Wir in Goa (Indien) – Teil 3: Vollwertig und exotisch Essen

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Zur Hochzeit von Sönkes Schwester waren wir in Goa – Indiens kleinstem Bundesstaat. Neben vielen spannenden Ausflügen hat uns besonders das Essen fasziniert. Das Angebot ist riesig: Restaurants bieten Gerichte aus der ganzen Welt, deutsche Auswanderer backen deutsche Brote und auf den Märkten locken viele exotische Früchte. Vom kulinarischen Angebot lohnt sich eine Reise allemal, aber sind wir als „Vollwertköstler“ glücklich geworden?

„Cook it, peel it or leave it.“?

Zunächst sah es nicht so aus, denn Ratgeber empfehlen für Indien und Reisen in die Tropen: „Cook it, peel it or leave it.“ Zur Vermeidung von Infektionskrankheiten soll Essen also entweder gekocht oder geschält werden. Alles andere sollte nicht gegessen werden. Diese Regeln sind wahrscheinlich eine gute Vorsichtsmaßnahme gegen Krankheitskeime, aber keine Voraussetzung für eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung. Denn direkt unter der Schale von Obst & Gemüse befinden sich besonders viele biologische Wirkstoffe wie u.a. Vitamine und Mineralstoffe. Diese Vitalstoffe gehen durch das Schälen verloren. Auch beim Kochen kommt es zu einem Vitalstoffverlust. Vor unseren Augen sahen wir schon Bananen und Kokosnüsse unsere einzige vollwertige Frischkost sein ;-). Also keine guten Voraussetzungen für eine vitalstoffreiche Vollwertkost mit hohem Frischkostanteil in Goa?

Küchenregeln

Zunächst lernten wir durch Sönkes Schwester jedenfalls noch weitere Vorsichtsmaßnahmen bzw. Regeln für die Küche kennen:

  • Kein Essen offen liegen lassen
  • Alles nach kleinen Tierchen untersuchen
  • Trinkwasser aus dem Wasserfilter nehmen

Schutz vor kleinen Tierchen

Sönkes Schwester hat penibel darauf geachtet, dass kein Essen offen herumstand. Obst & Gemüse wurde unter bunten Netzhauben versteckt oder im Kühlschrank gelagert. Denn sonst besteht die Gefahr, dass sich Insekten über den leckeren Snack freuen.
Abdeckhauben gegen Insekten & Co.

Selbst Reis, Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten hat Sönkes Schwester grundsätzlich im Kühlschrank aufbewahrt. So waren etwaige Käfer & Co zumindest nicht so aktiv. Denn oft kauft man die Tierchen gleich mit. Händler von Getreide- und Hülsenfrüchten haben auf den Märkten große Säcke offen herumstehen, aus denen sie die gewünschte Menge abfüllen. Mit kritischem Blick entdeckten wir dort bereits Kornkäfer zwischen den Weizen- und Reiskörnern. Selbst im abgepackten Reis aus dem Supermarkt finden sich immer mal wieder die kleinen Käfer mit dem langen Rüssel.
Säcke mit Getreide, Hülsenfrüchten & Chilis auf Markt in Mapusa
Gegen die unerwünschte Fleischbeilage in Reis und Hülsenfrüchten gibt es einen Trick: Vor dem Kochen wird alles in einem Sieb gut durchgespühlt und zusätzlich noch einige Minuten gewässert. Dann lassen sich etwaige kleine Tierchen von der Wasseroberfläche absammeln, da sie praktischerweise oben schwimmen.

Sönkes Schwester hat auch festgestellt, dass Nelkenöl ein gutes Mittel ist, um Insekten fernzuhalten. Seit dem sie Nelkenöl regelmäßig verteilt, gibt es z. B. viel weniger Ameisen in der Küche.

Gefiltertes Wasser

Auch auf potentiell verunreinigtes Wasser wurden wir hingewiesen und erst einmal in die Bedienung des elektrischen Wasserfilters eingeweiht. Das gefilterte Wasser haben wir zum Waschen von Obst & Gemüse, zum Trinken sowie zum Zähneputzen verwendet.
Wasserfilter
In Indien ist die Wasserqualität vielerorts ein großes Problem und auch Leitungswasser eine Gefahr für die Gesundheit. Auch wenn in Goa das Leitungswasser vermutlich in Ordnung ist, sind wir trotzdem auf Nummer sicher gegangen. Gute Restaurants & Cafés verwenden jedenfalls gefiltertes Wasser für Getränke, Eiswürfel und zum Abwaschen von Zutaten.

Etwas nervig war, dass der Wasserfilter bei Stromausfall nicht funktioniert hat. Daher haben wir immer zwei große Karaffen mit gefiltertem Leitungswasser gefüllt. So war auch bei Stromausfall genug zu Trinken da.

Gewappnet mit all diesen Vorsichtsmaßnahmen konnten wir uns schließlich an die Essenszubereitung machen.

Exotisches Frischkorngericht zum Frühstück

Um vollwertig in den Tag zu starten, hatten wir für die Zubereitung unseres Frischkorngerichts unsere kleine Reise-Handmühle, sowie drei Kilo Getreide (je 1 kg Dinkel, Hafer und eine 5-Korn-Mischung) im Koffer dabei. (Das Frischkorngericht ist eine Art Müsli aus frisch gemahlenem, unerhitztem Getreide.)

Das Getreide haben wir normalerweise abends mit der Reisemühle gemahlen und über Nacht eingeweicht. Da es an manchen Tagen etwas später wurde und wir froh waren ins Bett fallen zu können, gab es morgens manchmal auch nur frisch gemahlenen Hafer. Für Sönke war das Mahlen jedenfalls ein gutes tägliches Armtraining.
Getreide mahlen mit Handmühle
Zum Einweichen haben wir vorsichtshalber gefiltertes Leitungswasser verwendet und das gewässerte Getreide in festverschlossenen Dosen stehen lassen, um unerwünschte Insektenbeilagen zu vermeiden. Wir hatten erst befürchtet, dass aus dem eingeweichten Getreide auf Grund der Wärme sehr schnell ein Sauerteigansatz wird ;-). Wie sich herausstellte war das kein Problem: Das Getreide konnte trotz der höheren Temperaturen über Nacht außerhalb des Kühlschranks stehen bleiben.

Unser Frischkorngericht variierten wir jeden Tag durch das reiche Angebot an vollreifen, tropischen Früchten wie beispielsweise Ananas, Banane, Cherimoya, Chikoo, Granatapfel, Honigmelone, Mangos, Maracuja, Papaya, Wassermelone… Insbesondere die Bananen waren sehr spannend. Wir haben mindestens vier verschiedene Sorten gegessen. Sehr lecker fanden wir kleine Bananen, die ähnlich den in Deutschland manchmal erhältlichen “Apfelbananen” sind. Auch große Bananen mit einem fast orangen, festeren Fruchtfleisch waren erstaunlich lecker – wenn man sich an ihren wenig bananigen Geschmack gewöhnt hatte.
Bananenauswahl
Eine unserer Favoriten im Frischkornbrei wurden die kleinen, durch ihre braune Schale etwas unscheinbaren Chikoos (auf Deutsch „Breifapfel“). Diese Früchte kannten wir vorher nicht. Ihr Geschmack ist erstaunlich süß mit einer deutlichen Zimtnote. Chikoos schmecken besonders gut, wenn sie weich und schon leicht schrumpelig werden. Wir haben sie unter gefiltertem Wasser gewaschen und mit Schale klein geschnitten. Auf dem Markt gab es meist festere Chikoos, die wir noch ein paar Tage liegen gelassen haben. Klar, dass wir auf der Rückreise auch welche im Koffer mitgenommen haben.
Chikoos
Da überall Kokosnusspalmen wuchsen und Kokosnüsse entsprechend günstig angeboten wurden, gab es natürlich fast immer frische Kokosnuss in unser Frühstück. Dazu hat Sönke von unserem neuen Schwager gelernt, ganz “profimäßig” mit einem Hammer die Kokosnuss in der Hand zu knacken.
Kokosnuss knacken
Unser frisch zubereitetes Frühstück haben wir dann oft draußen am Swimmingpool genossen. Dazu gab es eine Tasse Tee aus Tulsi Blätter, einem indischen Basilikum.
Unser exotisches Frischkorngericht

Kochen zu Hause

Tagsüber waren wir in der Regel unterwegs, haben spannende Ausflüge gemacht und sind unserer Lieblingsbeschäftigung nachgegangen, außergewöhnliche Restaurants aufzuspüren. Falls wir mittags doch in der Wohnung waren, gab es nur eine Kleinigkeit. Größer gekocht haben wir eher abends. Zusammen mit Sönkes Schwester bereiteten wir dann bunte Salate, Linsen-Dals und würzige Pfannengerichte zu. Auch unseren Avocado-Dip als Brotaufstrich mixten wir gelegentlich aus den vollreifen Avocados zusammen.

Wie zu Hause in Deutschland gab es mittags und abends Frischkost in Form von Salaten. Unsere eigenen Salatkreationen waren meist eine bunte Mischung aus Paprika, Möhre, Gurke, Tomate, Avocado, Lauchzwiebeln, sowie frischen Kräutern wie Basilikum und Koriander. Manchmal haben wir den Salat zusätzlich mit Obst wie Papaya oder Mango etwas fruchtiger gestaltet. Grüne Salatblätter waren eher selten im Salat, denn es gab nur Eisbergsalat zu kaufen und auch den nicht immer. Mit gefiltertem Wasser gewaschen, haben wir trotz der „Cook it, peel it or leave it“ Regel „gewagt“ Salatzutaten mit Schale zu essen. Da es keine Gemüsebürste gab, haben wir die erdigen Möhren doch lieber immer geschält.
Avocadocreme und Salat mit Mungobohnensprossen
Für das Dressing verwendeten wir kalt gepresstes Olivenöl und exotischen Kokosessig. Aufgepeppt haben wir den Salat oft noch mit selbstgezogenen Sprossen. Auf Grund der hohen Temperatur konnten wir Mungobohnen & Co fast beim Wachsen zugucken.

Das Kochen selber war trotz Stromausfällen kein Problem, weil mit Gas gekocht wurde. Problematischer war das gefilterte Wasser zum Abwaschen von Obst und Gemüse. Ohne Strom gab es nämlich keins. Da der Strom bevorzugt abends ausfiel, kam es mehrfach vor, dass sich unser Abendbrot verzögerte…

Sauerteigbrot backen mit Hindernissen

Sogar im Brotbacken haben wir uns versucht, denn Sönkes Schwester wollte gerne selbst deutsches Sauerteigbrot backen. Daher hatten wir etwas von unserem Sauerteigansatz mitgebracht.

Bei unserem Backexperiment hatten wir allerdings mit einigen Hindernissen zu kämpfen. Das fing damit an, dass wir keinen Roggen zum Anfüttern für unseren Sauerteig bekommen konnten. Wie wir erfuhren, wird in Indien auf Grund des warmen Klimas so gut wie kein Roggen angebaut. Auf den Märkten konnten wir lediglich Weizenkörner entdecken. Unseres Wissens darf man das Getreide zwar nicht wechseln, wenn man den Sauerteig füttert. In unserer Not nahmen wir aber schließlich doch Weizen statt Roggen. Glücklicherweise ist unser Sauerteig nicht eingegangen und lebt nach Aussage von Sönkes Schwester immer noch :-).

Zusätzlich schroteten wir für das Brot in mehreren Durchgängen mit dem “Mixer Personal Blender” ein Teil unserer 5-Korn-Mischung und verwendeten gekauftes Weizenvollkornmehl, das in den Supermärkten als “Atta” geführt wird.

Auch das Backen selbst war ein wenig improvisiert. Der Backofen zum Backen war nur ungefähr so groß wie eine Mikrowelle und die Backformen ziemlich flach, so dass fast Fladenbrote entstanden. Trotz dieser vielen Anpassungen wurde das Brot äußerst lecker. (Das nicht improvisierte Original-Rezept fürs Luxus-Schwarzbrot folgt demnächst hier im Blog.)
Unser "indisches" Luxus-Schwarzbrot

Markteinkauf

Auf Grund unseres hohen Obst- und Gemüseverbrauchs kauften wir fast täglich frischen Nachschub auf einem kleinen Markt in Candolim ein, der nur ein paar hundert Meter von unserer Wohnung entfernt lag.

Anfangs war dort der Einkauf etwas anstrengend. Wir sammelten in kleinen Körben zusammen, was wir haben wollten. Dann gaben wir den Korb dem Verkäufer. Verwirrend war dabei, dass der Verkäufer mehrere Kunden parallel bediente. So wurden Wartezeiten und damit Leerlauf vermieden: Von mehreren Kunden bekam er fast gleichzeitig Obst & Gemüse gereicht, wog es, suchte spezielle Ware, die hinter dem Tresen gelagert wurde und addierte die Preise im Kopf. Wir haben uns gefragt, wie der Verkäufer bei dem Gewusel den Überblick behalten konnte. Gehandelt haben wir auf dem kleinen Obst- und Gemüsemarkt nicht. Trotz voll beladener Taschen und Rucksäcke haben wir umgerechnet nie mehr als 5 Euro bezahlt.
Markt in Candolim

Einkauf im Supermarkt

In Candolim gab es auch mehrere kleinere und größere Supermärkte, in denen wir abgepackte Nahrungsmittel bekommen konnten. Obst und Gemüse gab es hier höchstens in kleinem Umfang. Durch die trockene, rote Erde war es insbesondere in den kleineren vollgestopften Supermärkten immer etwas staubig.

Ähnlich wie in Deutschland gibt es in den Supermärkten viele stark industriell verarbeitete Nahrungsmittel. Das Studieren der Zutatenliste ist auf jeden Fall ratsam. Zum Beispiel enthält Butter oft nur gewöhnliches Salz und sogar Farbstoff. Sehr interessant fanden wir, dass neben einem Mindesthaltbarkeitsdatum auch vermerkt ist, wann das Produkt produziert wurde.
Supermarkt in Candolim
Wer Bio-Produkte sucht, kann in den Supermärkten und in Fabindia-Läden nach der Bezeichnung „organic“ Ausschau halten. Selbst kleinere Supermärkte haben eine Ecke mit ökologischem Reis, Tee, Sesam, Buchweizen & Co. Aber ein kritischer Blick nach kleinen Tierchen kann auch hier nicht schaden. Unseren Leinsamen haben wir nach dem Kauf lieber weggeworfen, weil sich irgendwelche Tierchen eingenistet hatten.

Insbesondere mit lokalem Naturreis und Cashewnüssen haben wir uns eingedeckt, denn im November ist Reisernte in Goa. So bot sich uns die Gelegenheit frisch geernteten Reis zu erwerben. Neben weißem, geschälten Reis haben wir auch verschiedene Bio-Vollkornreissorten entdeckt.

Goa ist bekannt für seine vielen Cashewbäume, die von den Portugiesen dort eingeführt wurden. Die Cashewfrüchte sind leider erst ab März reif, so dass sich keine Gelegenheit bot diese zu probieren. Aber Cashewkerne konnten wir überall kaufen. Es gibt sogar spezielle Geschäfte, die nur Cashewnüsse verkaufen. 500 g bekommt man dort für um die 300 Rupien (das sind ca 4,50 Euro), wobei der Preis je nach Nussgröße variiert. Besonders lecker fanden wir „Arya Cashew Kernels“ und „Zantye’s Cashew Nuts“.

Trinkkokosnüsse

Auf Märkten und an Straßenständen haben wir lieber nicht gegessen. Eine Ausnahme machten wir für Trinkkokosnüsse, die am Straßenrand verkauft werden. Der Verkäufer schlägt die grüne Kokosnuss frisch mit einem macheten-ähnlichen Messer auf, steckt einen Strohhalm hinein und schon kann man das erfrischende Kokoswasser trinken.

Trinkkokosnuss

Die Kokosnüsse sind ziemlich schwer, da sie komplett mit Kokoswasser gefüllt sind. Das Kokoswasser hat einen milden, leicht säuerlichen Geschmack und soll viele Mineralien enthalten. Also der perfekte Durstlöscher, wenn man viel schwitzt. Wer möchte, kann sich seine Kokosnuss nach dem Austrinken vom Händler öffnen lassen, um das Kokosfleisch zu essen. Das Fruchtfleisch ist ungewohnt labrig und hat eine Konsistenz die ein wenig an Calamari bzw. Tintenfisch erinnert. Daher war es nicht ganz unser Fall.

Fazit

Konnten wir uns vollwertig ernähren? Nicht vollständig, aber durch unser Frischkorngericht zum Frühstück, eine ausschließlich vegetarische, tiereiweißarme Kost und viele Salate waren wir nahe dran. Wir haben auch in guten Restaurants viele leckere Salate gegessen. In einfachen Shaks am Strand und an Straßenständen haben wir davon lieber abgesehen. Mit dieser Strategie sind wir scheinbar gut gefahren, denn Infektionskrankheiten oder Magenverstimmungen haben wir uns keine eingefangen. Selbst von einer schweren Erkältung, die den Rest unserer Familie erwischte, blieben wir als einzige verschont.

Natürlich haben wir nicht nur selber gekocht, sondern auch viele spannende Restaurants erkundet. Mit einer kleinen Übersicht unserer Restaurant- & Café-Favoriten in Nord-Goa werden wir demnächst unseren Goa-Reisebericht abschließen.

10 Kommentare

  1. Puuh, hört sich ganz schön schwierig an, in tropischen Ländern vollwertig Essen
    zu bekommen. Da ich schon auf geringe Fehler in der Ernährung heftig reagiere,
    wäre ein Urlaub dort für mich kaum möglich, oder ich mache dort dann einige
    Wochen Heilfasten 🙂

    • Hallo Marita,

      wir reagieren auch schnell auf das falsche Essen, hatten damit in Goa aber so gut wie keine Probleme.

      Wie wichtig es im restlichen Indien oder in anderen tropischen Ländern ist, möglichst alles zu kochen oder zu schälen können wir nicht einschätzen. Wir trafen zufällig eine Inderin, die sich vollwertig vegan mit hohem Rohkostanteil ernährte und nichts davon hielt, alles zu schälen und zu kochen.

  2. Sorry I tried to write this in German, but my iPad will not comply!!!!
    I have lived most of my adult life in many many countries around the world and have only been sick once with sort of food poisoning and that was in a Europeans house in west Africa!!!
    Common sense should always prevail and I presume your sister only lives in Goa for a short time. Nobody here keeps rice in fridge and our daily portion gets washed a few times before boiling and in 12years here I have never encountered „creepy crawlies“ etc. in my rice.
    Of course we cover food/fruit – I do this in Germany and England as well!.
    Filtered water, keep a few bottles in the fridge, so comes powercut, which we have daily, you have water to drink and cold, too.
    My kitchen- and dining room floor gets scrubbed daily and before bedtime I also quickly spray against „crawlers“ which works.
    And one last word, Goa is not real India, it is a touristy place.
    But I am glad you had a great time. Ciao, Carina

    • Englisch lesen ist kein Problem, nur Antworten tun wir lieber auf Deutsch. Das ist einfacher ;-).
      Eine Lebensmittelvergiftung kann man sich vermutlich überall holen. Wir haben versucht in unbekanntem Klima die Risikofaktoren zu minimieren.
      Die Abdeckhauben kannten wir vorher nicht, fanden sie aber so praktisch, dass wir uns auch eine mitgebracht haben. Mal schauen, ob die Haube etwas gegen die nervigen Fruchtfliegen im Sommer hilft.
      Sönkes Schwester hatte schon öfters Käfer im Reis. Sogar im Restaurant wurde uns einmal Reis mit “Fleischbeilage” serviert, so dass wir danach doch etwas darauf geachtet haben…
      Alles im Kühlschrank zu lagern, fanden wir anfangs auch ungewohnt. Aber wir waren auch bei einer Goanerin zu Besuch und sie hatte zumindest all ihre Nüsse im Kühlschrank gelagert. Vielleicht ist dies eine goanische Eigenheit ;-). Wie es die Mutter von unserem Schwager handhabt, wissen wir leider nicht.
      Während unseres Aufenthalts haben es drei Kakerlaken vermutlich durch ein schlecht befestigtes Fliegengitter in die Wohnung geschafft und wurden mit Gift besprüht, um sie zu töten. Sonst hatten wir eigentlich keine Probleme mit Insekten – von Moskitos mal abgesehen.

      Liebe Grüße

  3. Super-Reisebericht! Es gefällt mir sehr, wie ihr schreibt.

    Gibt es inzwischen ein Rezept hier auf Eurem Blog zum Luxus-Schwarzbrot? Sieht so superlecker aus!

    • Danke :-). Du hast uns leider voll erwischt. Unser Sauerteigansatz war zwischenzeitlich eingegangen, so dass wir das Brot nicht mehr backen konnten und somit auch noch nicht gebloggt haben. Mittlerweile haben wir einen neuen Sauerteigansatz. Demnächst werden wir daher sicherlich das Rezept noch nachliefern :-).

      • Oh, darauf freue ich mich schon, denn ich habe selbst auch Roggensauerteig angesetzt und probiere gern neue Rezepte aus. Was mir bei Euch so gut gefällt, ist, dass es immer einfache und schnelle Rezepte sind – also, ich bin gespannt … 🙂

  4. Hallo Ihr zwei,

    ich habe heute Euren Blog entdeckt und bin schwer begeistert. Ich bin gerade auf dem Weg zur Vollwert- und Frischkost, Eure tollen Rezepte helfen da enorm weiter. Bisher mache ich aber hauptsächlich das Frischkorngericht aus Hirse (nur Hirse, da ich an Arthrose leide und Hirse das Getreide schlechthin bei Arthrose sein soll). Der Reisebericht ist toll, vielen Dank dafür. Ich habe eine Frage, was ist das für eine Mühle die Ihr mit hattet? Ich möchte im Urlaub auch nicht auf das Frischkorngericht verzichten und hatte schon überlegt, die große Mühle mitzunehmen. So eine kleine Handmühle fände ich viel praktischer. Würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir einen Tipp oder Link dazu geben könntet. Vielen Dank.

    Liebe Grüße

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