da ich bei Ausnahmen sofort mit Beschwerden stark reagieren würde, bin ich auch bei Besuchen,
    auf Reisen oder bei „Außer Haus-Essen“ sehr konsequent und gehe entweder zu Einladungen
    nach dem Essen dort hin oder nehme mir etwas Vollwertiges mit.
    Das größte Problem ist eben, dass noch nicht einmal in Bioläden- oder Biobäckereien wirklich vollwertige
    Snacks zu finden sind, selbst in sämtlichen Vollkornbroten in einer hiesigen Biobäckerei ist u. a. z.B. in den
    Vorteigen Gerstenmalz und Boullion ( ich nehme auch hier Fertigware an ) zugesetzt, alle „Vollkornbrötchen
    enthalten mindestens 8% Auszugsmehl und meistens isoliertes Weizengluten.

    Die Familie lässt sich am besten mit richtig tollen Vollwert-Rezepten austricksen nach dem Motto
    „Hauptsache es schmeckt“. Leider bin ich hier die einzigste “ Tiereiweißfreie „.

    Liebe Grüße
    Marita

    • Hallo Marita,
      vielen Dank! Bei Bio-Backware ist echt schade, was da teilweise reingemischt wird. Selbst Margarine findet sich z.T. in den Biobrötchen…

      Über den Geschmack konnten wir unsere Familien auch schon überzeugen ;-). Wenn Essen nicht lecker ist, dann hilft es auch nichts, wenn es gesund ist.

      Liebe Grüße

  2. Vielen Dank für Euren prima Beitrag. Mir gefällt vor allem Eure unverkrampfte Einstellung und das Ihr die Küchenarbeit gemeinsam bewältigt. So konnte ich heute sogar meinen Mann für das gemeinsame Zubereiten Eurer Rosmarin-Zwiebel-Foccocia gewinnen :-)!

    Ich selbst esse morgens die Hälfte meines Frischkornbreis und für mittags auf Arbeit nehme ich mir die andere Hälfte mit. 16:30 gibt es dann Rohkostsalat, gekochte Gemüsegerichte und Vollkornbrot, -brötchen. Am Wochenende frühstücke ich gar nicht, zu Mittag probiere ich dann gern neue Vollwert-Gerichte aus.

    Unterwegs gibt es zum Glück in den meisten Gaststätten Salate oder Gemüsesuppen, wobei man nicht immer genau weis, was alles noch drin ist :-(. Aber so oft kommt das ja nicht vor.

    Aber bei Einladungen zu Freunden und Verwandten und auf Arbeit fällt es mir noch schwer. Eigenes mitnehmen wird immer als unhöflich gewertet und wenn Kollegen Kuchen ausgeben ist das Ablehnen und erklären „warum“ immer nervig und wird meist als Spinnerei abgetan.

    Da ich die Vollwertkost noch nicht so lange praktiziere, mache ich mir außerdem Sorgen über die Vitamin B12-Zufuhr. Wie macht Ihr das? Lasst Ihr die Blutwerte kontrollieren? Nehmt Ihr zusätzliche Vitaminpräparate?

    • Gratulation zum Einspannen deines Mannes ;-)! Deine Ernährung hört sich richtig vorbildlich an. Leider weiß man immer nur was wirklich im Essen ist, wenn man es selber zubereitet. Über unsere Erfahrungen bei Einladungen und unterwegs schreiben wir demnächst, aber ein Patentrezept haben wir da auch noch nicht…

      Auf die Vitamin B12-Thematik wurden wir per E-Mail schon öfters angesprochen. Es sind also scheinbar viele Menschen besorgt. Das Thema Vitamin B12 ist allerdings leider sehr komplex. Es gibt dazu sehr viele widersprüchliche Informationen. Vermutlich wird von bestimmten Industrien (Fleisch, Milch, Nahrungsergänzungsmittel, Pharma), die Angst vor einem Vitamin B12 Mangel geschürt, da ja das Protein Argument nicht mehr zieht.

      Dr. Bruker war der Meinung, dass Vollwertköstler keinen Vitamin B12 Mangel bekommen können. Er verfasste dazu ein kleines Faltblatt, dass du beim emu-Verlag in Lahnstein für 50 Cent erwerben kannst. Wir finden seine Betrachtung aber etwas zu einseitig.

      In einem Blogartikel wollen wir unsere Gedanken und Infos zum Thema Vitamin B12 zusammenfassen, wobei das noch ein Weilchen dauern wird. Zur Zeit ist zu viel los dafür…

      Liebe Grüße

  3. Hallo ihr zwei!
    Danke für den schönen Artikel!
    Ich möchte die Vollwertküche mit den allerlei leckeren Gerichten gar nicht mehr missen, alles schmeckt viel leckerer! Da lohnt sich der Aufwand 200 % ! Ich nehme mir zu Ausflügen auch immer etwas mit und habe in meiner Tasche immer eine Dose mit ein paar Nüssen liegen. Nach ein paar Lecktüren von Hans-Ulrich Grimm vergeht einem sowieso der Appetitt auf Fertiggerichte! Kleine Ausnahmen kommen trotzdem vor, wie z. B. Betriebsfeier, da versuche ich zwar möglichst vollwertige Sachen zu essen, aber man kann dem Salat ja auch nicht ansehen, ob da Zucker im Dressing ist oder nicht. Meine Kinder essen beim Besuch auch mal mit, aber zu Hause gibt es selten Ausnahmen, nach 3 Jahren haben sie sich schon dran gewöhnt. Neulich wollte der Sohn wieder mal bei McDonals essen. Interessanterweise hat ihm das Essen diesmal gar nicht geschmeckt und auch nicht satt gemacht. Das vollwertige Essen zu Hause hat diesmal gesiegt! Mittlwerweile vermissen die Kinder auch wenig, da es zu Hause selbstgemachtes Eis, Popkorn und Schokolade gibts.

    • Hallo Tatjana,

      gern geschehen :-).

      Der Geschmack ist wirklich das, was auch uns überzeugt hat. Würde das vollwertige Essen nicht so lecker schmecken, hätten wir es mit Sicherheit schon lange aufgegeben ;-). Super, dass deine vollwertigen Kochkünste gegen “Essen” bei McDonalds gewonnen haben :-).

      Liebe Grüße

  4. Hallo ihr zwei,

    das ist wieder mal ein toller Beitrag.

    Ich esse von Mo-Sa früh mein Frischkorngericht.Sonntags gibt es selbstgebackene Brötchen.Auf die Arbeit nehme ich verschiedene Salate oder Gemüseticks mit Dip mit.Abends esse ich wochentags meist noch einen kleinen Salat und Brote.
    Am Wochenende gibt es dann schon auch mal Ausnahmen,obwohl mir die nicht immer gut bekommen.Aber wenn ich bei meiner Schwiemu keinen Kuchen oder totgekochte Nudeln esse,ist die gleich beleidigt.
    Auch auf der Arbeit fällt es mir schwer,wenn die Kollegen mal etwas hinstellen,da nicht zuzulangen.
    Wie ihr seht muss ich noch kräftig an mir arbeiten,dass es bald zu 100% vollwertig wird.

    viele Grüße
    Esmeralde

    • Hallo Esmeralde,

      das klingt doch schon richtig gut. Unsere Familie mussten wir auch langsam heranführen. Dass wir keinen Fabrikzucker und Weißmehl mehr essen, war für sie erst wenig verständlich. Aber mittlerweile haben sie es gut akzeptiert und machen das ein oder andere sogar nach.
      Aber 100% vollwertig auswärts zu essen, schaffen wir auch nicht, außer wir sind zu Besuch bei Vollwertköstlern ;-).

      Liebe Grüße

    • hallo esmeralde,

      ich habe das gleiche problem mit meiner mama gehabt wie du mit deiner schwierigkeitsmutter ;)…

      daher hab ich es so mit ihr vereinbart, daß ich zum sonntag-nachmittagskaffee mir meine muffins/kuchen etc. backe, mitbringe und sie muß die reste einfrieren. habe letztens marmor-muffins gebacken (blech mit 12 kleinen muffins), 2 dort gegessen und sie mußte die restlichen 10 paarweise einfrieren. jetzt hab ich noch für die nächsten 4 sonntage zum kaffee mein essen und sie muß nur dran denken. die teile ausm tk zu nehmen. das klappt wunderbar und jeder ist zufrieden. 🙂

      zu den nudeln: ich habe letztens zu viele vk-penne übrig gehabt und diese einfach eingefroren. habe sie als ich sie benötigte, wieder aus dem tk entnommen, kurz in heißes wasser rein und dann mit dem rest angerichtet.

      vllt. ist diese möglichkeit ja auch eine alternative für euch?

  5. hallo ihr beiden,

    ach ihr schreibt das alles so liebevoll und anziehend,
    ihr seit eine tolle visitenkarte für die vwk!!!

    in vielem erkenn‘ ich mich wieder.
    auch ich habe mit kochkursen für die vhs angefangen,
    inklusive eigene hawo mitbringen 🙂

    und auch mit familie ist vwk machbar.
    leider kann mein mann mich zeitlich nicht unterstützen.
    aber ich empfinde arbeiten mit lebensmittel (mittel zum leben) als sinnlich…

    heute gab es pizza aus granatweizen mit spinat und knoblauch und 2 gastkinder konnten nicht genug bekommen. beim abholen wollte die frau mama der beiden erst „nur ne ecke“ kosten,
    aber dann wurde ein gaaanz grooosses stück daraus.
    und von dem blech sind nur 10×10 cm übrig geblieben…

    mein „trick“ ist, ich erkläre nicht ewig vorneweg, sondern stelle es einfach auf den tisch.

    bei reisen kommt die kleine handmühle mit.

    sonntag sind wir zum essen gehen eingeladen.
    ich schaue mir im internet die speisekarte an, gibt es gut salat, gehe ich mit appetit hin.
    gibt es nichts für mich, esse ich vorher etwas zu hause und lasse mir im lokal einen gemüseteller machen.
    (ist dann nicht bio, oft zu weich gekocht, aber davon bin ich nicht weniger vollwertler)
    gerade bei geschäftsessen wäre es eher unhöflich, nur etwas zu trinken.

    brot backen empfinde ich nicht als mehrbelastung.
    wir haben einen guten rhythmus gefunden damit es auch mit sauerteigbrot über mehrere tage klappt.

    ins büro nehme ich mir auch frischkost mit.
    euer einmachglas ist eine gute idee.
    ich benutze breite glasbehälter mit plastedeckel.
    (das ist zwar schwerer als tupp@r, doch seine eigenheiten hat ja jeder.)
    unten kommen gurken, tomaten, paprika, möhren etc hin,
    schon in das dressing, oben drauf blattsalate und sprossen.
    vermischen tue ich es kurz vor dem essen, dann fällt es nicht so zusammen.

    „Wir haben keinen Anspruch perfekt zu sein und machen uns nicht verrückt,
    wenn unser Essen mal nicht 100% korrekt ist.“ (O-Ton)
    das sehe ich auch so. und unverkrampft komme ich meistens bei 100% raus.
    lustlose 150%ige vwkler sind für mich eher abschreckend.

    ich freue mich auf eure nächsten beiträge!
    danke das ihr soviel zeit investiert!

    liebe grüsse safran

    • Hallo Safran,

      herzlich willkommen auf unserem Blog und vielen Dank für dein großes Lob :-)!!! Darüber haben wir uns sehr gefreut.

      Das ist ja toll, dass du auch Kochkurse an der VHS leitest. Den Sauerteigbrot Back-Rhythmus müssen wir noch finden. Da sind wir zu sprunghaft, so dass es eher schnelles Vollkorn-Hefegebäck bei uns gibt, aber das schmeckt ja auch lecker ;-).

      Am schwierigsten finden wir auch Essen zu gehen, wenn wir das Restaurant nicht selbst aussuchen können. Dann picken wir uns die hoffentlich vollwertigsten Speisen heraus oder lassen uns Gerichte modifizieren. In vielen Restaurants gilt ja leider noch das Motto, dass ein Salat ohne fleischige oder fischige Beilage oder Käse kein richtiger Salat ist ;-).

      Liebe Grüße

  6. Vielen Dank das Ihr dieses Thema aufgreift. Ich hoffe, Ihr berichtet noch sehr ausführlich darüber. Es ist echt schwierig was man den Kindern zur Pause mitgibt; bzw. was nehme ich mit in die Arbeit zum Mittagessen.
    Eure Ideen werde ich in den nächsten Tagen gleich anwenden. Bitte weiter so!

    • Hallo Christine,

      vielen Dank :-). Freuen uns, dass wir dir Anregungen geben konnten. Abwechslungsreiches Essen zum Mitnehmen zu finden, ist nicht so einfach und Kinder sind ja meist noch wählerischer… Wäre schon toll, wenn es einen vollwertigen Lunchbox Service geben würde ;-). Haben vorgestern im Kino den Film “Lunchbox” gesehen, der in Mumbai spielt. Dort bekommen Büroarbeiter Lunchboxen von ihren Frauen oder auch von Restaurants, die dann pünktlich zur Mittagspause von Fahrradkurieren geliefert werden. Das Essen sah schon lecker aus.

      Liebe Grüße

  7. Hallo ihr zwei,

    jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden. Ich verfolge nämlich seit längerem euren Blog und habe mich schon durch so einige Rezepte gekocht. Das Chilli zum Beispiel ist superlecker und kam sogar bei meiner Familie gut an!
    Ich habe dieses Jahr im Februar meine Ernährung ganz radikal auf Rohkost umgestellt, bin dann aber an das Buch von Dr. Bruker gekommen und ernähre mich nun seitdem von vollwertiger, auch gekochter Kost, fast vegan, denn auch Sahne vertrage ich nicht so gut. Meine Neurodermitis ist verschwunden, meine Allergien beobachte ich, mit dem Asthma habe ich noch zu kämpfen und bin auch nicht medikamentenfrei.
    Ich fühle mich seit der Umstellung viel fitter und bin voller Energie. Leider bin ich mit meiner Ernährung in meiner Familie allein, was nicht einfach ist im Alltag mit zwei Kindern und einem konventionell essenden Mann. Aber ich halte dran fest und konnte schon mit einigen Rezepten überzeugen. Zum Beispiel mit veganen Waffeln, ohne Industriezucker, die auch meine Freundin begeistert verspeist hat. Ein großer Teil meiner Freunde sieht mich als Vorbild und letztens hat eine Freundin sogar für mich vegan gekocht als ich bei ihr eingeladen war. Das ist doch toll, oder?
    Ich war gerade auf einer Kur auf einer Nordseeinsel und musste mich 4 Wochen lang wirklich schlecht, von konventioneller Krankenhauskantinenküche ernähren und habe mir ehrlich Gedanken über die schwerkranken Patienten dort gemacht, die so schlecht verpflegt worden. Es findet einfach zu wenig Aufklärung statt und es gibt angeblich zu wenig Geld in solchen Systemen, die gar nicht darauf ausgelegt sind die Menschen gesund zu machen. Komisch, oder?
    In Berlin finde ich es nicht schwer mich vegan und auch vollwertig zu ernähren. Es gibt hier sogar schon einige gute Adressen, wenn man ausgeht. Das Goura Pakora in Berlin-Friedrichshain kann ich nur empfehlen und die Brote von Märkisches Landbrot, die fast alle vollwertig sind.
    Mit dem Vitamin B hab ich mir auch schon ein paar Gedanken gemacht, aber ich warte erstmal ab wie sich das so entwickelt. Wird Vitamin B12 nicht auch vom eigenen Körper ganz von selbst gebildet? Von dem einen mehr, vom anderen weniger?

    Ich schaue auf jeden Fall weiter hier vorbei. Macht weiter so! Euer Blog ist wirklich sehr informativ!

    Viele Grüße aus Berlin

    Mareike

    • Hallo Mareike,

      vielen Dank für dein Lob :-)! Haben gerade entdeckt, dass du unsere Rezepte zubereitet und darüber auf deinem Blog berichtet hast. Sehr cool!

      Krankenhaus- oder Großküchenkost ist schon erschreckend ungesund. Da hilft fast nur sich einen Mixer mitzunehmen und selbst grüne Smoothies oder ähnliches zu zubereiten.

      Großstädte wie Hamburg und Berlin sind schon super, da es dort meist “Nischenangebote” gibt, die sich viel besser halten können. Wir waren am Wochenende in Hamburg und waren wieder ganz begeistert vom kulinarischen Angebot. Berlin besuchen wir deswegen auch immer gerne :-). Osnabrück ist dagegen kulinarisch leider eine Provinz…

      Wegen Vitamin B12 machen wir uns auch keinen Stress. Zum einen essen wir nicht vegan und zum anderen besteht bzgl. Vitalstoffen ein riesiger Unterschied zwischen “Pudding-Veganismus” mit übelst vielen Fertigprodukten und vollwertig veganer Kost.

      Liebe Grüße

  8. Hallo ihr beiden,

    seit ich nun auch Besitzerin eines Handflockers bin, mag ich morgens auf mein Frischkorngericht (nach eurem Rezept) gar nicht mehr verzichten, einfach weil ich es so lecker finde.

    Und auch mein Rohkostkonsum ist inzwischen, vor allem Dank unserer Biokiste deutlich gestiegen :). Hier trickse ich mich meist ein wenig aus, indem ich mir einfach einen grünen Smoothie mache, denn ich bin (bislang) keine begeisterte Salatesserin. Aber so kann man das dann ja prima an seine Vorlieben anpassen.

    Was ich außerdem bei mir beobachten konnte, ist, seit dem ich auch während der Woche selber koche, dass mir Fertiggerichte so gar nicht mehr schmecken wollen und auch mein Zuckerkonsum ist deutlich zurückgegangen. „Schokianfälle“ gibt es nur noch gelegentlich, und das finde ich dann auch völlig ok :))

    Liebe Grüße
    und habt ein schönes Wochenende,
    Eva

    • Hallo Eva,

      morgens in den Tag mit einem Frischkorngericht zu starten, wollen wir auch nicht mehr missen. Weil wir von unserer Flockenquetsche ganz begeistert sind, wünscht sich Melanies Schwester jetzt ebenfalls eine.

      Weitere Frischkost in Form von Smoothies zu trinken ist super. Obwohl wir gerne Salate essen, trinken wir zur Abwechslung auch mal gerne grüne Smoothies.

      Das sich die Geschmacksknospen ändern, haben wir bei uns auch festgestellt. “Normales” süßes Gebäck vom Bäcker oder Kinderschokolade ist uns beispielsweise vieeeel zu süß geworden, da haben wir einfach gar keinen Hunger mehr drauf.

      Für deine Schokianfälle werden wir in den nächsten Wochen bestimmt noch ein vollwertiges, selbst gemachte Schokoladenrezept veröffentlichen ;-). Sind gerade am Experimentieren und die ersten Ergebnisse waren schon ganz vielversprechend.

      Liebe Grüße

  9. Hallo ihr beiden 🙂
    ich find den Tipp mit den Einmachgläsern für den Salat auch super. Allerdings geht sowas doch schnell mal kaput, oder? Wie sind denn eure Erfahrungen damit?
    Liebe Grüße
    Susie

    • Hallo Susie,
      wir hatten mit den großen Gläsern noch keine Probleme. Gut gepolstert im Rucksack haben die Gläser bisher den Weg zur Arbeit und zurück gut überstanden. Nur herunterfallen sollten die Rucksäcke nicht…

      Liebe Grüße

  10. Liebe Melanie, lieber Sönke,

    Euer Blog ist eine wahnsinnige Bereicherung! Ich habe hier so viele tolle Anregungen schon erhalten. Ich arbeite noch an meiner Vollwertumstellung. Einzig mein Frischkorngericht ist ein täglich fester Bestandteil im Alltag. Ich mache ihn mir gerne als Shake. Ich finde es am einfachsten nur 3 Mahlzeiten am Tag zu essen. So muss ich mir neben dem Frischkorngericht nur noch um 2 Mahlzeiten Gedanken machen. Dank Eurer tollen Idee zu dieser Artikelserie habt ihr mir aber für meinen Alltag schon wieder echt geholfen 🙂
    Euch alles Liebe und macht weiter!
    Dane

    • Hallo Dane,

      vielen Dank für dein großes Lob :-)! Vor Kurzem ging alles etwas drunter drüber bei uns, da wir Ende Januar unsere Ausbildung zum Gesundheitsberater GGB abgeschlossen haben und für die Prüfung lernen mussten. Weitere Artikel zum Alltag sind dennoch bereits in der Bearbeitung.

      Liebe Grüße

  11. Liebe Melanie, lieber Sönke,

    habe vor einiger Zeit euren tollen und informativen Blog entdeckt und schreibe mal meinen ersten Beitrag. Aufgrund einer seit 8 Jahren chronischen Immunkrankheit habe ich durch Medikamente (Kortison und andere) kontinuierlich 13kg zugenommen und bin entsprechend unglücklich darüber, vor allem, weil die schmerzhafte Entzündung sich nach ein paar Wochen, die sie verschwunden war, wieder einstellte. Jetzt habe ich meine alten Kochbücher von Barbara Rütting wieder studiert und bin dabei, meine Ernährung komplett auf Vollwert umzustellen. Ich habe einen guten Heilpraktiker gefunden, mit dessen Akupunkturmethode ich schon 6kg abgenommen habe, besonders toll, weil die Kortisonkilos wie Pech an mir klebten.
    Ich möchte es step by step machen und werde mit dem Frischkornbrei zum Frühstück beginnen. Barbara Rütting berichtete in ihrem-Neuen Kochbuch- von 1986 (vielleicht einigen bekannt?) über einen Jungen, der wegen eines Sturzes auf den Hinterkopf mit Bewusstlosigkeit danach an -traumatischer Epilepsie- litt. Die verabreichten Medikamente brachten über die Jahre kaum Besserungen. Sein Vater beschäftigte sich dann mit Frischkosternährung und 1 1/2 Jahre nach dieser Ernährungsumstellung hatte der Sohn keine Anfälle mehr und es ging ihm insgesamt sehr gut. (verkürzt wiedergegeben). Das ist für mich der Anstoss, bei mir eine andere Ernährung durchzuführen. Da mir die Schulmedizin nur mit o.g.
    Mittel helfen will, was ich ablehne, habe ich die vermessene Hoffnung, dass bei mir
    vielleicht etwas ähnliches passiert bzw. ich wenigstens Linderung erfahre.
    Eure Rezepte sind prima,ebenso eure Ausführungen zu div. Themen. Macht weiter so!
    Ganz herzliche Grüße
    Anne

    • Hallo Anne,

      puuh, das klingt ja nicht so gut. Drücken dir die Daumen, dass es weiter bergauf geht!

      Bei Krankheiten, die mit dem Immunsystem zusammenhängen, lassen sich in der Regel große Erfolge erzielen, wenn tierisches Eiweiß vollständig gemieden wird. Bei einigen Erkrankungen hat Dr. Bruker seinen Patienten außerdem oft 100% Frischkost empfohlen und damit einen großen Heilungsschub bewirkt.

      Hast du schon mal versucht einen Termin bei Dr. Brukers Nachfolger Dr. Birmanns in Lahnstein zu vereinbaren http://www.ggb-lahnstein.de/Sprechstunden.html Er kann dir bestimmt weiterhelfen.

      Liebe Grüße

  12. Hallo,
    bin über das Vollwertforum auf eueren Blog gestoßen und lese nun schon seit einigen Tagen darin und finde ihn ganz interessant. Ich werde demnächst sicher das ein oder andere Rezept von euch ausprobieren! Ich selbst bin 97 auf die Vollwertkost gestoßen (damals war ich fast 18). Leider hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich nicht konsequent war und Süßigkeiten gegessen habe (wenn auch aus dem Bioladen)
    Nun gelingt es mir seit Anfang des Jahres, im Alltag bis auf den Frischkornbrei vollwertig nach Dr. Bruker zu leben. Ich weiß nicht warum, aber ich kann mich nicht zu dem Frischkornbrei überwinden, muss ich zugeben. Heute hatte ich mal Lust drauf und hab einen gegessen, aber sonst hab ich nicht allzu große Lust darauf. Wie dem auch sei, ich esse in der Arbeit zum Frühstück meist ein belegtes Brot und Gemüsesticks, mittags auch ein belegtes Brot (mit Brotaufstrich und einem Salatblatt) und abends mach ich mir nen großen Salat, ein warmes Gericht und eine Nachspeise-zur Zeit liebe ich aus roher Kakaobutter selbstgemachte Reis-Schoko-Vierecke……..Ich merke, dass ich obwohl ich keinen Frischkornbrei esse, trotzdem fitter bin im Vergleich zu meiner inkonsequenten Zeit. Meine Schwester meinte sogar, dass meine Haut straffer geworden sei…..
    Schön, dass ihr zu zweit in der Küche steht und zusammen kocht. Das macht bestimmt mehr Spaß, als alleine. Und vor allem kann der eine mal kochen, wenn der andere keine Lust/ Energie dafür hat….
    Liebe Grüße schickt euch Florentine

    • Hallo Florentine,

      herzlichen willkommen auf unserem Blog :-)!

      Als wir die Vollwertkost kennengelernt haben, waren wir anfangs auch nicht besonders konsequent… Wobei wir wie du schnell gemerkt haben, dass uns vollwertiges Essen einfach gut tut.
      Wichtig beim Frischkornbrei damit wir ihn mögen ist, dass das Getreide recht grob geschrotet ist und wirklich nicht zu viel Einweichwasser verwendet wird, sonst wird die Konsistenz komisch.

      Vielleicht magst du den Frischkornbrei auch eher mit selbst geflockten Haferflocken? Einfach Obstsalat mit ein paar Nüssen zubereiten und darüber ein paar Haferflocken streuen, dann hat dieser auch keine Breikonsistenz ;-).

      Wir sind froh zusammen in der Küche zu stehen, da geht alles viel schneller :-).

      Liebe Grüße

  13. Danke für das Willkommen! 😉
    Ja ich weiß auch nicht recht mit dem Frischkornbrei……In Lahnstein und bei Freunden esse ich ihn gerne, aber zu Hause kann ich mich nicht dafür erwärmen.
    Mir schmeckt er auch am besten, wenn das Getreide recht grob geschrotet ist.
    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!
    LG

  14. Ich finde es echt toll was ihr macht und der Blog gefällt mir auch sehr.
    Nun habe ich da mal eine Frage…also ich bin gerade dabei meine Ernährung umzustellen, da ich schon seit 20 Jahren unter einem starken Hautexzem an den Händen leide und schwer Allergie geplagt bin…leider bin ich in unserer Familie die einzige die etwas ändern will…nun ist aber mein Problem das ich eigentlich überhaupt kein rohes Obst essen kann ebenso sieht es mit Nüssen aus und teilweise reagiert mein Körper auch schon auf rohes Gemüse…wie soll ich es da bitte schaffen meine Ernährung umzustellen???
    Habt ihr vielleicht ein paar Tips???

    • Hallo Sonja,

      reagierst du auf sämtliches Obst und alle Nüsse!? Das würde eine Umstellung echt schwierig machen. Sönke war durch seine Allergien und Kreuzallergien bei der Umstellung auch stark eingeschränkt. Er hat am Anfang dann lediglich gegessen, was möglich war. Als Nüssen gab es z.B. zunächst nur Mandeln und frische Kokosnuss.

      Statt Nüssen kannst du außerdem auch zu Saaten greifen: Sonnenblumenkerne, Chia, Leinsaat und Hanfsamen sind voll mit Vitalstoffen. Nur gut kauen ist wichtig, sonst gehen sie unverdaut durch den Körper durch ;-). Daher kann es hilfreich sein sie mit einer Küchenmaschine kurz vor dem Essen zu zerkleinern.

      Eigentlich wäre eine individuelle Gesundheitsberatung (würden wir auch anbieten – ist nur noch nicht offiziell ;-)) in deinem Fall sinnvoll, um zu schauen was möglich ist, mit dem was du noch essen darfst.

      Du kannst zusätzlich versuchen deinen Körper durch eine Aufbauende Therapie bei einem naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktiker zu unterstützen. Falls in deiner Nähe gelegen wäre z.B. André Röper ein möglicher Arzt, der dich unterstützen könnte: http://www.arztpraxis-roeper.de/

      Liebe Grüße

      • Hey danke für die Tips….also Lahnstein ist leider ein bissel weit weg…ich wohne in Ostfriesland…naja Mandarinen und Orangen sowie Weintrauben gehen…Nüsse eigentlich alles außer Erdnuss…die gehen auch aber mit Sesam und Leinsamen hatte ich auch schon alternativ angefangen…hoffen wir mal das die Allergien schnell abklingen dann wird’s einfacher…wie lang hat es denn bei Sönke gedauert bis die Allergien sich verabschiedet haben??

        • Hallo Sonja!

          Wo wohnst du denn genau? Ich wohne ebenfalls in Ostfriesland. Hab vor 7 Monaten meine Ernährung auf Vollwert umgestellt.
          Kennst du schon Vollwert- Forum http://gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/index.php ?
          Da kannst du auch hilfreiche Tips zur Ernährungsumstellung bekommen.

          LG Helena

          • Ich wohne in Uplengen…Landkreis Leer…ja das Forum kenne ich und wird auch schon fleißig durchforstet…was hat sich denn deiner Meinung nach seit der Umstellung bei dir verändert…gesundheitlich meine ich?

        • Hallo Sonja,

          ich hatte mich schon einige Jahre einigermaßen vollwertig ernährt, allerdings noch mit zu viel tierischem Eiweiß. Als ich mich dann konsequent vollwertig und tiereiweißfrei ernährt habe, traten die Allergien innerhalb von Wochen nicht mehr in Erscheinung. Sie kamen aber sofort zurück, wenn ich wieder Fleisch, Käse oder Eier aß. Wie schnell (und ob) Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wieder verschwinden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Relevant sind sicher die Dauer und die Schwere der Allergie, genauso wie die Konsequenz der Ernährung und der Anteil an Rohkost. Auch Stress hat eine Auswirkung bei mir. Eine Garantie, dass die Allergien “verschwinden” gibt es nicht, aber die Chance ist vermutlich ganz gut :-).

          Liebe Grüße

  15. Dann sind wir ja fast Nachbarn! Ich arbeite in Uplengen, Wohne in der Gemeinde Hesel.
    Wenn du Austausch möchtest können wir uns gerne mal treffen oder telefonieren. Dann könnte ich dir auch von meinen Erfolgen berichten.

    LG Helena

  16. Sehr gerne…bin immer an neuen Ideen interessiert und die Erfolge natürlich auch ganz besonders…bist du zufällig bei Facebook angemeldet?

  17. Das ist eine gute Idee!Danke

  18. Hallo,
    sehr hilfreiches Blog Artikel! Danke sehr!
    Ich muss wohl sagen … es fällt mir schwer abwechslungsreich zu essen und auch viel in der Küche zu stehen weil es mir einerzeits fehlt an Rezepten für Vegan vollwertig essen und anderszeits weil ich die einzige Person bin die in der Küche steht und daneben ein Sohn habe von 2,5 Jahre die mir manchmal wieder aus die Küche weg holt.
    Den Frischkostanteil und abwechslungsreich geht noch nicht einfach.
    Ich lese hier was Ihr so mitnimmt zum Arbeit. Passt das in einer Tasche rein? Mein Mann hat schon Probleme 1 Lunchbox mit zu nehmen zum Arbeit….
    Essen von letzten abendessen mitnehmen zum Arbeit machen wir auch manchmal…aber meistens ist nichts übrig weil es so gut geschmeckt hat! Wie macht ihr das den? Immer viel zu viel fertig machen abends?
    LG, Erika

  19. Liebe Vollwertköstler,
    danke für eure interessanten Beiträge. 60 Jahre hat mich Dr. Bruker begleitet, wenn auch nicht in letzter Konsequenz, aber immer wieder, besonders was Frischkornbrei, Rohkost und Vollkornbrot anbetrifft. Fleisch, Käse und Milch waren auch nicht mein Ding und Zucker sowieso eingeschränkt. So bin ich ganz gut über die Runden gekommen mit meiner Gesundheit bis 81 Jahre, das Herz ist auch noch in Takt und hoffe, dass es mich auch weiter gut leitet.
    Ich kann jedem empfehlen, sich auf Vollwertkost um zu stellen, sie schützt vor vielen ernährungsbedingten Krankheiten, denn die belasten uns am meisten. Toi- Toi-Toi !

  20. Habt Ihr mal darüber nachgedacht, Eure Rezepte für den Alltag in einem Buch zusammen zu fassen? ich würde es sofort kaufen 🙂 Könnt Ihr mir ein Buch empfehlen dazu. Ich sitze beim kochen so selten vor dem Rechner, beim einkaufen noch weniger, der alltag ist super knapp in der Zeit…. Kinder… Arbeit…. Home…
    Aber danke für Euren tollen Blog, er ist ne Menge wert 🙂
    liebe Grüße

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