Klassische Kräuterbutter

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Wie der Avocadoaufstrich ist auch die Kräuterbutter ein einfacher aber leckerer Klassiker fürs Brot. Neben Butter, Knoblauch und Salz wird, wie der Name schon verrät, eine bunte Kräutermischung verwendet. Frische Kräuter sind dafür natürlich am besten geeignet, weil sie am aromatischsten sind. Aber auch die italienische Kräutermischung aus dem Tiefkühlfach sorgt für leckere Ergebnisse, wenn ihr mal nicht so viele frische Kräuter zur Hand habt. Wie bei der Wildkräuterquiche könnt ihr sogar verschiedenste Wildkräuter in die Kräuterbutter hineinmischen. Lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf :-).
Kräuterbutter

Wir variieren die Kräuter je nach Jahreszeit und verwenden z.B. Basilikum, Brennnessel, Bohnenkraut, Giersch, Gundermann, Kapuzinerkresse, Kresse, Knoblauchsrauke, Koriander, Lauchzwiebel, Lavendel, Liebstöckel, Löwenzahnblüte, Majoran, Oregano, Petersilie, Salbei, Schnittlauch und Thymian.

Besonders schön an der Kräuterbutter ist, dass sie jedesmal anders wird – je nach dem, welche Kräuter gerade verfügbar sind und wie das Mischverhältnis ist. Das Beste daran: Egal, was wir bisher zusammengemixt haben, es hat immer geschmeckt. Wichtig ist nur, viele verschiedene Kräuter zu verwenden und eine ausgewogene Mischung zu wahren – also nicht zu viel von einem Kraut. Und mit manchen Kräutern wie Liebstöckel solltet ihr extrem sparsam sein. Der Geschmack ist einfach zu intensiv, als das man mehr als ein kleines Blättchen verwenden sollte.

Wir lieben Kräuterbutter auf frisch gebackenen Brötchen, wenn diese durch die Wärme verläuft. Die Kräuterbutter ist auch ein schönes Mitbringsel und sollte auf keiner Grillparty fehlen.

Klassische Kräuterbutter

150 g Butter
2 Knoblauchzehen
ca. 1 handvoll verschiedene frische Kräuter nach Wahl oder 1/2 Päckchen Tiefkühlkräuter
1/2 TL Salz
Pfeffer

  1. Die weiche Butter schaumig rühren.
  2. Die Knoblauchzehen fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken.
  3. Die Kräuter gründlich waschen, trocken tupfen, ggf. von ihren Stielen entfernen und klein hacken.
  4. Knoblauch und Kräuter mit der Butter vermengen.
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen und glatt rühren.

4 Kommentare

  1. Huhu,

    motiviert durch euren Blog-Post habe ich gestern meine erste Kräuterbutter mit (fast) allem, was mein Balkonkasten grad hergibt, selbst gemacht und frage mich nun….. warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Hat also alles bestens geklappt 🙂

    LG Eva

    • Es freut uns sehr, dass wir dich inspirieren konnten :-). Auf Grund ihrer Vielfältigkeit ist die Kräuterbutter einer unser liebsten Aufstriche.

  2. Hallo Ihr Zwei!

    Ich koche und backe leidenschaftlich gerne. Danke für weitere, herrliche Anregungen.
    Kennt Ihr schon Olivenbutter? Einfach statt Kräuter 6-8 Kalamataoliven ins TM Messer fallen lassen. Salzen, pfeffern u ein wenig Zitronenabrieb von einer Biozitrone (natürlich, was sonst). Schalen von Biozitronen oder -orangen verwerte ich, indem ich sie in eine Wasserkaraffe formschön schneide und mit Trinkwasser auffülle. Mundet köstlich. Es sei denn, ich verwerte den Abrieb in die Salate oder Sossen.

    Den Teig meiner Vollwertbrötchen bereite ich abends zu (im TM), lasse ihn in einer grossen Schüssel im Kühlschrank über Nacht, morgens formen und abbacken. Sie sind dann deutlich fluffiger. Bei Interesse schicke ich Euch das Rezept gerne zu.

    Weiterhin viel Freude. Habe ich das richtig verstanden, dass Ihr bald zu dritt seid?

    LG Iris

    • Hallo Iris,

      ja, wir sind bald zu dritt ;-).

      Vielen Dank für das Olivenbutter-Rezept! Das kannten wir noch nicht. An deinem Brötchenrezept sind wir sehr interessiert. Würden uns freuen, wenn du uns das zusenden könntest.

      Liebe Grüße

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