Gastartikel: Korean-Bibimbap-Bowl im Veggie-Vollkorn Style von Eva (Food Vegetarisch)

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Unser zweites Kind, unser Sohn Simon, wurde vor ein paar Tagen geboren. Aus diesem Grund sind wir gerade in Blog-Schreibpause bzw. Babypause. Daher freuen wir uns riesig, dass wir in unserer Blogpause von Bloggerkolleginnen und Freunden mit Gastartikeln unterstützt werden. Den Anfang macht Eva vom Blog Food Vegetarisch. Blog-frei für Eva 🙂 :

Als Melanie und Sönke mich vor einiger Zeit fragten, ob ich Lust hätte, einen Gastpost während ihrer Babypause zu schreiben, habe ich mich sehr gefreut. Kennengelernt habe ich die beiden vor fast vier Jahren auf einem Food-Fotografie Workshop in Weimar. Seitdem bin ich nicht nur begeisterte Leserin ihres Blogs, sondern wir versuchen auch, uns immer mal wieder im Leben 1.0 zu treffen, worüber wir auch schon hier und hier auf unseren Blogs berichtet haben.
Korean-Bibimbap
Außerdem haben mich Melanie und Sönke durch ihren Blog und die leckeren Rezepte auf den Vollwert-Geschmack gebracht. Und durch ihre sehr informativen Beiträge zur Vollwerternährung konnte ich in den letzten Jahren sehr viel lernen. Dafür möchte ich jetzt erst mal ein längst fälliges Danke schön loswerden.

Lange überlegen, welches Rezept ich den beiden mitbringen würde, musste ich übrigens nicht, da ich weiß, dass die beiden auch gerne asiatisch essen. Und deshalb habe ich mich daran gemacht, ein traditionelles koreanisches Gericht, das ich vor Jahren in Seoul kennengelernt habe, vollwertig-vegetarisch abzuwandeln. Bei diesem Gericht handelt es sich um Bibimbap, das normalerweise aus Reis, Rindfleisch, Gemüse und Ei besteht. Serviert wird Bibimbap meist in einer Schüssel, wobei jede Zutat ihren eigenen Platz bekommt. Erst zum Essen wird dann alles miteinander vermischt, wobei das natürlich kein Muss ist. Bei uns ist es z. B. so, dass ich die Mischerin bin, während mein Freund alles einzeln genießt.
Korean Bibimbap
Was ich an Bibimbap, das übrigens auf Deutsch „gemischter Reis“ bedeutet, so mag, ist, dass man das Gemüse ganz nach Geschmack und Saison variieren kann. Gleiches gilt auch für die Sauce. Denn alternativ zu der etwas milderen Sauce mit Sesam und Sojasauce, die ich aktuell bevorzuge, passt auch eine scharfe Chilisauce prima zu Bibimbap.
Korean-Bibimbap-Bowl
Vielen herzlichen Dank an Eva für deinen Gastartikel! Spätestens seit unserem Berlintrip sind wir im Bowl-Fieber und da passt dieses Rezept, welches wir schon mehrfach nachgekocht haben, hervorragend. Ausnahmsweise (für die Rezepte auf unserem Blog) enthält dieses Rezept mal Eier – die auch hervorragend passen. Wer trotzdem lieber kein Ei essen möchte, kann diese natürlich ohne Weiteres weglassen.

Habt ihr schonmal “gemischten Reis” oder andere Bowls ausprobiert? Was sind eure Favoriten?

Korean-Bibimbap-Bowl im Veggie-Vollkorn Style

Für 2 Personen
200 g Vollkorn Natur Reis
2 EL Sesamkörner
4,5 EL Sojasauce (Tamari)
1,5 EL Sesamöl
1 EL Frühlingszwiebel (in feine Ringe geschnitten)
Chilipulver
1 TL Honig
1/2 Salatgurke
1/2 EL Reisessig
Salz
Olivenöl
200 g Spinat
1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
120 g Shiitake-Pilze (in dünne 5 cm lange Streifen geschnitten)
2 Möhren (in dünne 5 cm lange Streifen geschnitten)
2 Eier

  1. Den Reis 2 Mal durchwaschen. 400 ml Wasser und eine Prise Salz hinzugeben und den Reis 10 Minuten einweichen lassen. Dann den Herd auf die höchste Stufe stellen. Sobald das Wasser kocht, den Herd auf die mittlere Stufe stellen und das Ganze ca. 30 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln, bis das Wasser verdampft ist.
  2. Die Sesamkörner in einer trockenen Pfanne unter Rühren leicht anrösten und beiseite stellen.
  3. Für die Sauce 1 EL Sesamkörner mit 3 EL Sojasauce, 1 EL Sesamöl, Frühlingszwiebeln, Honig und einer Prise Chilipulver verrühren.
  4. Die Gurke halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel herauslösen. Dann die ausgehöhlte Gurkenhälften in Scheiben schneiden, mit 1/2 TL Salz salzen und 15 Minuten stehen lassen. Den Gurkensaft abseihen. Gurken mit 1/2 EL Reisessig, 1 Prise Chilipulver und 1/2 EL Sojasauce marinieren.
  5. Spinat waschen, in mundgerechte Stücke zerteilen und für ca. 2 Minuten in kochend heißem Wasser blanchieren. Für die Marinade 1/2 EL Sesamöl, 1 1/2 EL Sojasauce und gehackten Knoblauch mit etwas Salz und Pfeffer vermischen und über den Spinat geben.
  6. Möhren und Pilze nacheinander in einer Pfanne mit wenig Öl und Salz anbraten.
    Anschließend in einer Pfanne mit ca. 1 EL Öl zwei Spiegeleier braten.
  7. Den Reis auf zwei Schüsseln verteilen, rundherum das Gemüse anrichten. In der Mitte das Spiegelei platzieren. Mit den restlichen Sesamkörnern bestreuen und zusammen mit der Sauce servieren.

15 Kommentare

  1. Klingt total lecker und, liebe Eva, Deine Bilder sehen immer so appetitlich aus. Bin durch diesen Blog auf Dich aufmerksam geworden und da Deine neueren Rezepte jetzt oft vollwertig sind, gucke ich gern bei Dir vorbei.
    Jetzt noch eine Frage zum Rezept. Lese ich es richtig, dass die Gurken kalt bleiben? Was kann man denn statt Reisessig nehmen? Extra zum ausprobieren einen speziellen Essig zu kaufen widerstrebt mir ein bisschen. Habe aber keine Vorstellung, wonach Reisessig schmeckt. Kann man ihn überhaupt ersetzen?

  2. Lecker! Wir mögen asiatische Gerichte sehr gerne und dieses sieht so einfach und schnell aus, das wird morgen gleich nachgekocht. Danke Eva und auch danke Melanie und Sönke für den Kontakt mit tollen Bloggerfreunden!
    xxx Kati

  3. Der Reisessig fehlt bei den Zutaten 😉

  4. Mh, das klingt gut! Außerdem sehr lustig, dass ich nun schon das zweite Mal über dieses Bibimbap stolpere, das erste Mal vor Kurzem bei Jenny Mustard. Ihre Version ist vegan, das würde doch auch gut zu euch passen, oder?
    Ich werde es auf jeden Fall demnächst mal ausprobieren, ich mag diese Bowl-Gerichte. Da bekommt jeder das, was er mag und niemand muss meckern. 😀

  5. Pingback: Vorgestellt | Koreanische Bibimbap-Bowl im Veggie-Vollkorn Style | FOOD VEGETARISCH

  6. Sehr lecker! Wurde gestern Abend gleich nachgekocht, allerdings mit kleinem Austauschprogramm: Champignons, weißer Balsamico und anstelle Sesamöl Kokosöl zum anbraten, sowie tahin in der eigentlichen Soße. Mega lecker.
    Wären es nicht soviel Schüsseln und Töpfe bis alles fertig ist, gäbe es sowas jede Woche

  7. Wow, meeega lecker! 🙂

    Hab die dunkleren Urmöhren verwendet, was dann auf dem Teller leider nicht so schön aussah, weil der Kontrast kaum mehr vorhanden war.

    Die viele Soyasauce war mir persönlich etwas zu salzig.

    Aber wir wollen es unbedingt mal wieder kochen, weil es für ein gesundes, exotisches Gericht relativ einfach zu machen ist 🙂 Vielen Dank noch mal!

  8. Ich liebe Bibimbab !, und da war ich natürlich sehr erfreud eine solch simplifizirte Version hir zu finden.
    Es hat mir und meinen Liebsten sehr gut gemundet und es wird definitiv noch öffter wiederholt!

    Wir aßen außerdem dazu Kimshi und Algensalt.

    Da Tofu nicht Vollwertig ist könnte ich mir Vorstellen das man für eine alternative vegane Version die Eier mit weichgekochten Kichererbsen hervorragend substituniren könnte.

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