Hummus – eine vielseitige Kichererbsenpaste

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Wir mögen die lustig geformten Kichererbsen total gerne. Klar, dass sie auch bei unserem Tapas-Mittagessen in Form von Hummus nicht fehlen durften. Hummus ist eine glutenfreie und vegane Paste aus Kichererbsen, die mit verschiedenen Gewürzen verfeinert wird. Wir verwenden Tahin (eine Paste aus gemahlenem Sesam), Knoblauch, Paprikapulver und Kreuzkümmel. Damit die Paste streichfähiger wird, geben wir meist noch einen Schuss Sesam- oder Olivenöl dazu.

Hummus

Hummus eignet sich hervorragend als Brotaufstrich und als Dip zu Gemüse oder Kartoffelspalten. Aus Hummus lassen sich auch Bratlinge formen, die in einer Pfanne knusprig gebraten werden können. Das Wort Hummus stammt übrigens aus dem Arabischen und bedeutet “Kichererbse”.


Die Zubereitung von Hummus ist sehr einfach: gekochte Kichererbsen mit den Zutaten vermengen und alles mit Hilfe eines Pürierstabs oder Mixers pürieren. Alternativ können die Kichererbsen auch mit einer Gabel zerdrückt werden – ist aber etwas aufwändiger. Für ein vollwertiges Hummus mit selbst gekochten Kichererbsen müsst ihr allerdings daran denken die getrockneten Kichererbsen rechtzeitig einzuweichen. Wir weichen die Kichererbsen in der Regel über Nacht ein und kochen sie dann am nächsten Tag. Das Einweichen machen wir direkt im Kochtopf und zum Kochen nehmen wir frisches Wasser. Bei unserem ersten Versuch Hummus herzustellen, haben wir die Haut noch mühsam von den gekochten Kichererbsen abgepuhlt. Wenn man die Kichererbsen püriert, ist dies zum Glück überflüssig. Das Hummus schmeckt genauso gut mit ungehäuteten Kichererbsen und macht viel weniger Arbeit ;-).

Oft haben wir kein fertiges Tahin im Haus. Daher rösten wir einfach ca. 2 EL Sesamsaat in einer trockenen Pfanne, bis es leicht zu duften anfängt. Dann mahlen wir den gerösteten Sesam in unserem Mixer „Personal Blender“ ganz fein.

Hummus

Hummus (Kicherbsenpaste)

200 g Kichererbsen, getrocknet
1 EL Tahin (Sesampaste), alternativ 2 EL Sesam geröstet und fein gemahlen
1 Knoblauchzehe, fein gehackt (oder durch eine Knoblauchpresse gedrückt)
1/4 TL Paprikapulver
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
ca. 1/2 TL Salz
etwas Pfeffer
2 EL natives Sesamöl (oder Olivenöl)

  1. Die Kichererbsen über Nacht (oder tagsüber) in kaltem Wasser in einem Topf einweichen. Nach dem etwa 12-stündigen Einweichen das Einweichwasser abgießen und die Kichererbsen in frischem Wasser ca. 60 Minuten weich kochen. Vor dem Kochen Kichererbsen mit grünen oder braunen Stellen aussortieren.
  2. Nach dem Kochen die Kichererbsen abtropfen und abkühlen lassen.
  3. Die gekochten Kichererbsen mit einem Pürierstab zu einer schön sämigen Masse pürieren (oder in einem Mixer geben). Etwas Wasser hinzufügen, falls die Masse zu trocken ist.
  4. Anschließend Tahin, Knoblauch, die Gewürze Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Sesamöl hinzufügen und gut durchrühren.
  5. Das Hummus abschmecken und evtl. nachwürzen.
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15 Kommentare

  1. Hummus mag ich selbst auch sehr gerne! Aber auf die Idee, diesen zu braten, war ich vorher noch gar nicht gekommen. Werde ich auf jeden Fall beim nächsten Mal Hummus zubereiten auch ausprobieren. Und den Tipp mit der Sesamsaat als Tahinersatz finde ich klasse! Danke 🙂

    LG Eva

  2. Hallo ihr, spannend zu sehen, wie ihr Hummus würzt. Ich nehme meistens viel mehr Knoblauch und habe das letzte mal 2 EL frischen Koriander mitgemahlen. Das ist auch lecker. Nächstes Mal versuche ich eure Idee mit dem Kureuzkümmel.

  3. Ich habe bisher keine Erfahrungen mit Kichererbsen oder Hummus gemacht.
    Das Rezept hat sofort funktioniert und schmeckt ganz gut.
    Hummus kann man ja so vielseitig würzen. Unglaublich.
    Mein Freund hats nicht geschmeckt, aber er mag ja auch generell keine Hülsenfrüchte.
    Da ist es auch kein Wunder.

  4. Hey, mit dem Tahin ist wirklich ganz einfach: selbst im Mörser wird ruckzuck Mus aus den gerösteten Kernen… LG Caro

  5. Hallo ihr Zwei!

    Ich habe gerade das Hummus gemacht – einfach fantastisch!!!! Wenn man sich genau an euer Rezept hält, gelingt das echt super gut! Wie lange hält sich das Hummus im Kühlschrank? Ich habe nun ein Glas im Kühlschrank für die nächsten Tage und zwei Gläser in der Gefriertruhe. Ich hoffe, das war richtig so.

    Liebe Grüße

    Michael

    • Hallo Michael,
      das freut uns 🙂 . Das Hummus hält sich ein paar Tage im Kühlschrank, aber wegen dem Knoblauch vermutlich keine Woche.

      Liebe Grüße

  6. Hallo Ihr Beiden,

    Euer Blog ist klasse!Er inspiriert mich immer mal wieder etwas Neues im Vollwertbereich auszuprobieren.
    Den Knoblauch lasse ich im Hummus übrigens gänzlich weg, da ich den Geruch als sehr unangenehm empfinde.Stattdessen benutze ich Zitronensaft als natürlichen Geschmacksverstärker.
    Zum Frühstück bereite ich auch eine süße Hummusversion zu, mit Datteln, Honig, Sesam und Zimt.
    Köstlich!Vor allem auf getoastetem VKBrot.

    Herzliche Grüße aus Berlin
    Lana

    • Hallo Lana,
      herzlichen Dank für dein Lob 🙂 !
      Die süße Hummusversion klingt lecker, die Kombination haben wir bislang noch nicht probiert. Vielen Dank für die Inspiration!

      Liebe Grüße

  7. Hallo, würde das Rezept gerne mit Kichererbsen aus der Dose machen. Welcher Menge entspricht den 200 Gr trockenerbsnen? Danke und riesenlob an eure inspirierende Seite. Liebe Grüße Michaela

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