Unsere Kochkurs Erfahrungen – inklusive Tipps zur Kochkursvorbereitung

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Gerade noch angekündigt… Und schon sind unsere ersten beiden Vollwert-Kochkurs vorbei. Die Kochkurse haben uns riesigen Spaß gemacht, so dass wir für den Herbst bereits die nächsten geplant haben. Aber wie plant und leitet man eigentlich einen Kochkurs? Was gibt es zu beachten?

Falls ihr mit dem Gedanken spielt auch einmal Kochkurse zu leiten, wollen wir euch unsere bisherigen Erfahrungen und Tipps zur Vorbereitung verraten – auch wenn wir natürlich noch lange keine Kochkurs-Profis sind ;-).
Der Tisch ist gedeckt - gleich startet das 4-Gänge-Menü
Unsere Kochkurse haben wir über die Volkshochschule (VHS) in Osnabrück ausgerichtet. Dies hatte mehrere Vorteile:

  • Uns wurden die Räumlichkeiten gestellt, d. h. wir konnten die VHS-Küche nutzen, die sich in einer Schule in Osnabrück befindet. Unsere eigene private Küche wäre etwas zu klein für die Kochkurse ;-).
  • Wir brauchten uns nicht um Anmeldungen, Einzug der Teilnahmegebühren und Versicherung für die Teilnehmer zu kümmern.
  • Unsere Kurse wurden im VHS-Programm angekündigt.

Nachteil bei Kursen über die VHS ist, dass eine Mindestteilnehmeranzahl gefordert wird (in Osnabrück mindestens acht Teilnehmer), sonst werden die Kurse abgesagt. Und die Bezahlung ist auch nicht so üppig. Aber wir haben die Kurse ja auch nicht gemacht, um reich zu werden ;-).

Rezepte, Rezepte, Rezepte…

Für unsere ersten beiden Kochkurse hatten wir folgende Themen gewählt:

  • herzhaftes, schnelles Vollkorngebäck und dazu passende vegetarische Aufstriche
  • ein vegetarisch-vollwertiges 4-Gänge-Menü mit eher ungewöhnlichen Zutaten

Um Anregungen für Rezepte zu bekommen, haben wir zahlreiche Blogs, Kochbücher und Zeitschriften durchstöbert. Nicht-vollwertige Rezepte wurden “vollwertifiziert”, indem wir z. B. Ahornsirup gegen Honig ausgetauscht haben. Selbst auferlegte “Beschränkungen” halfen uns beim Auswählen der Rezepte:

  • Beim Gebäck- und Aufstriche-Kurs sollte es schnelles Gebäck geben, das nicht stundenlang gehen oder am Vortag zubereitet werden muss.
  • Bei den Aufstrichen wollten wir einen bunten Mix aus süßen, herzhaften, veganen und tiereiweißfreien Aufstrichen präsentieren, die sich ohne großen Aufwand zubereiten lassen.
  • Beim 4-Gänge-Menü war unser Motto ungewöhnliche und saisonale Zutaten.
  • Das Menü sollte aus Salaten als Vorspeise, Suppe als Zwischengang, Hauptgerichte(n) und natürlich Dessert bestehen.

Ein paar Rezepte haben wir auch von unserem Blog übernommen und bekannte Rezepte neu kombiniert. Zum Beispiel gab es als Dessert bei unserem 4-Gänge-Menü Rhabarber-Crumble mit Mohn-Mousse. Beides gibt es als Einzelrezepte auf unserem Blog, aber auch die Kombination ist super lecker :-).

Jedes neue Rezept haben wir mindestens zweimal vor unserem Kochkurs zubereitet. Beim ersten Versuch haben wir erst einmal probiert, ob wir das Ergebnis überhaupt mögen. Ab dem zweiten Nachkochen haben wir das Rezept ggf. noch nach unserem Geschmack angepasst, die genauen Mengen aufgeschrieben, sowie die einzelnen Zubereitungsschritte notiert und Stolpersteine vermerkt.

Wir haben darauf geachtet, die Zutaten möglichst exakt abzumessen. Denn bei einer späteren Vervielfachung ist es nicht so einfach nach Gefühl zu würzen. Bei unserem ersten Kochkurs haben wir außerdem festgestellt, wie wichtig eine ausführliche und exakte Beschreibung der Rezepte ist – ansonsten wird ohne Deckel gekocht und Obst & Gemüse geschält. Beim zweiten Kurs haben wir uns daher bemüht, präzisere Anleitungen zu schreiben ;-).

Zusätzlich haben wir unser 4-Gänge-Menü für Melanies Schwester und ihren Freund Probe gekocht. So konnten wir überprüfen, ob die zuvor einzeln ausprobierten Gerichte wirklich zusammenpassen.

Wie viele Rezepte?

Wir fanden es anfangs gar nicht so einfach abzuschätzen, wie viele Rezepte wir brauchen. Zum Glück haben wir den wertvollen Rat erhalten: Nicht zu viele!

Denn in einer fremden Umgebung dauert das Kochen viel länger als zu Hause. Die Teilnehmer müssen in der großen, unbekannten Küche erst einmal die Zutaten & Gerätschaften suchen und vor allem finden. Bevor dann meist größere Portionen als gewohnt gekocht werden. Außerdem solltet ihr noch Zeit fürs Aufräumen und Essen einplanen (siehe Abschnitt Zeitplan).

In beiden Kochkursen haben wir 2-er Teams gebildet. Bei unserem 4-stündigen Gebäck- und Aufstrichkurs hat jedes Team ein Gebäck und zwei Aufstriche zubereitet. Bei unserem Menü-Kurs hatte jedes Team auch insgesamt drei verschiedene Rezepte. Das hat zeitlich gut gepasst und am Ende ist eine große kulinarische Vielfalt entstanden.

Welche Mengen?

Um ungefähr die Essensmengen abschätzen zu können, haben wir Pi mal Daumen ausgerechnet, wie viel Gramm Essen zusammenkommt. (Pro Person rechnet man ungefähr mit 750 g pro Mahlzeit.) Dann haben wir entschieden, ob Rezepte von der Menge verdoppelt werden. Da Sönke immer Angst hat, dass jemand verhungert ;-), haben wir eher großzügig die Portionen berechnet. So freuten sich die Teilnehmer, noch was mitnehmen zu können.

Rezepte gruppieren und Gruppeneinteilung

Damit alle Gruppen etwa die gleiche Zeit bei der Zubereitung benötigen und möglichst unterschiedliche Speisen zubereiten können, haben wir die Rezepte vorher gruppiert. Die Teilnehmer konnten also nicht zwischen einzelnen Rezepten, sondern immer nur zwischen “Rezept-Paketen” auswählen. So haben wir außerdem vermieden, dass eine Gruppe alle Zwiebelrezepte bekommt und kiloweise Zwiebeln schneiden muss ;-).

Rezeptmappe

Alle Rezepte haben wir gemeinsam in Google Docs geschrieben und mit einem einfachen Layout versehen. Als erste Seite haben wir der gehefteten Rezeptmappe zur besseren Orientierung außerdem ein Inhaltsverzeichnis spendiert. Praktischerweise konnten wir unsere Rezepte von der VHS drucken lassen und die Teilnehmer mit VHS-Kugelschreibern ausstatten. So konnten sich alle bei Bedarf Notizen an die Rezepte schreiben.

Checklisten

Als Fans von Checklisten haben wir uns mehrere Listen erstellt, die wir nach jedem Kochkurs überarbeitet und ergänzt haben. Bei unserem ersten Kochkurs waren beispielsweise keine ordentlichen Schwämme vorhanden. Beim zweiten Kurs hatten wir dann dank unserer Checkliste welche dabei. Dafür war die Batterie der elektronischen Waage beim zweiten Kurs leer. Beim nächsten Kochkurs nehmen wir deshalb vorsichtshalber unsere eigene Küchenwaage mit ;-).

Wir haben uns folgende Checklisten erstellt:

  • VHS-Vorbereitungsliste (Was brauchen wir vor dem Kochkurs von der VHS?)
  • Küchenbegehungs-Checkliste (Sind alle benötigten Geräte und Werkzeuge in der Küche vorhanden?)
  • Einkaufsliste
  • Packliste für Gewürze, Geräte und Sonstiges aus unserer eigenen Küche
  • Ernteliste für unseren Garten
  • Küchenvorbereitungsliste (Tischdeko, Tee kochen, Mehl mahlen, Mülleimer mit Tüten befüllen usw.)

Im Rückblick waren unsere Checklisten wirklich sehr hilfreich. So haben wir fast nichts vergessen und mussten uns auch nur einmal den Kopf zerbrechen, was wir alles brauchen. Beim zweiten Kurs konnten wir uns bequem an unsere Listen halten :-).

Küche & Küchenausstattung

Vor unserem ersten Kochkurs haben wir die Schulküche an einem extra Termin ausführlich inspiziert. Vor diesem Besuch sind wir alle Rezepte durchgegangen und haben uns notiert, welche Geräte für die Zubereitung benötigt werden. So konnten wir uns gezielt einen Überblick über die Ausstattung der Küche verschaffen und ausprobieren, wie alles funktioniert. Das war auch wichtig, denn der Strom muss zum Beispiel extra angeschaltet und die Backöfen auf “manuell” umgeschaltet werden, bevor sie nutzbar sind.

In einer unbekannter Küche solltet ihr besser genau prüfen, ob alle erforderlichen Geräte und Werkzeuge vorhanden sind und auch funktionieren. Sonst könnt ihr schnell eine böse Überraschung erlebt. Zum Beispiel gab es in unsere Schulküche zwar eine schöne Küchenmaschine – nur funktioniert hat diese nicht. Vorsorglich hatten wir zum Glück unseren kleinen Mixer dabei, so dass die Teilnehmer trotzdem problemlos Nüsse zerkleinern konnten. Auch die elektronischen Waagen solltet ihr besser überprüfen, nicht dass ihr wie wir ohne exakte Waage da steht. Ach ja, die Messer waren auch sehr stumpf. Nächstes Mal werden wir eigene mitnehmen oder zumindest einen Schleifstein ;-).
Unsere Küche - kurz bevor es los ging
Ein wichtiger Punkt sind auch die Toiletten. Wir waren mal bei einem Kochkurs, wo der Hausmeister am Wochenende die Toiletten im Gebäude verschlossen hatte. Natürlich war unter den Hausmeister-Notfallnummern niemand zu erreichen… Daher haben wir vor unseren Kochkursen als erstes kontrolliert, ob die Toiletten auch wirklich zugänglich sind ;-).

Einkauf & Gepäck

Für den Einkauf haben wir uns alle Zutaten aus den Rezepten herausgeschrieben und die Mengen addiert. Auf unseren Checklisten haben wir dann unterschieden, ob die Zutaten (z. B. Gewürze, Getreidekörner) aus unserem Vorrat stammen oder noch gekauft werden müssen. Bei diesen Listen waren wir sehr sorgfältig. Denn es wäre ziemlich ärgerlich, wenn während des Kochkurses eine wichtige Zutat fehlen würde. Zum Glück ist uns das nicht passiert. Den Checklisten sei Dank ;-)! Bei kritischen Sachen wie Sahne oder Hefe haben wir etwas mehr eingekauft, um für eventuelle Pannen gerüstet zu sein.

Die meisten Zutaten haben wir am Tag vorher im Bioladen eingekauft und schon in die Küche gebracht. Nur empfindliche Sachen wie Spargel, frische Kräuter und Salatblätter haben wir erst am Tag des Kochkurses auf dem Wochenmarkt besorgt.
Teil unseres Einkaufs & Gepäck
Neben den ganzen Zutaten darf natürlich auch das übrige Zubehör nicht fehlen. Durch Handtücher, Getreidemühle, Gemüsebürste, Schwämme, Müllbeutel, Pflaster, Bücher, Tee, Blumenvase und Co. waren wir sehr bepackt. Wir waren froh, dass wir am Carsharing in Osnabrück teilnehmen und uns ein Auto für das ganze Gepäck ausleihen konnten. Alles mit dem Fahrrad zu transportieren, wäre schwierig geworden ;-). Sehr praktisch war, dass wir schon am Abend vorher Zutaten und Gerätschaften in die Küche bringen konnten. So war der Kochkurstag viel entspannter.

Snacks & Raumgestaltung

Der Essensraum zur Schulküche hat leider nicht besonders viel Charme. Um eine freundlichere Atmosphäre zu schaffen, haben wir Blumen für den Tisch gekauft und mit farbenfrohen Servietten dem Raum ein bisschen mehr Farbe verliehen.
Aufstrich- und Gebäckkurs
Da die Kurse am Nachmittag starteten, haben wir als kleinen Snack unsere Hafer-Dinkel-Kekse gebacken und kleine Äpfel gekauft. So konnten sich die Teilnehmer stärken und mussten nicht mit knurrendem Magen kochen. Als Getränke gab es zwei verschiedene Sorten Tee und Wasser.

Anschauungsmaterial: Bücher, Mühle, Getreidekörner

In einer Ecke vom Essensraum hatten wir ein paar Koch- und Vollwert-Bücher aufgebaut, in denen die Teilnehmer bei Interesse blättern konnten. Auch Anschauungsmaterial wie verschiedene Getreidesorten und gekeimtes Getreide hatten wir dabei.

Zeitplan

Unsere Kochkurse waren jeweils vier Zeit-Stunden lang. Vorher haben wir uns einen ungefähren Zeitplan für den Ablauf überlegt:

1 Stunde für

  • Begrüßung und kurze Vorstellung
  • Organisatorisches (z.B. wo sind die Toiletten?)
  • kurze Einführung in die vitalstoffreiche Vollwertkost (ans Kochkursthema angepasst)
  • Gruppeneinteilung und Verteilung der Rezepte
  • Durchsprechen der Rezepte (Hinweise zur Zubereitung und Zutaten erläutern)
  • Kücheneinweisung

2 Stunden für

  • Zubereitung der Gerichte in der Küche

1 Stunde für

  • gemeinsames Essen
  • Aufräumen der Küche

Bei unserem Gebäckkurs hat diese Zeitplanung sehr gut gepasst. Nur beim 4-Gänge-Menü hat das Essen viel länger gedauert, als wir erwartet hatten (die 4-Gänge wurden nacheinander serviert und dadurch hat sich das Essen in die Länge gezogen). Zum Glück war am Wochenende kein Hausmeister da, der pünktlich abschließen wollte. Die Schlüssel für die Küche brauchten wir erst am nächsten Werktag wieder abgeben.

Fazit

Beide Kochkurse haben uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben sogar nette Gleichgesinnte kennengelernt, mit denen wir uns auch nach dem Kochkurs noch treffen werden. Trotz der ein oder anderen Herausforderung sind alle Gerichte gelungen. Größere “Katastrophen” wie ungenießbares Essen oder abgeschlossene Toiletten gab es keine ;-). Aus unserer Sicht also ein voller Erfolg.

Nicht selber am Herd zu stehen, war anfangs eine ungewohnte Situation. Langweilig wurde uns in der Küche trotzdem nicht. Denn es gab jede Menge Fragen zu beantworten, kleine Pannen zu beheben und Hinweise für die Zubereitung zu geben. Zeit für nette Gespräche blieb aber dennoch ;-).
entspannt in der Kueche
Toll fanden wir eine Vielfalt essen zu können, die zu Hause gar nicht möglich ist: Eine Auswahl von 11 verschiedenen Aufstrichen gab es nicht einmal bei unserem Praxisseminar und ein 4-Gänge-Menü bereiten wir im Alltag normalerweise auch nicht zu ;-).

Jetzt freuen wir uns auf unsere nächsten Kochkurse, die wir für den Herbst geplant haben. Vielleicht können wir euch dann auch dort begrüßen :-).

Was ist euch als Teilnehmer bei einem Kochkurs wichtig? Habt ihr selbst schon Kochkurse geleitet und könnt uns weitere Tipps geben? Falls ihr noch Fragen zu Details habt, beantworten wir diese natürlich auch gerne :-).

33 Kommentare

  1. Toller Bericht! 🙂
    Da bekommt man direkt Lust selber mal einen Kochkurs zu leiten. Aber gefärhliche Fotos, ich habe ein paar Bücher gesehen die ich noch nicht habe 😀

  2. Die haben ja richtig schöne, fast schon schicke Küchen! Ich hatte vor Jahren mal einen Kurs besucht, da hat die Küche eher an Schlachthaus, wahlweise auch Toiletten- oder Industrieanlage erinnert! Checklisten, gute Idee, morgen für den Imkerkurs … wo war nochmal die Website, bei der man das Wetter bestellen kann?! 😉

    • Oha, da sind wir ja froh, dass unsere VHS-Küche modernisiert wurde :-). Öfen und Herde sind zum Beispiel top!

      Hoffen, dass das Wetter bei deinem Kurs einigermaßen mitgespielt hat. Bei unserem Laufkurs am Wochenende in Kiel war das leider nicht ganz der Fall…

  3. Hallo ihr zwei

    Vielen Dank für euer Erläuterungen zu euren Kochkurs. Klingt richtig spannend. Ich habe in den Osterferien einen Kochkurs für 12 Kinder in unserer VHS gegeben. Das war ein Abenteuer sag ich euch. Wenn jemand dazu Rat braucht gerne. Erwachsenen Kochtreffen finden bei mir zu Hause statt, das klappt immer ganz gut, und der große Vorteil ist, ich habe alles da. Auswärts denkt man an so viele Kleinigkeiten gar nicht und vergißt Zutaten wie Pfeffer zum Beispiel. In zwei Wochen startet mein erster „Kochkurs“ GESUNDerlebenBASIC, bin gespannt darauf.
    Liebe Grüße und macht weiter so

    Stefanie

    • Wow, einen Kochkurs mit 12 Kindern stellen wir uns wuselig und anstrengend vor ;-). Hast du das ganz alleine gemanaged? Wir haben mal bei einem Slow Food Kinderkochkurs ausgeholfen. Da kamen zum Glück auf drei Kinder ein Erwachsener ;-).

      Viel Erfolg mit deinen GESUNDerlebenBASIC Kochkurs!

    • Hallo Stefanie,

      ich möchte auch gerne Kochkurse geben, wäre toll wenn ich mich mal mit dir unterhalten könnte.
      LG
      Jasmin

  4. Hallo,
    Da bin ich mir sicher, das den Teilnehmern der Kochkurs sehr gut gefallen hat.
    Neugierig bin 😉 Was wurde denn so alles gezaubert?
    als ich vor etwa 6 Jahren an meinem ersten Vollwert-Kochkurs teilgenommen habe,
    hat mich besonders das “ Vollkorn-Experiment “ sehr beeindruckt.
    Es zeigt den Unterschied zwischen frisch hergestellten Haferfocken und den sog.
    “ Vollkorn-Haferflocken “ aus der Tüte.
    LG Marita

    • Gerne stillen wir deine Neugier ;-):
      Bei unserem Gebäck- und Aufstrichekurs wurde schnelles Hefebrot, Vollkornbrötchen, Baguette, Fladenbrot und Knäckebrot zubereitet. Dazu gab es 11 verschiedene Aufstriche. Zum Beispiel unser vollwertiges “Nutella” als süßen und Avocado-Apfel-Zwiebel-Aufstrich als herzhaften Aufstrich, die wir schon im Blog vorgestellt haben.

      Bei unserem 4-Gänge-Menü gab es

      • zwei leichte Salate als Vorspeise u.a. mit Wildkräuterblüten, dazu Bärlauchpaste und schnelles Baguette mit Rosmarin
      • als Zwischengang Erbsensuppe mit Radieschenblättern
      • als Hauptgerichte zwei Risottos (Grüner-Spargel-Hirse-Risotto und Gerste-Risotto mit Champignons) dazu Rote-Beete-Röstis
      • und zum Nachtisch Rhabarber-Crumble mit Mohn-Mousse

      Danach waren wir wirklich alle satt ;-).

      Wir haben den Unterschied zwischen gekauftem und frisch gemahlenem Mehl von den Teilnehmern “erfühlen” und “erschnuppern” lassen. Das ist auch eindrucksvoll.
      “Vollkorn-Experiment” hört sich spannend an. Leider können wir das Experiment nicht ausprobieren, da wir keinen Flocker besitzen. Was wird dabei deutlich? Mit unserer Mühle können wir nur “Haferkrümel” herstellen. Das wäre dann nicht so beeindruckend ;-).

  5. Als Teilnehmerin des Kurses „4-Gänge-Menü“ ein dickes Lob von mir! Es war mein erster Vollwert-Kochkurs,es hat viel Spaß gemacht und superlecker geschmeckt! Ich habe einige Gericht zu Hause schon mehrmals nachgekocht bzw. zubereitet. Alles war super organisiert und vorbereitet (die Vorplanung klingt nach viel Arbeit) . Macht weiter so!

  6. Hallo,

    oh ihr habt aber wirklich schöne Räumlichkeiten. Und danke für den tollen Bericht.
    Ich finde es immer toll, wenn Vollwert-Kurse angeboten werden. Ich war am Donnerstag erst selbst bei einem und es macht immer wieder Spaß.

    Liebe Grüße
    Aga

  7. Hallo ihr zwei,

    für das Vollkorn-Experiment werden zwei Schälchen benötigt.
    In eines gibt man die “ guten “ Vollkorn-Haferflocken aus der Tüte,
    in das andere den frisch geflockten Nackthafer ( keimfähig ).
    Dann wird beides mit 12% Wasserstoffperoxid ( gibt es in der Apotheke )
    übergossen und mit einem Holzstäbchen leicht umgerührt.
    Einige Minuten später reagieren die Enzyme der frisch geflockten Haferflocken
    mit dem Wasserstoffperoxid und das ganze beginnt zu schäumen, die Masse
    “ plustert “ sich regelrecht auf.
    Bei den gekauften Haferflocken aus der Tüte sind die Enzyme zerstört – es passiert nichts.
    So läßt sich der Unterschied zwischen „lebendiger“ und „toter“ Nahrung zeigen.
    LG, Marita

  8. Nomma Hallo ;),

    Hut ab, das war ja schon ein Festmenü, da wäre ich auch sehr gern
    dabei gewesen 😉
    Eventuell schaff ich es, beim nächsten Kochkurs dabei zu sein 🙂

  9. Hallo ihr beiden :),

    als eine der Teilnehmerinnen von eurem ersten Kurs will ich mich jetzt doch auch noch kurz zu Wort melden :).

    Denn aus meiner TeilnehmerinnenSicht kann ich euch einfach nur noch mal bestätigen, euer Kurs war einfach klasse, was sicherlich auch sehr an eurer tollen Vorbereitung lag!! Im Vergleich zu anderen Koch-Kursen, die ich bislang besucht hatte, fand ich es z.B. sehr hilfreich, dass die Rezepte in Paketen zur Auswahl standen und man sich nicht rezepteweise entscheiden musste. Denn das, was ihr befürchtet hatte, dass dann ein Team sehr aufwändige Sachen zuzubereiten hatte und bei einem anderen alles ganz schnell ging, habe ich auch schon erlebt gehabt. Ging letztlich irgendwie auch, aber bei euch war so einfach genug Zeit für alles: angefangen von eurer informativen Einführung, über das Zubereiten bis hin zum abschließenden Genießen der Leckereien. Mal schauen, ob ich im Herbst wieder bei einem eurer Kurse dabei sein kann 🙂

    Liebe Grüße Eva

    • Hallo Eva,

      herzlichen Dank für deine Lob und dein Feedback! Wir werden unsere Strategie also auch bei den Kursen im Herbst beibehalten. Wir würden uns sehr freuen, wenn du dann wieder dabei bist :-)!

      Liebe Grüße

  10. Vielen Dank für die genaue Beschreibung, wie ihr vorgegangen seid. Ich stehe auch in der Planung meiner Kurse und fand Euren bericht extrem hilfreich.
    So werde ich einige Fehler sicher nicht machen
    müssen. 🙂

    • Freuen uns, dass unser Artikel hilfreich für dich war :-). Wir wünschen dir viel Erfolg und Spaß bei deinen Kochkursen! Zu welchem Thema wirst du Kochkurse geben?

  11. Hallo ihr beiden :),

    Vielen Dank für euer ganz kläre Erläuterungen zu euren Kochkurs. Das ist super super ordentlich und sehr hilfreich. Ich komme aus China. Im nächsten Semester werde ich meinen ersten Kochkurs über VHS geben. Ich bin schon nervös. Mit viele Glück habe ich eure Website getroffen. Ihr habt so so gut erklärt, wie man für einen Kochkurs vorbereiten soll. Vielen vielen Dank!

    Außerdem eure Blog ist sehr schön und interessant. Ich werde bestimmt noch oft hier kommen! Viele Erfolg!

    P.S. Es gibt bestimmt einige Fehler in meiner Kommentar. Ich versuche immer noch, mein deutsch zu verbessern. 🙂

    • Hallo Juan,
      freuen uns, dass wir dir mit unserem Artikel weiterhelfen konnten und dass dir unser Blog gefällt 🙂 !

      Drücken dir die Daumen für deine Kochkurse! Uns haben diese immer sehr viel Spaß gemacht.

      Liebe Grüße

  12. hallo Ihr beiden,

    Euer Thread ist zwar schon etwas älter, aber ich bin so froh, dass ich ihn gefunden habe. In 2 Wochen werde ich meinen 1. Kochkurs geben und Ihr habt mir hier eine ganz wunderbare Checkliste an die Hand gegeben.
    Vielen Dank dafür 🙂

  13. Auch ich habe euren sehr nützlichen Thread spät entdeckt – aber gerade rechtzeitig für meinen ersten VHS-Kochkurs Ende März in München. Die Idee, Rezeptpakete zu schnüren, finde ich genial – bei mir sind es viele Teilnehmer (Kurs ist schon voll).

    Vorbereitung ist alles! Und ich schau auch lieber nochmal in meine Rezeptbeschreibungen (von wegen Deckel auf die Töpfe) 🙂

    • Hallo Manuela,
      das freut uns, dass unser Artikel hilfreich war. Wie ist dein Kochkurs gelaufen?

      Liebe Grüße

      • Hallo Melanie, hallo Sönke,

        danke, mein Kochkurs war super!!! Allen hat es gefallen und es hat allen sehr gut geschmeckt. Dabei war das gar nicht so sicher, weil ich Exotisches habe kochen lassen (Peruanische Küche).

        Außer einer kleinen „Katastrophe“ ist alles glatt gelaufen (einer hat den Röstmais angebrannt und Herd angelassen 🙂 ) – aber konnte alles gerettet werden.
        Ich bin sehr froh, dass ich – dank eurer Tipps – nochmal auf meine
        a) Einkaufsliste aufteilen in „von meinen Vorräten“ und „frisch“ und „ein paar Tage vorher“
        b) an Deko, Tüten/Gläser (!sehr wichtig!), Musik und Kochbücher usw. gedacht habe
        b) Mengen (es blieb was zum Nachhausenehmen übrig)
        c) Zeiteinteilung
        d) Snacks und Tee bevor man startet
        … schauen konnte. Ich werde mir nächstes Mal (Juli) sogar noch mehr Vorbereitungszeit einräumen, denn die meisten der Teilnehmer waren schon 30 Minuten vor Beginn da.

        Meine „kleine“ Überraschung kam auch gut an: Wir mixten als Erstes zusammen unseren Begrüßungscocktail selbst und dann kam erst die Vorstellung/Begrüßung 🙂

        Danke euch für euren Blog nochmal & euch viel Erfolg!

        Manuela

        • Hallo Manuela,
          wir freuen uns, dass dein Kochkurs so gut angekommen ist. Peruanische Küche klingt spannend, da hätten wir auch gerne mitgemacht. 🙂

          Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg

          • Gerne! …wenn ihr mal in München seid 🙂 ich mache noch einen „peruanischen“ im Juli und für Januar wurde gestern auch schon angefragt.

          • Leider ist München so weit weg von uns! Vielleicht können wir dort mal Urlaub machen. 🙂

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