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Schnelles Hefebrot

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Bei unserem Brunch wollten wir frisch gebackenes Brot servieren, aber dafür nicht allzu früh aufstehen. Um dieses Dilemma zu lösen, haben wir ein schnelles Hefebrot gebacken. Statt “stundenlang” den Teig gehen zu lassen, wird beim schnellen Hefebrot einfach der Teig zubereitet, in den kalten Ofen geschoben und gebacken. Unser Schlaf war gerettet ;-) .

Das Brot gelingt mit frischer Hefe und auch mit Trockenhefe, wobei wir frische Hefe bevorzugen. Die Rezeptinspiration haben wir aus dem Kochbuch Vegan & Vollwertig Genießen (Amazon-Link).
Schnelles Hefebrot

Viele Variationen

Zum Brotbacken verwenden wir als Getreide am liebsten Dinkel, das wir ganz frisch zu Mehl mahlen. Da Dinkel und Weizen praktisch dieselben Back-Eigenschaften haben, funktioniert natürlich auch Weizen wunderbar. Lecker schmeckt z. B. auch 100 g Roggen und/oder 100 g Hafer. Dafür dann entsprechend weniger Dinkel bzw. Weizen nehmen.

Auch die Ölsaaten lassen sich prima variieren: Wir haben schon Hanfsamen (nicht berauschend ;-) ), Kürbiskerne, Leinsamen, Mohn, Sesam und Sonnenblumenkerne ausprobiert. Wenn wir daran denken und genug Zeit haben, weichen wir die Saaten vorher für eine halbe Stunde in Wasser ein. Das Brot wird dadurch saftiger.

Schnelles Hefebrot

Für 1 Kastenform

1 Würfel frische Bio-Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
500 ml lauwarmes Wasser
650 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
100 g Ölsaaten (z. B. 50 g Sonnenblumenkerne, 25 g Sesam, 25 g Kürbiskerne)
2 gestrichene TL Salz

  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
  2. Das Vollkornmehl, die Ölsaaten, Salz und die aufgelöste Hefe in eine großen Schüssel geben und mit den Händen oder mit Hilfe einer Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Nicht wundern, der Teig bleibt relativ flüssig.
  3. Eine Kastenform einfetten und mit dem Teig befüllen. Den Teig glatt drücken, längs einschneiden und in den kalten Backofen stellen.
  4. Auf der zweiten Schiene von unten 30 Minuten bei 250°C Ober-/Unterhitze backen. Dann bei 200°C auf der untersten Schiene weitere 30 Minuten goldbraun backen. Falls das Brot zu dunkel wird, kann es z.B. mit Alufolie abgedeckt werden (wobei Alufolie ökologisch nicht so sinnvoll ist).

Tipp für Thermomix-Besitzer

Wir benutzen für die Teigzubereitung meist unseren Thermomix. Dabei geben wir einfach alle Zutaten in den Mixtopf, selbst die Hefe lösen wir vorher nicht im Wasser auf. Dann wählen wir die Teigstufe (Kneten) für ca. 2 1/2 Minuten. Währenddessen haben wir schon Zeit die Backform einzufetten.

32 Kommentare

  1. Hallo! Dieses Brot habe ich heute gemacht, ist sehr gut geworden.Ich habe nur etwas umgewandelt , habe dte Teigschüssel über Nacht mit einer Plastiktüte ,(wie Ute Wilkesmann es immer beschreibt) überdeckt.Somit ist das Brot wundervoll aufgegangen, schmeckt echt super , werde das öfters machen!
    Lg GERTI

    • Hallo Gerti,

      freut uns, dass das Brot bei dir so gut geworden ist :-) . Den Teig kann man natürlich auch gehen lassen, dann wird das Brot wie bei dir noch besser. Was wir so schön an dem Rezept finden, ist dass es auch ohne Gehzeit was wird – für Ungeduldige das perfekte Brotrezept ;-) .
      Deine Variante werden wir auch mal ausprobieren.

      Liebe Grüße

  2. Hallo ihr Lieben! Ich glaub ich habe mein neues Basisbrotrezept gefunden! :D Vollwertig UND Vegan UND Lecker UND unkompliziert UND flexibel UND……
    Ihr seht ich bin begeistert ;)

  3. Vielen dank für das tolle Rezept – ich habe es heute nachgebacken und es ist super lecker geworden! Dabei habe ich die Mengen verdoppelt und in einem Römertopf gebacken. So ein leckeres Brot ist mir noch nie gelungen …

    • Wow, das ist ein großes Lob! Vielen Dank :-) . Das Rezept ist auch immer noch unser Lieblingsbrotrezept. Wir finden es einfach praktisch, da wir mit diesem Rezept spontan Brot backen können und nicht wie bei Sauerteigbrot schon Tage vorher damit anfangen müssen. Außerdem lassen sich Körner und Getreide so schön variieren. Im Römertopf zu backen klingt auch spannend. Leider besitzen wir keinen.

      Liebe Grüße

  4. Danke für dieses wunderbare Rezept, auf das ich per Zufall gestossen bin. Ich habe es heute gebacken, mit sehr gutem Ergebnis und werde bestimmt noch einige Variationen ausprobieren. Heute habe ich gehackte Nüsse, Koriandersamen und Anis verwendet. Gefällt mir gut!

    Ich habe es aber auch ein bißchen gehen lassen und es ist dabei schon schön aufgegangen, beim Backen dann noch mehr. Das Rezept pinne ich mir in der Küche an, damit ich es immer griffbereit habe :-)

    Und da ich schonmal hier war, habe ich mich noch in Eurem Blog umgesehen. Auch da kann ich sagen: nicht zum letzten Mal.

    • Hallo Diana,

      herzlich willkommen auf unserem Blog :-) . Deine Brotvariante klingt lecker und schön weihnachtlich. Das werden wir die Tage mal ausprobieren.

      Liebe Grüße

  5. Hallo ihr beiden,

    Toller Blog!
    Wenn ich das so sehe, macht das richtig Lust auf mehr und natürlich auf’s selber Ausprobieren.
    Dazu ‘ne klitzekleine Frage: Welche Kasten-Backform verwendet ihr (Material, Größe, ggf. Hersteller)?
    Die normalen Schwarzblech-Kuchenbackformen für Kastenkuchen kommen mir für Brot irgendwie zu klein vor.
    Bisher habe ich noch nie selbst Brot gebacken, aber im Zuge der Tatsache, dass mir nach der Bruker-Lektüre Vollwertkost nun als einzige Ernährungsalternative sinnvoll erscheint, werde ich nun damit schnellstmöglich anfangen.

    Habt ihr schon mal Vollkornmehl mit eurem Thermomix gemahlen?
    Müsste doch auch funktionieren oder ist der so rasant schnell, dass er durch die Wärmeentwicklung dann wieder irgendwas negativ beeinflusst?
    Wir haben zu Hause auch einen Thermomix und ich kann mich gut erinnern, dass ich für den Vorführabend (also vor dem Kauf) damals Vollkornweizen und -Roggen besorgen sollte, den die Thermomix-Tante dann zu leckeren Brötchen verarbeitet hat.

    Werd’ mich jetzt erst mal hier bei euch etwas durcharbeiten. Sieht wirklich alles super lecker und appetitlich aus!
    Ciao und viele Grüße aus dem Frankenland,
    Susanne

    • Hallo Susanne,

      dankeschön, wünschen dir viel Freude beim Durcharbeiten unseres Blogs :-) .

      Wir verwenden mittlerweile die folgende Kastenform aus Edelstahl:
      http://www.emu-verlag.de/product_info.php/cPath/84/products_id/983
      Diese ist allerdings nicht ganz optimal für diese Brotvariante, da das Brot jetzt recht hoch wird.

      Als wir das Bild geschossen haben, hatten wir noch eine ganz einfache Form von Ikea. Leider ist bei dieser irgendwann die Beschichtung abgebröselt, so dass wir sie lieber nicht mehr verwenden wollten.

      Wir finden, dass das Mahlen von Getreide im Thermomix fürs Brotbacken ausreicht. Jedoch ist es extrem laut und mit einer richtigen Getreidemühle wird das Mehl noch feiner und der Mahlgrad lässt sich besser einstellen. Falls das Getreide im Thermomix etwas warm wird, macht das nichts. Beim Backen wird es auf jeden Fall noch heißer.

      Liebe Grüße und viel Erfolg beim Brotbacken!

  6. Hallo ihr zwei,

    Danke für die Infos! Ich habe bei uns auch noch eine etwas größere Kastenform entdeckt, die ich erst mal verwenden werde. Falls sie irgendwann auch – hoffentlich aufgrund des häufigen Gebrauchs – nicht mehr einsatzfähig ist, komme ich dann sicher auf die emu-Backformen zurück. Den Shop hatte ich vorher noch gar nicht gesehen. Es ist echt enorm, wieviel Neues ich jetzt schon durch Lesen eures Blogs kennen gelernt habe. Vielen Dank!
    Auch die Beiträge über Barbara Rütting, Azis und die Rohvolution sowie Reishunger waren sehr informativ.

    Gestern habe ich eure Vollkornsonne vorbereitet. Mahlen im Thermomix war an sich o.k., außer, dass es halt kein so feines Mehl wird. Den Teig hatte ich im Nu, wurde auch ganz gut, allerdings habe ich Trockenhefe benutzt, da wir keine frische hatten. Heute Morgen war mein Mann dann neugierig und hat die Brötchen gebacken. Sie sind im Kühlschrank aber nicht aufgegangen, sondern eher zusammengefallen. Warum auch immer. Evtl. lag’ s an der Trockenhefe oder daran, dass ich insgesamt 250 ml Wasser benutzt habe (also wie bei Frischhefe, obwohl man Trockenhefe nicht anrühren muss). Oder unser Kühlschrank ist zu kalt?? Jedenfalls waren die Brötchen platt wie Flundern. Nichtsdestotrotz durchzog bald ein herrlicher Duft das ganze Haus und obwohl die Brötchen dann fast 40 Min. im Ofen waren (28 Min. bei Temperatur, danach mit Restwärme), tat ihnen das keinen Abbruch. Geschmacklich fand ich sie phantastisch! Auch unser vierjähriger Sohn hat kräftig zugelangt. Er fand es toll, dass Mama selber gebacken hatte. Mein Mann meinte er könne sich auch daran gewöhnen.

    Ich habe damals in den 80ern als Kind schon Barbara Rüttings damalige Vollwertphase miterlebt. Sie war im wahrsten Sinn des Wortes in aller Munde.
    Die damalige Vollwertkost schmeckte mir als Kind aber überhaupt nicht, weshalb ich es auch nicht mehr in Erwägung zog, mich später vollwertig zu ernähren. Fast jede Hausfrau hatte damals mal kurzzeitig einen Vollwert-Spleen, der sich aber in ein paar Broten und Kuchen gleich wieder erschöpfte, da meist beim Rest der Familie die Rezepte auf wenig Anklang stießen. Umso froher war ich jetzt, dass mir die Brötchen so super geschmeckt haben.

    Jetzt muss ich mal unser Baby ins Bett verfrachten, damit ich anschließend noch das Hefebrot ausprobieren kann und er sich nicht durch die Lautstärke des TM erschreckt…

    Liebe Grüße,
    Susanne

    • Hallo Susanne,

      freuen uns, dass du unseren Blog informativ findest :-) .

      Mit Trockenhefe haben wir die Brötchensonne bislang nicht ausprobiert. Das die Brötchen im Kühlschrank zusammen gefallen sind, ist bei uns bislang noch nicht passiert. Etwas schade, aber schon mal gut, dass sie trotzdem lecker waren. Eine mögliche Ursache könnte in der Tat die Trockenhefe sein. Vielleicht könntest du sie mit frischer Hefe nochmal ausprobieren. Falls die Kühlschrank-Temperatur sehr niedrig ist, könnte es sicherlich auch an dieser liegen.

      Das mit der Vollwertphase in den 80ern klingt spannend. Das haben wir jetzt schon ein paar Mal gehört. Wir haben auch ein älteres Kochbuch von Barbara Rütting und müssen zu geben, dass uns die Rezepte daraus z.T. nicht wirklich gelungen sind ;-) .

      Liebe Grüße

  7. Ich habe schon oft die schnellen Vollkornbrötchen nachgebacken und bin total begeistert, wie schnell die fertig und wie lecker die sind. Grosses Lob und vielen Dank! Jetzt will ich mal das Brot nachbacken. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, wieviel Trockenhefe ich nehmen muss. Ich bin bisher immer von einer Umrechnung 1 frischer Würfel = 2 Tütchen Trockenhefe ausgegangen. In Eurer Angabe steht nur ein Tütchen als Ersatz für einen frischen Würfel. Habt Ihr das Rezept schon mal mit Trockenhefe gemacht, und wie sind Eure Erfahrungen? Vielen Dank und liebe Grüsse!

    • Hallo Lotte,

      freuen uns, dass die schnellen Brötchen auf so große Begeisterung stoßen :-) .

      Wir backen nicht so oft mit Trockenhefe, da bei uns die Ergebnisse mit frischer Hefe einfach besser werden. Bislang haben wir das Brot mit einem Tütchen Trockenhefe gebacken und fanden es ganz in Ordnung. Könnten uns aber vorstellen, dass es besser wird, wenn man zwei Tütchen verwendet. Das haben wir allerdings noch nicht ausprobiert.

      Liebe Grüße

  8. Jetzt habe ich das Brot schon 2mal nachgebacken, und das Rezept ist einfach wunderbar: einfach und schnell zu machen, und mit einem super guten Ergebnis! Ich habe es jetzt doch mit frischer Hefe gemacht, und ich gebe Euch Recht, dass es damit besser wird! Ich habe die Hefe kurz gehen lassen, und der Teig ist sehr gut aufgegangen! Das erste Brot war einfach pur, ohne Saaten, dafür mit ein paar feinen Haferflocken bestreut (ein Traum!) und das zweite dann mit gehackten Walnüssen! Vielen Dank für dieses geniale Rezept und alle anderen schönen Ideen auf Eurem Blog! Weiter so!
    Liebe Grüsse, Lotte

  9. Hola Melanie & Sönke,

    habe gestern euer vollkornbrot gebacken.
    Ein super schnelles rezept und ein leckeres brot.

    Habe es im backofen gemacht, da der kamin wegen zu grosser wärme, momentan ausser betrieb ist. ;-)
    Ich bin begeistert und werde dieses rezept öffter machen evt. mit ein paar abwandlungen ;-)

    Mein brot hatte nur einen klitzekleinen schönheitsfehler, es ist nicht soooo toll aufgegangen.
    War aber mein fehler!!

    Hatte mir als erstes einen kaffee aufgebrüht und habe dann in geistiger umnachtung das wasser für die arme hefe genommen, welches diese mir doch etwas übel nahm ;-)
    War also nicht ganz so hoch aber geschmacklich top ;-)

    Liebe grüsse Angie

    • Hallo Angie,
      ups, die arme Hefe ;-) . Gut, dass das Brot trotzdem einigermaßen was geworden ist und dir gefallen hat :-) . Wir wandeln das Brot auch gerne ab und nehmen verschiedenen Mehl- und Saatenmischungen.

      Liebe Grüße

  10. Guten Abend!
    Ich weiß nicht, ob die Frage schon mal gestellt wurde oder ob Ihr schon etwas dazu geschrieben habt, ich bin erst vor kurzem auf Euren Blog gestoßen:
    Habt Ihr schon mit selbst angesetztem Sauerteig gearbeitet und ggf. ein erprobtes Rezept parat?
    Ich hab mich bisher noch nicht rangewagt, bin aber der Meinung, dass dieser für “schwere” Teige mit vielen Saaten und Nüssen besser ist als Hefe.
    Vielleicht habt Ihr einen Tipp. Fertiger Sauerteig aus dem Bioladen geht auch, aber ich stelle gerne so viel wie möglich selbst her.
    Einen schönen Abend Euch!

    • Ja, wir backen manchmal mit selbst angesetztem Sauerteig, sind da aber keine Experten und stehen etwas auf Kriegsfuss mit Sauerteig. (Wir backen einfach zu selten damit und pflegen unseren Sauerteigansatz dann nicht ausreichend…)
      Am besten ist es schon einen fertig Sauerteigansatz geschenkt zu bekommen oder zu kaufen. Wir haben unseren aus der Küche des Bruker-Haus in Lahnstein, wo wir unsere Gesundheitsberaterausbildung abgeschlossen haben. Denn Sauerteig wird umso besser, je älter er ist.

      Sehr ausführliche Anleitungen zu Sauerteig findest du auf der Seite Waldstaudenkorn, dort wird auch beschrieben, wie du selber Sauerteig herstellen kannst.

      Liebe Grüße

      • Danke für den Tipp! Ich hab direkt mal dort geschmökert und spontan einen Sauerteig angesetzt, allerdings mit Dinkelmehl. Es ist ein Experiment und ich bin gespannt, ob am Ende tatsächlich ein schmackhaftes Brot dabei herauskommt. Drückt mir die Daumen

        • Drücken dir die Daumen! Vielleicht kannst du uns zurückmelden, ob es gelungen ist. Würden uns über deine Erfahrungen freuen.

          • Hallo,

            Dinkelsauerteig hab ich vor vielen Jahren mal selbstgemacht, über 3 Stufen geführt (wie Roggensauerteig halt, nur mit Dinkel statt Roggen). Uiiii war der sauer (schüttel)!!!!! Jahre später hat mir ein Biobäcker verraten, dass Dinkelsauerteig nur einstufig geführt werden sollte. Würde das Ergebnis erklären…
            Liebe Grüße
            Ursula

  11. Hallo
    Ich bin erst vor kurzem auf Vollwertkost umgestiegen (besser spät als gar nicht) und dabei auf Euren Blog gestoßen – großes Lob an Euch für die tollen Rezepte!
    Seit ein paar Wochen backe ich mein Brot nach Eurem Rezept selber und hole das Mehl jedes Mal kurz vor der Zureitung (frisch gemahlen) im Reformhaus, bin aber mit dem Ergebnis nicht so zufrieden, da das Brot immer so bröselig ist.
    Ich nehme 1000g Mehl (meist 6-Korn, habe aber auch schon Dinkel genommen), ca. 900ml Wasser, 1 Würfel frische Hefe, Salz, Essig und nach Belieben ein paar Körner. Das ganze verrühre ich nur kurz mit der Gabel und gebe es in 2 gefettete Silikon-Kastenformen, stelle diese in den kalten Ofen und backe bei 180° ca. 60 min., die letzten 10min. nur mit Unterhitze. Was mache ich falsch? Müssen die Zutaten evtl. doch kräftiger mit dem Knet-Mixer verrührt werden und soll ich den Teig in der Form vorher noch etwas gehen lassen? Bin für jeden Tipp dankbar …..

    • Hallo Gaby,
      der Teig muss unbedingt mehr geknetet werden, auch wenn der Teig relativ flüssig bleibt und sich nicht formen lässt. Ein bisschen mit der Gabel zu verrühren, reicht nicht.
      Die Teig muss nur vorher etwas in der Form gehen, wenn du einen sehr leistungsstarken Ofen besitzt, der sehr schnell heiß wird.

      Liebe Grüße

      • Hallo Ihr Beiden,
        danke für Eure schnelle Antwort!
        Habe bereits beim letzten Brotbacken einfach mal auf Verdacht den Teig länger mit dem Knethaken meines Mixers bearbeitet und im Ofen bei eingeschalteter Beleuchtung noch ein wenig gehen lassen und das Ergebnis war schon vielversprechender :-)
        Beim nächsten Mal werde ich noch ein bisschen länger “kneten”.
        Gruß
        Gaby

  12. Huhu,

    ich backe so ein Brot auch seit einiger Zeit (allerdings mit einem etwas anderen Mehl/Wasser-Verhältnis). Ich tu immer noch 1-2EL Essig hinzu. Ich hab mal gehört, dass Hefe mit Roggenmehl nicht (gut) funktioniert. Mit dem Essig klappt es aber wunderbar :) (100% Roggen hab ich allerdings noch nicht ausprobiert, max. 50:50)

    Nach meiner Erfahrung geht das Brot mit Trockenhefe nicht so gut auf, ich verwenden inzwischen nur noch frische!

    Leider ist das Brot innen drin immer etwas klebrig, als wäre es nicht ganz durchgebacken. Unterschiedliche Backzeiten/-temperaturen haben da nicht geholfen, ich denke es ist einfach so (ging einer Freundin von mir auch so). Nichts desto trotz ein superleckeres, schnelles Brot!

    • Hallo Anne,

      vielleicht ist das Brot innen etwas klebrig auf Grund des anderen Mehl/Wasser-Verhältnisses. Wie viel Mehl und Wasser mischt du denn zusammen?
      Du könntest auch versuchen das Brot nach 2/3 der Zeit aus der Form zu lösen und ohne Form weiter zu backen.

  13. Hallo ihr beiden,

    gerade ist dieses Brot das zweite Mal im Ofen und wir sind gespannt, ob es auch wieder so gut wird. Das erste Mal hatten wir einige Scharfmacher und franz. Kräuter hinzugetan, da wir es zum Salat gegessen haben. Das war der Hammer, unsere Gäste waren voller guter Worte. Es hat allen geschmeckt. Dafür wollen wir danke sagen und wir sind froh, dass wir vor so langer Zeit euren Blog entdeckt haben, seitdem seid ihr uns ständige Begleiter und wir freuen uns immer von euch zu lesen. Viele Grüße Andreas

    • Wir freuen uns sehr, dass unser Brotrezept allen gemundet hat. :-) Das Brot ordentlich zu würzen ist eine schöne Variationsidee. Vielen Dank für den Tipp!

      Liebe Grüße

  14. Hallo ihr drei,
    bisher war ich stiller Mitleser, aber jetzt muss ich doch mal ein Lob loswerden. Das ist das beste Brotrezept, das ich jemals gebacken habe. Ich habe es eben bedauert satt zu sein und nicht mehr essen zu können. Jetzt freue ich mich auf das Frühstück, damit ich weiter Brot essen kann.
    Gruß Doro

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