Kidneybohnen-Aufstrich mit orientalischem Touch

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Eigentlich wollten wir zu unserem Brunch einen herzhaften Brotaufstrich aus Avocado herstellen. Da wir bei unserem Einkaufsbummel über den Markt aber keine reife Avocado gefunden hatten, entschlossen wir uns spontan einen Aufstrich aus roten Kidneybohnen mit orientalischem Touch zu zubereiten – gewürzt mit Kreuzkümmel und Koriander. Sehr praktisch ist, dass der Bohnenaufstrich nicht nur auf Brot schmeckt, sondern auch hervorragend als Dip zu Gemüsesticks (z. B. Möhre, Paprika) oder zu selbst gemachten Kartoffelspalten passt.
Kidneybohnen-Aufstrich

Kidneybohnen aus der Dose?

Der Kidneybohnen-Aufstrich braucht etwas Vorbereitungszeit, da am Vortag die Kidneybohnen über Nacht (oder 12 Stunden) in Wasser eingeweicht und danach ca. eine Stunde weich gekocht werden. Auch wenn es schneller geht, würden wir trotzdem keine Kidneybohnen aus der Dose empfehlen. Der wichtigste Grund: Wir finden, dass frisch gekochte Kidneybohnen viel aromatischer schmecken als die aus der Dose. Außerdem enthalten Kidneybohnen aus der Dose typischerweise nicht nur Wasser, sondern zusätzlich Fabrikzucker und andere Zusatzstoffe. Bei unserer Recherche im Supermarkt, haben wir folgende Zusatzstoffe in Kidneybohnen-Dosen entdeckt: modifzierte Maisstärke, als Antioxidationsmittel Ascorbinsäure und als Festigungsmittel Calciumchlorid. Ob dies alles notwendig und gut für uns ist? Wir vermeiden es lieber ;-).

Kidneybohnen-Aufstrich

100 g Kidneybohnen, getrocknet
2 Knoblauchzehen, klein gehackt oder durch eine Knoblauchpresse gedrückt
1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/4 TL Koriandersamen, gemahlen
ca. 1/2 TL Salz
1 Prise Pfeffer

  1. Die Kidneybohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser abgießen und die Kidneybohnen in frischen Wasser zum Kochen bringen. Dann auf kleiner Hitze ca. 1 Stunde weiterköcheln, bis die Bohnen weich sind.
  2. Abtropfen und die Kidneybohnen im Topf abkühlen lassen.
  3. Den Knoblauch hinzugeben und im Topf die Kidneybohnen mit dem Pürierstab pürieren. Falls die Konsistenz zu fest oder bröselig ist, etwas Wasser hinzugeben.
  4. Mit Kreuzkümmel, Koriander, Salz und Pfeffer würzen.
  5. Probieren und evtl. etwas nachwürzen.

10 Kommentare

  1. Probier ich aus!

  2. Wie lange ist der Aufstrich denn haltbar? Ich habe die 100g irgendwie unterschätzt und gleich die doppelte Menge gemacht 🙂

    Ist schon lecker, aber kann man ihn eventuell eingefrieren – habt Ihr das schonmal probiert?

    • Der Bohnenaufstrich ist für 2 – 3 Tage im Kühlschrank haltbar. Bisher haben wir noch nicht versucht diesen einzufrieren.

      Als wir zu viel davon hatten, haben wir auch schon Bratlinge daraus hergestellt:
      Einfach ein wenig Mehl ergänzen, so dass sich kleine Bratlinge formen lassen und diese nicht zu feucht sind. Dann in einer Pfanne in etwas Butter anbraten. Die Bratlinge waren bei uns etwas brüchig, aber der Geschmack super.

    • Klar kann man den (in möglichst kleinen Portionen) einfrieren, sonst lohnt sich der Aufwand doch nicht. 😉 Ich mache immer gleich 4-5 Portionen und friere sie in Mini-Tupperware o.ä. ein. Man muss sie nur rechtzeitig (Abend vorher) rausholen.

  3. Danke. Dann versuche ich mal beides. Die Weiterverwertungsidee zu Bratlingen (oder auch Mini-Klopse) gefällt mir auch sehr gut.

    • Ich habe schon öfters pürierte Hülsenfrüchte eingefroren, klappt wunderbar!

      • Super, vielen Dank für den Tipp!

        • Ich habe den Aufstrich in etwas abgewandelter Form (mit Tomatenmark, Chili und Kräutern der Provence) nachgemacht, sehr lecker! Ich habe die Hälfte eingefroren.
          Eure Seite finde ich übrigens gut gelungen!

          • Hallo Katja,

            vielen Dank :-). Schöne Idee Tomatenmark, Chili und Kräutern der Provence zu verwenden, werden wir bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

            Liebe Grüße

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