Selbst gebackene Vollkorn-Pitataschen gefüllt mit Falafel & Krautsalat

| 49 Kommentare

PrintFriendly and PDF

Letztes Jahr haben wir uns das erste Mal der Herausforderung gestellt und unsere Familie über die Weihnachtstage eingeladen. Obwohl unser Essen zu Heiligabend nicht wirklich traditionell war, ist es bei unserer Familie sehr gut angekommen: Wir haben Vollkorn-Pitataschen (kleine Fladenbrote, die innen hohl sind) gebacken und diese mit Falafel aus Kichererbsen, Rot- und Weißkrautsalat, weiteren Gemüse sowie Knoblauch-Dip gefüllt. Ein perfektes winterliches Essen, da es von unserem CSA-Hof zur Zeit jede Menge Kohl gibt.
Gefüllte Pitataschen
Zwar essen wir die Pitataschen super gerne, aber der Aufwand bei der Zubereitung ist nicht zu unterschätzen. Es gibt eine Menge zu schneiden und formen. Zumindest wenn man diese für deutlich mehr als zwei Personen zubereitet ;-). Daher haben wir am Heiligabend schon vormittags die Krautsalate und die Falafel vorbereitet. Abends haben wir dann nur noch die Pitataschen gebacken, das restliche Gemüse geschnitten und den Knoblauch-Dip zurecht gerührt. So war die Zubereitung trotz größerer Mengen und viel Trubel in der Wohnung recht entspannt. Nur unser 9-jähriger Neffe fragte vor der Bescherung etwas ungeduldig warum wir jetzt noch unbedingt Teig ansetzen müssten! Als er aber Getreidemühle und Küchenmaschine bedienen durfte, war alles wieder gut ;-).

Am Tisch haben dann alle individuell die noch warmen Pitataschen gefüllt. Neben den Krautsalaten, Falafel und Dip gab es als Füllung noch Tomaten und Gurke. Das ist zwar momentan leider nicht wirklich saisonal, passt aber hervorragend. Außerdem wollten wir unseren Gästen nicht nur Kohl vorsetzen ;-).

Die Füllung der Pitataschen lässt sich je nach Jahreszeit super variieren. Lecker sind beispielsweise auch Salatblätter, Paprika und Zwiebelringe. Aber ganz wichtig, finden wir einen Dip, damit die Teigtaschen nicht zu trocken werden.

Vollkorn-Pitataschen

Früher haben wir uns manchmal fertige Vollkorn-Pitataschen im Bioladen gekauft und gerätselt, wie man es wohl hinbekommt, dass die Teigtaschen von innen hohl und nicht einfach nur eine flache Brotscheibe sind. Dabei ist es gar nicht so schwer, man muss nur das richtige Rezept und das Geheimnis beim Backen kennen ;-).

Das Rezept für unsere Pitataschen haben wir im Buch “Vegetarische Verführungen” von Udo Einenkel entdeckt. Wichtig beim Backen der Pitataschen ist es, sie wirklich lange genug im Ofen zu lassen. Das war für uns das Geling-Geheimnis. Zunächst bleiben die Teigscheiben nämlich noch ganz flach. Bei unseren ersten Versuchen dachten wir deshalb erst: “Oh, nein, es wird nix!” Aber dann ganz plötzlich am Ende der Backzeit plustern sich die Taschen wie von Zauberhand auf. Es ist echt faszinierend, sie dabei zu beobachten. Wenn bei euch also die Backzeit um ist und die Teigtaschen noch nicht aufgegangen sind, solltet ihr versuchen sie noch ein paar Minuten länger im Ofen zu backen. Dabei kann es trotzdem passieren, dass die eine oder andere Teigscheibe doch nicht aufgehen will. Das macht aber nichts, manchmal lässt sie sich dennoch aufschneiden und füllen. Wenn nicht, könnt ihr sie einfach wie eine Pizza belegen.
Pitataschenteig & Ausrollen

Pitataschen im Ofen

Memo an uns: Ofentür putzen ;-)


Die Pitataschen schmecken frisch am besten. Wenn wir die Taschen nur für uns zwei backen, bereiten wir lediglich die halbe Portion (ca. 8 Teigtaschen) zu und essen die übriggebliebenen kurz aufgetoastet am nächsten Tag. Zu Heiligabend haben wir die 1,5 Teigmenge genommen. Das reichte für insgesamt 24 Teigtaschen, die von 7 Personen (!) komplett verputzt wurden.

Vollkorn-Pitataschen

½ Würfel frische Bio-Hefe
100 ml lauwarmes Wasser
500 g frischgemahlenes Dinkel- oder Weizenvollkornmehl
1 TL Salz
ca. 230 ml lauwarmes Wasser
etwas Vollkornmehl, zum Bestäuben und Ausrollen

  1. Die Hefe mit 100 ml lauwarmen Wasser und 50 g Vollkornmehl in einer großen Schüssel zu einem Vorteig verrühren. Die Schüssel in eine große Plastiktüte geben und an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen, bis sich leichte Blasen bilden.
  2. Das restliche Vollkornmehl (450 g) mit dem Salz vermischen. Zusammen mit 230 ml lauwarmen Wasser zum Vorteig geben und den Teig ca. 10 Minuten mit der Hand oder ca. 5 Minuten mit einer Küchenmaschine kneten. Der Teig sollte noch ein klein wenig klebrig sein (falls zu klebrig, noch etwas Mehl hinzugeben). Den Teig zu einer großen Kugel formen und in eine leicht mit Mehl ausgestäubte Schüssel legen. Damit der Teig nicht austrocknet, die Schüssel in eine große Plastiktüte stecken. An einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Teigvolumen ungefähr verdoppelt hat. (Im Winter stellen wir den Teig in die Nähe der Heizung.)
  3. Nach dem Gehen den Teig nochmals für ca. 2 Minuten durchkneten.
  4. Den Backofen auf 250°C vorheizen. Den Teig in 50 g schwere Teigstücke aufteilen, diese zu kleinen Kugeln formen und mit einem Nudelholz zu kleinen runden Fladen von ca. 10 cm Durchmesser ausrollen. Auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und noch ein paar Minuten ruhen lassen. (Wir bereiten einfach alle Pitataschen vor, bevor wir die ersten in den Ofen schieben, so ist ausreichend Gehzeit vorhanden.)
  5. Die Fladen ca. 4 bis 5 Minuten im Ofen backen, bis sie ballonförmig aufgehen. Das passiert meist ganz plötzlich.
  6. Die fertig gebackenen Pitataschen auf einem Rost leicht abkühlen lassen.

Rotkraut- oder Weißkrautsalat

Unser Rotkraut- bzw. Weißkrautsalat-Rezept ist recht unspektulär, aber trotzdem sehr schmackhaft. Wir schneiden einfach Rot- oder Weißkohl in feine Streifen und würzen diese mit Zwiebel, Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer. Wir finden den Salat am besten, wenn er einige Stunden durchgezogen ist. Somit lässt sich dieser Salat super vorbereiten und ist auch am nächsten Tag noch gut essbar. Das was bei uns von Heiligabend noch übrig geblieben war, gab es am ersten Weihnachtsfeiertag. Wobei wir dann in den Rotkrautsalat noch frisch einen in Würfel geschnittenen säuerlichen Apfel gegeben haben.

Rotkraut- oder Weißkrautsalat

ca. 600 g Rot- oder Weißkohl
ca. 3 EL kalt gepresstes Olivenöl
ca. 4 EL Essig, wir nehmen meist Apfelessig
ca. 1 gestrichener TL Salz
Pfeffer

  1. Den Rot- bzw. Weißkohl putzen, Strunk entfernen und auf einem Gemüsehobel fein hobeln oder mit einem Messer schön fein schneiden.
  2. Die Kohlstreifen in eine großen Schüssel geben und mit dem Salz mischen. Am besten mit den Händen ein paar Minuten durchkneten. Das Olivenöl und den Essig sowie etwas Pfeffer hinzufügen, gut vermengen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Vor dem Servieren nochmal abschmecken und ggf. etwas Öl, Essig, Salz oder Pfeffer hinzufügen.

Falafel

Falafel sind eigentlich frittierte Bällchen aus Hülsenfrüchten wie Kichererbsen und Gewürzen aus der arabischen Küche. Wir haben allerdings ein Rezept verwendet, wo diese nur angebraten und nicht frittiert werden. Um sie leichter braten zu können, waren unsere Falafel aber statt Bällchen eher Taler. Unser Rezept haben wir im Vollwert-Forum entdeckt und im Vergleich zum Originalrezept nur kleine Anpassungen vorgenommen. Wir haben die Kichererbsenmenge z.B. etwas erhöht. Außerdem haben wir Zwiebel und Knoblauch nicht extra angebraten, sondern beides direkt in den Falafelteig gemischt.
Falafel
Die Falafal schmecken kalt auch am nächsten Tag noch sehr lecker. Somit sind sie super zum Mitnehmen für unterwegs oder ins Büro geeignet.

Falafel aus gekochten Kichererbsen

150 g getrocknete Kichererbsen
50 g Vollkornhirse
1 TL Zitronensaft
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1/2 Bund frische Petersilie oder TK-Petersilie, fein gehackt
optional 1 frische Chilischote, fein geschnitten oder 1 Messerspitze scharfes Paprikapulver
2 TL Tomatenmark
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
Pfeffer
ca. 1 TL Meersalz
ca. 50 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
Butter oder kalt gepresstes Olivenöl, zum Anbraten

  1. Die Kichererbsen über Nacht (oder tagsüber) in kaltem Wasser in einem Topf einweichen. Nach dem etwa 12-stündigen Einweichen das Einweichwasser abgießen und die Kichererbsen in frischem Wasser ca. 60 Minuten weich kochen. Vor dem Kochen Kichererbsen mit grünen oder braunen Stellen aussortieren. Nach dem Kochen die Kichererbsen abtropfen und abkühlen lassen.
  2. Die Hirse mit kaltem Wasser abspülen und in 150 bis 200 ml Wasser zum Kochen bringen. Bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Hirse weich ist.
  3. Die Zwiebel, den Knoblauch, die Petersilie und optional die Chilischote (ohne Kerne) fein hacken.
  4. In einer großen Schüssel oder einem Topf die gekochten Kichererbsen, Hirse, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Zitronensaft sowie Tomatenmark geben und mit dem Pürierstab pürieren. Falls die Masse zu fest oder widerspenstig ist evtl. etwas Wasser hinzufügen.
  5. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer kräftig würzen.
  6. Ca. 50 g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl hinzugeben und mit nassen Händen kleine Taler formen.
  7. Etwas Olivenöl oder Butter in einer Pfanne erhitzen und die Taler bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten. Achtung: Nicht zu früh wenden, sonst können sie zerfallen!
  8. Evtl. auf Küchenpapier geben und etwas abtropfen lassen.

Knoblauch-Dip

Da die restlichen Komponenten etwas aufwändiger waren, haben wir den Knoblauch-Dip sehr einfach gehalten. Wir haben einfach nur Sauerrahm mit fein gehacktem Knoblauch vermischt und gewürzt. Fertig!

Knoblauch-Sauerrahm-Dip

1 – 2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
1 Paket Sauerrahm
Salz
Pfeffer
Die Knoblauchzehen sehr fein hacken (oder durch eine Knoblauchpresse drücken) und zusammen mit Sauerrahm in eine kleine Schüssel geben. Gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer den Dip abschmecken.

Fazit

Jetzt können wir schon fast unseren Vollwert-Döner-Imbiss eröffnen ;-)!
Gefüllte Pitataschen

49 Kommentare

  1. Hallo,

    ich freue mich gerade hier über Euren Beitrag. Jetzt weiß ich was ich in den nächsten Tagen ausprobieren muss.
    Hört sich super lecker an.

    Liebe Grüße
    Aga

  2. Hallo ihr zwei,

    solltet ihr den Vollwert-Döner-Imbiss Wirklichkeit werden lassen – ich helfe gerne 😉

    Für Kinder ( und auch manche Erwachsene ) ist als Dip auch das Rezept für
    einen „schnellen Ketchup“ ( aus dem Buch von Udo Einenkel) zu empfehlen.
    Die Falaffel kommen bei unseren Söhnen immer gut an, die Teigtaschen dazu
    habe ich noch nicht ausprobiert, die sehen aber richtig gut aus :)

    Liebe Grüße und Daumen drück für euch beiden am Mittwoch u. Donnerstag 😉
    Marita

    • Hallo Marita,

      danke für dein Mithilfe-Angebot. In Osnabrück ist es echt schwierig, auswärts etwas vernünftiges zu Essen zu finden. So schnell werden wir ein Vollwert-Döner-Imbiss oder ein süßes Vollwert-Café aber trotzdem nicht eröffnen. Da fehlt uns momentan gerade die Zeit ;-).

      Den schnellen Ketchup hatten wir vor kurzem zu Kartoffelspalten ausprobiert. Wichtig ist dabei unbedingt die Honigmenge zu reduzieren ;-).

      Liebe Grüße und herzlichen Dank fürs Daumendrücken!

  3. Das klingt ja verdammt gut!! Werd ich ganz bald ausprobieren, vielen Dank für die tollen Rezepte und die schönen Fotos dazu:o)

    Liebe Grüße
    Magdalena

  4. Guten Abend,
    super tolle Rezepte, die werde ich zum nächsten Vollwertstammtisch vorbereiten. Da kommen 8 bis 10 Leute, da sich einiges am Vortag vorbereiten lässt, ist das optimal. Wann ist Eurer Schlussseminar geplant?

    • Ein Vollwertstammtisch klingt super. Wir waren auch schon am Überlegen, ob wir so etwas ins Leben rufen. Wo und wie oft findet der Vollwertstammtisch statt, an dem du teilnimmst?

      Wir waren letzte Woche beim Schlussseminar und sind seid Sonntagabend wieder zu Hause. War eine tolle aber auch extrem vollgepackte und anstrengende Woche. Wir sind sehr froh bis heute noch Urlaub zu haben ;-).

      Die Prüfung haben wir bestanden und sind jetzt ärztlich geprüfte Gesundheitsberater GGB :-).

  5. das ist ja witzig.
    heute habe ich falafel gemacht aus gekeimten kichererbsen und einige stunden später lese ich euren bericht!
    ich benutze eine 3er pattieform mit stempel und backe sie im ofen.
    (pattieform auf das blech setzen, masse einfüllen, mit dem stempel in die form drücken, form wegnehmen)
    6 stück passen auf ein blech, da reicht einer für eine person.
    davon kommt dann nur ein exemplar in die teigtasche.
    irgendwie mag ich die fettreduzierten mehr…

    auf jeden fall ist euer bild kochbuchwürdig!!!

    grüsse safran

    • Dieses Falafelrezept haben wir noch nicht im Ofen gebacken, aber andere Bratlinge & Co. backen wir auch gerne mal im Ofen. Dann brauchen wir keine Angst haben, dass diese zerkrümeln ;-).

  6. Da stimme ich Safran zu, das Foto ist echt toll! Habe es meinem Sohn gezeigt und gefragt, ob er es auch probieren würde. Er fragte, ob ich auch die Chicken-Nuggets (es waren Falafel auf dem Foto gemeint) auch so hinkriegen würde. Ja, klar. Gestern habe ich dann die Taschen mit Falafel gemacht. Es ist lustig, zuzusehen, wie die Taschen sich in dem Ofen aufgehen! Für die Falafel habe ich nur 100 g Kichererbsen genommen, damit die Kinder kein Verdacht schöpfen! Sie würde freiwillig nichts aus Kichererbsen, Erbsen oder Bohnen probieren. Aus der Hälfte des „Teiges“habe ich die Falafel gebacken, die andere Hälfte als Aufstrich gegessen, hat mit sehr lecker geschmeckt. Meinem Sohn hatten die gefüllte Taschen auch gut geschmeckt, es sagte, die Bällchen schmecken interessant (zum Glück nicht gefragt, aus welchen Zutaten die sind). Die Tochter hatte leider an dem Tag keinen Hunger, möchte es aber beim nächsten Mal probieren. Ich selber habe 4 Taschen verputzt und war pappsatt.
    Danke euch für das tolle Rezept und auch Marita aus dem Vollwertforum für das Falafelrezept!

    • Hallo Tatjana,
      vielen Dank! Freuen uns, dass es euch geschmeckt hat. Von dir können wir echt noch eine Menge Tricks lernen, wenn es darum geht Kinder zum Essen gesunder Speisen zu bewegen :-).

      Liebe Grüße

  7. Die Falafeln hören sich richtig toll an! Die werde ich unbedingt nachkochen, danke für das Rezept!

  8. Das Rezept gefällt mir richtig gut. Und auch die Erkenntnis, dass wieder mehr mit Vollkorn gekocht und gebacken wird! Liebe Grüße vom Mädel

  9. Hallo,

    hab heute zum ersten mal für mich u meinen Freund Volkorn Brötchen gebacken.
    Hätte nicht gedacht das die so einfach u schnell gehen.
    Super Rezept ! :-)
    Nur meine sind schon sehr klein geworden aber lecker sind sie.

    Mit freundlichem gruss
    Sonja Weller

    • Vielen Dank! So groß wie die beim Bäcker werden die schnellen Vollkornbrötchen bei uns auch nicht. Je nach Lust und Laune formen wir sie mal größer und mal kleiner. Die Wassertemperatur, das Getreide usw. sorgen auch nochmal für ein unterschiedliches Aufgehen der Brötchen.

      Liebe Grüße

  10. Danke für das schöne Rezept!
    Wir haben gestern abend die Taschen ( ausser dem Dip, an der veganen Alternative muss ich aber noch üben ;-), für die anderen gab’s mangels Sauerrahm Joghurtdip ) ausprobiert – sehr lecker, auch der Nachwuchs fand’s gut!
    Auf dem ersten Blech Pitas (Ofen Mitte) sind zwei nicht aufgegangen, die beiden nächsten Bleche hat mein Mann eins höher eingeschoben und es hat super geklappt! Lustig, beim Aufblähen zuzugucken!

    Der Krautsalat ist supersimpel und sehr lecker – den gibt es sicher auch mal zu anderen Gerichten. Dann aber mit einer feingeschnittenen roten Paprika als Farbtupfer.

    Die Falafel waren auch sehr lecker (und der Rest wird es heute nochmal sein!). Meine Vegetarier14jährige isst Bratlinge eh gerne, der Fleischesser10jährige mag Kichererbsen, weil wir früher immer den „wenn man die isst, muss man kichern – nee, echt, probier mal…“-Witz gemacht haben. Irgendwie ist das positiv bei ihm hängengeblieben 😉

    Lobenswert finde ich auch, dass ihr Salzmengen in Löffeln angebt und nicht „salzen“ schreibt.
    Gerade bei unbekannten Gerichten ist man sonst nie sicher, ob die Salzmenge beim Vorbereiten nach dem Ziehen/ Braten/ Wasauchimmer auch ausreicht.

    Euer Chili steht schon auf meiner Leseliste und ist als nächstes dran!

    • Vielen Dank für dein tolles Feedback :-). Einen veganen Dip wollen wir auch noch kreieren. Zu Weihnachten war zu viel Trubel für solche Experimente… Danke auch für den Tipp die Teigtaschen etwas höher in den Ofen zu schieben. Das werden wir beim nächsten Versuch ausprobieren.
      Guten Hunger fürs Chili :-)!

  11. Hallo ihr beiden, ich lese euren Blog seit ein paar Wochen und freue mich immer wieder über die tollen Beiträge und Rezepte. Die Pitabrötchen sind super und werden liebend gerne von der ganzen Familie verschlungen, wobei ich sie bisher immer mit gebratenem Gemüse gefüllt habe.
    Am Wochenende bekomme ich allerdings Besuch und möchte sie dann mal „richtig“ nach eurem Rezept mit Falaffel etc. zubereiten. Habt ihr einen Desserttip für mich dazu? Ich finde euer Mohnmousse ja klasse, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das so gut zum Vollwert-Döner passt… Meine Gäste sind übrigens überhaupt nicht an Vollwertkost gewöhnt, deswegen wollte ich auch etwas zubereiten, was auch „Normalogaumen“ schmeckt :-)

    Viele liebe Grüße!
    Doris

    • ähm, natürlich meine ich Falafel, nicht Falaffel.

    • Hallo Doris,

      super, dass die Pitataschen so gut bei deiner Familie ankommen :-).

      Wir haben gerade festgestellt, dass wir gar nicht so viele Desserts auf unserem Blog veröffentlicht haben. Liegt sicherlich daran, dass es bei uns im Alltag eher selten Dessert gibt bzw. wir am liebsten eingefrorene Beeren mit Banane und rohköstlichem Mandelmus im Thermomix zu einem cremigen Softeis vermixen :-).

      Zu Weihnachten hatten wir unser Apfel-Zimt-Dessert als Nachtisch serviert. Das passte gut zu Weihnachten. Für “Normalesser” würden wir es auf jeden Fall stärker süßen.

      Oder du bereitest ein Schichtdessert zu: (gefrorene) Beeren mit Banane und evtl. etwas Honig und orientalischen Gewürzen wie Zimt und Vanille oder der Delifruit-Gewürzmischung pürieren, in Gläser füllen und darauf jeweils einen Klecks Honig-Sahne.

      Vielleicht wären auch unsere rohköstlichen Brownies eine Idee – die haben “Normalogaumen” bisher immer geschmeckt.

      Liebe Grüße

  12. Danke für eure Tipps! Die Brownies klingen auch wirklich gut. Aber ich glaube, das mit dem Beeren-Schichtdessert lacht mich fast noch mehr an :-) . Gestern habe ich übrigens euren Apfelkuchen nach Florentiner Art gebacken, da ich heute einen Kuchen für die Arbeit brauche. Ich bin ja schon mal gespannt, wie er meinen Kollegen schmeckt. Die Ränder, die mein Mann und ich am Abend schon genascht haben, waren jedenfalls seeehr lecker :-) !

  13. Ich habe es ausprobiert. Die Pitataschen sind S U P E R!!! Und sehr einfach zu machen. Meine Familie wünscht sie sich öfter. Vielen dank und weiterhin viel Erfolg beim Experimentieren.

  14. superverlockende Fotos! muss ich ganz bald (veganisiert) ausprobieren 😉

  15. Danke für das Rezept!
    Ich habs ausprobiert, die Pitataschen sind total LECKER!!! Mein Mann bat mich das öfter zu machen, meinem Sohn hat auch gut geschmeckt. Habe zum ersten mal Falafel gemacht und gegesen, ich muss sagen echt lecker!
    Es war echt lustig zuzusehen, wie die Taschen aufgingen im Ofen, ich hatte 9 Stück und alle sind aufgegangen!
    Danke für euren Blog und liebe Grüsse Helena

  16. Hallo,

    das Rezept war der Hammer. Danke dafür.
    Sogar meinem Freund hats sehr gut geschmeckt.
    Er mag keine Kichererbsen, deshalb habe ich ihm Fleischpflanzerl gemacht.
    Er hat aber trotzdem probiert und hat gesagt… kann man essen.
    Das heißt schon was, wenns Kichererbsen sind.

    Bei mir haben sich nur viele Pitataschen nicht aufgebläht.
    Vllt. wegen aufgeheiztem Blech? Macht aber nicht… schmeckt trotzdem super.

    LG

    • Oh, dein Freund scheint recht wählerisch beim Essen zu sein… Gut möglich, dass das Nichtaufblähen am aufgeheizten Backblech lag.

      Liebe Grüße

  17. Hallo ihr beiden! Heute habe ich die pitataschen gebacken, nur leider sind sie bei mir sehr hart-wie auch meine andere brötchen. Muss erwähnen habe einen älteren backofen der bis 250 grad nicht schaft. Habt ihr ne idee woran diese härte liegt im allgemeinen. Danke:)

    • Hallo Inga,
      aus der Ferne eine Diagnose zu stellen, ist immer etwas schwierig:
      Es könnte an der Ofentemperatur gelegen haben. Bei einer niedrigeren Temperatur haben wir noch nicht versucht die Pitataschen zu backen. Du könntest das Backblech nicht in der Mitte sondern weiter oben im Ofen einschieben, dann wird es wärmer.
      Vielleicht lag es auch am Mehl- und Wasserverhältnis oder an der Mehlsorte. Hast du gekauftes oder frisch gemahlenes Dinkel- oder Weizenvollkornmehl verwendet? Bei gekauftem Mehl muss vermutlich die Wassermenge reduziert werden.
      Einen Einfluss aufs Backverhalten kann auch die Hefe gehabt haben. Wir verwenden lieber frische Bio-Hefe anstelle von Trockenhefe, da geht bei uns in der Regel das Gebäck besser auf.

      Liebe Grüße

  18. Vielen Dank für das Rezept. Es hat uns einfach super geschmeckt!
    Mein Mann hat fünf und mein Sohn 4 Stück gegessen.
    Ihr macht euch so viel Mühe mit eurer Seite, mit all den Fotos. Man bekommt richtig Lust zum nachmachen.
    Ich wünsche euch alles Gute und macht weiter so.
    LG Petra

  19. Hallo Melanie und Sönke ,

    bin ich froh , euren Blog gefunden zu haben ! So viele nützliche und rohköstliche Rezepte , gepaart mit detaillierten Beschreibungen und anschaulichen Illustrationen , vereint an einem Ort !
    Durch Zufall bin ich bei meiner Suche nach einem Vollkorn-Pita Rezept auf euren Blog gestoßen und habe mich seitdem „verliebt“.
    Mit meinen 19 Jahren bin ich , im Vergleich zu meinen Altersgenossen , relativ ernährungsbewusst.
    Mit meiner Neigung zur Rohkost bin ich bisher immer auf Barrieren gestoßen . Nicht selten haben die Leute gestaunt , wenn ich beispielsweise Zwiebeln oder Fenchel roh verzerrt habe 😀 Teilweise wurde ich als seltsam abgestempelt. Und tatsächlich , lange Zeit hatte ich irrtümlicherweise angenommen , mit meinen Ernährungsprinzipien alleine dazustehen. Euer Blog beweist aber , dass „Rohkostler“ keine Mangelware und rohköstliche Rezepte mehr als zufriedend stellend sind. Ein Freund von mir hat nicht schlecht gestaunt , als ich ihm mitteilen durfte , dass die Pita rein vegan sind ^^
    Da ich noch relativ jung und unerfahren bin , habe ich beim Essen , bei meinen Aufstrichen etc. oft auf den Geschmack verzichtet. Eure Rezepte sind eine unglaubliche Bereicherung ! Die Brote sind flufflig und lecker , die Aufstriche unglaublich facettenreich!

    Bitte macht weiter so , ach ja könnt ihr mir vielleicht irgendein Buch mit guten Rezepten empfehlen , die ihr vielleicht auch selbst schon mal ausprobiert habt ? Danke !

    Liebe Grüße ,
    Euer albanische Fan Getoar

    • Hallo Getoar,
      lieben Dank :) ! Von uns Vollwert- und Rohköstlern gibt es eigentlich gar nicht so wenige. Es ist nur nicht immer ganz einfach sie zu finden ;-). Wenn du Rohkost magst, musst du unbedingt mal die Rohkost-Messe Rohvolution besuchen. Diese findet viermal in Deutschland statt: http://rohvolution-messe.de/
      Da kannst du jeder Menge Gleichgesinnte begegnen.

      Auf unserer Seite “Bücherecke” haben wir ein paar Kochbücher, die wir empfehlen können, aufgelistet. Die Seite sollten wir aber eigentlich mal erweitern, da bei uns noch einige sehr empfehlenswerte Kochbücher eingezogen sind, wie beispielsweise “Die grüne Küche” und “Die grüne Küche geht auf Reisen” von David Frenkiel und Luise Vindahl.

      Liebe Grüße

  20. Eigentlich schreibe ich nie irgendwelche Kommentare unter irgendwas, aber…………. das Gericht war sooo mega lecker.
    Haben es Ostersonntag gegessen und alle waren begeistert. Auch meine Beiden Töchter (2 und 6) haben gut zugelangt und fragen schon, wann wir wieder das leckere Essen machen. 😉
    Also vielen, vielen Dank für das Rezept.
    Ich werde noch mehr von euch nachkochen!

  21. Habe gestern Eure Vollkornpitataschen ausprobiert.Der Teig hat sich ganz wunderbar angefuehlt.Ich bin eigentlich eher so ein kreativ ausprobier Kocher.Habe mich aber total an Euer Rezept gehalten, weil ich es so richtig gut machen wollte.

    Die Taschen sind aber gar nicht so aufgegangen, wie ich es mir vorgestellt habe.Wie oft habt Ihr es probiert, bis es so ausgesehen hat, im Ofen, wie auf den tollen Bildern????

    Ich gebe nicht auf und frage mich jetzt

    muss der Teig feuchter sein?

    ist die Blechhoehe im Ofen entscheidend?

    muss man ueber die 5 Min. hinaus noch laenger drin lassen? ich habe mich nicht getraut, dachte jetzt passiert eh nichts mehr, in Richtung mir geht der Deckel hoch.

    Also ich werde ueben, waere aber ueber Tip oder Gedanken von Euch hocherfreut.

    Ich wohne fast in Osnabrueck hihihi Bramsche…und wenn Ihr irgendwann doch mal was auf die Beine stellt., Richtung Vollwertbistro oder Gescheites Essen.fuer Kleinste oder Kleine Kinder. Ich haette Interesse mitzu machen.

    Seid nett gegruesst von Ria Gosmann

    • Hallo Ria,

      ehrlich gesagt sind die Pitataschen bei unserem ersten Fotoversuch so aufgegangen 😉 . Aber als wir die Taschen das erste Mal zubereitet haben, waren wir auch etwas am Verzweifeln, weil die Taschen nicht alle aufgehen wollen. Später haben wir festgestellt, dass der Trick ist, sie noch ein bisschen länger drin zu lassen. Bei uns haben die sich dann immer plötzlich (fast) alle aufgeplustert. Bei nicht so leistungstarken Öfen kann es auch helfen, das Backblech ein bisschen höher einzuschieben.

      Liebe Grüße in die Nachbarschaft :-) !

  22. hallo, auch bei mir sind nicht alle taschen aufgegangen. liegt sicher an unserem schwankenden backofen (was die temperaturen angeht). aber auch die nicht aufgegangenen werden wir befüllen, keen probleeem! :) auch der rest ist toll, obwohl ich mich wie immer nicht an das originalrezept gehalten habe. 😉 danke euch!

    • Sehr gerne! Das mit dem nicht ans Originalrezept halten, kennen wir 😉 ! Meist fallen uns beim Nachkochen von Rezepten doch die ein oder anderen Variationen ein.

  23. Die Falafel sind der Hit!
    Hab zum Mehl etwas Backpulver gegeben,weil die ersten eine zu feste Konsistenz hatten
    Sind richtig schön fluffig geworden
    Morgen nehme ich sie mit, zum Sommerfest fürs Buffet

  24. Die Falafel sind mal wieder Super gut angekommen
    Es macht süchtig bei euch zu stöbern
    Vielen Dank für eure Rezepte

  25. Hallo,
    mmhh, das hört sich ja köstlich an! Hättet ihr eine Idee für eine vegane Alternative für den Knoblauchdip, wie hier schon einige Male angesprochen wurde? Sojajohgurt ist jetzt nicht unbedingt mein Fall…
    Liebe Grüße!

    • Hallo Lisa,
      als vegane Alternative zum Schmand-Dip, eignet sich bspw. eine Sour Cream aus Cashewnüssen. Wir verwenden gerne ein Rezept vom Blog Earthsprout. Hierfür werden Cashewnüsse (Menge: 1 kleine Tasse) für mindestens 5 Stunden eingeweicht. Diese werden anschließend gut abgespült und zusammen mit 1 TL Apfelessig, ca. ¼ TL Meersalz, ¼ TL (oder mehr) frisch gepressten Zitronensaft und optional noch mit ¼ TL Kurkuma zu einer glatten Creme püriert. Das ganze vor dem Servieren eine Weile kühl stellen.
      Liebe Grüße

  26. Pingback: Die vergessene Ernährung aus dem Dorf der 100-Jährigen: Wie lebt man 10-14 Jahre länger?!

  27. Das ist ein so tolles Rezept und ich freu mich schon es nachzumachen, jedoch habe ich an diesem Sonntag nur Trockenhefe da und wollte fragen wie lange ich diese den gehen lassen sollte im Verhältnis zu den 60 min?:)

  28. Hallo,

    ein super Rezept. Ich bin keine Anfängerin in der Vollkornbäckerei aber Pitataschen waren mir zu heikel. Nach diesem Rezept sind sie mir hervorragend gelungen. Auch der Krautsalat (es braucht gar nicht viele Zutaten) und die Falafel sind richtig prima. Da ich vegan esse habe ich eine Art Schmandcreme mit Kräutern aus Sonnenblumenkernen gemacht. Meine Familie ist auch begeistert. Meine Tochter (12) hat es sich für ihre Geburtstagsfeier gewünscht. Das ist ein Riesenkompliment.
    Toller Blog.
    Liebe Grüße
    Heike

  29. Pingback: Die vergessene Ernährung aus dem Dorf der 100-Jährigen: Wie lebt man 10-14 Jahre länger?! – Digitales Ernährungsmagazin

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.