Nahrungsergänzungsmittel, Vitaminpräparate in der Schwangerschaft – meine Erfahrungen

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Im ersten Teil unserer kleinen Artikelserie rund um “Vollwertkost & Schwangerschaft” habe ich darüber berichtet, wie ich meine Ernährung während der Schwangerschaft gestaltet hatte. Hier im zweiten Teil geht es um Nahrungsergänzungsmittel, Folsäure und Eisenmangel – absolut kein einfaches Thema!

Ein wichtiger Hinweis vorweg:
Ich berichte in diesem Artikel über meine Erfahrungen. Dieser Artikel soll jedoch kein ärztlicher Rat sein und auf keinen Fall die Rücksprache mit einer Ärztin bzw. einem Arzt und/oder einer Hebamme ersetzen!

Empfehlungen meiner Frauenärztin

Mit der Einnahme von Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln wird heutzutage fast jede Schwangere konfrontiert. Das war auch bei mir der Fall als ich am Anfang meiner Schwangerschaft meine Frauenärztin aufsuchte.

Meine Frauenärztin hat mich nicht nach meiner Ernährungsweise gefragt, sondern nur kurz aufgezählt, was ich während der Schwangerschaft nicht essen sollte: Keine rohen Milchprodukte, keinen rohen Fisch und kein rohes Fleisch! Ihr O-Ton war: “Salami auf Brot ist nicht in Ordnung. Aber Salami auf Pizza überbacken, ist erlaubt.” Ich habe da vorsichtshalber nicht erwähnt, dass ich gar keine Salami esse…

Dann hat sie mir ohne weitere Erklärungen das Rezept für ein Folsäure-Kombi-Präparat in die Hand gedrückt. Folsäure sollte ich ab sofort bis zum Ende der Stillzeit einnehmen.

Zudem wurde mir Blut abgenommen. Ich habe gedacht, dass dann bspw. mein Folsäurestatus und andere Blutwerte wie Speichereisen überprüft werden. Wie ich später erfuhr, war dies nicht der Fall…

Folsäure

Zu Hause habe ich zum Thema Folsäure recherchiert und gemeinsam mit Sönke entschieden, dass ich das Rezept nicht einlösen werde. Wie kamen wir zu dieser Entscheidung?

Aufgaben von Folsäure

Folsäure (auch Vitamin B9) ist ein hitze- und lichtempfindliches Vitamin. Wie alle Vitamine kann es vom Körper nicht selbst hergestellt werden, sondern muss durch die Nahrung zugeführt werden. Das Wort Folsäure leitet sich vom lateinischen Wort “folium” für Blatt ab. Das heißt, Folsäure kommt insbesondere in grünen Blättern vor. Auch sonstiges Gemüse, Obst und Vollkorngetreide sind gute Quellen für Folsäure.

Folsäure ist notwendig und unverzichtbar für die Zellteilung und Blutbildung. Vor allem das Risiko eines kindlichen Neuralrohrdefektes (wird auch als “offener Rücken” bezeichnet) soll durch ausreichend Folsäure gemindert werden. Jedoch las ich an mehrere Stellen wie z. B. im Buch „Die Hebammensprechstunde“ (Amazon-Link) von Ingeborg Stadelman, dass zusätzliche Folsäure nur in den ersten vier Schwangerschaftswochen bzgl. eines offenen Rückens relevant sei. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Schwangerschaft aber oft noch gar nicht bekannt, d.h. die Folsäuregabe kommt dafür eigentlich immer zu spät. Das wäre bei mir auch der Fall gewesen.

Der Hauptgrund, aus dem ich mich gegen eine zusätzliche Folsäure-Einnahme entschieden habe war, dass ich mir ziemlich sicher bin durch meinen Frischkostanteil in der Ernährung von mindestens 60 % ausreichend mit Folsäure versorgt zu sein. Anders würde das natürlich aussehen, wenn meine einzige Frischkost am Tag das verwelkte Salatblatt auf einem Hamburger wäre 😉 .

Wenn ich unsicher gewesen wäre, hätte ich die entsprechenden Blutwerte prüfen lassen, bevor ich zusätzlich Folsäure oder andere Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen würde. Aus Kostengründen wird jedoch automatisch kein solcher Bluttest gemacht. Stattdessen empfehlen die meisten Ärzte einfach eine prophylaktische Einnahme.

Meine Wahl: Hebammenvorsorge

Nach einem weiteren Besuch bei der Frauenärztin fand ich die Vorstellung alle vier Wochen und am Ende der Schwangerschaft alle zwei Wochen oder noch öfter dort hinzugehen, nicht wirklich erstrebenswert.

Ich fand alles recht technisch und wenig menschlich. Nach meinem Befinden wurde nicht gefragt und ausführliche Fragen konnte ich im hektischen Praxisalltag auch nicht stellen. Daher war ich total froh, als ich erfahren habe, dass auch Hebammen die Vorsorgeuntersuchungen (bis auf Ultraschall) übernehmen können.
(Wenn man gesetzlich versichert ist, werden diese Untersuchungen in Deutschland von der Krankenkasse bezahlt.)

Die Vorsorge bei einer (bzw. bei mir zwei) Hebammen machen zu lassen, war für mich eine hervorragende Entscheidung. Die Hebammen sind zu uns nach Hause gekommen und haben sich Zeit genommen. So konnten wir in gewohnter Umgebung ausführlich Fragen stellen und unsere Sorgen loswerden. Das war viel entspannter und angenehmer als die Besuche bei der Frauenärztin. Wenn es Probleme gegeben hätte, wäre ich natürlich sofort zur Ärztin gegangen bzw. wäre von den Hebammen dort hingeschickt worden.

Was ich auch super fand, war dass sich die Hebammen nicht nur auf Geräte verlassen haben. Sie haben bspw. erfühlt wie mein Baby lag, meinen wachsenden Bauchumfang gemessen und sogar ohne Ultraschall ziemlich exakt das Geburtsgewicht meines Babys berechnet.

Bei einem eventuell zweiten Kind würde ich die Hebammenvorsorge sofort wieder wählen – zumindest wenn es dann noch freiberufliche Hebammen gibt 🙁 .

Eisen-Dilemma

Meine Hebammen waren sehr zufrieden mit dem Verlauf meiner Schwangerschaft – nur mein Eisenwert gefiel ihnen nicht…

Schon bei der Frauenärztin wurde bei einer Blutabnahme mein Hb-Wert bestimmt. Dieser gibt an, wie viel Hämoglobin also roter Blutfarbstoff sich im Blut befindet. Hämoglobin ist ein Molekül, das Eisen enthält und in den roten Blutkörperchen zu finden ist. Mit Hilfe von Hämoglobin können die roten Blutkörperchen Sauerstoff durch den Körper transportieren.

Warum wird Eisen überprüft?

Über das Messen vom Hb-Wert kann der Eisengehalt im Blut abgeschätzt werden. Auf diese Weise wird versucht eine Anämie, also ein Blutmangel bzw. eine Blutarmut, rechtzeitig zu erkennen. Folgen von einem Eisenmangel können z.B. Schwäche und Müdigkeit sein. Wenn es dann bei der Geburt evtl. noch zu größeren Blutungen kommt, kann ein niedriger Eisenwert durch den Blutverlust noch weiter sinken, was durchaus gefährlich werden kann.

Ursachen eines sinkenden Eisenwertes

Bei der ersten Blutabnahme beim Frauenarzt lag mein Hb-Wert im Normbereich. Bei der nächsten Blutabnahme war dieser gesunken. Darüber machte ich mir aus mehreren Gründen erst einmal keine Sorgen.

Denn ein sinkender Eisenwert in der Schwangerschaft bedeutet nicht automatisch, dass ein Blut- bzw. Eisenmangel vorliegen muss. Während der Schwangerschaft vergrößert sich das Blutvolumen. Durch mehr Flüssigkeit wird das Blut verdünnt und weniger rote Blutkörperchen (und damit auch weniger Hämoglobinmoleküle bzw. Eisen) befinden sich in einem Milliliter Blut, so dass ein Absinken des Hb-Wertes “normal” ist.

Zudem hatte ich auf der Website der UGB gelesen, dass ein Absinken des Eisengehalts im Blut von der Natur vermutlich eingerichtet wird, um die Gefahr durch bestimmte Keime zu erkranken, zu verringern. Das geringe Eisenniveau stellt also so etwas wie einen automatischen Infektionsschutz für die Mama dar.

Als mein Hb-Wert sank, habe ich erst einmal darauf geachtet eisenreiche Lebensmittel wie Hirse, Quinoa, Amaranth und Petersilie vermehrt in meinen Speiseplan zu integrieren. Eisenreiches Gemüse wie Möhren, Tomaten und Salate standen ja sowieso schon auf meinem täglichen Speiseplan.

Eine weitere Blutuntersuchung durch die Hebammen erbrachte jedoch, dass mein Hb-Wert weiter gesunken und auch mein Speichereisen (Ferritin) recht niedrig war. Um ein weiteres Absinken zu verhindern, wurde mir empfohlen Eisenpräparate einzunehmen.

Möglichkeiten zum „Eisen-Pimping“

Da die Eisenaufnahme durch meine Nahrung anscheinend nicht ausreichend war, habe ich mir entsprechende Nahrungsergänzungsmittel angeschaut.

Eisentabletten

Eine von Ärzten oft verschriebene Möglichkeit, um die Eisendepots im Körper wieder aufzufüllen, ist die Einnahme von Eisenkapseln bzw. -tabletten. Um diese habe ich allerdings zunächst einen großen Bogen gemacht. Eisentabletten können zum einen zu Magen-Darm-Problemen wie Verstopfung führen. Zum anderen offenbarte ein Blick auf den Beipackzettel eigentlich unnötige Inhaltsstoffe wie z.B. Gelatine und Farbstoffe. Nichts, was ich zu mir nehmen wollte.

Kräuterblut

Oft wird als natürlichere Alternative zur Eisenaufnahme anstelle von Tabletten “Kräuterblut” empfohlen. Kräuterblut enthält neben Eisen-II-gluconat verschiedene Kräuterextrakte, die laut Hersteller eine gute Magen-Darm-Verträglichkeit unterstützen sollen. Jedoch besteht Kräuterblut aus mehreren Saft-Konzentraten und zu 70 % aus Fruktose-Sirup – also isoliertem Fabrikzucker in Reinform. Zusätzlich wird noch künstliches Orangen- und Apfelsinenaroma hinzugefügt. Daher ist es meiner Meinung nach leider nicht so wirklich natürlich. Ich habe es trotzdem mal probiert, aber der Geschmack war wirklich gruselig: wie aromatisiertes Zuckerwasser mit einem leicht metallischen Beigeschmack – keine annehmbare Wahl für mich.

Mama-Saft von Rotbäckchen

Kräuterblut als Option fiel also weg und ich musste mich weiter nach Alternativen umschauen. Dabei habe ich den Mama Eisen + Saft von Rotbäckchen entdeckt. Dieser besteht aus verschiedenen Säften (Traubensaft, Aroniasaft, Holundersaft und Brombeersaft) sowie Erdbeermark und Traubensüße. Aus Vollwertsicht auch nicht ideal, aber immerhin ohne künstliches Aroma. Durch seinen fast leckeren Geschmack fand ich diesen Saft deutlich besser als Kräuterblut. Ein Nachteil gegenüber Kräuterblut ist, dass der Eisengehalt geringer ist und man für die gleiche Menge Eisen mehr davon trinken muss. Das wird auf die Dauer recht teuer. Trotzdem habe ich über die Zeit meiner Schwangerschaft ein paar Flaschen Mama-Saft getrunken.

Eisenkapseln ohne Zusatzstoffe

Eher zufällig habe ich leider relativ spät die Eisenkapseln von Hypo A entdeckt. Diese enthalten weder Gelatine noch Farbstoffe oder andere dubiose Zusatzstoffe. Gewöhnungsbedürftig fand ich allerdings die Größe der Kapseln.

Mein Fazit

Würde ich nochmal Eisen zu mir nehmen müssen, um meine Eisendepots zu füllen, würde ich vermutlich gleich zu den Kapseln von Hypo A greifen.

Interessant fand ich, dass ich durch die Eiseneinnahme keine Änderung meines Befindens feststellen konnte. Vor Einnahmebeginn hatte ich mich nicht irgendwie müde, abgeschlagen oder sonst wie “anämisch” gefühlt. Von unerwünschten Begleiterscheinungen durch die Eiseneinnahme wie Verstopfungen bin ich zum Glück ebenfalls verschont geblieben.

Die letzte Blutuntersuchung habe ich in Absprache mit meinen Hebammen verworfen, da sie zufrieden mit meinem Engagement waren. Daher weiß ich nicht, wie erfolgreich meine Maßnahmen waren und ob mein Eisenwert schließlich wieder gestiegen ist. Zumindest hatte ich keine Probleme, die man auf einen Eisenmangel hätte zurückführen können und im Wochenbett war mein Hb-Wert wieder im Normbereich.

Ich muss zugeben, dass das Thema Eisen mir während der Schwangerschaft am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat. Beim zweiten Kind würde ich schon am Anfang der Schwangerschaft auch mein Speichereisen testen lassen, um zu wissen, wie mein Eisendepot wirklich aussieht. Denn der Hb-Wert ist nur bedingt aussagekräftig und gibt nicht wieder, wie viel Eisen der Körper tatsächlich zur Verfügung hat.

Außerdem würde ich noch weitere Werte checken lassen. Wie Sönke mittlerweile in seinem Heilpraktikerseminar gelernt hat, kann ein Eisenmangel verschiedenste Gründe haben und nur einer davon ist zu wenig Eisen in der Nahrung. Es kann bspw. sein, dass es Probleme bei der Aufnahme im Darm gibt oder das Eisen auf Grund von fehlenden Enzymen nicht im Körper verwertet werden kann. Letzteres könnte dann eher auf einen Eiweißmangel hinweisen. Natürlich kann auch ein erhöhter Blutverlust zu einem Eisenmangel führen.

Prinzipiell gilt: Folge eines Eisenmangels ist auf jeden Fall ein niedriger Hb-Wert. Aber ein niedriger Hb-Wert bedeutet nicht automatisch auch, dass ein Eisenmangel vorliegt. Denn ein niedriger Hb-Wert kann bedingt sein durch wenig Hämoglobin in den einzelnen roten Blutkörperchen oder durch relativ wenig rote Blutkörperchen, die dann durchaus eine normale Menge Hämoglobin enthalten können. Falls der Grund für einen niedrigen Hb-Wert wenig rote Blutkörperchen sein sollten, könnte der niedrige Hb-Wert auch mit einem Folsäure- oder Vitamin B12 Mangel zusammenhängen. Diese werden zur Bildung von roten Blutkörperchen benötigt. Mehr Eisen zu sich zu nehmen, würde dann nicht oder nur wenig helfen.

Um herauszufinden, was einen niedrigen Hb-Wert verursacht, wären weitere Untersuchungen sinnvoll. Ein kleines Blutbild könnte genauere Informationen über die roten Blutkörperchen und das Hämoglobin in ihnen liefern. Ob prinzipiell zu wenig Eisen im Körper vorhanden ist, lässt sich über das Messen vom Speichereisen (Ferritin) oder das Eisentransportprotein (Transferrin) feststellen.

Ihr merkt, dass Thema ist ganz schön komplex, wenn man anfängt sich detaillierter damit zu beschäftigen…

So das war mein doch etwas länger gewordener Erfahrungsbericht 🙂 . Habt ihr noch Tipps zum Thema Eisen? Fragen beantworte ich gerne in den Kommentaren.

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26 Kommentare

  1. Hallo Ihr beiden, ich hoffe es geht euch gut 🙂
    Die chemisch analytische Denkweise die den Körper als Chemiefabrik betrachtet ist so eine Sache; es wird sich schon wer was dabei gedacht haben, dass der Eisengehalt während der Schwangerschaft etwas fällt 🙂
    In dem Sinne…
    Herzlichst
    Raymond

    • Hallo Raymond,
      schön von dir zu hören, uns geht es gut 🙂 ! Wir hoffen, bei dir ist auch alles bestens?

      Du hast natürlich recht, so einfach wie oft dargestellt, sind die Vorgänge in unserem Körper nicht. Zudem ist vieles ja noch gar nicht im Detail erforscht.

      Liebe Grüße

  2. Hallo Melanie,

    vielen Dank für deine ausführlichen Informationen, euer Blog ist wirklich sehr interessant und sehr hilfreich! Ich bin wirklich begeistert und freue mich immer über neue Rezepte, Tipps und Ideen!!!

    Du hattest geschrieben, dass ein niedriger Hb-Wert auch von einem Vitamin B12 Mangel verursacht werden kann. Wie stehst du denn zu der Aussage, dass man als strikter Veganer zusätzlich Vitamin B12 (und im Winter Vitamin D) einnehmen muss, da dies durch die vegane Ernährung nicht abgedeckt wird? Nimmst du ein Nahrungsergänzungsmittel?

    Freue mich sehr über deine Meinung!

    Ganz liebe Grüße,
    Lena

    • Hallo Lena,
      momentan nehme ich keine Nahrungsergänzungsmittel ein. Ich ernähre mich zur Zeit auch nicht vegan und esse bspw. ab und zu auch mal ein Ei.

      Da ich noch stille und dies recht kräftezehrend ist, versuche ich mich aber ein wenig mit Super Foods zu pimpen. Zum Beispiel esse ich zur Zeit zum Frühstück ins Frischkorngericht gerne Hanfsamen, Chia, manchmal Gojibeeren, rohe Kakoanibs und selbst hergestellte Mandelmilch aus rohköstlichem Mandelpüree.

      Als Snack trinke ich gerne grüne Smoothies mit frischem Grün wie Grünkohl (die mag auch meine kleine Maus liebend gerne), die ich oft mit nativen Kokosöl verfeinere, um diese gehaltvoller zu machen.

      Als Veganer hat man nicht zwangsläufig einen Vitamin B12 oder Vitamin D Mangel. Vitamin D kann unser Körper selber herstellen, dafür benötigt dieser aber ausreichend Sonnenlicht. Wer sich zu sonnigen Zeiten viel an der frischen Luft bewegt (z.B. auf Grund von Gartenarbeit oder sportlichen Aktivitäten) sollte eigentlich keine Vitamin D Probleme bekommen. Wer fast ausschließlich im Büro arbeitet, kann durchaus einen Mangel entwickeln. Vor allem im Winter mit wenig Sonnenschein wird das natürlich noch kritischer. Daher achte ich darauf viel nach draußen zu gehen. Nur im verregneten Januar habe ich das nicht besonders gut geschafft einzuhalten…

      Eine generelle Empfehlung für entsprechende Vitamin D Präparate erscheint Sönke und mir allerdings nicht sinnvoll. Einfach so auf Verdacht würden wir keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, da diese auch diverse Nebenwirkungen haben können. Wenn ich mir unsicher wäre, würde ich meinen Vitamin D Spiegel untersuchen lassen.

      Mit Vitamin B12 hast du ein sehr kompliziertes Thema angesprochen, was sich nicht in einem Kommentar beantworten lässt. Einen Artikel darüber haben wir geplant, wird aber noch etwas auf sich warten lassen.

      Liebe Grüße

      • Hallo Melanie und Sönke,

        bei mir wurde ein Vitamin D-MAngel festgestellt und ich frage mich, ob ihr Vorschläge habt, wie man das im Rahmen einer Vollwertkost versuchen könnte auszugleichen? Zumal ja jetzt Winter ist und es mit dem Vitamin D durch Sonnenlicht nicht so gut aussieht. Ich möchte keine Vitaminpräparate nehmen, aber frage mich, ob das wirklich zu umgehen ist.

        LG Anna.

        • Hallo Anna,
          Vitamin D-Mangel ist kein so leichtes Thema. Der vollwertnahe Arzt John McDougall in den USA äußerst sich beispielsweise kritisch gegenüber der These wir seien alle unterversorgt mit Vitamin D: Newsletter Nov 11 & Newsletter Sep 07

          Seiner Meinung nach sind die Grenzwerte, ab denen von einem Mangel gesprochen wird, viel zu hoch angesetzt. Selbst Menschen, die viel in der Sonne sind, erreichen nicht unbedingt Werte über dem Grenzwert. Seiner Meinung nach können Vitamin D Präparate das Licht der Sonne nicht ersetzen. Insbesondere da Sonnenlicht neben der Vitamin D Produktion noch weitere positive Wirkungen auf den menschlichen Körper hat.

          Ob du Vitaminpräparate nehmen solltest, hängt wahrscheinlich von deinem Befinden ab und wie gravierend dein Vitamin D Mangel tatsächlich ist.

          Liebe Grüße

  3. Hallo ihr Lieben,

    Anfang / Mitte der 1990er Jahre war ich schwanger. Damals habe ich mich noch nicht vollwertig ernährt, Fleisch aber normalerweise eh gemieden. War mein Eisenwert im Keller kriegte ich riesigen Hunger auf eine Portion Fleisch (hab ich sonst nie). War die verspeist war der Appetit drauf wieder weg. Wäre ich noch mal in der Situation würde ich eisenreiches Essen (z. B. Linsensalat) mit etwas Vitamin C-haltigem (z. B. frisch gepresstem O-Saft, einer Kiwi oder Ähnlichem) zu mir nehmen. Ich weiß: Bruker hats nicht mit Säften. Aber Vitamin C fördert ja die Eisenaufnahme. Von meinem angehenden Heilpraktikernachwuchs weiß ich, dass es auch möglich ist einem Eisenmangel homöopathisch zu begegnen. Dazu würde ich aber unbedingt eine(n) erfahrene(n) Homöopathin / Homöopathen aufsuchen.

    Mit Folsäuretabletten wie heute wurden Schwangere damals noch nicht „übergossen“. Mein Arzt hat noch nicht mal was von Folsäure gesagt. Aber da das Risiko einer Spina bifida auch mir bekannt war habe ich mich sehr folsäurereich ernährt. Es gab gaaaanz viel Blattgemüse, Fenchel, etc. Viele Jahre später habe ich gelernt, dass Folsäure u. A. auch wichtig ist für die Vernetzung der Synapsen im Gehirn. Wie ihr bin auch ich gegen die Substituierung mit künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln nach dem Gießkannenprinzip. Ist ein Wert zu niedrig kann man schauen woran es liegt und diesen auf möglichst natürlichem Wege wieder erhöhen.

    Liebe Grüße und euch eine gute Zeit,

    Ursula

  4. Liebe Melanie,

    erst einmal vielen Dank für Deine Offenheit und die vielen spannenden Informationen über die Du hier berichtest. Ich freue mich immer Eure Erfahrunge und wertvollen Tipps zu lesen.
    Auch ich befinde mich gerade in der Schwangerschaft (9. Monat) = ) und ernähre mich mit der vitalstoffreichen Vollwertkost. Meine Eisenwerte habe ich nicht kontrollieren lassen, da ich 1. keine Beschwerden habe und 2. das Ergebnis keine Konsequenzen für mich hätte. = ))

    Hier meine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Eisen:

    Jeder Mensch hat unterschiedlich viel Eisen im Blut. Gemessen wird bei Laboruntersuchungen lediglich das im Blut vorhandene Eisen. Da jedoch Milz, Leber und rotes Knochenmark Speicherorte des Eisens sind, hat dieser Wert also keinerlei Aussagekraft, da dort trotz niedrigem Eisengehalt im Blut dennoch sehr viel Eisen vorhanden sein kann. Zudem sagt der Eisengehalt im Blut auch nichts über die Verwertbarkeit des Eisens aus.

    Das Ferritin wird auch Speichereisen genannt. Genauer gesagt ist es ein im Blutplasma vorkommendes Protein (Eiweiß) das von der Leber gebildet wird und als Transportmedium vom Eisen zu den Eisendepots dient.
    Die Bestimmung des Ferritinwertes im Blut soll daher Aufschluss über einen Mangel des Speichereisens geben.
    In meinen Heilpraktikerunterlagen steht dazu folgendes (sehr interessant!):
    „Liegt im Körper ein Eisenmangel vor, so ist Transferrin erhöht, weil in diesem Fall vermehrt Eisen aus den Eisendepots zu den Blutbildungsstätten transportiert wird, Bei chronischen Erkrankungen und Krebs ist Transferrin dagegen im Blut erniedrigt, und zwar aufgrund einer Eisenverteilungsstörung…“
    Ich musste erst zwei mal lesen: Zu niedriger Transferrin-Wert ist also kein Hinweis auf zu wenig Speichereisen!

    Noch ein paar Gedanken zu den gern verschiebenen Eisenpräparaten:
    Alle künstlichen Eisenmittel sind ja lediglich Präparate und gehören damit in die 6. Stufe der Kollathtabelle (=minderwertig).
    Die Einnahme eines einzelnen Vitalstoffes bedeutet als Folge immer eine Dysharmonie im Gleichgewicht der Vitalstoffe (wovon ja noch gar nicht alle bekannt sind). Zu der Verarbeitung eines Vitalstoffes, müssen auch die Anderen in ausreichender Menge vorhanden sein, darüber sollte man sich klar sein.
    In Pflanzen liegt Eisen (im Zusammenhang mit anderen Vitalstoffen) als komplexe Verbindung vor.

    Wie von Melanie ja bereits berschrieben ist es daher bei Laboruntersuchungen in der SChwangerschaft viel bedeutender ob genug rote BLutkörperchen (bestehen ja u.a. aus Eisen) und Hämoglobin vorhanden sind.
    Symptome wie Leistungsminderung und Müdigkeit müssen auch nicht zwangsläufig mit einem Eisenmangel in Verbindung stehen, sondern können neben einem Vitalstoffmangel auch Zeichen einer lebensbedingten Störung sein (Seelisches Ungleichgewicht).

    Ich hoffe, dass (gerade wir vollwertig ernährten) Schwangeren wieder mehr Vertrauen in unseren Körper und die Natur finden und die Industrie mit dem Kauf von Eisenpräparaten nicht bestärken.

    Liebe Grüße

    Nadine

    • Hallo Nadine,
      lieben Dank für deine Anmerkungen und Ergänzungen!

      Zum Thema Dysharmonien:
      Zu viel Eisen aus Eisenpräparate kann die Aufnahme von Zink und anderer Spurenelemente im Darm stören, da sie alle über den gleichen Mechanismus aufgenommen werden. Zu wenig Zink & Co ist natürlich auch wieder problematisch für das heranwachsende Baby…

      Dein Hinweis zum Transferrin ist völlig richtig. Die gemessenen Blutwerte können verschiedene Ursachen haben und sind daher immer zu interpretieren. Eine einfache Kausalbeziehung besteht meist nicht.

      Ferritin wurde bei der Blutuntersuchung durch meine Hebamme ebenfalls gemessen. Zusammen ergaben Hb, Transferrin und Ferritin ein eindeutiges Ergebnis, aufgrund dessen ich mich doch entschloss Eisenpräparate zu verwenden. Ohne Eisenpimping wäre keine Hausgeburt möglich gewesen (da es bestimmte Grenzwerte gibt, ab denen Haugeburten nicht mehr zulässig sind), so dass dies auch ein Faktor war, warum ich Eisen zusätzlich zu mir genommen habe.

      Wir lehnen nicht grundsätzlich Nahrungsergänzungsmittel ab, stufen sie aber eher als Medikamente ein. Wenn sich gravierende Ungleichgewichte entwickelt haben, ist manchmal der beste Weg zu isolierten Präparaten zu greifen. Dann sollten es aber hochwertige sein und es muss eine eindeutige Diagnose vorliegen. Die meisten von uns haben sich ja irgendwann mal deutlich ungesünder ernährt und dadurch Ungleichgewichte und Krankheiten entwickelt…

      Eine Dauermedikation mit Nahrungsergänzungsmitteln halten wir aber für genauso wenig sinnvoll, wie einfach auf Verdacht Präparate zu schlucken. Wie du schreibst, kann das durchaus zu mehr Ungleichgewicht führen. Insbesondere zu viel von einem Stoff aufzunehmen, kann zu gesundheitlichen Problemen und Schäden führen. Jeder Stoff ist giftig, wenn er isoliert und nicht im natürlichen Verbund aufgenommen wird. Es kommt dabei lediglich auf die Menge an. Beispiel: Zink und Selen beispielsweise sind zwar lebenswichtige Spurenelemente, in zu großer Menge durch Präparate können sie aber zu Vergiftungen führen. Auch mit zu viel Eisen hat unser Körper Probleme, weil unser Körper dieses nicht so einfach wieder ausscheiden kann. Einfach auf Verdacht Eisenpräparate zu schlucken halten wir daher für bedenklich, wenn die Eisenspeicher gut gefüllt sind und das Problem eigentlich woanders liegt.

      Liebe Grüße

  5. Hallo Melanie
    Ich wollte mich nur dafür bedanken, dass du hier deine Erfahrungen zum Thema Schwangerschaft teilst. Ich bin zwar nicht schwanger, setze mich aber aus Interesse mit dem Thema auseinander und habe schon etwas Angst davor wie es wird wenn ich mal schwanger werde und dann alle Verwandten auf mich Einreden, das ich doch jetzt „Vernunft“ annehmen sollte und mich endlich „zum Schutz des Kindes“ wieder „normal“ also zivilisatorisch“ ernähren sollte….verkehrte Welt. Solche Kommentare kamen schon- hast du diese Erfahrung auch gemacht?

    Das der Folsäurespiegel vor allem in den erst vier Wochen wichtig ist finde ich sehr bemerkenswert.

    Vielen Dank nochmal! Beste Grüsse- Laura

    • Hallo Laura,
      oje, so ein Umfeld kann schon ziemlich nervig und deprimierend sein 🙁 . Unsere Familie war anfangs auch etwas skeptisch bzgl. unserer Ernährung, aber seit dem sie unsere gesundheitlichen Erfolge beobachten konnte (keine Allergien mehr) und unser Essen immer sehr lecker ist, ist sie überzeugt 😉 .

      Auch sonst bekommen wir zum Glück eher Anerkennung, wie wir das durchhalten bzw. Kollegen sagen “eigentlich sollte ich mich auch mal gesünder ernähren”.

      Melissa gedeiht und entwickelt sich super, das zeigt, dass der von uns gewählte Weg nicht ganz verkehrt sein kann 😉 . In den ersten sechs Monaten ist sie bspw. 22 cm gewachsen. Außer ein bisschen Schnupfen war sie auch noch nie krank. Auch motorisch ist sie recht weit entwickelt. Jetzt mit 9 Monaten fängt sie schon an alleine zu stehen und tapst an unserem Sofa entlang.

      Liebe Grüße

    • Liebe Laura!

      Mach dir keine Sorgen. Bei unserer ersten Tochter aßen wir noch „normal“. Dennoch hat jeder dreingeredet und alles besser gewußt. Da war schlimm, dass ich mein Kind stillen wollte („nicht dass das Kind dann verhungert“) oder der Umstand, dass ich damals vegetarisch gegeessen habe („bei Mädchen ist das eh egal, aber Buben brauchen das fürs Gehirn“). Du merkst welches Kaliber die Kommentare hatten. Was mir zu meinen Geburtsvorstellungen, zum Tragen des Kindes, das dieses dann bei uns im Bett schlafen sollte und auch hat, windeln und Windelfrei gesagt wurde…. ich kann dir versichern- das dreinreden hast du auf jeden Fall. 🙂

  6. Hallo ihr Lieben!

    Der Artikel passt gerade großartig zu meinen Problemen…. 🙁 Ich werde nämlich nicht und nicht schwanger. Meine Gynäkologin sagte mir ich muss unbedingt Folsäure und Eisen nehmen. Auch wenn ich mich vollwertig ernähre- wurde mir erklärt- kann ich nie den Bedarf decken. Wie das wohl früher so war? In der Prä-Vitaminpräparate-Ära? Naja ich bin ehrlich schon ziemlich verzweifelt und deshalb tat mal auch brav was mir gesagt wurde. Das Ergebnis nach einem Tag: Durchfall. Nach 3- keine Veränderung. Also mal weglassen wieder und jetzt habe ich mit einer Entschlackungskur begonnen. Und geht gleich besser!

    Bei meinen zwei ersten Schwangerschaften hab ich die Tabletten dauernd vergessen, in Österreich wird aber der Blutwert nicht sooft angesehen glaube ich. Ist ja schon ein wenig her.

    In Europa leiden 20-30 % der Frauen aber auch Männer an Eisenmangel, je nachdem wen man fragt und auch von wem die Werte kommen und dann noch die Frage ist das schon ein Mangel oder bereits eine Anämie. In Deutschland werden die Mikronährstoffwerte durchschnittlich als unter den D-A-C-H-Werten beurteilt in Österreich gelten die schon als grenzwertig (bei ähnlichen Werten). Und die Grenzwerte die zu erreichen sind unterscheiden sich zwischen USA-D etwa enorm. Die USA geben im vgl mit D bei einigen Mikronährstoffen doppelt bei manchen sogar 6-mal so hohe Bedarfswerte an. Will sagen: Wer sagt was ein Mangel ist? Übrigens weisen Convinence produkte bis zu 90% niedrigere Mikronährstoffwerte auf als natürlich zubereitete Lebensmittel. Bei einer Convinience-Food -Ernährung ist dann schon klar weshalb alle Ärzte sofort Vitamine und Mineralien aufschreiben müssen.

    Zurück zur Schwangerschaft: Meine Hebamme hat mir das so gesagt: Wer auf eine entsprechende Vollwertige Ernährung achtet benötigt keine Zufuhr von Vitaminen, denn der Körper stellt sich auf die Schwangerschaft ein. In Ländern mit Nährstoffmangel kommen auch Kinder zu Welt. Wir leben in einer Welt des Überfluss. Durch Zucker und Weißmehl werden Mikronährstoffe ausgeschwemmt…. Na was erzähl ich euch. 😀 In der ersten zeit der Schwangerschaft verdoppelt sich das Blutvolumen der Mutter, kein Wunder, dass die Eisenspeicher leer werden.

    Ich war bei meiner Ersten auch recht verunsichert- beim zweiten Kind gehts dann leichter und sollte sich irgendwann mal ein drittes bei mir einstellen (*heul*) dann geb ich bescheid wie es dann ist…

    Und nun noch eine kurze Info falls mal doch die Eisenwerte garnicht besser werden: Zum Aufbessern der Eisenwerte kann ich das anthroposophsche Präperat Urtica ferro culta empfehlen. Ihr könnt euch mal durchlesen wie es gemacht wird. Meiner Erfahrung nach ist es ein tolles Präparat, das dem Körper mit dem Eisen hilft sich selbst zu helfen.

    Will man ein pflanzliches Präparat kann ich Ferroverde Eisenkapseln empfehlen. Auch Biogena (vegan) und Pure En weisen auf besonders reine Eisenpräparate hin, was sie eigentlich nicht sind, da Hilfsstoffe enthalten sind.

    Ansonsten kann ich empfehlen für alle Vitamine die in der Shwangerschaft benötigt werden, den Speiseplan auf Wildkräutern und Wildfrüchte zu erweitern. Kein Kulturkraut kommt an diese Mineral und Vitamin und Co-Mengen heran.

    Eure Kleine ist ja jetzt schon bald recht groß- Zeit fürs zweite. 😉 Nichts kommt so nahe an sein Herz heran wie ein Kind. Niemand hat soviel Weisheit und Liebe. Niemand sonst weiß so genau was es braucht. Kinder sind die Sterne die die zu uns gekommen sind. <3

    Danke mal wieder für den schönen Artikel. lG Gabriele

    • Vielen Dank für deine Ergänzungen! Es ist immer wieder interessant zu sehen wie unterschiedlich manche Dinge selbst in benachbarten Ländern gehandhabt werden 😉 .

      Liebe Grüße

      • Jetzt muss ich noch was fragen- passt nur ein wenig zum Thema: Ich hab in den Büchern von Bruker die ich habe nur wenig über Endometriose in der Zeit der Fruchtbarkeit gefunden- wisst ihr von ausgiebigerer Literatur? Oder links oder so? Und dann wollte ich noch fragen wie man mit Vollwertkost zunimmt. Gibts da ein paar Tricks? Ich bin, wenn ich superfood esse, also viele Nüsse und auch mal eine Portion Schlag dazu gleich satt. dann esse ich weniger, aber Kalorienreicher. Würde aber gerne etwas zunehmen…

        Übrigens denke ich derzeit immer wieder an dich Sönke 🙂 (Entschuldigung Melanie *grins*) Ich mach nämlich grad eine Entschlackungskur und hab mir Homöopathischen Mitteln auch diverses laut Schulmedizin hormonelle Schwankungen angebracht. Und nun denke ich of daran was für spannende Themen wir lesen werden, wenn du zum GGB auch noch Heilpraktiker bist. Da ich selbst in tratiditoneller Medizin eine Fortbildung mache bin ich schon total gespannt und ich freu mich schon drauf!

        lG

        • Durchs Stillen habe ich anfangs recht viel abgenommen. Mittlerweile pimpe ich mich mit fettreichen Zutaten (u.a. Avocados, Hanfsamen, nativen Kokosöl und jeder Menge Nüsse und Saaten) sowie mehreren Zwischenmahlzeiten. Ich habe die Energiemenge, die ich fürs Stillen brauche, erst unterschätzt.

          Mit dem Thema Endometriose mussten wir uns bisher noch nicht beschäftigen. Können dir dazu leider keinen Literatur-Tipp geben.

          Wissen, das Sönke durch seine Heilpraktikerausbildung lernt, fließt bereits in zukünftige Artikel ein. Demnächst wird z.B. was zum Thema “Ist Getreide ungesund?” erscheinen 🙂 .

          Liebe Grüße

  7. Mich würde generell interessieren, ob Ihr Euren Vitamin B12-Wert kontrollieren lasst und ob Ihr ein entsprechendes Präperat nehmt.

    • Sönke hat Anfang letzten Jahres seinen Vitamin B12-Wert beim Arzt überprüfen lassen. Leider wurde nur Vitamin B12 untersucht. Dieser war im Normbereich. Allerdings ist der Vitamin B12 Gehalt vom Blut nicht so aussagekräftig, da dieser auch bei einem Mangel noch einige Zeit unauffällig ist. Besser wäre es andere Werte zu überprüfen, um festzustellen, wie es um die Vitamin B12 Speicher bestellt ist. Beim nächsten Check wird Sönke drauf achten.

      Ich habe auch vor meinen Wert aus Neugier checken zu lassen. Zögere bisher damit, da ich Blutabnehmen nicht so doll finde…

      • Liebe Melanie, vielen Dank für Deine Antwort, sehr interessant. Da ich meinen Wert auch überprüfen lassen möchte: Welche anderen Werte meint Ihr, damit man eine sichere Aussage hat?

        Übrigens ist Blutabnehmen nicht so schlimm, wenn man an eine erfahrene Schwester gerät. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, weil ich seit Jahren vierteljährlich zu Blutkontrolle muss.

        • Bei meinen Hebammen war Blutabnehmen überhaupt nicht wild. Vielleicht war ich auch entspannter, da mir das Blut zu Hause auf dem Sofa abgenommen wurde 😉 . Trotzdem mag ich es nicht…

          Neben Vitamin B12 kann noch Holo-Transcobalamin (Holo-TC), Homocystein und Methylmalonsäure (MMA) untersucht werden. Der Wert für Holo-Transcobalamin ist verlässlicher als Vitamin B12 alleine und sollte unserer Meinung auch gemessen werden. Manche Experten sind der Ansicht Holo-Transcobalamin sei auch nicht immer so aussagekräftig und empfehlen noch andere Stoffe zu messen, deren Konzentration sich durch einen beginnenden Vitamin B12 Mangel anfängt zu ändern. Dazu gehören Homocystein und Methylmalonsäure.

          • Hallo Ihr Lieben,
            nach gesundheitlichen Problemen habe ich mich viel mit Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt. Mein Fazit (um es kurz zu machen) war, dass die natürlichen Nahrungsergänzungsmittel die besten Helfer sind. Im März bin auch ich Mutter geworden. Nach der Geburt habe ich über zwei Liter Blut verloren und mein Eisenwert war absolut im Keller. Durch meine Mittel der Wahl waren meine Werte innerhalb von 7 Wochen wieder in Ordnung. Gerade was Eisen betrifft, hat mir Bierhefe geholfen. Bierhefe enthält noch viele zusätzliche Nährstoffe, die der Körper braucht (z. b. Niacin, Folsäure, u.a.) Um die B-Vitamine abzudecken nehme ich Blütenpollen. Das geht natürlich nur bei Menschen, die nicht allergisch darauf reagieren. Dies in Verbindung mit Gerstengraspulver hat mir mehr als jedes chemisch hergestellte Nahrungsergänzungsmittel geholfen. Es gibt dazu ein tolles Buch von einem Schweizer Heilpraktiker. Sein Name ist Christopher Vasey: „Was fehlt mir?“
            Liebe Grüße
            Silke

          • Hallo Silke,
            oh, über zwei Liter Blut zu verlieren, war schon kritisch. Gut, dass du dich mit natürlichen Ergänzungen wieder so schnell aufpeppeln konntest!
            Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht und die Buchempfehlung. Das zeigt: Es müssen nicht zwangsläufig Medikamente mit isolierten Vitalstoffen sein!

            Liebe Grüße

  8. Hallo ihr lieben .Ich binbegeisterter Leser eure Seite .Mal kurz zu mir .Ich war bin ziemlich Magen darm krank .Gott sei dank traf ich eine GGB sie sagte ess Rohkost ich dachte dann bin ich gleich tot aber was hatte ich zu verlieren? Ich probierte es und spürte Energie .Nach eier intensiven Beratung und umstellung habe ich es im Griff. Jetzt bin ich überraschender Weise schwanger .mein magen hat schon zu tun. Jetzt habe ich eisen aufgeschrieben bekommen.mit fatalen Nebenwirkungen .ist dies auch bei den hypo A tabl.? Hast du noch einen Tipp? Ich muss dazusagen .Ich bin mit den 5. Kind schwanger

    • Hallo Annett,
      herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! Eine ärztliche Empfehlung dürfen wir dir nicht geben. Du kannst natürlich einfach ausprobieren, ob du die Hypo A Kapseln besser verträgst.

      Liebe Grüße

  9. Hallo ist ein bisschen spät für einen Ratschlag. Aber falls du eventuell noch ein zweites Kind bekommst empfehle ich dir Spirulina Algen aks Eisenquelle. Ich habe sie bei meinen beiden Schwangerschaften genommen und hatte einen super Eisenspiegel.

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