Eine Inspirationsreise: Unser kulinarischer Wochenendtrip nach Berlin

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Vor ein paar Wochen haben wir uns ganz spontan entschieden noch vor der Geburt unseres zweiten Kindes einen Kurzurlaub in Berlin zu machen. Wir hatten in letzter Zeit von so vielen spannenden Restaurants dort gehört, dass wir diese quirlige Großstadt unbedingt besuchen “mussten”. Was wir alles entdeckt haben, wollen wir euch in unserem Reisebericht vorstellen. Untertitel unseres Blogartikels könnte übrigens auch lauten: “Wie wir 3 Tage lang in Berlin geschlemmt haben” 😉 .
Unser kulinarisches Wochenende in Berlin

Freitagmorgen: Entspannte Anreise mit der Bahn

Am Freitagmorgen geht es mit mit der Bahn direkt ohne Umstieg nach Berlin. Mit Kleinkind finden wir das Reisen im Zug recht entspannt. Anders als in Auto und Bus kann unsere Tochter jederzeit einfach aufstehen und den Waggon erkunden. Diesmal bekommt sie einen kleinen ICE, ein Malbuch und Malstifte von der Schaffnerin geschenkt und ist damit eine Zeitlang intensiv beschäftigt. 🙂
Spielen im Zug
Um morgens nicht in Hektik zu geraten, haben wir unser Frühstück (Obstsalat mit Haferflocken) zu Hause nur zurecht gemacht und verspeisen es im Zug. Darüber hinaus haben wir als Proviant reichlich Gemüsesticks und einen Rest selbstgebackenes Baguette mit Avocadoaufstrich dabei. Nachdem Obstsalat und Baguette aufgegessen sind, ist Töchterchen mit der Gemüseauswahl leider nicht so zufrieden. Sie braucht noch mehr Obst. Memo an uns: Nächstes Mal noch zusätzlich einen großen Schwung Obst einpacken.
Frühstück im Zug

Übernachtung im Bio-Hotel

In Berlin am Ostbahnhof angekommen, müssen wir uns erst einmal an den Großstadttrubel gewöhnen und fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln direkt zu unserem Hotel. Wir übernachten im Essentis Biohotel, das sich direkt an der Spree etwas außerhalb im Stadtteil Berlin-Karlshorst befindet. Durch diese Lage ist es schön ruhig dort, allerdings haben wir jeden Tag eine Ecke zu fahren. Da es eine Straßenbahn-Haltestelle direkt vor dem Hotel gibt, ist die Fahrt in die City jedoch kein Problem.

Die Atmosphäre und das freundliche Personal im Hotel gefallen uns gut. Im Hotel finden oft spirituell angehauchte Seminare und Events statt. Wir hätten daher sogar zum morgendlichen Yoga und zum Meditieren gehen können – im Zimmerpreis inklusive. Die Chance auf einen spirituellen Morgen haben wir aber leider verschlafen 😉 .

Amaranth

Direkt im Hotel befindet sich das vegane Restaurant “Amaranth”, das vor allem auf Zutaten aus biologischem Anbau setzt. Bevor es in die Stadt losgeht, stärken wir uns dort. Denn Töchterchen ist total am Verhungern.
Im Restaurant Amaranth
Wir entscheiden uns für einen grünen Smoothie mit gefrorenen Wildkräutern, Ingwer und Avocado sowie für einen Rohkostsalat mit Kimchi, Grünkohlchips, Rohkostcrackern & Sprossen.
Rohkost-Salat
Während wir vom Salat begeistert sind, ist unsere Tochter angetan, vom wenig süßen, recht dickflüssigen grünen Smoothie, für den sie eine neue Ess-Methode entwickelt: Einfach mit Brot dippen 😉 . Vor unserer Erkundungsfahrt in die City ist dann erstmal Umziehen und Pullover auswaschen angesagt.
beim Smoothie dippen

Original Unverpackt – für weniger Verpackungsmüll

Unsere erste Anlaufstelle in Berlin ist das Original Unverpackt in Berlin-Kreuzberg. Das Original Unverpackt ist ein Bioladen, indem es die Ware lose ohne Verpackung gibt – zumindest den größten Teil. Ein prima Konzept um Verpackungsmüll zu reduzieren.
im Original Unverpackt
Kunden können sich in Mehrwegverpackungen abfüllen, was und wie viel sie brauchen. Dabei steht einem die ganze Bandbreite an Produkten zur Verfügung: natürlich viele Lebensmittel wie bspw. Nudeln, Getreide, Nüsse, Saaten, Trockenfrüchte, Öl, Essig und Gewürze, aber auch Kosmetika und Waschmittel können in Gläser, Dosen oder Beutel abgefüllt werden. Eine (kleine) Obst- & Gemüseecke gibt es auch.

Passende Gefäße bringt man selbst mit oder erwirbt sie direkt im Unverpackt. Bevor man etwas hineinfüllt, wiegt man die Gefäße lediglich ab und klebt einen ausgedruckten Aufkleber darauf. Das haben wir gleich ausprobiert und uns ein paar Pistazien als Proviant in eine mitgebrachte Dose für unterwegs abgefüllt.

Das Konzept vom Unverpackt gefällt uns. Ein bisschen überrascht waren wir jedoch, wie klein der Laden ist. Wir hatten uns diesen größer vorgestellt. Das Sortiment ist dennoch recht umfassend und reicht vermutlich für den Alltagsbedarf.

Einkauf im Veganz – einem veganen Supermarkt

Nach dem Unverpackt machen wir uns auf zum deutlich größeren “Veganz” in Berlin-Friedrichshain. Das Veganz ist eine Supermarktkette mit ausschließlich veganen Produkten. Klingt spannend! Wir waren jedoch etwas erstaunt, wie viele stark verarbeitete Produkte mit langen Zutatenlisten es im Veganz gibt. Die sind nicht ganz unser Fall 😉 . Mehr nach unserem Geschmack fanden wir dagegen die ungewöhnlicheren Rohkostprodukte wie z. B. gereifter Nusskäse aus Cashewkernen im Kühlregal, der aber leider einen stolzen Preis hat. Wir haben uns lieber mit Obst eingedeckt, um immer was als Snack parat zu haben.
The Bowl & Veganz

The Bowl – Clean Eating

Nach unserem Einkauf im Veganz haben wir alle drei großen Hunger. Sehr praktisch, dass wir nur die Treppe hinaufzugehen brauchen, um ins “The Bowl” zu gelangen – Berlins erstem “Clean Eating” Restaurant. “Clean Eating” ist ein Ernährungstrend, der den Fokus auf möglichst frische, unverarbeitete Lebensmittel ohne Zusatzstoffe setzt. Im Prinzip also “good old Vollwertkost”, aber in trendigerem Gewand und mit hipperen Namen 😉 .
Im "The Bowl"
Wie der Name “The Bowl” bereits andeutet, wird das Essen in “bowls” also Schüsseln serviert. Unser Abendessen beginnen wir mit einer Portion Süßkartoffelspalten (einfach köstlich) und einem grünen Smoothie, über den sich Töchterchen sehr freut. Melanie wählt zudem noch die “Buddha Bowl”. Diese enthält ein Sumatra Curry mit Süßkartoffeln, Brokkoli, Wildreis, Rote Bete Carpaccio, eingelegte Shitake und gemischten Salat mit Avocado-Dressing. Für Sönke gibt es die “Macrobiotic Bowl” mit schwarzem Reis, gebratenem Tempeh, eingelegtem Gemüse, Hummus sowie einem bunten Salat.
Buddha-& Macrobiotic-Bowls
Beide Bowls sind vielfältig und einfach köstlich. Als Dessert genehmigen wir uns gemeinsam eine rohköstliche Schokoladen-Bowl dekoriert mit Früchten. Danach kugeln wir gut gestärkt zurück ins Hotel. Wir sind uns einig, ins The Bowl wollen wir unbedingt noch einmal gehen.
Rohkost Schokoladen-Bowl

Samstag – Kulinarisches & Shopping

Am Samstagmorgen ist es zunächst ganz schön kalt, da es die Nacht gefroren hatte. Dafür gibt es traumhaft blauen Himmel und Sonnenschein. Das ideale Wetter für unseren zweiten Tag der Berlinerkundung.
Blauer Himmel in Berlin

Im Hotel wirft Sönke einen Blick auf das Frühstücksbüffett im Amaranth. Fazit: Für ein Hotelfrühstück schon recht vielfältig, wir hätten durchaus was nach unserem Geschmack gefunden. Aber 15 Euro pro Person sind uns dafür doch zu viel. Berlin bietet einfach noch bessere Frühstück-Gelegenheiten 😉 .

Wir machen uns daher auch gleich auf den Weg zum Daluma, wo wir das Frühstück ausprobieren wollen. Während der Fahrt mit der S-Bahn erspähen wir einen Spruch, der ganz unsere Meinung widerspiegelt: “Kochen statt Fast Food” 😉 . Wobei wir auf unserer Berlinreise ausnahmsweise gar nicht selber gekocht haben… 😀
Kochen statt Fast Food

Daluma – unser Frühstück

Kurz nach 10 Uhr sind wir im Daluma. Obwohl es gerade erst aufgemacht hat, sind schon einige Gäste da und es wird recht schnell kuschelig voll. Die Einrichtung finden wir sehr ungewöhnlich. An der Wand entlang gibt es zwei hohe breite Stufen mit großen Kissen, auf denen man sitzen und essen kann. Vor den Stufen stehen ein paar gewöhnliche Tische, an denen wir uns einen Platz schnappen.
Im Daluma
Das Essen orientiert sich im Daluma an Rohkost- und Clean-Eating-Prinzipien. Super finden wir die Möglichkeit die Gerichte aus einzelnen Komponenten zusammen zu stellen. Da Sönke sich fürs Frühstück nicht entscheiden kann, wählt er die “I want it all”-Option und bekommt eine große Schüssel mit Chia-Pudding und probiotischem Müsli verfeinert mit Nuss-, Caju-Acerola und Açaí-Beeren Topping. Das stellt sich als hervorragende Wahl heraus. Melanie entscheidet sich für Chia-Pudding mit Mandelmich sowie einem bunten Nuss-Topping. Sie vermisst allerdings ein wenig die fruchtige Komponente und “klaut” sich noch Fruchtpüree aus Sönkes großer Schüssel.
FrühstücksBowl im Daluma
Natürlich gibt es auch wieder einen grünen Smoothie, über den sich unsere Kleine freut und einen sehr leckeren Cappuccino mit Mandelmich, über den sich Melanie sehr freut 😉 .

Als wir losgehen wollen, entdeckt unsere Tochter die Nuss- & Trockenfrüchtemischung, die es im Daluma zu kaufen gibt und braucht unbedingt eine Packung. Zufrieden läuft sie danach mit ihrer Tüte durch Berlin. Denn während unserer Reise haben wir keinen Buggy dabei, da Melissa sowieso am liebsten selbst zu Fuß unterwegs ist. Kurze Verschnaufpausen verbringt sie einfach auf Papas Arm.
Proviant in Berlin
Nachdem wir uns gut gestärkt haben, erkundigen wir ein paar ungewöhnlichere Läden, die anderswo schwer zu finden sind.

VIVOBAREFOOT Concept Store – ein ungeplanter Schuhkauf

Als erstes steuern wir den VIVOBAREFOOT Concept Store an, in dem es Barfußschuhe gibt. Das Besondere an Barfußschuhen ist, dass sie eine sehr dünne Sohle haben. Dadurch kann der Fuß ganz natürlich, fast wie beim Barfußlaufen, aufgesetzt werden. Das fordert die ganze Fußmuskulatur, sorgt für eine gesündere Gangart und beugt schuhbedingten Fußschäden vor.

Wir finden es spannend verschiedene Modelle mal in die Hand nehmen zu können (sonst gibt es die Schuhe nur online) und entdecken auch ein paar reduzierte rosa Kinderschuhe. Diese sind zwar eigentlich zwei Nummern zu groß, aber wir probieren sie unserer Tochter trotzdem an. Mit dem Ergebnis, dass Melissa die Schuhe nicht wieder ausziehen möchte und stolz durch die Gegend flitzt… Nach ein bisschen hin und her entschließen wir uns die Schuhe trotzdem zu kaufen und sie gleich an ihren Füßen zu belassen, da die Schuhe fest sitzen. Melissa läuft den Rest des Tages und am Sonntag auch tatsächlich hervorragend mit ihren neuen Schuhen und ist nicht ein einziges Mal gestolpert (was wir erst befürchtet hatten).

petit cochon – mitwachsende Kleidung für Kinder

Nach unserem ungeplanten Schuhkauf fahren wir zum petit cochon, einem kleinen Laden, der Kinderbekleidung anbietet, die “mitwächst” und somit lange getragen werden kann. Den Tipp hat Melanie von einer Freundin erhalten. Sönke ist zunächst ein bisschen skeptisch, bis er dann die Auswahl sieht.

Die Sachen sind wirklich durchdacht. Das ungewohnte Design gefällt uns richtig gut. Wir lassen Melissa ein paar Hosen, Oberteile und Jacken anprobieren. Am Ende entscheiden wir uns zwei bequeme Hosen und einen Pulli mitzunehmen. (Unsere Kleine liebt übrigens die bequemen Sachen und möchte diese auch anziehen, wenn sie eigentlich bereits in der Wäsche sind.)

Hug & Grow – ökologischer Kinderladen

Besonders gut gefallen hat uns auch das “Hug & Grow”. Hier gibt es ökologische Kinderkleidung, Stoffwindeln, Tragetücher & Tragen, plastikfreies Essgeschirr und vieles mehr. Melanie kann sich aus der großen Tragetücher- & Tragesysteme-Abteilung kaum losreißen, Sönke stöbert in spannenden Büchern zum Thema “Windelfrei“ und unsere Kleine ist eifrig in der Spielküche beschäftigt.
Vorm Hug& Grow

Rawtastic – Gourmet-Rohkost

Mittags haben wir nur Kleinigkeiten gesnackt und sind nach unserem Shopping-Trip entsprechend hungrig. Daher freuen wir uns auf ein verspätetes Mittag im „Rawtastic“, einem reinen Rohkost-Restaurant. Um möglichst viel probieren zu können, wählen wir die “Teste das Beste”-Platte, die Kostproben von mehreren Gerichten bietet. So kommen wir in den Genuss von einer Rohkost-Lasagne, einer Tex-Mex Schale, Powerrollen und der Tomaten-Tagessuppe. Und natürlich gibt es für unsere Kleine auch wieder einen grünen Smoothie.
Rohkostplatte im Rawtastic
Der Smoothie (mit Banane, Basilikum, Orange, Spirulina & Spinat) ist super lecker, der Beste auf unserer ganzen Berlintour. Die Mittagsplatte bietet gute frischgemachte Gourmet-Rohkost. Für unseren Geschmack ist vieles aber etwas zu würzig, außerdem werden Rohkostsuppen wohl nie unsere Lieblingsspeise 😉 .

The Bowl – unser zweiter Besuch

Zum Abendessen kehren wir spontan wieder in “The Bowl” ein, da es gerade gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist und es uns am Freitagabend so gut dort gefallen hat. Diesmal wählen wir andere Bowls als Hauptspeise. Melanie probiert die “Falafel Bowl” (mit Falafal aus Roter Bete, Hummus, gebratenen Möhren, Taboulé mit Hanfsamen und gemischten Salatblättern mit Avocado-Dressing) und Sönke die “Local Bowl” (mit Rosmarin-Ofenkartoffeln, mariniertem Blumenkohl, Krautsalat mit Tahin-Dressing, Cashew-Schmand und gemischten Salatblättern mit Avocado-Dressing).
Local Bowl in "The Bowl"
Zum Nachtisch entschließen wir uns die Rohkost-Schokotorte zu gönnen, die wir bei begeisterten Tischnachbarn gesehen haben. Sehr schokoladig und lecker 🙂 . Für Sönkes Geschmack hätte sie aber etwas weniger süß sein können.
Rohkost Schokoladenkuchen in "The Bowl"
Am Samstag waren wir über 12 Stunden in Berlin unterwegs und sind entsprechend platt, als wir gegen 21 Uhr wieder im Hotel ankommen.

Sonntag – das Schlemmen geht weiter

Den Sonntagmorgen lassen wir ganz ruhig angehen. Wir packen unsere Sachen zusammen und essen ein wenig Obst als Vor-Frühstück im Hotelzimmer. Dann fahren wir zum Ostbahnhof und schließen unser Gepäck ein, bevor wir richtig frühstücken gehen.

Noch einmal “The Bowl” – diesmal Frühstück

Wir kehren zum dritten Mal in “The Bowl” ein. Schließlich sind wir neugierig, wie das Frühstück dort wohl schmeckt. Wobei es eigentlich schon fast ein Mittagessen ist, da wir erst gegen 12 Uhr dort eintrudeln. Melanie wählt die Rohkost Chia-Schoko-Frühstücks-Bowl und Sönke ein Porridge aus Haferflocken und Buchweizen. Beides trifft genau unseren Geschmack. Unsere Kleine freut sich über einen grünen Smoothie und das Obst in unseren Schüsseln.
Frühstücks-Bowls

MACHmit Museum für Kinder

Gutgestärkt geht es dann ins MACHmit Museum für Kinder, in dem gerade eine Ausstellung zum Thema Geburt läuft. Kinder können dort wild rumtoben und viel ausprobieren. Melissa ist begeistert, dass dort so viele Kinder herumwirbeln und stürzt sich ins Getümmel, während wir uns erst einmal an die Kinder-Geräuschkulisse gewöhnen müssen 😉 .
Machmit Museum

Auf dem Weg zum Daluma

Nach dem Trubel im MachMitMuseum brauchen wir erst einmal eine Stärkung und auf geht es wieder zum Daluma. Auf unserem Weg sehen wir Rohkostmüll, der uns an unseren Goa-Urlaub erinnert 😉 .
Kokosnuss Müll

Nachmittagsessen im Daluma

Im Daluma probieren wir diesmal herzhafte Gerichte, die man sich wie das Frühstück aus verschiedenen Komponenten zusammenstellen kann. Melanie stellt sich einen Salat zusammen aus Radicchio, Chicorée, Rauke als Basis, dazu Mango, Kelpnudeln, Wakame-Algen, Staudensellerie als Topping und einem Cashew-Kräuter-Dressing. Eine etwas ungewohnte Kombi, aber lecker.
Salat im Daluma
Auch Sönke ist mit seiner Wahl aus schwarzem Reis mit einer veganen Mandelsauce, Champignons, Salat und Sprossen sehr zufrieden. Unsere Tochter nascht vergnügt aus unseren beiden Schüsseln.
Reis-Bowl Daluma

Reiseproviant im Dean & Dan

Für die Rückreise kaufen wir noch ein paar Snacks im „Dean & Dan“, das schräg gegenüber vom Daluma liegt. Wir wählen ein Flasche Cashew-Milch, einen grünen Smoothie und ein veganes, glutenfreies Sandwich aus Buchweizen und Maronenmehl belegt mit Avocadocreme und getrockneten Tomaten.
Im Dean & Dan

Zurück nach Hause

Gegen 18:30 Uhr fahren wir mit dem Zug zurück nach Osnabrück. Diesmal haben wir anders als auf der Hinfahrt reichlich Obst dabei 😉 . Melissa nascht auch jede Menge davon. Außerdem ist sie echt putzmunter und läuft z.B. in Mamas Schuhen durch das Abteil und denkt nicht ans Schlafen. Wir fragen uns, woher sie die ganze Energie nimmt. Vielleicht zu viele grüne Smoothies 😉 ? Wir hingegeben sind ganz schön platt. Melanie tut schwangerschaftsbedingt der Rücken weh und Sönke schmerzt der Fuß, den er sich im MachtMitMuseum leicht verknackst hat, als er mit Melissa auf dem Arm die letzten Stufen einer steilen Treppe heruntergestolpert ist.
Rückreise im Zug
Um 22 Uhr sind wir planmäßig zurück in Osnabrück. Dort nehmen noch den Bus zurück nach Hause, bevor wir dann alle müde ins Bett fallen.

Fazit

Unser Berlin-Wochenend-Trip hat uns super gut gefallen und viel Spaß gemacht. Am liebsten würden wir gleich nochmal nach Berlin düsen. Es gibt noch so viel zu erkunden. Wenn wir in Berlin wohnen würden, würden wir wohl sehr häufig Essen gehen 😉 .

Auch unsere Tochter hat alles super mitgemacht. Es war schön mit ihr gemeinsam Berlin zu erkunden. Sie ist kulinarisch total aufgeschlossen und hat vieles Unbekanntes probiert.

Sehr ungewohnt war unsere Reise dahingehend, dass wir viel auswärts gegessen haben. Sonst mieten wir uns im Urlaub meist eine Ferienwohnung und versorgen uns selbst. Diesmal wollten wir uns aber durchschlemmen und nicht die Küche aufräumen müssen 😉 .

Blog-Schreibpause & Gastartikel in den nächsten Wochen

Mit diesem Reisebericht wollen wir uns erst einmal in unsere Blog- & Baby-Pause verabschieden. In wenigen Wochen oder vielleicht auch schon Tagen wird unser Kleines auf die Welt kommen. Damit wir ganz für unsere Kinder da sein können und es auf unserem Blog trotzdem nicht langweilig wird, werden wir in den nächsten Wochen von unseren Gastbloggern unterstützt. Ihr könnt euch auf viele kulinarische Highlights und Berichte freuen. Zwischendurch werden wir uns natürlich auch mal melden und Neuigkeiten auf unserer Facebook-Seite teilen.

Genießt den Frühlingsanfang 🙂 !

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23 Kommentare

  1. Wunderschön geschrieben. Auch bewundere ich, wir ihr das alles händelt.
    Schwanger und ein kleines Kind mit. Ich weiß nicht, ob ich gesagt hätte, ne ne das geht nicht. Aber es geht. Und die Auswahl der Lokale: einfach toll. Ich habe mir die Namen rausgeschrieben und bei meinem nächsten Berlinbesuch werde ich sie alle besuchen. Vielen Dank und alles gute für die Geburt.

  2. Vielen Dank für den interessanten Berlinbericht. Da ich Berlin auch schon kulinarisch erkundet habe (zum Beispiel das vegane Restaurant „Lucky Leeks“), finde ich eure Tour besonders spannend.
    Ich möchte mich auch noch für euren tollen Blog bedanken, den ich schon lange verfolge und der mir viele neue Rezepte geschenkt hat. Alles ist bestens erklärt und die Hintergrundinformationen sind sehr wertvoll für mich. Nun wünsche ich euch eine schöne Zeit und freue mich schon jetzt auf eure Blog-Rückkehr.

  3. Ein toller Bericht!! Ich habe mir grad schon all die Websites auf Pinterest gepinnt, damit ich für meinen Berlin-Trip gerüstet bin, auch wenn ich noch nicht weiß, wann er stattfinden wird. Und euch jetzt erstmal alles Liebe und Gute!!
    Herzliche Grüße
    Eva

    • Dankeschön :-)! Eine super Idee, die Websites auf Pinterest zu pinnen. Wünschen dir ganz viele kulinarische Highlights, wenn dann dein Berlin-Trip ansteht!

  4. Ein toller bericht so wie ich auch finde, die Kleine ist ja süss. Was es alles so in Berlin gibt, für Restaurants meine ich. Da muss ich auch mal hin und mir das anschauen.
    Ich wünsche Euch einen tollen Frühlingsstart. Herzliche Grüße Wally:)

  5. Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Da freue ich mich noch mehr auf meine Aprilreisen nach Berlin. Nächsten Samstag geht es nämlich zur Rohvolution und am 22.04 für ein ganzes Wochenende in das Hotel Almodovar.

    Ich wünsche Euch alles gute für die bevorstehende Geburt.

    Liebe Grüße
    Aga

  6. Super Bericht und ich finde so geschrieben,als wenn man grade dabei ist.
    Auch wir ihr das alles so unter einen Hut bekommt,Respekt.
    Alles Gute zur Geburt eues 2.Kindes.

  7. Sooooo interessant! Ganz lieben Dank! Ich wünschte, jemand gäbe mir mal so viele tolle Tipps über meine neue Heimatstadt Hamburg! 🙂 Kleiner Tipp noch von mir: Kleinkindabteil im Zug ist super! War in Eurem Fall vielleicht kein Platz frei?
    Ganz viel Glück und viel Spaß mit der Geburt Eures Zuwachses!!

    Julia

    • Hallo Julia,
      wir sind diesmal ganz ohne Reservierung gefahren. Das Kleinkindabteil hatten wir gar nicht auf dem Schirm. Damals auf unserer Fahrt nach Amsterdam, haben wir das aber gerne genutzt.

      Da wir Verwandtschaft und Freunde in Hamburg haben, könnten wir wirklich mal so eine Tour durch deine neue Heimatstadt machen. 🙂

      Liebe Grüße

  8. Ihr Lieben !
    Was lese ich denn da zwischen all den Koestlichkeiten fuer wunderbare Nachrichten…
    Ich freue mich soooooo sehr fuer Euer Familienglueck. Als 4-fache Mama steigt sofort mein Hormonspiegel an und Mutterglueck wandert vom kleinen Zeh bis zum Ohrlaeppchen.
    Ich wuensche Euch eine wundersame erste Begegnung mit Eurem neuen Familienmitglied.
    Herzliche Gruesse, Bianca

  9. ein toller kulinarischer Reisebericht. Mal sehen ob wir es mal schaffen in den Restaurants zu essen, wenn wir mal wieder in Berlin sind.
    Alles Gute für euch 3 (+1) und wenn das Kleine dann geschlüpft ist eine schöne Kennenlernzeit 🙂
    LG Juliane

  10. Das ist ja super!Rechtzeitig zur Rohvolution gebt ihr uns die tollen Adressen zum f-röh-lichen Essen!Und dann auch noch mit Bildern, so dass uns gleich das Wasser im Mund zusammen läuft!
    Wir wünschen Euch eine schöne Auszeit,eine leichte und liebevolle Geburt und ganz viel Ruhe um Euch nach der Geburt aneindander zu gewöhnen und „einzulieben“.
    Lg

    • Zur Rohvolution in Berlin wollen wir auch unbedingt mal fahren. Vielleicht klappt es nächstes Jahr 🙂 !

      Liebe Grüße

  11. Danke für diesen inspiriertenden Bericht! Meine Schwester wohnt in Berlin – Zeit sie mal wieder zu besuchen

    Euch wünsche ich wunderbare kommende Wochen. Ihr macht das ganz richtig mit der Pause. Denn beide kleinen Mäuse werden Euch brauchen. Mögen dir Unterstützer ihr bestes geben, damit Ihr Euch in Ruhe zu Viert einnorden könnt (2 ist (und bleibt) nochmal anders als 1).

    Und jetzt mahle ich mal noch die Körner für das Frischkornmüsli (für mich und den Großen (4 Jahre)), die kleine Madame (16 Monate) ist leider noch nicht so begeistert (aber Smoothie geht).

    Alles Liebe!
    Anett

  12. danke für diesen tollen Bericht. Für die nächste Berlintour bin ich gerüstet ; )

    Liebe Melanie,
    ih wünsche dir noch eine gute Restschwangerschaft und erfolgreiche Geburt. Du wirst sehen mit dem 2. Kind läuft es in der Regel entspannt.
    ich freue mich schon wieder von euch zu lesen und bin natürlich auch auf die Gastblogger gespannt.

    Alles Liebe
    Julia

  13. Ich finde es total schön, zu sehen, wie ihr so als Familie an einem Strang zieht. Und dass Eure Kleine so gerne Grüne Smoothies trinkt, ist wirklich der Knaller!!! Ich bekomme in meine Kleine nicht mal das Frischkorngericht und auch keine püriertes Obst. Ist beides immer bäh. Tja, was soll man machen…. Und die Restaurants in Berlin: Also da kann man ja nur neidisch werden, dass die sowas haben. Toll!!!

  14. Vielen Dank für die erneute Inspiration!
    Ich wünsche euch (bald vieren) alles alles gute, eine entspannte Geburt und schöne Stunden.

  15. Haha..ich musste gerade wirklich schmunzeln 😉
    Ich arbeite nämlich im hug & Grow und habe erst vor kurzem Eure Seite entdeckt. Letzte Woche gab es schon

    die hier:
    https://vollwert-blog.de/vollkorn-teigtaschen/

    für mich und die anwesenden Kolleginnen. Da habe ich auch von Eurem tollen Blog erzählt. Und jetzt kommt ihr uns inkognito besuchen 😉

    Im the Bowl waren wir zur Weihnachtsfeier. Wirklich sehr lecker :):)

    • Hallo Lisa,
      das ist ja wirklich ein toller Zufall! Beim nächsten Besuch brauchen wir dann Sonnenbrillen, um nicht erkannt zu werden 😀 .

      Liebe Grüße

  16. Wow! Da bekomm ich so richtig Lust, auch eine Schlemmer- (und Shopping-) Reise nach Berlin zu machen! 🙂

  17. Liebe Melanie, lieber Sönke,

    zunächst einmal ganz herzlichen Glückwunsch zu Eurem kleinen Simon!
    Ich wünsche Euch eine schöne „Kennenlernzeit“ und viel Freude mit der erweiterten Familie :-)!

    Und dann möchte ich gerne einen Artikel mit Euch teilen, den ich heute zufälligerweise entdeckt habe. Bei der Lektüre musste ich wirklich schmunzeln und natürlich an Euren kulinarischen Reisebericht denken…
    Denn dieser kleine Text zeigt mal eine ganz andere Sichtweise auf die Ernährungsweise, wie sie zum Beispiel im Daluma gelebt wird: http://www.zeit.de/zeit-magazin/essen-trinken/2016-04/detox-food-restaurant-berlin-mitte-rosenthaler-platz-daluma.

    Viel Spass beim Lesen und sonnige Grüße aus dem Taunus,
    Ruth

    • Hallo Ruth,

      vielen Dank für den Link zum Zeit-Artikel über das Daluma. Wir haben uns durchaus beim Lesen amüsiert, auch wenn der Autor ernstzunehmende Komplexe zu haben scheint. 😉

      Es ist ja normal, dass einem nicht alle Speisen in einem Restaurant schmecken. Wenn man einfach nach Zufall auswählt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einem das Gericht nicht schmeckt. Auch uns würde sicherlich nicht alles im Daluma gefallen.

      Im Daluma hatten wir als einzige ein Kleinkind dabei, das war schon etwas exotisch, aber ansonsten kamen wir uns jetzt nicht deplatziert vor, trotz normaler Kleidung 😉 .

      Liebe Grüße

  18. Ich war heute für einen Tag beruflich in Berlin und habe mich sehr über eure Tipps gefreut. Gerade wenn man nicht viel Zeit hat ist es oft schwer etwas vollwertiges zu finden. Ich war gestern bei THE BOWL und es war mega gut!! Vielen Dank für den Tipp!

    Euer Blog ist übrigens super! Ich nutze ihn so oft für Rezepte und Idden! Danke euch – weiter so! 🙂

    LG, Kathi

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