Ein Blick in unsere Küche – unsere Lieblings-Küchengeräte und Küchenhelfer

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Wir finden, dass das Wirbeln in der Küche nur richtig viel Spaß macht, wenn wir dabei durch die richtige Küchenausstattung unterstützt werden. Mit unserer Umstellung auf vollwertige und rohköstliche Speisen hat sich über die letzten Jahre unsere Küchenausrüstung entsprechend gewandelt. Unsere Lieblings-Küchenhelfer wollen wir euch jetzt endlich in diesem Artikel verraten. Denn seit wir unseren Blog haben, wurden wir schon öfters gefragt, wie unsere Küchenausstattung aussieht.
Ein Blick in unsere Küche

Getreidemühlen

Beginnen wollen wir mit unserem wichtigsten Küchengerät: Unsere Getreidemühle, die bei uns fast täglich im Einsatz ist. Freiwillig würden wir unsere Mühle nicht wieder hergeben wollen. Seit wir frisch unser Getreide mahlen und schroten, kommt uns gekauftes Mehl nicht mehr in die Küche 😉 . Denn zwischen frisch gemahlenem und gekauftem (Vollkorn-) Mehl besteht ein riesiger Unterschied, was Geschmack und Gesundheitswert betrifft. Frisch gemahlenes Mehl ist einfach viel aromatischer als gekauftes Mehl. Außerdem finden Oxidationsprozesse statt, sobald die Getreidekörner gemahlen wurden. Diese Oxidation führt zu einem Verlust an wertvollen Inhaltsstoffen im Getreide. Das Backen mit frisch gemahlenem Vollkornmehl war am Anfang allerdings etwas ungewohnt, da sich die Backeigenschaften ein wenig von hellem Mehl unterscheiden.
Unsere Getreidemühle
Getreidemühlen für den Haushalt gibt es in unterschiedlichsten Preiskategorien. Maßgebend für den Preis ist unter anderem die Mahlleistung pro Minute. Wir haben uns vor sechs Jahren die Einsteigermühle Komo Fidibus 21* 2007 Edition geleistet und sind bislang sehr zufrieden damit. Ausschlaggebend für unsere Kaufentscheidung waren damals für uns die guten Rezessionen, der günstige Preis und das Aussehen – eine Mühle aus Holz fanden wir hübscher als eine aus Plastik 😉 .

Generell gibt es zwei verschiedene Arten von Mühlen: welche mit Steinmahlwerk und welche mit Stahlmahlwerk. In Mühlen mit Steinmahlwerk darf normalerweise nur Getreide gemahlen werden und keine Saaten oder Nüsse, da die Mühlsteine sonst verkleben würden. Mühlen mit Stahlwerk können in der Regel auch Saaten und Nüsse zerkleinern, mahlen dafür aber nicht so fein, da die Körner zerschnitten statt zerrieben werden. In der Praxis für Frischkorngericht und Vollkornbrot soll dieser Unterschied aber nicht ins Gewicht fallen. Dennoch haben wir damals lieber zu einer Mühle mit Steinmahlwerk gegriffen.
Handmühle: Schnitzer LignoPetit
Zusätzlich haben wir noch eine kleine Handmühle: eine Schnitzer Ligno petit*. Diese war unsere erste Getreidemühle zu Studienzeiten, um Getreide für unser Frischkorngericht zu mahlen. Die Schnitzer Ligno petit wird durch Muskelkraft betrieben und eignet sich eher für kleinere Körnermengen. Zum Mahlen von größeren Getreidemengen für Brot oder anderes Gebäck ist die Handmühle nicht geeignet, außer ihr wollt ein forderndes und langwieriges Arm-Training 😉 . Heute nehmen wir die kleine Handmühle gerne auf Reisen mit, um Getreide jeden Tag frisch fürs Frühstück schroten zu können.

Flockenquetsche

Unser neuestes Küchengerät, dass wir erst seit August diesen Jahres besitzen und schon jetzt nicht mehr missen wollen, ist der Komo FlicFloc Handflocker*. Hiermit können wir uns fürs Frühstück selbst Getreideflocken frisch quetschen. Unser Favorit sind frisch geflockte Haferflocken.
Flockenquetsche und frisch gequetsche Haferflocken zum Frühstück
Wieso sollte man Flocken selber herstellen? Der Grund ist wie beim frisch gemahlen Mehl Geschmack und gesundheitlicher Wert. Denn gekaufte (Hafer-) Flocken sind leider nicht so vollwertig. Hafer wird auf Grund seines hohen Fettanteils schnell bitter, sobald das Korn aufgebrochen wird. Damit trotzdem Haferflocken im Laden verkauft werden können, werden diese bei der Herstellung kurzfristig erhitzt. Dadurch gehen neben essentiellen Fettsäuren auch andere Vitalstoffe kaputt. Zudem bewirkt eine lange Lagerung der Flocken, dass wie beim Mehl Oxidationsprozesse mit dem Luftsauerstoff erfolgen und ein Schwund von Vitalstoffen stattfindet. Deshalb ist die Devise der vitalstoffreichen Vollwertkost “Lieber selbst flocken 🙂 !”

Küchenmaschine und Mixer “Thermomix”

Gleich nach unserer Mühle ist der Thermomix unser wichtigster Küchenhelfer und ebenfalls fast täglich im Einsatz. Den Thermomix könnt ihr euch als so etwas wie eine Kombination aus Küchenmaschine und Mixer vorstellen, die als Besonderheit Zutaten frisch erhitzen kann.
Thermomix
Der Thermomix übernimmt bei uns vielfältige Aufgaben:

  • Wir verwenden den Thermomix gerne zum Rühren und Kneten von Teig. Besonders Hefeteig gelingt im Thermomix super. Bei einer speziellen Teigknetstufe wird der Teig in die Luft gewirbelt und dadurch schön fluffig und locker.
  • Auch Aufstriche lassen sich schnell und einfach im Thermomix zubereiten. Da beim Thermomix stufenweise die Heiztemperatur gewählt werden kann, lässt sich beispielsweise Butter für Aufstriche ganz leicht und schonend schmelzen.
  • Gemüse lässt sich schnell zerkleinern, aber auch mit größeren Mengen Nüssen, Ölsaaten und Datteln kommt der Thermomix problemlos klar. Daher ist der Thermomix bei der Zubereitung von Rohkosttorten und -gebäck mittlerweile unverzichtbar für uns.
  • Besonders lecker finden wir auch Eis aus dem Thermomix. Hierfür können einfach gefrorene Früchte wie beispielsweise Kirschen und Bananen in den Mixbecher geworfen werden und innerhalb von Sekunden entsteht ein cremiges naturbelassenes Eis.
  • Auch grüne Smoothies gelingen durch die 10.000 Umdrehungen pro Minute. Nur spezielle Hochleistungsmixer wie Vitamix und Revoblend bringen noch etwas cremigere Ergebnisse.
  • Getreidekörner lassen sich im Thermomix auch zermahlen, aber unserer Meinung nach kann der Thermomix eine richtige Getreidemühle nicht ersetzen. Denn es lässt sich zum einen nicht einstellen, wie fein das Getreide zermahlen werden soll und zum anderen bleibt das Mehl immer etwas körnig, da es eher zerschnitten als gemahlen wird. Außerdem braucht man Ohrenstöpsel, da es beim Getreidemahlen extrem laut wird!

Uns gefällt sehr, dass der Thermomix im Gegensatz zu manch anderen Küchenmaschinen nicht so viel Platz weg nimmt und nicht aus 1000 Einzelteilen besteht. Es gibt lediglich einen Topf mit Deckel und ein Standgerät, in den dieser Topf hineingesetzt wird. (Genaugenommen gibt es noch einen Dampfgaraufsatz, einen Rühreinsatz und einen Spatel zum Runterdrücken der Zutaten. Allerdings sind diese drei Zusätze bei uns fast nie im Einsatz.) Es muss also (eigentlich) nichts extra zusammengebaut werden, so steht unser Thermomix immer betriebsbereit in der Küche. Sehr praktisch ist darüber hinaus, dass sich der Thermomix schnell und einfach reinigen lässt. Der Stahltopf ist angenehm breit und das Messer lässt sich sehr einfach und ohne extra Werkzeug aus dem Topf nehmen.

Aber das Ganze hat natürlich einen Haken: Der Thermomix ist leider echt heftig teuer. Ihr müsst mittlerweile fast eine vierstellige Summe hinblättern. Außerdem finden wir die Verkaufstaktik von Vorwerk schon etwas speziell. Den Thermomix von Vorwerk gibt es nicht im Laden zu kaufen, viel mehr wird er in Vorführungen ähnlich wie bei Tupperpartys angepriesen. Melanie kannte den Thermomix von ihrer Mum und konnte Sönke dadurch überzeugen, das Gerät in Erwägung zu ziehen. Allein durch die showmäßige Vorführung wäre Sönke sehr schwer zu überzeugen gewesen 😉 .

Kleiner leistungsstarker Mixer “Personal Blender”

Neben dem Thermomix haben wir als Ergänzung noch den Personal Blender PB 250* als kleinen aber leistungsstarken Mixer. Der Personal Blender ist perfekt geeignet, um kleine Mengen zu mahlen oder zu zerhacken z. B. Nüsse oder Getreidekörner für Aufstriche. Zudem lässt er sich gut verwenden, um Obst zu pürieren beispielsweise Banane für unser Frischkorngericht. Auch mit gefrorenen Früchten kommt er meist problemlos klar (wenn etwas Flüssigkeit hinzugefügt wird). Allerdings muss der Mixbecher immer richtig ins Standgerät eingesetzt werden, ansonsten kann der Personal Blender beschädigt werden. Ein Gerät haben wir dadurch schon zerstört… Da der Personal Blender nicht so riesig ist, lässt er sich auch gut auf Reisen mitnehmen.
Mixer: Personal Blender

Schneidebrett und scharfe Messer

Etwas unscheinbar, aber wahrscheinlich die wichtigsten Helfer in unserer Küche, sind unsere Messer und Holzschneidebretter. Schließlich essen wir zu jeder Mahlzeit frisches Obst und Gemüse, da wollen wir nicht unnötig viel Zeit für das Zerkleinern aufbringen.
Unsere Messer, Wetzstahl auf Holzbrett
Um unsere Schneidfertigkeiten zu verbessern und unsere Finger zu schonen, haben wir uns einige Videos auf YouTube angeschaut, in denen Profiköche ihre Schneidetechniken zeigen und Tipps für den Umgang mit Messern geben. Für den Einstieg finden wir folgendes kurzes Video (auf Englisch) von Jamie Oliver sehr schön:

Wir haben mehrere kleine Messer für präzise Schneidarbeiten und ein großes Kochmesser mit längerer Klinge, das wir zum Schneiden, Wiegen und Hacken von Obst, Gemüse und Kräutern einsetzen. Komplettiert wird unsere Sammlung durch eine Brotschneidemesser, da wir keine Brotmaschine besitzen. Keins der Messer ist bislang ein teures Profimesser.

Damit Messer und Holzbretter jahrelang ihren Dienst verrichten, ist ein bisschen Pflege notwendig. Daher haben wir uns angewöhnt, Messer und Bretter sofort nach getaner Arbeit zu reinigen und zu trocknen. Ab und zu gönnen wir unseren Messern außerdem ein wenig Feinschliff mit unserem Wetzstahl, damit sie schön scharf bleiben. In den Geschirrspüler kommen unsere Messer und Bretter nie.

Dörrgerät

Der letzte große Geräteneuzugang in unserer Küche war letztes Jahr im Herbst ein Dörrautomat bzw. Dörrgerät, mit dem wir insbesondere Obst & Tomaten trocknen, Rohkost-Kräcker herstellen und Gemüsereste für Suppenbrühe dörren. Die Temperatur ist so einstellbar, dass das Dörrgut nicht über 42°C erhitzt wird und somit Rohkostqualität behält. Im normalen Backofen ist das meist nicht möglich.

Dörrgeräte gibt es wie Getreidemühlen ebenfalls in unterschiedlichen Größen und Preiskategorien. Wir hatten uns für den “Biosec De Luxe D6” entschieden, den wir direkt beim italienischen Hersteller bestellt haben. (Mittlerweile gibt es aber auch einen deutschen Zwischenhändler Veggie’s Delight für die Biosec-Trockner.)
Uns hatte bei diesem Dörrgerät gefallen, dass es aus Europa stammt, viele Modi hat und die Einschübe aus Metall statt aus Plastik sind. Bislang sind wir mit den sechs Einschüben nur beim Apfelringetrocknen an die Kapazitätsgrenzen gestoßen.

Wenn wir sehr feuchtes Dörrgut wie Tomaten und Cracker trocknen, nehmen wir Backpapier aus dem Bioladen als Unterlage. So bleiben die Einschübe vom Dörrgerät sauber. Die speziellen Einlegebögen vom Hersteller haben wir daher noch nie vermisst.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Dörrgerät. Eine Freundin hatte sich allerdings neulich auch den Biosec De Luxe bestellt und war gar nicht begeistert. Ihrer roch wohl extrem stark nach billigem Plastik, so dass sie diesen umgehend zurück geschickt hat. Frisch aus dem Paket roch unser Gerät auch etwas seltsam, aber das war nach zwei Tagen verflogen. Bekannte Alternativen sind die Dörrgeräte Excalibur und Sedona.

Kleine Küchenhelfer

Neben den größeren Geräten besitzen wir noch eine Reihe kleiner Helfer, die unseren Küchenalltag erleichtern.
Überblick: "Kleine" Küchenhelfer

Elektronische Küchenwaage

Wir haben eine elektronische Küchenwaage, die bis aufs Gramm genau wiegt. Diese haben wir seit unserem zweiten Kochkurs sehr zuschätzen gelernt, da es dort in der Schulküche keine ordentlich funktionierende Küchenwaage gab.

Gemüsebürste

Wir essen fast jedes Obst und Gemüse mit Schale, da direkt unter der Schale die meisten Vitalstoffe stecken. Der Dreck muss natürlich vorher abgewaschen werden, sonst knirscht es unschön zwischen den Zähnen 😉 . Eine Gemüsebürste ist da eine riesige Hilfe um Obst und Gemüse sauber zu bekommen. Bei uns ist sie daher ständig im Einsatz. Muss sie auch, denn das Gemüse von unserem CSA-Hof ist oft noch von einer “dicken” Schicht Erde bedeckt 😉 .

Keimgläser

Unsere Keimgläser mit grünem Deckel verwenden wir am liebsten zum Züchten von Sprossen. Ein solches Keimglas kostet nur ein paar Euro, beansprucht kaum Platz und ist leicht zu handhaben, weil alles in einem Gefäß gemacht werden kann: Saaten einweichen, Sprossen ziehen und eventuelles Lagern der Sprossen im Kühlschrank. Danach können Glas und Deckel bequem im Geschirrspüler gereinigt werden.

Klassischer Handmixer

Unser klassischer Handmixer ist jetzt nicht mehr so viel im Einsatz, aber fürs unkomplizierte Schlagen von Sahne oder Eischnee ist dieser unschlagbar.

Kleine Springform

Vor kurzem haben wir uns noch eine kleine Springform mit einem Durchmesser von 16 cm geleistet. Das ist die ideale Größe für Rohkosttorten oder falls wir ein Rezept erstmal antesten wollen.

Pürierstab

Unser Pürierstab kommt vor allem zum Einsatz, um Suppen zu pürieren oder die Zutaten für Bratlinge zu zerkleinern. Da wir keine Eier verwenden, halten die Bratlinge besser zusammen, wenn die Zutaten (teilweise) püriert sind.

Reibe

Wir haben eine ganz einfache Reibe, die auch schon bessere Zeiten gesehen hat 😉 . Damit raspeln wir vor allem Äpfel für unser Frischkorngericht und Gemüse wie Möhren für gemischte Salate. Für größere Mengen Raspelgemüse nehmen wir unseren Thermomix.

Spiralschneider für Gemüse-Spaghetti

Auf der Rohkostmesse Rohvolution haben wir zum ersten Mal Rohkost-Spaghetti aus Zucchini probiert und waren begeistert. Also musste ein entsprechender Spiralschneider her. Unser Spiralschneider funktioniert prima für alles Gemüse, was rund ist wie Zucchini und Möhren. Sönke bekommt nur eine Krise beim Essen, wenn Melanie übertreibt und die Zucchini-Spaghetti meterlang werden 😉 . Es gibt verschiedene Spiralschneidermodelle. Wir haben den Gefu Spiralschneider Spirelli, der aussieht wie ein großer Spitzer und kaum Platz wegnimmt.

Fazit

Das war unser kleiner Überblick über die Küchenhelferlein, die uns bei der Kreation von vollwertigen und rohköstlichen Köstlichkeiten unterstützen. Auf weitere typische Küchengeräte, die in fast jedem Haushalt zu finden sind wie Kühlschrank, Geschirrspüler, Herd mit Backofen, Toaster und Wasserkocher und sind wir jetzt nicht eingegangen. Das sind bei uns alle ganz gewöhnliche Geräte.

Natürlich könnten wir uns noch weitere Küchenhelfer vorstellen. Zur Zeit liebäugeln wir u.a. mit

  • einer Nudelmaschine: Bisher gab es bei uns nur mit dem Nudelholz ausgerollte Lasagneplatten und Bandnudeln. Manchmal werden es auch Nudelbröckchen… Variationsreichere frische Nudeln herstellen zu können, wäre schon toll. (Habt ihr vielleicht eine Empfehlung für eine gute Nudelmaschine?)
  • einem Hochleistungsmixer wie Vitamix, Blendtec, KomoMix oder Revoblend für richtig cremige grüne Smoothies & Co. Aber das wäre ein absoluter Luxuskauf ;-). Unser Thermomix ist eigentlich ausreichend.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Wir haben ein paar Namen von Herstellern und Geräten genannt, schließlich wollten wir über unsere Erfahrungen mit den konkreten Geräten berichten. Von den jeweiligen Herstellern oder entsprechenden Händlern werden wir aber nicht gesponsert. Wir haben jedoch ein paar Affiliate-Links zu Amazon eingebaut (mit * gekennzeichnet). Wenn Ihr darüber bestellt, erhalten wir eine kleine Provision, für euch entstehen dadurch aber keine zusätzlichen Kosten.

In den Kommentaren könnt ihr sehr gerne alternative Hersteller nennen und eure Erfahrungen mitteilen 🙂 . Denn wir sind neugierig: Was sind eure Lieblingsküchenhelfer?

61 Kommentare

  1. Danke für die Infos! Ich finde es immer interessant, welche Küchengeräte andere so haben, ob sich die Anschaffung gelohnt hat und wenn ja,wieso….
    Ich möchte meine Kirchen aid und den Pürierstab nicht missen, überlege aber schon ewig, ob ich mir eine Getreidemühle anschaffe…

  2. …Kitchen soll es natürlich heissen!!
    :-))

    • Hallo Susanne,

      die Kitchen Aid sieht spannend aus. Hast du damit auch schon mal Nudeln mit dem entsprechenden Aufsatz hergestellt?

      Für das Mahlen von richtig gutem Mehl hat sich unsere Getreidemühle voll gelohnt. Auch mit unserer Einsteigermühle ist ein halbes oder sogar ganzes Kilo Getreide recht schnell zu schön feinem Mehl gemahlen. Die Mühle ist bei uns schon jahrelang im Einsatz und hat bislang immer zuverlässig gemahlen. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht zuerst die Körner einfüllen und dann erst die Mühle anschalten. Dann kann es sein, dass sich die Mühle verhakt. Aber mit auf den Kopf stellen und in grobe Mahlrichtung drehen, ließ sich das Problem jedesmal schnell lösen.

      Liebe Grüße

  3. Was für ein inspirierender, aber auch „gefährlicher“ Einblick. Gefährlich einfach deshalb, weil er schon wieder Lust auf weitere Anschaffungen macht 🙂 Was bei uns heute eingeweiht werden soll, ist ein Handflocker von Schnitzer. Beim ersten Versuch hatten wir ein Montagsmodell erwischt. Aber dank des guten Kundenservice haben wir nun ein neues Modell. Den Gefu Spiralschneider habe ich übrigens auch, die Reibe von denen kann ich auch sehr empfehlen. Und beim Pürierstab ist es bei mir inzwischen ein ESGE Zauberstab geworden, den ich nicht mehr missen will. Mal schauen, was nun als nächstes in die Küche kommt 😉

    Liebe Grüße, Eva

    • Hallo Eva,

      vielen Dank, du gibst allerdings auch gefährliche Tipps ;-). Vom Zauberstab haben wir schon viel Gutes gehört, allerdings noch nie einen in der Hand gehalten und benutzt. Gerade haben wir in den Produkten von Gefu gestöbert… echt gefährlich. Zum Glück kommt Weihnachten demnächst :-).

      Haben euch die selbst geflockten Flocken geschmeckt?

      Liebe Grüße

      • Den Zauberstab haben wir auch, funktioniert einwandfrei und püriert z.B. auch harten Kürbis mit etwas Mühe (wenn man ihn nicht weichkochen will oder kann). Ich habe aber auch keinen Vergleich zu anderen Pürierstäben.

        • Hallo Ulrich,

          unser Pürrierstab hätte mit hartem Kürbis vermutlich große Probleme. Falls er mal kaputtgehen sollte, wird der Nachfolger bestimmt auch der Zauberstab.

          Liebe Grüße

  4. Sehr gute Zusammenstellung der Geräte, einiges davon haben wir auch. Der Thermomix und Vitamix stehen ganz oben auf meiner Wunschliste. Da sie ja sehr teuer sind, wird es wohl noch eine Weile warten müssen.
    Der Handflocker hat es mir sehr angetan, das werde ich mir dieses Jahr auf jeden Fall noch gönnen.

    • Wenn du gerne Haferflocken isst, wirst du die Anschaffung eines Handflockers bestimmt nicht bereuen. Seit wir unseren Flocker haben, ist unser Haferverbrauch deutlich angestiegen, wobei auch Flocken aus anderem Getreide richtig gut schmecken :-). Unserer Meinung nach eine sehr lohnende Investition!

      Liebe Grüße

  5. Also dieser Thermomix klingt ja echt interessant. Das Ding ist anscheinend ein richtiger Allrounder, der fast alle Tätigkeiten in der Küche erleichtern kann. Besonders praktisch finde ich dass man die Butter darin während der Zubereitung des Gerichts anwärmen kann, denn gerade beim Backen sollte die Butter ja oft Zimmertemperatur haben und ich vergesse meist sie vorzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen…
    Ein Preis im vierstelligen Bereich ist aber doch ziemlich heftig, also in nächster Zeit ist so eine teure Anschaffung auf jeden Fall nicht drin. Aber möglicherweise wird’s ja zukünftig was, man weiß ja nie. 

    • Hallo Julia,

      der Thermomix war sozusagen, unser großes Weihnachtsgeschenk, das wir uns gegönnt haben als wir beide nach dem Studium voll verdient haben ;-).

      Mit der Butter geht es uns ähnlich. Wir vergessen sie meist auch aus dem Kühlschrank zu nehmen ;-). Der Thermomix hat beim Teigrühren so viel Power, dass auch harte Butter ohne Erhitzen schnell verrührt ist.

      Liebe Grüße

      • Hallo ihr beiden,

        nachdem nun mein Jupiter-Motorblock den Geist aufgegeben hat,konnte ich meinen Mann der eigentlich mit Vollwert gar nichts „am Hut“ hat,von einer Komo Fidibus 21überzeugen.:-)
        Für Haferflocken habe ich noch ein sehr preisgünstiges Gerät aus meiner Anfangsvollwertzeit.
        Bei mir hat außerdem noch ein Mr.Magic sein zu Hause.
        Also bis auf den Thermomix bin ich ähnlich ausgestattet wie ihr.

        viele Grüße

        • Hallo Esmeralde,

          super, dass du deinen Mann überzeugen konntest! Vor allem Männer sind ja leider etwas schwierig von neuen Küchengeräten zu begeistern ;-).

          Liebe Grüße

  6. Hallo Ihr Zwei,

    tollle Küchenausstattung und leckere Rezepte! Wir ernähren uns auch seit vielen Jahren vollwertig und tiereiweißfrei nach Bruker und haben damit ebenfalls gesundheitliche Malässen in den Griff bekommen 🙂 !
    Küchentechnisch finden wir den Gemüseschneider „Schnitzel Mouli“ (http://catalogs.actionpaper.net/R103493/) einfach klasse. Das vorher doch sehr umständliche und anstrengende Reiben des Gemüses geht so ratzfatz. Selbst eine Schüssel Möhrensalat ist in kürzester Zeit fertig!
    Euch eine gute Zeit und ich schau sicher öfter mal auf Eure Seiten (hab‘ sie eben erst entdeckt)!
    Liebe Grüße
    Ursula

  7. Mit dem Link hat es leider nicht so geklappt. Die Reibe ist unter dem Link zu sehen wenn man auf der Seite 49 oben nachschaut. Leider gibts nur den Link zum gesamten Produktkatalog und nicht (wie von mir gedacht) den direklt zu der der Seite mit der Reibe. Schade, ist aber trotzdem ein sehr hilfreiches Teil. Meins ist schon seit über 23 Jahren im Einsatz (wurde damals noch von einer anderen Firma hergestellt).
    Zuletzt war die Reibe wegen Rettichsalat im Einsatz: 2 schwarze Rettiche geschält, in große Stücke geteilt und kurz durch die Reibe gedreht. Dazu gab es eine Sauce aus saurer Sahne, Kräutersalz, Chilisauce, Knofi und Schnittlauch… Köstlich besonders zu Bratkartoffeln…

    • Hallo Ursula,
      herzlich willkommen auf unserem Blog 🙂 und vielen Dank für deinen Reibe-Tipp! Das Gerät sieht echt spacig aus. Dass der Link auf den ganzen Katalog führt macht nichts, da gibt es schließlich noch eine Menge andere spannende Haushaltshelfer zu bestaunen :-).

      Liebe Grüße

  8. Sehr schöner Bericht! Schön erläutert was wie wofür verwendet und, für mich immer wichtig, warum ihr es so macht. Da habe ich gleich mal eine Frage: Um beiden Haferflocken und der Flockenquetsche zu bleiben, schmeißt Ihr da Hafer in Originalform rein? Oder gibt es da was anderes, was ich mal wieder nicht kenne?

    Gruß,
    Jens

    • Wir nehmen Haferkörner (gibt es im Bioladen), die wir dann zu Flocken quetschen. Wir achten darauf so genannten “Nackthafer” bzw. “Sprießkornhafer” zu verwenden, da dieser noch keimfähig ist. Bei “normalem” Hafer wird durch das Entspelzen oft der Getreidekeim beschädigt. Dadurch verliert das Haferkorn seine Keimfähigkeit und wertvolle Inhaltsstoffe.

      Liebe Grüße

  9. Danke für den coolen Blog. Wir haben kürzlich erst unsere ganz neu Küche eingerichtet. Ich hab zum ersten Mal meine Küche online bestellt (im Onlineshop von Past-Geräte)
    gehabt und es lief wirklich erstaunlich problemlos. Jetzt hab ich wirklich große Lust, meiner Küche auch die richtigen Geräte zu spendieren. Flockenquetsche und Theromix klingen wirklich gut! Ich werd mal darüber nachdenken, inwieweit sich die Anschaffung für mich lohnt.

    • Online eine ganze Küche zu bestellen, hört sich zunächst gewagt an, aber wieso auch nicht ;-). Wenn ihr viel in der Küche steht, kann der Thermomix eine große Arbeitserleichterung sein. Und frisch Haferflocken zu flocken, macht Spaß und ist auf jeden Fall gesünder als die gekaufte Variante. Vor allem können wir durch die Flockenquetsche schön variieren und nach Lust und Laune auch andere Getreidesorten flocken.

      Liebe Grüße

  10. ah, da erkenne ich doch so einiges wieder.
    u.a. die ligno petit hat auch bei uns ein zu hause und der gefu kommt sogar mit in den campingurlaub.

    ein kleines feines reibchen ist die wellen-reibe von börner.
    nicht die xxl variante, sondern die verstellbare.
    entdeckt habe ich den tipp im vollwert forum und gurkensalat matscht nicht mehr bis zum mittagessen.
    auch ist die gitterstruktur beim nachwuchs ein hit.

    und eine nudelmaschine habe ich mir ausgeborgt und nach 3 monaten mit dem fazit zurückgegeben, das ich lieber vollkornspätzle (ohne ei) mache als noch ein teil in der küche stehen zu haben.

    danke für den blick in eure küche. ich finde sowas spannend und anregend.

    grüsse safran

    • Hallo Safran,

      das Raspelgut mit der Wellenreibe sieht echt spacig aus. Eine schöne Idee um für Abwechslung zu sorgen. Vielen Dank für den Tipp :-).

      Liebe Grüße

  11. Mich würde interessieren, wo Ihr den Hafer für die Flocken kauft und was es da zu beachten gibt. Ich habe Sprießkornhafer, Nackthafer und Hafer im Laden entdeckt. Welchen nimmt man? Kauft Ihr Getreide auch im Internet?

    • Hallo Heike,

      unsere Getreide kaufen wir oft in einem kleinen Bioladen um die Ecke, meist in 2,5 kg Packungen, diese sind ganz gut handhabbar. Das Getreide stammt aus einem Biolandbetrieb vor den Toren Osnabrück, ist somit sogar regional. Gelegentlich kaufen wir auch mal ausgefallene Sorten wie Rotkornweizen oder Ur-Roggen übers Internet.

      Zwischen Sprießkornhafer und Nackthafer besteht kein Unterschied. Es handelt sich um die gleiche Hafersorte (Sprießkornhafer ist lediglich die Produktbezeichnung der Donath Mühle). Bei dieser besonderen Züchtung liegt der harte Hüllspelz nicht mehr fest am Korn. Vielmehr lösen sich die Körner leicht aus den Rispen. Anders als beim normalen Hafer, der im Bioladen und im Reformhaus als “Hafer” verkauft wird. Bei diesem muss nach der Ernte über mechanische Verfahren der Hüllspelz vom Korn entfernt werden. Dabei kann es leicht passieren, dass die Körner bzw. der Keimling beschädigt werden. Dadurch können Oxidationsprozesse mit dem Luftsauerstoff stattfinden, durch die Vitalstoffe verloren gehen und der Hafer ist dann auch nicht mehr keimfähig. Wir kaufen daher ausschließlich Sprießkornhafer bzw. Nackthafer.

      Liebe Grüße

  12. Hallo Ihr zwei,

    Toll mal einen Einblick in Eure Küche zu bekommen! Da ich mich mit Multikochern befasse, würde mich Eure Einschätzung zu diesen Geräten sehr interessieren. Das schonende Dampfgaren von Gemüse ist ja mit jedem Multikocher Modell möglich. Zusätzlich bietet sich der Vorteil, dass man sogar gleichzeitig Gemüse dämpfen und beispielsweise eine Suppe kochen kann. Habt Ihr beiden bereits Erfahrung mit solchen Geräten sammeln können? Wäre toll wenn ich mal die Meinung von zwei „Experten“ auf dem Gebiet der gesunden Küche bekommen könnte 🙂

    Gruß Chris

    • Hallo Chris,
      bisher haben wir noch keinen Multikocher im Betrieb gesehen, geschweige denn selbst benutzt – können also wenig zu solchen Geräten sagen. Können wir uns einen Multikocher wie einen modernen Schnellkochtopf vorstellen? Bei welchen Temperaturen wird z.B. Gemüse gegart? Ist die Temperatur und Garzeit durch erhöhten Druck niedriger?

      Liebe Grüße

      • Huhu,

        Multikocher sind Multifunktions Küchengeräte. Die Funktion eines Schnellkochtopfs können die meisten Modelle auch übernehmen. Zudem lassen sich die Temperaturen meist individuell zwischen ca. 60° und 140° Grad justieren. Dadurch, dass der Topf komplett luftdicht verschlossen ist, können beispielsweise beim Dampfgaren auch Temperaturen um die 120° erreicht werden, was wiederum kürzere Garzeiten zur Folge hat.

        Gruß Chris

  13. Hallo Ihr Zwei!
    Dank der Inspiration Eures fantastischen Blogs ist es nun auch bei mir passiert: Ich habe mir eine Getreidemühle bestellt! Und kann es kaum erwarten, bis sie endlich da ist. Ich habe mich bewusst für eine Handmühle entschieden, und zwar für die Mia Mola von Kornkraft. Sie überzeugt durch ihren erschwinglichen Preis und kommt meinem „Spleen“, mich von Energiezulieferern unabhängiger zu machen, sehr entgegen. Ich werde über fie ersten Mahlergebnisse berichten. Vielleicht ist das auch für andere Leser hier interessant.
    Und weiterhin werden mein Mann und ich bald mit dem Bau eines Steinbackofens im Garten beginnen. So kann ich in jeder Lebenslage Nahrungsmittel herstellen. Die heimische Backwarenherstellung schlägt sich ja leider auch auf dem Stromzähler nieder

    • ich bin gespannt was Du über Deine Mühle und die Mahlergebnisse berichten kannst 🙂
      Wenn Du auch hinaichtlich des Backens unabhängig werden möchtest, könntest Du die einen klassischen Backofen Mauern, wenn Du einen Garten zur Verfügung hast. Dann brauchst Du nur noch Brennholz und etwas Zeit.

      Gruß,
      Jens

      • Hallo Jens,
        genau das haben wir vor. Wir haben einen groooßen Garten und wir werden unseten Ofen selbst mauern, eine gute Anleitung haben wir schon. Und wenn Backtag ist, wird die Ofenwärme voll ausgenutzt mit Pizza, Brot und Kuchen. Reisig ist kein Problem, wir leben am Waldrand

    • Spannende Mühle, hoffentlich wird das Mahlen für ein ganzes Brot nicht zu anstrengend. Aber eigentlich eine super Idee und ein kleines Workout schadet ja nicht ;-). Sind gespannt auf deinen Bericht. Gartenarbeit in unserem Schrebergarten ist bei uns vollständig ohne Strom und ein gutes Workout mit Handrasenmäher und manueller Heckenschere. (Von unseren Gartennachbarn mit benzingetriebenen Generatoren werden wir dafür manchmal schief bzw. mitleidig angeschaut…).

      Von einem Steinbackofen träumen wir schon lange. Den gibt es dann spätestens wenn wir als Selbstversorger auf einen nach Permakultur Prinzipien gestalteten Hof leben ;-).

      Liebe Grüße

      • Ich melde mich zurück mit meiner Mühle, die seit heute ihren festen Platz in der Küche hat. Natürlich dauert das Mahlen mit einer Handmühle länger, keine Frage. Aber ich bin gerade im 7. Brothimmel! Einfach unglaublich, schon der Geruch des bloßen frischgemahlenen Mehls, das fluffige und unverwechselbar köstliche Brot… Es gab Dinkel-Kamut-Brot. Sowas habe ich noch nicht gegessen! Vielen Dank an Euch, durch Euren Blog bin ich erst auf solche Möglichkeiten aufmerksam geworden

        • Freuen uns sehr, dass wir dir neue kulinarische Geschmackserlebnisse beschert haben :-). Wünschen dir noch viel Freude mit deiner Mühle!

  14. Auch hier noch eine Frage von mir 🙂

    Mich würde noch interessieren wo und in was ihr euer Getreide lagert?

    Liebe Grüße

    • Die beantworten wir doch gerne :-). Unser Getreide lagern wir einfach im Getreidepapiersack im Vorratsschrank. Wir achten aber darauf, dass dieser keine Löcher hat und oben verschlossen ist. Kleinere Mengen aus einer Plastiktüte füllen wir in große Schraubgläser um und lagern sie ebenfalls dort.

  15. Hallo Melanie und Sönke,

    vielen Dank für euren Blog. Ich ernähre mich bisher noch nicht so konsequent nach den Richtlinien der vitalstoffreichen Vollwertkost. Euer Blog macht mir dazu gerade richtig Lust. Außerdem überlege ich, ob ich auch die Ausbildung zur GEsundheitsberaterin machen soll.
    Ich wollte euch mein Lieblingsküchengerät vorstellen, den Lavaton-Brotbackstein. Auf diesem Stein kann man die weltbeste Pizza backen. Die Pizza ist nur 8 Min. Im Ofen und das Gemüse noch bissfest. Für besondere Anlässe backen wir einen leckeren Hefezopf mit Nussfüllung und wir lieben das Baguette aus frisch gemahlenem Weizen und Dinkel, auch die Laugenstangen aus frisch gemahlenem Weizenvollkornmehl einfach spitze.
    Hier nun der Link:
    http://www.pronatur-versand.de
    P. S. Ich erhalte auch keine Provision. Mich hat einfach der Gebrauch überzeugt.
    Viele Grüße aus Frankfurt

    • Hallo Tanja,
      vielen Dank für den Brotbackstein-Tipp! Der Stein hört sich sehr vielversprechend an. Bisher haben wir das Pizzabacken nur mit einer Marmorplatte ausprobiert, aber die braucht leider ganz schön lange um richtig aufzuheizen.

      Liebe Grüße

      • Hallo,
        der Brotbackstein braucht einmalig ca. 45 Min. zum Einbrennen. Beim Einsatz benötigt er die Zeit, die euer Backofen benötigt, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Wir bereiten dann immer mehrere Backteilchen zu, z. B. ein Brot, Brötchen oder Hefezopf und zum Abschluss eines Backtages gibt es Pizza.
        Gestern Abend habe ich die schnellen Vollkornbrötchen und den Avocado-Apfel-Zwiebel-Aufstrich getestet. Beides war echt sehr lecker und ging prima und schnell in der Zubereitung.
        Ich habe mal eine Frage: oft hört man Vorurteile, dass die vitalstoffreiche Vollwertkost auf Dauer zu Mangelerscheinungen führt, z. B. Eisen oder Vitamin B12. Wie ist eure Erfahrung?
        Seid ihr mit eurer Ausbildung zu Gesundheitsberatern fertig?
        Nochmal ganz vielen Dank für euren tollen Blog. Ich freue mich schon weitere Rezepte von euch auszuprobieren.
        Liebe Grüße
        Tanja

        • Vielen Dank für dein Lob und viel Spaß beim Ausprobieren weiterer Rezepte :-)!

          Seit Anfang des Jahres sind wir mit unserer Gesundheitsberaterausbildung fertig und “ärztliche geprüfte Gesundheitsberater GGB”.

          Die vitalstoffreiche Vollwertkost heißt *vitalstoffreich*, da sie gegenüber einer “normalen” Kost besonders reich an Vitalstoffen wie u.a. Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist. Einem Mangel wird dadurch prinzipiell besser vorgebeugt als bei einer gewöhnlichen Ernährung.

          Vitamin B12 ist ein komplexes Thema, in dem wissenschaftlich noch nicht alle Fragen geklärt zu sein scheinen. Ein Artikel dazu haben wir geplant, wird aber wohl noch etwas auf sich warten lassen, da mit einem kleinen Baby nicht so viel Zeit zum konzentrierten Schreiben bleibt…

          Dr. Bruker verwies beim Thema Vitamin B12 auf sich vegetarisch und vegan ernährende Volksgruppen, die über Generationen hinweg keinen Mangel daran bekamen. Er war der Ansicht, dass eine gesunde Darmflora der Hauptlieferant für Vitamin B12 sei und schrieb in “Fragen und Antworten aus der Sprechstunde – Band 2, Seite 358” als grundsätzlichen Tipp: “Leben Sie gesund. Leben Sie vollwertig vegetarisch […], dann brauchen Sie um Ihren B12-Bedarf, Eiweißbedarf, Eisen-, Selen-, Magnesiumbedarf usw. keine Sorgen zu machen.”

          Der Arzt Dr. Mutter vermutet in einem Interview in der Rohkostzeitschrift “Die Wurzel” (1/2014) zudem, dass beim Einweichen der Körner für den Frischkornbrei ausreichend Vitamin B12 durch Mikroorganismen entsteht, so dass es bei einer Ernährung nach der vitalstoffreichen Vollwertkost typischerweise zu keinem Vitamin B12 Mangel kommt.

          Allerdings ist es nicht auszuschließen, dass durch Vorschädigungen aus einer eher ungesundenden Ernährung in der Vergangenheit oder verschiedenste Belastungsfaktoren (Umweltgifte, Stress…) es zu einem Mangel an bestimmten Vitalstoffen kommen kann.

          Liebe Grüße

  16. Hallo Melanie und Sönke,

    Vielen Dank für die Antwort und ich bin schon total gespannt auf euren Artikel über das Vitamin B12. Es ist bei diesen unterschiedlichen Informationen nicht ganz einfach diese zu validieren.
    Herzlichen Glückwunsch, wenn auch sehr verspätet zu eurem Abschluss.
    Ich bin mal total gespannt, auf eure nächsten Berichte.
    Viel Freude wünsche ich euch als kleine Familie und mit eurer süßen Maus.
    Liebe Grüße
    Tanja

  17. Danke, dass Ihr uns Euere Küchenausstattung vorgestellt habt.

    Ich kann Euch allerdings eine kleine Verbesserung vorschlagen:
    Kauft Euch Messer aus Keramik!

    Bei mir sind mittlerweile fast alle Edelstahlmesser rausgeflogen.
    Die Keramikmesser behalten viel länger ihre Schärfe und es lässt sich super toll damit arbeiten.
    Außerdem kann man die Keramikmesser auch in die Spülmaschine geben, ohne dass sie an Schärfe verlieren. Ich habe mir vor ca. 4 Jahre mal probeweise ein Messer bei Aldi gekauft, um mal zu testen, ob die gut sind oder nicht oder ob die Dinger gleich wieder auf dem Müll landen. Ich habe die Messer immer noch, nutze sie täglich und musste sie noch nie nachschleifen. Mittlerweile habe ich 3 große und 4 kleine Messer und bin total glücklich damit. Und sie haben mich nicht mal ein Vermögen gekostet. 9,99 € für ein großes Messer, 4,99 € für ein kleines Messer.

    • Vielen Dank für deinen Messertip! Wir haben in letzter Zeit mehrfach Menschen getroffen, die von Keramikmessern begeistert sind. So langsam sollten wir die auch mal testen ;-).

  18. Hallo Melanie und Sönke,
    macht ihr mit dem Personal Blender eigentlich auch grüne Smoothies (oder ist der da schon zu klein)? wie ist die Konsistenz im Vgl. zum Thermomix? Für kleinere Mengen finde ich den Thermomix nicht so optimal, da bleibt das meiste dann an der Mixtopfwand kleben.
    Und bezüglich Flocker: Geht das mit dem Handflocker gut, auch bezüglich Standfestigkeit an der Tischkante oder muss man ihn zum Flocken immer fest halten? Kennt ihr die Kombigeräte aus Mühle und Flocker? Lohnt sich diese Investition (wenn man vorher keine Mühle hat)?
    Lg, Julia

    • Hallo Julia,
      wenn wir sehr kleine Portionen herstellen, nehmen wir auch den Personal Blender für Smoothies. Die Konsistenz wird gut, wenn man nicht zu faseriger Blattgrün (wie z.B. Grünkohl) verwendet. Mixer wie Thermomix und Vitamix spielen aber natürlich in einer anderen Liga.

      Unser Flocker steht fest an der Tischkante angeschraubt sehr stabil, so dass wir nichts festhalten müssen. Ohne Anschrauben und stattdessen nur mit Festhalten würde es nicht funktionieren.

      So ein Mühlen-Flocker-Kombigerät haben wir bei einer Freundin schon gesehen. Nachteil finden wir, dass wenn ein Gerät kaputt geht, man nur noch die Hälfte nutzen kann und die kaputte Hälfte Platz verbraucht. Bei unserer Freundin wurde aus Versehen Mais in der Mühle gemahlen. Danach hat die Mühle nicht mehr so richtig funktioniert und sie konnte nur noch den Flocker wirklich gut nutzen.

      Liebe Grüße

  19. Hallo ihr Beiden,
    habe eben euren Blog entdeckt und bin begeistert! Ich koche sehr gerne und jeden Tag und bin momentan daran sehr viel vollwertig zu kochen. Mein Lieblingskochbuch zurzeit ist „Vollwertküche für jeden Tag“ von Johanna Wolfsberger, die sehr leckere Rezepte vorstellt und sonst auch viele Tipps gibt!
    Da hier noch nicht viel über Nudelmaschinen geschrieben wurde, möchte ich dazu noch meinen Senf geben 😉 Ich habe eine Marcato Nudelmaschine (das Modell heißt „Atlas“) und sie ist super. Es gibt unterschiedliche Aufsätze für Spaghetti, Bandnudeln etc. Es ist jedenfalls empfehlenswert ein italienisches Modell zu kaufen 😉

    Liebe Grüße, ich werde sicherlich einige Rezepte von eurem Blog ausprobieren!!
    Lena

    • Hallo Lena,
      vielen Dank für den Nudelmaschinen- und Buchtipp! Das Buch kannten wir noch nicht, ist aber flugs auf unserem Wunschzettel gelandet 🙂 .

      Liebe Grüße

  20. Hallo ihr beiden, 3. Versuch einen Kommentar zu schreiben…..

    Ich habe eine frage: Ich möchte mir in der nächsten Zeit einen Thermomix anschaffen, lohnt es sich tatsächlich auch einen Personal Blender zu kaufen (mit dem hatte ich nämlich auch schon geliebäugelt. Ist der Personal Blender vielleicht für kleiner Mengen günstiger?

    Tolle Seite, ich stöber immer wieder gerne,…
    Liebe Grüße
    Monika

    • Hallo Monika,
      deinen Kommentar haben wir in unserem Spam-Ordner entdeckt. Manchmal funktioniert unser automatisches Spam-Plugin nicht korrekt und sortiert leider auch “richtige” Kommentare aus.

      Wir verwenden den Personal Blender und den Thermomix fast täglich. Vorteil vom Personal Blender ist, dass dieser mit kleinen Mengen besser zurecht kommt (und sich der Mixbecher schneller reinigen lässt). Da macht der Thermomix manchmal Probleme. Wir wissen allerdings nicht, ob das neue Thermomix Modell dahingehend verbessert wurde.

      Liebe Grüße

  21. Hallo, ihr zwei!
    Seit etwa einem Dreivierteljahr ernähre ich mich – gezwungenermaßen

  22. Irgendwie sind 90 % meines Kommentars verschwunden?!?

    Hier jetzt noch mal meine Kernfrage: kennt ihr eine gute Gemüsebürste? Ich habe das gleiche Modell wie ihr schon zwei mal gekauft. Allerdings verlieren diese Bürsten nach ein paar Wochen Borsten und das ist einfach nicht lecker (Möhren mir Borsten…). Habt ihr einen Tipp?
    Liebe Grüße,
    Birgit

    • Hallo Birgit,
      dein Kommentar ist bei uns so unvollständig angekommen 🙁 . Wir haben uns schon darüber gewundert.

      Das Problem, dass die Gemüsebürste ihre Borsten verloren hat, ist bei uns nicht noch nicht aufgetreten. Wenn wir unsere Bürste verwendet haben, schütteln wir sie gut aus und packen diese auf eine Ablagefläche, so dass sie trocknen kann.

      Es gibt von Biovegan eine andere Gemüsebürste aus Kokosfasern: http://shop.biovegan.de/gemuesebuerste
      Bei dieser sind die Borsten kürzer.
      Jedoch gefällt uns bei dieser nicht so gut, dass sie sich so stark mit Wasser vollsaugt und dann alles nass tropft.

      Liebe Grüße

  23. Hallo Ihr beiden,

    ich möchte gerne meine Küchenausstattung um eine Backplatte erweitern, mit der man praktisch wie in einem Holzofen Brot und Pizza backen kann. Es gibt viele unterschiedliche Platten im Angebot und ich weiß leider nicht, worauf man da beim Kauf achten muss/sollte. Habt Ihr vielleicht eine solche Platte zu Hause oder bereits Erfahrungsberichte von Familie/Freunden?

    LG Katharina

    • Hallo Katharina,
      wir haben eine Marmorplatte von einem Raclette Grill als Backplatte, die leider gerade etwas verstaubt. Nachteil ist nämlich, dass unsere Platte relativ klein ist und wir mehrfach hintereinander backen müssen. Aus Zeitgründen backen wir daher lieber gleich ein ganzes Blech.

      Praktisch ist bei unserer Platte, dass sie am Rand eine Rille hat und dadurch bei einer Pizza eventuell austretende Flüssigkeit aufgefangen wird. Trotz ihrer kleinen Größe ist unsere Platte relativ schwer. Wir könnten uns daher vorstellen, das größere Platten ganz schön Gewicht haben können. Daher wäre es wahrscheinlich gut eine Backplatte vor dem Kauf mal in die Hand zu nehmen, um zu wissen, ob sie zu handhaben ist.

      Liebe Grüße

  24. Ich hatte anfangs auch eine Getreidemühle von „Komo“. Weil sie mir viel zu laut war, hatte ich sie aber gleich wieder zurückgeschickt, mich dann von einem anderen Händler beraten lassen, der mir eine Hawos-Mühle empfahl. Das ist eine wesentlich bessere Qualität, die bereits beim Auspacken sichtbar war! In mehreren Punkten ist für mich selbst die preisgünstigste von Hawos, die Billy 100, der vorherigen Mühle deutlich überlegen. Z. B. ist die Hawos-Mühle ist deutlich leiser, hat einen größeren Mahlstein und einen leistungsfähigeren Motor, der die Mühle auch bei Unterbrechung während des Mahlens wieder anlaufen lässt, – das schafft die Komo-Mühle nicht. Desweiteren ist die Mahleinstellung genauer und es gibt 10 Jahre Garantie.
    In puncto Brotbackform hatte ich anfangs mehrere billige antihaftbeschichtete verschlissen, weil nach ein paar Jahren die Beschichtung abblätterte. Schließlich kaufte ich mir eine emaillierte Form von Dr. Oetker, – mit den allerbesten Empfehlungen, ebenfalls 10 Jahre Garantie!

    • Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Falls wir unsere Mühle irgendwann upgraden wollen, werden wir uns die Hawos-Mühlen genauer anschauen.

  25. Irgendwie findet man nicht viele Informationen zum Biosec Dörrgerät. Seid ihr immer noch mit eurem zufrieden?
    Wie laut ist das Gerät?

    • Der Biosec arbeitet gut. Besonders gefällt uns die Anzeige der tatsächlichen Temperatur und das die Temperatur gut gehalten wird. Eine konstante Temperatur sollen nämlich nicht alle Dörrgeräte schaffen – auch nicht unbedingt welche der weitverbreiteten. Das ist ärgerlich, wenn man eigentlich bei ca. 40°C für Rohkostqualität trocknen möchte, aber das Dörrgerät tatsächlich deutlich höher geht mit der Temperatur.

      Unser Biosec hat mehrere Betriebsmodi, deren Lautstärke recht unterschiedlich ist. Tagsüber ist die Lautstärke vom normalen Temperaturmodus kein größeres Problem. Wenn man geräuschempfindlich ist, kann der Biosec nachts in der Nähe des Schlafzimmers aber schon stören. Dieses Problem hat man aber wahrscheinlich mit allen Dörrgeräten.

  26. Hallo Melanie, hallo Sönke,

    ich würde mir gerne mein vollwertiges Essen von zu Hause mit zur Arbeit nehmen, bin mir aber noch nicht so ganz schlüssig, wie ich es am besten verpacke. Einwegverpackungen wie Plastikbeutel kommen nicht in Frage. Bei Gläsern habe ich Bedenken, dass sie vielleicht doch mal beim Transport zerbrechen könnten. Dazu haben sie auch ein gewisses Eigengewicht. Im Handel werden spezielle Lunchboxen angeboten. Sie sind aus Plastik, daher leicht, aber ich habe Bedenken, dass sich aus dem Material eventuell Stoffe herauslösen könnten (ähnlich wie bei den Einweg-PET-Flaschen), die dann auf den Inhalt übergehen. Geworben wird auch mit „BPA-frei“. Sind dann meine Bedenken hinsichtlich enthaltener schädlicher Stoffe unbegründet?

    Liebe Grüße
    Katharina

    • Hallo Katharina,
      ob Plastik ohne BPA keine schädlichen Stoffe enthält, wissen wir leider nicht. Alternativen zu Platikdosen sind z.B. Edelstahldosen z.B. von EcoLunchbox. Diese sind nicht so schwer wie Glas.
      Online-Shops, bei denen du dich diesbezüglich mal umschauen könntest sind z.B. http://www.use-again.de und http://www.kivanta.de

      Liebe Grüße

  27. Vielen Dank für die Empfehlungen! Ich war gestern auf einer Thermomix-Präsentation vom technisch sehr reizvollen TM. 😉 Nun bin ich gerade am Recherchieren, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt. Habe nämlich eine Maschine von Bosch mit Mahlaufsatz, Mixer, Häcksler….das ist schon ein tolles Teil.
    Bleibt eigentlich Teig oft in den Messern hängen? War bei der Vorführung gestern so. Da finde ich den Knethaken von der Bosch praktischer.
    Aber die Funktion – die Ihr nicht (so oft) nutzt – des Dampfgarens war für mich besonders überzeugend. Ich hab nicht jeden Tag Zeit, stundelang in der Küche zu stehen, und so könnte ich mal schnell was in den Garer werfen und nebenher was Anderes machen.
    Die Komo Fidibus ist natürlich auch ein Prachtstück…sieht echt schön aus. Vielleicht könnte ich da wirklich etwas austauschen. Nur die Kosten sind leider ebenfalls prächtig. Ist die Komo Fidibus eigentlich sehr pflegeaufwendig?

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