Vegetarische Vollwert-Burger – mit selbst gemachten Vollkorn Hamburger Buns, Champignon-Linsen-Patties und veganer Mandel-Mayo

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In letzter Zeit haben wir mit der Zubereitung von vollwertigen Burgern experimentiert und dabei festgestellt, dass dieses vermeintliche Fast Food eigentlich doch keines ist. Zumindest, wenn man alles selbst zubereitet ;-).

Unsere Burger sollten natürlich vollwertig und tiereiweißfrei bzw. vegetarisch sein. Nach ein paar Versuchen hat uns das Ergebnis so gut gefallen, dass wir es euch unbedingt verraten wollen. Wie bei den gefüllten Pita-Taschen stellen wir euch auch diesmal die ganze Zusammenstellung aus fluffigen Vollkorn Burger-Brötchen, Champignon-Linsen-Patties und veganer Mandel-Mayo vor.
vegetarische Vollwert Burger

Vollkorn Burger-Brötchen

Das Rezept für die Vollkorn Burger-Brötchen bzw. Buns haben wir von einer befreundeten GGB Gesundheitsberaterin erhalten. Vielen Dank an Agnes für das Rezept!

Die Zubereitung der Brötchen dauert durch die langen Gehzeiten recht lange, aber wir finden: Der Aufwand lohnt sich. Damit die Brötchen besonders locker werden, enthalten sie nicht nur Hefe sondern auch Weinstein-Backpulver. Allerdings werden echte Vollkornbrötchen dennoch nie so fluffig wie gekaufte Burgerbrötchen aus Weißmehl. Dafür verzichten wir auf die diversen künstlichen Zusatzstoffe… Wir nehmen gerne zur Hälfte Kamut, dann werden die Brötchen etwas heller und sehen nicht so vollkornig aus ;-).

Wir formen meist sechs Burgerbrötchen aus dem Teig. Die Brötchen werden dann recht groß und sind daher auch sehr sättigend. Falls ihr kleinere Brötchen bevorzugt, könnt ihr natürlich auch mehr als sechs Brötchen formen.

Bis auf den Honig ist der Teig sogar vegan. Wer also vegane Burgerbrötchen haben möchte, lässt den Honig einfach weg.

Burger Patties

Für Burger Patties bzw. Bratlinge gibt es unzählige Variationen. Wir haben ein Rezept vom Blog My New Roots mit Champignons und Beluga Linsen als Anregung genommen. Durch die kleinen aromatischen Beluga Linsen erhalten die Patties eine spannende Farbe und werden in Geschmack und Konsistenz erstaunlich frikadellenähnlich.

Im Originalrezept waren noch Oliven enthalten, die haben wir weggelassen, da Melanie die Bratlinge damit zu würzig waren. Wer es würziger mag, kann natürlich auch wieder welche ergänzen.

Außerdem haben wir im Vergleich zum Originalrezept noch etwas Mehl ergänzt, da die Bratlinge bei uns ohne Mehl auseinander gefallen wären. Wir haben auch einen Versuch mit ausschließlich Grünkernmehl gestartet. Diese fanden wir aber dann doch zu herb vom Geschmack. 25 g Grünkern finden wir ideal um einen leicht rauchigen Geschmack zu erhalten.

Übriggebliebene Bratlinge essen wir am nächsten Tag gerne kalt zusammen mit einem großen Salat.

Vegane Mayonnaise

Die vegane Mandel-Mayonnaise haben wir auf einem Vollwert-Kochabend kennengelernt – auch von einer GGB Gesundheitsberaterin. Vielen Dank an Stefanie fürs Rezept! Beim ersten Probieren waren wir ganz erstaunt, denn die Mandel-Mayo schmeckt fast wie richtige Mayo, obwohl ganz andere Zutaten verwendet werden wie bspw. Mandelmus und Senf. Typische Zutaten wie rohe Eier fehlen. Und die Zubereitung geht super schnell: Alles einfach mit Hilfe eines Rührbesens oder im Mixer zu einer cremigen Masse vermixen. Beim Mandelmus greifen wir mittlerweile gerne zum von Urs Hochstrasser initierten rohköstlichen Mandelpüree (gibt es beispielsweise bei prohviant).

Ihr könnt die Menge ruhig verdoppeln, damit genug für alle Burger vorhanden ist. Evtl. Reste halten sich ohne weiteres ein paar Tage im Kühlschrank und lassen sich super für alle möglichen Speisen einsetzen. Wir haben sie beispielsweise schon für Nudelsalat und Kartoffelspalten verwendet.

Da Melanie keine “normale” Mayo mag und ihr die Mandel-Mayo auch viel zu mayonnäsig schmeckt, gibt es für Melanie die Burger alternativ mit unserem Avocado-Dip ;-).

Toppings

Weitere Toppings, um den Burger ganz individuell zusammenzustellen und an eure Vorlieben anzupassen, sind beispielsweise:

  • etwas Grünzeug wie Salatblätter, Feldsalat oder junge Spinatblätter
  • Tomaten (frische oder auch in Öl eingelegte getrocknete Tomaten)
  • Avocado-Dip
  • Senf
  • evtl. Zwiebelringe, geröstete Zwiebeln oder eingelegte Zwiebeln
  • Gurke
  • Sprossen

So belegt, bleibt jetzt nur noch, das herzhafte Hineinbeißen und Genießen :-)!
vegetarische Vollkorn Burger

Vollkorn Hamburger Buns

für 6 Hamburger-Brötchen
380 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen) (die Hälfte könnt ihr auch gegen Kamutvollkornmehl austauschen, um hellere Brötchen zu bekommen)
½ TL Weinstein-Backpulver
2 TL Bio-Trockenhefe oder ½ Würfel frische Bio-Hefe
ca. 200 ml lauwarmes Wasser (100 ml + 100 ml)
2 TL Honig
1 TL Salz
3 EL (ca. 40 ml) Oliven- oder Sonnenblumenöl + Öl für die Schüssel
Sesam, zum Bestreuen der Brötchen

  1. Das Vollkornmehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen. Eine kleine Mulde in der Mitte formen. Den Honig mit 100 ml lauwarmen Wasser und der Hefe in einer Tasse verrühren und in die Mulde geben. Mit etwas Mehl vermengen und ca. 10 Minuten stehen lassen.
  2. Danach das Salz und die restlichen 100 ml Wasser hinzufügen und alles ca. 5 Minuten verkneten. Das Öl hinzufügen und ca. 3 Minuten weiter kneten.
  3. Den Teig in eine geölte Schüssel geben, dabei den Teig herumrollen, so dass dieser leicht mit Öl bedeckt ist. Den Teig abgedeckt ca. 2 Stunden stehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
  4. Danach den Teig kurz kneten und in 6 gleichgroße Stücke teilen. Die Teigteile zu 6 kleinen Bällen formen und diese auf ein leicht gefettetes mit Mehl bestäubtes Backblech geben. Die Brötchen leicht flach drücken und mit etwas Wasser besprühen sowie mit Sesam bestreuen. Die Brötchen ca. 1 Stunde abgedeckt gehen lassen.
  5. Den Ofen auf 185°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brötchen im Ofen für ca. 25 Minuten leicht goldbraun backen.

Champignon-Beluga-Linsen-Patties/Bratlinge

ergibt ca. 8 – 10 Bratlinge
150 g Beluga Linsen
etwas Butter oder ein natives pflanzliches Öl, zum Anbraten
1 rote Zwiebeln, fein gewürfelt
1 große (oder 2 -3 kleine) Knoblauchzehe(n), fein gewürfelt
ca. 200 g braune Champignons
ca. ¼ TL Salz
ca. 1 EL Nadeln von frischem Rosmarin, fein gehackt
½ TL getrockneter Thymian oder 1 TL frischer Thymian
2 EL Sojasauce (Tamari)
40 g Sonnenblumenkerne, krümelig gemahlen
2 EL kalt gepresstes Olivenöl
1 EL grobkörnigen oder mittelscharfen Senf (ohne Zuckerzusatz)
Pfeffer
25 g Grünkernmehl
ca. 50 g Vollkornmehl (Buchweizen, Dinkel oder Weizen)

  1. Die Linsen durchspülen und in einem kleinen Topf zusammen mit ca. 300 ml Wasser zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und ca. 25 – 30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Übriggebliebenes Kochwasser abgießen und die Linsen abkühlen lassen.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch feinwürfeln und die Champignons in feine Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne etwas Butter oder Öl erhitzen. Die Zwiebeln zusammen mit einer Prise Salz hinzugeben. Für ein paar Minuten braten bis die Zwiebeln glasig werden. Knoblauch, Thymian und Rosmarin dazugeben und kurz mitbraten. Champignons hinzugeben und mit anbraten. Nach ca. 5 Minuten die Sojasauce hinzugeben. Wenn die Champignons gar sind, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. In einer Küchenmaschine die Sonnenblumenkerne krümelig vermahlen. Gekochte Linsen, gebratene Champignons, Senf, Olivenöl und etwas Pfeffer hinzugeben und pürieren. Die Mischung sollte recht dickflüssig sein. Salzen und abschmecken, ob die Mischung würzig genug ist. Das Grünkernmehl sowie nach und nach das restliche Mehl hinzufügen bis sich die Masse gut formen lässt und nicht mehr auseinander bröselt. Mit feuchten Händen ca. 8 – 10 kleine Bälle formen und diese zusammendrücken.
  4. Die Patties entweder in einer Pfanne braten oder im Backofen backen.
  5. Pfannenvariante: Etwas Butter oder Öl erhitzen und die Patties von beiden Seiten für ein paar Minuten goldbraun bei mittlerer Hitze braten.
  6. Im Backofen: Bei 190°C ca. 15 – 20 Minuten auf einem gefetteten Blech backen. Zwischendurch einmal wenden.

Vegane Mandel-Mayonnaise

3 EL kaltes Wasser
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL helles (rohköstliches) Mandelmus
1 EL heller Balsamico-Essig
1 TL mittelscharfen Senf (ohne Zuckerzusatz)
1 TL frisch gepressten Zitronensaft
1 Prise Salz

Alles mit einem Mixer oder einem Schneebesen zu einer glatten Creme verrühren. (Wir nehmen hierfür unser kleinen Mixer Personal Blender.)

Vegetarische Vollwert-Burger

49 Kommentare

  1. Hallo ihr beiden! Jetzt bin ich aber richtig neugierig geworden!! Diese Mayo, man klingt die cool! Ich perfektioniere auch gerade an meinem Hamburgerrezept, da kommt eures wie gerufen!
    Ja, ja, von wegen Fastfood! Das ist echt ne Menge Arbeit, aber hinterher sind doch immer alle glücklich!
    Weiter so! Alles Liebe
    Veronika

    • Hallo Veronika,
      sind froh, dass es dir mit dem Aufwand genauso geht ;-). Aber hauptsache es schmeckt und alle sind glücklich :-). Sind schon gespannt auf dein Rezept.

      Liebe Grüße

      • Ihr beiden, wahnsinn war das lecker!!! Auf die Burgerbuns habe ich zwecks Aufwand verzichtet aber die Patties und die Mayo, soooo toll!! Vielen Dank für diese genialen Rezepte!
        Bei mir wurde die Mayo ein bisschen flüssiger. Hat mich gar nicht gestört, aber ich mag trotzdem mal fragen, ob ich vielleicht was falsch gemacht habe? Das nächste Mal das Wasser lieber weglassen? Oder länger pürrieren? Ich danke euch!
        Liebe Grüße

        • Cool :-)!
          Bei uns war die Mayo bei den ersten Versuchen sehr dickflüssig, so dass wir im Vergleich zum Originalrezept die Wassermenge ein wenig erhöht und die Mandelmusmenge reduziert haben. Wir würden erst einmal kein Wasser hinzugeben, alles pürieren und je nachdem wie flüssig die Mayo ist bei Bedarf noch etwas hinzufügen. Bestimmt hat auch das Mandelmus einen Einfluss auf die benötigte Wassermenge…

  2. Hallo Melanie und Sönke,

    ich freue mich immer wieder über euren Blog,toll was ihr beiden hier leistet.:-)
    Vielen Dank dafür.

    Die Burger sehen ja toll aus.Das Rezept muss unbedingt ausprobiert werden.
    Da ich keine Pilze mag,habt ihr einen Tip,was ich stattdessen in die Bratlinge geben kann?

    liebe Grüße
    Esmeralde

    • Hallo Esmeralde,

      ohne Champignons haben wir diese Patties noch nicht ausprobiert. Können uns aber vorstellen, dass die Bratlinge auch schmecken, wenn du die Champignons einfach weglässt.

      Als Alternative finden wir auch folgende schwarze Bohnen-Bratlinge lecker als Burger:
      150 g getrocknete schwarze Bohnen über Nacht oder tagsüber einweichen. Die Bohnen weich kochen. Einen Teil der Bohnen mit dem Pürierstab zerkleinern, 1 fein gewürfelte Zwiebel, 2 TL Senf, etwas Salz, Pfeffer, scharfes Paprikapulver, Kreuzkümmel unter die Bohnenmasse geben. Damit sich die Bratlinge besser formen lassen, noch ca. 30 g frisch gemahlenen Buchweizen oder anderes Mehl hinzufügen. Dann am besten abschmecken, ob die Masse würzig genug ist. Zu kleinen oder großen Bratlingen formen und in Butter anbraten.

      Liebe Grüße

      • Hallo ihr Beiden,

        danke für diese Rezeptidee,das werde ich natürlich dann am Wochenende ausprobieren.Muß mir nur noch schwarze Bohnen besorgen.

        liebe Grüße Esmeralde

  3. Hallo ihr Beiden, das sieht ja mal wieder super köstlich aus. Für die Majo;0) habe ich alles im Haus. Ich bin dann mal eben weg……in die Küche.
    Habt einen netten Tag und viele Grüße von Marion

  4. Hallo ihr Zwei,

    seid Wochen hängt mein Liebster mir in den Ohren Burger selbst machen zu wollen.
    Ich denke für mich ist das so eine Art Wink vom Schicksahl – mit dem Zaunpfahl -;-).
    Danke, danke für die Rezeptidee, bin schon gespannt wie sie uns schmecken werden.

    Elei

  5. Hallo ihr Beiden,

    Erst einmal ein Riesen Lob an euren Blog, alles sieht so lecker aus! 🙂 Außerdem finde ich es toll, wie unglaublich viel Wissen über Ernährung hinter eurem Blog steckt und wie ihr es hier vermittelt.. Ich bin gerade auf dem Weg von einer Essstörung wieder in eine gesunde Ernährung zu kommen und ihr inspiriert mich zum gesunden Vollwert Essen. Leider kann ich das ganze nicht 100%ig durchziehen, weil ich noch bei meinen Eltern lebe. Wir ernähren uns schon ziemlich ausgewogen, aber lange nicht Vollwertig… Ich wollte deshalb fragen, ob ich für mich bestimmte Rezepte wie Kuchen, Pitataschen, Brote und Semmeln auch auf Vorrat machen kann und einfrieren, da ich meine Familie vom Vielen Vollkorn leider noch nicht überzeugen konnte. Außerdem sind sie von der Idee, eine Getreidemühle zu kaufen auch nicht so begeistert. Kann ich die Körner auch im Thermomix zu Mehl mahlen? Oder soll ich dann doch lieber gekauftes Vollkornmehl verwenden? Liebe Grüße

    • Hallo Gloria,

      dankeschön für dein Lob :-).

      Brot und Brötchen lassen sich gut einfrieren. Aufgetoastet schmecken sie dann noch ganz gut. Wir haben daher immer etwas bei uns als Backup im Tiefkühler ;-). Auch Blechkuchen, wie unseren Florentiner-Apfelkuchen, kannst du sicherlich einfrieren. Wie frisch gebacken, schmeckt es nach dem Auftauen natürlich nicht mehr.

      Eine Mühle brauchst du nicht unbedingt, da du die Körner auch im Thermomix (auf höchster Stufe) mahlen kannst. Allerdings sind dann Ohrstöpsel nicht verkehrt ;-), denn das “Mahlen” im Thermomix ist extrem laut. Leider werden Körner im Thermomix nicht so schön fein, wie in einer Getreidemühle. Für die „gehobeneren Ansprüche“ 😉 haben wir uns deshalb bereits in den Anfängen unserer Vollwertzeit ziemlich schnell eine Mühle gekauft. Trotzdem kannst du mit dem Vollkornmehl aus dem Thermomix gut Brot und Brötchen backen. Falls du mal feineres frisch gemahlenes Mehl möchtest, mahlen in der Regel Bioläden und Reformhäusern, die dort gekauften Körner auch direkt kostenlos.

      Wirklich vollwertig ist gekauftes Vollkornmehl leider nicht. Durch die lange Lagerzeit ist schon ein großer Teil der Vitalstoffe durch Oxidation mit dem Luftsauerstoff verlorengegangen. In der vitalstoffreichen Vollwertkost wird es daher als nicht so viel besser als die üblichen Auszugsmehle mit der Typ-Bezeichnung betrachtet.

      Hast du schon einmal die schnellen Vollkornbrötchen für deine Eltern gebacken? Frisch aus dem Ofen finden wir diese super lecker. Auch “Normalesser” verputzen die Brötchen gerne bei uns. Vielleicht kannst du deine Eltern auch mit den rohköstlichen Brownies oder einer Rohkosttorte von mehr vollwertigem rohköstlichem Essen überzeugen ;-).

      Wünschen dir viel Erfolg bei deiner vollwertigen Ernährung!

      Sonnige Grüße

  6. Hallo Zusammen
    Ich lese euren Blog schon lange und habe schon viele Rezepte daraus nach gekocht. Dieses Rezept ist aber so was von lecker.
    Das habe ich auch meinem nicht vollwertig essenden Sohn serviert und es hat ihm sehr gut geschmeckt.

  7. Hallo ihr Lieben,

    mein Sohn Julian hatte uns die Buns für die Tagung gebacken, mein Mann die Patties gemacht und ich die Mayo, allerdings mit dunklem Mandelmus, was nicht so gut gepasst hat, Hatte das Helle nicht zuhause.
    Wir haben uns dann für die Basilikumbutter als Aufstrich dazu entschieden. War auch sehr lecker.

    Ihr ward also auch in Lahnstein vertreten am Wochenende:)) …dort haben wir beim Essen am Tisch schnell die Aufmerksamkeit auf uns gelenkt. „Das sieht aber lecker aus“, bekamen wir mehrfach zu hören.
    Habe natürlich auf eueren tollen Blog verwiesen.

    Die Buns hatte Julian mit 200 g Kamutmehl gebacken (doppeltes Rezept), hat gut geklappt, wir hatten nicht mehr zuhause.
    Frisch waren sie total klasse, allerdings sind die Buns, je älter sie wurden sehr krümmelig geworden. Vielleicht war es doch zu wenig Kamut oder es lag am Backpulver. Habt ihr sie auch mal nur mit Hefe ausprobiert?

    Liebe Grüße und vielen Dank für das gute Rezept!

    • Hallo Roswitha,

      vielen Dank für die “Werbung” :-).

      Basilikumbutter hört sich auch gut an. Bisher haben wir die Buns immer in der Kombination Backpulver + Hefe gebacken. Ohne Backpulver werden diese vermutlich etwas kompakter. Bei uns haben die Brötchen bislang nur einen Tag überlebt ;-), etwas krümeliger wurden sie am zweiten Tag bei uns auch.

      Liebe Grüße

  8. Hallo ihr zwei,

    wollte euch schon letzte Woche schreiben wie gut mir das Rezept gefällt. Habe es gleich am vergangenen Wochenende ausprobiert. Meine fleischverliebten Kinder fanden es nicht so toll, ich und mein Freund umso mehr! Ich esse sonst nie Mayonnaise, aber diese hat mir so gut geschmeckt, das ich sie heute gleich nochmal gemacht habe. Sehr sehr lecker!
    Übrigens noch alles Gute für den baldigen Zuwachs. Ich habe mich ja in beiden Schwangerschaften noch ganz konventionell ernährt, deswegen bin ich neugierig wie es Melanie so geht mit der Ernhrung. Und wie kommt das bei den Ärzten an? Würde mich mal interessieren.
    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

    Viele Grüße
    Mareike

    • Hallo Mareike,
      vielen Dank für deine Glückwünsche! Schade, dass die Burger deinen Kindern nicht so geschmeckt haben. Falls du sie umgewöhnen möchtest: Vielleicht hilft es bei “richtigen” Frikadellen mit Fleisch nach und nach den Fleischanteil zu reduzieren, z. B. diese mit etwas Grünkern oder Gemüse zu strecken, damit sich deinen Kinder an den anderen Geschmack schrittweise gewöhnen ;-). Eventuell sind auch die oben beschrieben Bratlinge aus schwarzen Bohnen mehr etwas für Kinder. Sind gespannt, wie wählerisch unser Kind sein wird….

      In der Schwangerschaft habe ich mich bislang auch vollwertig ernährt. Prinzipiell habe ich meine Ernährung zu vorher nicht groß verändert. Ich habe nur phasenweise ein paar Abneigungen entwickelt, bspw. mochte ich zeitweilig keinen Kürbis oder Rote Bete. In den ersten Wochen war mir übel und ich war zu Sönkes Leidwesen wirklich wählerisch mit meinem Essen, da war es etwas schwer sich auf ein Essen zu einigen… Aber das hatte sich zum Glück nach den ersten 12 Wochen gelegt. Und in letzter Zeit hatte ich ein wenig Gelüste nach Schokolade, deswegen gibt es als nächsten Blogpost “vegane Schoko-Muffins” ;-).

      Meine Frauenärztin habe ich nicht über unsere Ernährungsweise informiert, sie hat auch nicht danach gefragt… Allerdings habe ich mich ziemlich früh entschieden, die Vorsorge nicht mehr bei der Ärztin, sondern bei zwei Hebammen zu machen. Was ich tausendmal besser finden. Die Hebammen wissen über meine Ernährung Bescheid und finden diese vollkommen in Ordnung.

      Ich fühle mich meist super, musste nur lernen öfters mal einen Gang herunter zu schalten. Einen detaillierteren Bericht zu diesen Themen wird es nach der Geburt bestimmt geben.

      Liebe Grüße

  9. Danke für dieses tolle Rezept 🙂 Ich habe es genauso gemacht und zusätzlich noch etwas „Ketchup“ (Tomatenmark + etwas Schmand und Kräutersalz) auf die Burger gestrichen. Die Zutaten für die Mayo haben mich etwas skeptisch gemacht – aber sie schmeckt richtig gut. Von den Brötchen war ich total begeistert!! Sooo weich! Unser „fleischfressender“ Besuch fand die Burger auch richtig lecker. LG Ilka

    • Freuen uns, dass unsere Burger auch Nicht-Vegetariern munden :-). Deine schnelle Ketchup-Variante klingt gut, vielen Dank für den Tipp. Bei der Mayo waren wir anfangs auch skeptisch ;-).

      Sonnige Ostergrüße

  10. @ Melanie: wie süß, dass du in der Schwangerschaft beim Standard-Arzt deine Ernährungsweise „verschwiegen“ hast!
    Eigentlich müsste doch jeder Arzt vor Freude an die Decke springen, wenn frau sich so Gedanken über’s Essen macht und das Ungeborene so mit gesunden, natürlichen Mineralstoffen und Vitaminen bombadiert!!;-)

    Aber wahrscheinlich hätte er dann wirklich gesagt, dass hier und da ein lecker Schnitzel oder mal ordentlich Hackfleisch doch soo wichtig für den Eisenhaushalt… Blablabla…

    Macht weiter so!

    Die Buns waren übrigens schön fluffig, die gab’s vorgestern zum Geburtstagsessen.
    Weil uns die Falafel aber schon so geschmeckt haben, habe ich kurzerhand Patties aus der Masse gemacht – die weiche Masse mit so einem Formring mit „Runterdrückstempel“ auf dem gefetteten Backblech geformt und dann gebacken, so sind sie auch (schön fettarm) lecker knusprig geworden.

    • Da hast du recht! Ich hatte keine große Lust auf Diskussionen ;-). Leider ist die Ausbildung von Ärzten bzgl. Ernährungsfragen immer noch stark verbesserungswürdig, obwohl es eine der wichtigsten Säulen bei der Behandlung wäre… Sehr interessant finden wir in diesem Zusammenhang, dass der Wissenschaftler Colin T. Campbell in seinem Buch “China Study” dies in Amerika genauso bemängelt wie Dr. Bruker damals in Deutschland…

  11. Hallo, heute gab es die Patties als Buletten zum Gemüse.
    War das richtig, dass sie in gebratenem Zustand noch recht weich sind?
    Viele Grüße
    Sperling

  12. Hallo ihr beiden 🙂

    Vielen Dank für das Rezept für die Buns! Ich habe es als Anregung für meine Buns genommen, weil ich noch nie welche aus reinem Vollkornmehl gebacken hatte. (Gekauftes VK-Mehl, weil ich keine Getreidemühle habe, aber immerhin.) Schlussendlich habe ich es zwar doch wieder ziemlich abgeändert, aber die Buns sind gut geworden und das schiebe ich jetzt einfach mal aufs Ausgangsrezept von euch 😉 Nächstes Mal versuche ich vielleicht doch mal das Backpulver im Teig, ich hatte diesmal einfach mehr Hefe im Verhältnis zum Mehl und eine längere Gehzeit. Hier habe ich das Ganze übrigens verbloggt: http://herbs-and-chocolate.blogspot.com/2014/07/not-so-fast-food-bohnenburger-mit.html

    Insgesamt einen sehr interessanten Blog habt ihr, weiter so!

    Lieben Gruß,
    Carla

    • Hallo Carla,
      gern geschehen :-). Dein Burger sieht gut aus – genauso wie die Kartoffelspalten als Beilage. Deine Würzung mit Paprikapulver werden wir sicherlich ausprobieren.

      Liebe Grüße

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  16. Hallo ihr beiden,
    die Hamburger habe ich noch nicht geschafft, aber die Mayo in meinem neuen Personal Blender 😉 Die mochten sogar die Kinder 🙂
    Liebe Grüße
    Monika

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  19. Habe gestern die Burger Buns gemacht. Bin noch immer ganz begeistert, dass die wirklich nah an die klassischen Burgerbrötchen ran kommen. Es hat schon so lecker aus dem Ofen geduftet und geschmacklich waren sie auch super. Diese leicht süße Note. Wirklich ein tolles Geschmackserlebnis. Wir hatten dazu Pilz-Nuss-Burger im Ofen gebacken. Das passte sehr gut. Habt ihr die Burger Buns schon mal eingefroren? Dauern leider ziemlich lange und ich würde gern auf Vorrat backen.

    • Eingefroren haben wir die Buns bislang noch nicht, können uns aber gut vorstellen, dass das funktioniert.

      • Nachdem es die Burger neulich gab als wir Besuch hatten, habe ich zwei Stück probeweise eingefroren. Die gab es dann ein paar Tage später zum Abendbrot. Die Brötchen sind durch das Einfrieren und Aufbacken außen etwas krümeliger geworden. Innen waren sie aber nach wie vor fluffig.
        Beim nächsten Mal mache ich dann vielleicht gleich die doppelte Menge. Dann können wir öfter mal leckere Bratlinge als Burger verpackt genießen und das sogar nach einem langen Arbeitstag.

        • Vielen Dank für deinen Einfrier-Erfahrungsbericht! Das werden wir auch ausprobieren, denn im Alltag mit Kleinkind ist uns die Zubereitung der Buns gerade etwas zu aufwändig.

  20. Habe zu hören bekommen, dass ich keine Mayo mehr kaufen brauche. Mein Nachwuchs will nur noch eure… 🙂 Herzlichen Dank für dieses megaleckere Rezept!!!

    Liebe Grüße

    Ursula

  21. Hallo ihr Zwei,

    Ich Binder Zufall auf eure Block gekommen und habe die Vollkorn Hamburger Buns ausprobiert,die echt lecker waren
    Super das ihr diesen Block schreibt und somit uns an eure Rezepte teilhaben lässt.

    Ich werde jetzt eure Seite durchstöbern auf der Suche nach neue Rezepte

    LG
    Kerstin

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  23. Hallo,
    Also ich muss sagen, dass ich die Burger richtig klasse finde!
    Die Brötchen waren so fluffig wie sie sein sollten ( sogar noch am Tag danach, da bröselte nichts), die Patties total lecker!
    Die vegane Mayo habe ich weggelassen, da ich kein Mandelmus da hatte. stattdessen gab es eine Honig-Senf-Sauresahne Soße.
    Ich bin echt begeistert!
    Danke für das tolle Rezept!

    Viele Grüße

    Rachel V.

  24. Die mayo war der hammer.
    Super lecker und einfach hinzubekommen.

  25. Und die broetchen sind auch toll. Man merkt,dass sie vollwertiger sind aber so hat man das gefuehl was richtiges gegessen zu haben, als wie bei einfachen hellen weizenbroetchen.
    Wenn man mal eine alternative moechte, ist das eine gute wahl

  26. Hallo wollte fragen da ich keine mandelmus mag ob man irgendwie anders die Sauce machen kann.

  27. Spitze!!! Wird selbst meinen gesund-aversiven Mann überzeugen Hab heute einen Curry-Dip gemacht und wollte eine gesunde Mayo darin haben. Hat geklappt, danke für das tolle und einfache Rezept!

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