Glutenfreies schnelles Vollkornbrot aus Reis, Buchweizen und Hirse – ganz ohne Backmischung

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Schon mehrfach wurden wir gefragt, ob wir nicht ein vollwertiges Rezept für glutenfreies Brot kennen. Und tatsächlich haben wir da ein Lieblingsrezept :-).
glutenfreies Vollkornbrot
Wir müssen allerdings zugeben, dass es schon eine Herausforderung war ein gutes Rezept zu entwickeln. Einige misslungene Backversuche hatten wir zu verzeichnen. Durch das fehlende Klebereiweiß (Gluten) zerfällt glutenfreies Brot und Gebäck ziemlich schnell oder wird hart wie ein Ziegelstein. Außerdem war der Geschmack oft nicht soo der Hit.

Industriell hergestelltes glutenfreies Brot wird daher gerne mit isolierten Kohlenhydraten wie dem unaussprechlichen Zusatzstoff Hydroxypropylmethylcellulose und Fabrikzuckern “aufgepeppt”. Darauf wollen wir natürlich verzichten.

Für unser jetziges Brot haben wir ein Rezept aus dem Vollwert-Forum als Anregungen genommen und eine super schnelle Variante ohne extra Gehzeit daraus kreiert. Obwohl wir auch zwischendurch zur Abwechslung gern mal ein aufwändigeres Sauerteigbrot oder Hefebrot mit langen Gehzeiten backen, sind wir nach wie vor Anhänger von schnellen Rezepten. Das finden wir im Alltag einfach praktischer.

In unserem glutenfreien Brot verwenden wir eine Mischung aus frisch gemahlenem Naturreis-, Hirse- und Buchweizenmehl. Dieses Mischung verleiht dem Brot eine erstaunlich helle gold-gelbe Farbe, obwohl es ein “echtes” Vollkornbrot ist. Zur besseren Bindung könnt ihr optional noch Johannisbrotkernmehl hinzufügen. Wir backen das Brot meist ohne Johannisbrotkernmehl, was super bei uns funktioniert.

Wenn Gäste zu Besuch kommen, die kein Gluten essen dürfen, achten wir bei der Zubereitung strikt darauf das Mehl nicht mit glutenhaltigem Mehl zu vermischen. Die Körner mahlen wir dann nicht in unserer Getreidemühle, sondern in unserer Küchenmaschine Thermomix. Es gibt auch Mühlen mit Steinmahlwerk zu kaufen, die extra glutenfrei eingemahlen werden.

Und die Hefe?

Als wir das erste Mal unseren Freunden unser extra für sie gebackenes glutenfreies Brot präsentierten, waren wir ganz stolz jegliche Verunreinigungen mit Gluten vermieden zu haben. Dann kam allerdings die Frage: Und was für Hefe habt ihr verwendet?

*schock* Daran hatten wir nicht gedacht. Denn frische Bio-Hefe wird mit Getreide gefüttert und das ist natürlich typischerweise ein glutenhaltiges Getreide :-(. Unser Freund hat gewagt das Brot dennoch zu essen und hatte keine Probleme.

Neugierig wie wir sind haben wir trotzdem beim Hersteller für Bio-Hefe Rapunzel nachgefragt, ob deren Hefe glutenfrei ist. Wir bekamen auch prompt eine Antwort:
Die Hefe wird zwar auf Basis von Bio-Weizen gezüchtet. Das Gluteneiweiß vom Weizen wird aber, genauso wie andere Eiweiße, von der Hefe verstoffwechselt. Außerdem wird die fertige Hefe mehrfach gewaschen. Aus diesem Grund enthält die Trockenhefe und die frische Hefe von Rapunzel so geringe Spuren Gluten, dass sie als glutenfrei gilt. Allerdings bekamen wir den Hinweis, dass Personen, die extrem sensitiv auf Gluten reagieren möglicherweise auch noch auf diese minimalen Spuren reagieren könnten.

Wer unter einer Glutenunverträglichkeit leidet, sollte bzgl. dem Glutengehalt der Bio-Hefe am besten beim Hersteller nachfragen. Wenn die Hefe minimale Restspuren enthalten kann, hilft wahrscheinlich nur ausprobieren, ob diese vertragen wird.

Glutenfreies schnelles Vollkornbrot

für 1 Kastenform (ca. 20 cm lang)
1 Würfel frische (glutenfreie) Bio-Hefe
400 ml lauwarmes Wasser
200 g Naturreis*, fein gemahlen
150 g Hirse*, fein gemahlen
150 g Buchweizen*, fein gemahlen
optional: 2 TL Johannisbrotkernmehl, zur besseren Bindung
1 TL Salz
1 TL Honig
1 TL Apfelessig
60 g Sonnenblumenkerne

  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
  2. Das Naturreis-, Hirse und Buchweizenmehl, optional Johannisbrotkernmehl, die Sonnenblumenkerne, Salz, Honig, Apfelessig und die aufgelöste Hefe in eine große Schüssel geben und mit den Händen oder mit Hilfe einer Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Nicht wundern, der Teig ist relativ flüssig.
  3. Eine Kastenform einfetten und mit dem Teig befüllen. Den Teig glatt drücken, längs einschneiden (falls möglich) und in den kalten Backofen stellen.
  4. Auf der zweiten Schiene von unten 30 Minuten bei 250°C Ober-/Unterhitze backen. Dann bei 200°C weitere 30 Minuten goldbraun backen. Das Brot evtl. abdecken, falls es zu dunkel wird.

* Damit das Mehl wirklich glutenfrei wird, eine Mühle verwendet werden, in der nur glutenfreies Mehl gemahlen wird. Wir nehmen dazu daher nicht unsere Getreidemühle, sondern unsere Küchenmaschine Thermomix, die auch Getreide vermahlen kann.

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43 Kommentare

  1. Hallo, viiiielen Dank für das glutenfreie Brot!!!

    Ich habe es heute nachgebacken und leider ist es nicht gut aufgegangen. Sehr fest von der Konsistenz und morgen wohl steinhart… Wie lange bleibt Euer Brot frisch? Unser Ofen ist recht neu, vielleicht wurde er zu schnell zu heiß. Nächstes mal würde ich es doch mit einer kleinen Gehzeit probieren, oder spricht etwas dagegen?

    Liebe Grüße von Elke

    • Hallo Elke,

      wenn du einen neuen Super-Ofen hast, kann es natürlich sein, dass dieser fürs Brot zu schnell aufheizt. Unser Ofen hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und braucht relativ lange, um auf Touren zu kommen. Du könntest in diesem Fall probieren das Brot vorher draußen ein wenig Gehen lassen. Da spricht nichts dagegen. Aber gut zu wissen, dass schnelles Brot vermutlich nicht in jedem Ofen klappt.

      Was hast du für Hefe genommen? Falls du Trockenhefe statt frischer Hefe verwendest, ist es besser zwei Tüten zu nehmen. Mit nur einer Tüte Trockenhefe geht das Brot leider auch nicht ausreichend auf.

      Um das Brot frisch zu halten wickeln wir es in ein sauberes Geschirrtuch und geben dieses Paket dann in eine Plastiktüte, die Löcher hat. So bleibt das Brot ein paar Tage frisch. Falls es uns zu trocken wird, toasten wir es auf.

      Liebe Grüße

  2. Hallo,

    ich hatte frische Hefe verwendet. Ich teste mal die Version mit leichter Gehzeit.
    Würde mich freuen, wenn ihr noch mehr Tipps zum Thema glutenfreie Backwaren (Pizza, Burgerbrötchen, Quiche) hättet. Das ist ein Thema, das wirklich noch eine Marktlücke ist. Und bei dem ganzen glutenfreien Zeug von Schär und wie sie nicht alle heißen bekomme ich die Krise.
    Kann ich die Mehlmischung hier 1:1 bei anderen Rezepten mit Hefe austauschen? Gibts ne Faustformel bzgl. Flüssigkeit?
    Brot frisch halten mach ich ansonsten auch so. Aber das glutenfreie hält bei Euch auch mehrere Tage?

    Liebe Grüße
    Elke

    • Wir hatten vor kurzem gleichzeitig sowohl das glutenfreie als auch ein normales Brot gebacken. Das glutenfreie Brot ist etwas schneller hart geworden, konnten wir aber trotzdem mind. 4 Tage essen.

      Du kannst versuchen die Mehlmischung bei anderen Hefeteig-Rezepten zu verwenden. Das Problem ist nur, dass dieser Teig relativ flüssig bzw. weich ist. Vielleicht kannst du noch ein wenig mit der Wassermenge spielen. Wir haben da noch keine Faustformel bzgl. Flüssigkeit gefunden. Aber wir werden sicherlich auch weiterhin mit glutenfreien Getreide experimentieren.

      Liebe Grüße

  3. Super Artikel und Rezept. Leider war ich bis dato auch auf „Fertig“-Brot angewiesen. Eigene Backversuche blieben oft geschmacklich weit hinter den Erwartungen. Was ich zwar bei Nudeln noch verschmerzen kann aber weniger bei Backwaren. Bei Web-Suchen bin ich auch auf Gesund & Lecker gestoßen, auch mit interessanten Inhalten.

    PS: Eine Frage, habt ihr das Brot auch an (Klein)kinder versucht? Wie war die Akzeptanz?

    Schöne Grüße

    – Kay –

    • Hallo Kay,

      das Brot haben wir bislang nicht an (Klein-) Kinder “verfüttert”. Können also leider nicht sagen, ob es ihnen schmeckt. Der Geschmack von glutenfreien Brot ist ja schon etwa anders als von “normalem” Brot mit glutenhaltigen Getreide.

      Liebe Grüße

    • Du kannst von einem Glutenfreien Brot nicht erwarten das es genauso schmeckt wie ein „normales“ Brot. Solange Du mit dieser Erwartung da ran gehst wir dir kein Brot schmecken 😉

      Ich habe auch schon ein wenig mit glutenfreien Broten experimentiert. Eines fand ich besonders lecker, es war mit (selbstgemachtem) glutenfreien Sauerteig und Kichererbsenanteil. Leider habe ich es mir damals nicht aufgeschrieben 🙁

      Aber „Hans“ ist auch ganz groß im allergikerfreundlichen kochen und backen und hat schon viele(!) glutenfreie Brote gebacken. Vielleicht mögt ihr euch da Anregungen holen: http://www.hans-joachim60.de/

      • Vielen Dank für die Idee Kichererbsenmehl zu verwenden und den Link, auch wenn wir die Rezepte vom Hans erstmal „vollwertisieren“ müssten ;-).

        Liebe Grüße

        • Naja, ganz ehrlich: den verwendeten Vollrohrzucker einfach weg zu lassen oder durch Honig zu ersetzen empfinde ich jetzt nicht als so super „aufwendig“ bzw als müsste man das Rezept dadurch „erst vollwertisieren“. Vielleicht gibt es auch Rezepte die weniger vollwerttauglich sind wo dann doch mehr Zutaten bei sind die nicht so ganz vollwertig sind, aber ansich sind die meisten Rezepte doch ok: frisch gemahlene Körner/Hülsenfrüchte, Salz, Trockenhefe, Mineralwasser… 😉

          • Sorry, unser Kommentar sollte nicht kritisch oder ablehnend rüberkommen. Uns gefallen die Rezepte prinzipiell gut. Bei vielen Rezepten, nicht nur die von Hans, sind es oft lediglich kleine Änderungen, die vorgenommen werden müssen, damit das Gericht vollwertig wird. Kein großer Aufwand, aber man muss dies doch bedenken. Mehr wollten wir gar nicht ausdrücken ;-).

  4. Huhu ihr Lieben,

    da werden sich aber die Glutenunverträglichen jetzt richtig freuen.
    Meine glutenunverträgliche Kollegin nutzt übrigens statt Johannisbrotkernmehl auf 500 g Mehl 2 EL Chia ganz und 2 EL Leinsamen gemahlen ins Brot.
    Dafür etwas mehr Wasser, nämlich auf 500 g Mehl 600 ml Wasser, so bleibt es lange frisch nach dem Backen.

    Liebe Grüße an euch 3 😀

    • Vielen Dank für den Tipp :-)! Das werden wir ausprobieren. Sind gespannt! Die Mischung klingt besser als Johannisbrotkernmehl, da wir Chia und Leinsamen sowieso immer im Vorratsschrank haben.

      Liebe Grüße

  5. Ich bin gerade erst auf euren Blog gestoßen und ich finde es wirklich toll, welche Fülle an Informationen ihr hier zu dem Thema Vollwertkost zusammengestellt habt. Ich habe Freunde, die die Vollwertkost in Ansätzen auch bereits verfolgen (Stichwort Frischkornbrei zum Frühstück) und ich selbst finde das Thema auch sehr interessant. Ich versuche schon länger schrittweise (immer mal mit kleinen Rückschlägen) unsere Ernährung umzustellen. Zuerst wurde auf Bio- Lebensmittel umgestellt und aktuell versuche ich die vegetarische Ernährung bei uns zu „etablieren“ 🙂 Die Vollwertkost versuche ich da schon hier und dort mit einzubauen, aber es fällt mir aufgrund des Aufwands nicht leicht. Deshalb ziehe ich meinen Hut vor dem, was ihr bereits geschafft habt. Die Rezepte auf eurem Blog sind tolle Anregungen, die uns das ein oder andere Essen sicherlich zum Genuss machen werden. Danke dafür und weiter so. ich jedenfalls folge euch jetzt auch 🙂 LG, Peppi

    • Hallo Peppi,

      herzlich willkommen auf unserem Blog und vielen Dank :-)!
      Am effektivsten finden wir bei Ernährungsumstellungen in kleinen Schritten vorzugehen, vor allem wenn die Familie “mitspielen” soll. So können sich alle Schritt für Schritt an die Umstellung gewöhnen. Bei uns war die Ernährungsumstellung auch ein Prozess und es gibt sicherlich immer noch Optimierungspotential.

      Liebe Grüße

  6. Hallo,

    seit kurzem bin ich auf Euren Blog gestoßen und ich finde ihn toll!
    Seit etwa 2 Jahren muss ich glutenfrei essen und experimentiere seitdem auch beim
    Brotbacken. Eurer Rezept ist bei mir gut gelungen und schmeckt sehr lecker.
    Ich habe statt Johannisbrotkernmehl 1 EL gemahlene Flohsamenschalen dazugegeben,
    die sorgen auch für eine bessere Bindung und das Brot wird nicht so schnell trocken.

    Viele Grüße, Franziska

    • Hallo Franziska,

      herzlich willkommen auf unserem Blog :-). Freuen uns, dass dir das Brot gelungen ist.

      Vielen Dank für den Tipp mit den Flohsamenschalen. Das ist eine Zutat, mit der wir demnächst bestimmt experimentieren werden. Denn bspw. auch zum Gelieren von Marmelade sollen sich Flohsamenschalen hervorragend eignen.

      Liebe Grüße

      • Hallo ihr zwei,

        Toller Block!!!

        Ich hab grad gelesen, dass sich Baobab Fruchtpulver (Affenbrot) sehr gut zum gelieren von Marmelade eignet. Ich habe dies allerdings noch nicht ausprobiert. Man kann es auch für Saucen und Smoothies verwenden. Seit ihr damit vertraut?

        Eine gute Quelle ist
        http://www.boabab.org

        • Baobabpulver zum Gelieren von Marmelade haben wir noch nicht ausprobiert. Auf der Rohvolution letztes Jahr in Mülheim hatten wir nur mal Baobab-Konfekt genascht.

          Wír hätten etwas Sorge, dass die Marmelade einen deutlichen Baobabgeschmack bekommt. Vielleicht passt der etwas säuerliche Geschmack aber auch ganz gut. Sönkes Mum verfeinert ihre Marmeladen gerne mit Zitrone, das passt auch super.

          Könnten wir im Sommer direkt mal ausprobieren. Vielen Dank für deinen Tipp!

  7. boah, dass gibt es ja nicht, die Hefe ist auch noch auf Weizenbasis, schon deftig, damit habe ich ja nicht gerechnet. sieh mal ich bin schon so durch und dann kommt das wieder. danke für das neue wissen.
    und das Brot werde ich ausprobieren, habe es ausgedruckt.
    habt ihr auch schon mit Backpulver Brot gebacken?
    lg anita

    • Uns war auch erst nicht bewusst wie Hefe hergestellt wird. Konventionelle Hefe wird anders als Bio-Hefe meist nicht aus Weizen hergestellt. Dafür ist die Herstellung bedenklicher. Denn konventionelle Hefe wird typischerweise auf Melasse gezüchtet, die als Abfallprodukt in der Zuckerindustrie anfällt. Diese Melasse enthält so wenig Vitalstoffe, dass die Hefepilze sie eigentlich gar nicht verstoffwechseln können. Deshalb müssen extra Vitamine und Mineralstoffe zugegeben werden. Beim ganzen Herstellungsprozess muss außerdem mit diversen Chemikalien wie Schwefelsäure und Natronlauge gearbeitet werden. Dadurch fallen dann jede Menge Abfälle an, die problematisch für die Umwelt sind. Siehe auch hier: http://www.ugb.de/lebensmittel-im-test/geht-prima-oeko-hefe/

      Backpulver Brot haben wir schon mal gebacken, das ist aber ewig her. Müssen mal schauen, ob wir irgendwo noch das Rezept finden…

      Liebe Grüße

  8. Hey,
    Vielen vielen dank für dieses Rezept, die anderen Rezepte für glutenfreie Brote enthalten immer so viel Stärke dass sie weit von vollwertigkeit entfernt sind :/
    Ich habe den teig auch mit flohsamenschalen gemacht,außerdem etwas mehr Flüssigkeit zugegeben und es eine halbe stunde gehen lassen 🙂 es war wirklich perfekt *-*
    Aber eine frage: ich mache das Brot für meinen Freund und der isst sowas lieber wenns gesund aussieht^^ also zuckerrubensirup und zuckerculoeur Tun da zwar ihren Dienst, sind aber leider alles andere als eine Bereicherung für das Brot :/
    LG Dese

    • Hallo Dese,
      das ist ein ungewöhnliches Problem: meistens werden ja eher gesunde Sachen verschmäht ;-).

      Du könntest mit der Reissorte experimentieren, damit das Brot dunkler aussieht beispielsweise roten oder schwarzen Reis verwenden. Sind uns aber nicht sicher, ob dies eine schöne Farbe fürs Brot ergibt und schmeckt (, da wir dies noch nicht ausprobiert haben).

      Liebe Grüße

  9. Durch Zufall bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung verzichte ich weitesgehend auf glutenhaltige Lebensmittel und bin schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach einem glutenfreien Backrezept. Eures hört sich echt gut und einfach an. Ich werde es gleich die Tage versuchen ….. Immer nur dieses Glutenfreieknäcke aus dem Bioladen essen, währenddessen meine Familie lecker frisches Sauerteigbrot isst, ist auch nicht so toll.

    Danke für das Rezept!!!

    • Oh, das ist gemein. Frisches Sauerteigbrot ist in der Tat viel besser als gekauftes glutenfreies Gebäck aus dem Bioladen (zumindest gegenüber dem das wir bei einem Freund mal probiert haben). Lass dir unser Brot schmecken 🙂 !

  10. Wow!!! Ich bin gerade schwer begeistert!!! Das Brot ist sooooo lecker! Habe ausversehen 500 ml Wasser genommen. War aber kein Problem.

    Seit ich mich glutenfrei ernähren muss, verzweifel ich regelrecht bei jedem Brot, das ich auspacke. Vorher habe ich alle paar Tage mein einfaches und schnelles Dinkel-Vollkornbrot gebacken und habe großen Wert auf vollwertigkeit gelegt. Das kommt jetzt endlich Dank euch wieder 🙂

    Ich lese schon länger ein wenig bei euch mit. Großes kompliment an euch beide! Vielen Dank!

  11. Es gibt glutenfreie Trockenhefe von der Naturkorn Mühle Wertz. Sie wird nicht aus Getreide hergestellt und ist echt prima. Verwende sie überwiegend zum Brot backen und es gelingt immer.

  12. Danke für das Rezept. Ich habe gerade angefangen glutenarmes Brot zu backen, und dies ist das erste Rezept das funktioniert!
    Es schmeckt auch sehr lecker.
    Allerdings hat das Brot so eine ganz, ganz leicht bittere Note.
    Liegt es daran, dass ich die Hirse vor dem Mahlen nicht gewaschen habe?
    (Ich habe keine eigene Mühle und hab das gleich im Bioladen gemahlen).
    Das Hirsemehl war ca. 10 Tage alt, das kann doch nicht schon ranzig gewesen sein?
    Oder ist es das Buchweizenmehl. Das wird ja auch oft als leicht bitter beschrieben?
    lg, febi

    • Leider schwierig zu sagen, woher die bittere Note kam. Bei uns hat das Brot bislang nicht bitter geschmeckt.

      Hirse, die wir zu Mehl vermahlen, waschen wir auch nicht vorher, sonst würden die Mühlensteine verkleben. Es kann allerdings schon sein, dass durch die 10 Tage lange Lagerung, das Hirsemehl seinen Geschmack verändert. Buchweizenmehl würden wir eher als nussig beschreiben, aber manche Menschen haben eine Abneigung gegen den Buchweizengeschmack. Wenn das Buchweizenmehl ebenfalls schon ein paar Tage alt war, kann es natürlich seinen Geschmack auch ungünstig verändert haben.

      Liebe Grüße

      • danke für die Antwort. Dann werde ich das nächstemal alles frisch gemahlen verarbeiten. langfristig muss wohl doch eine eigene Mühle her ;o))

        viele Grüße
        febi

  13. Hallo ihr Zwei,

    nachdem ich seit Monaten stille Mitleserin eures wundervollen blogs bin, will ich mich auch endlich mal zu Wort melden:
    1000 Dank für das Rezept! Das Brot ist der Hammer! Ich habe im Juni 2015 angefangen mit der Bruker Vollwerternährung aus gesundheitlichen Gründen und habe die ersten 4 Monate „nur“ reine Frischkost gegessen und im November letzten Jahres hab ich dann angefangen auch wieder Gebackenes und Gekochtes einzuführen…und euer Brotrezept war mein erstes Brot (da ich Gluten auch nur ganz sachte wieder einführe)…ich war sooo glücklich, das könnt ihr euch nicht vorstellen…soo lecker!

    Und ich habe es mit Rotem Reis gebacken- und das schmeckt echt gut…ich finde es sogar geschmacksintensiver als mit weißem Reis – kann es nur wärmstens empfehlen.

    Ganz herzliche Grüße aus Freiburg,
    Katya

    • Hallo Katya,
      wir freuen uns, dass dir unser glutenfreies Brot so gut gefällt. 🙂 Roten Reis zu verwenden ist eine schöne Idee. Müssen wir uns unbedingt merken.

      Liebe Grüße

  14. Mein Brot ist nach eurem Rezep toll geworden und richtig schön aufgegangen. Leider aber ist es auch bei mir sehr bitter geworden. Da ich keine Mühle habe, kaufte ich die Mehlsorten fertig. Zudem habe ich Trockenhefe benutzt. Ich bin mir nun unsicher, welcher Anteil bitter macht. Ob es die Trockenhefe ist oder eines der Mehle. Habt ihr diesbezüglich neue Erkenntnisse gewonnen oder Rückmeldungen bekommem?

    • Hallo Siby,
      wir würden darauf tippen, dass das Mehl bereits zu alt und damit bitter geworden war.

      Liebe Grüße

  15. Hallo liebe Backfreunde, ich habe heute auch das Brot gebacken. Ich habe 2 Päckchen Trockenhefe genommen, aber es ist nicht aufgegangen. Vllt habe ich es zu lange ruhen lassen. Denn Oberfläche wurde etwas trocken.
    Geschmacklich finde ich es lecker.
    Nun gut- neues Backen neues Glück.
    Allen hier frohe Ostern

    LG Merle

    • Hallo Merle,
      eigentlich sollte das Brot ohne Gehzeit beim Backen im Backofen gut aufgehen. Auch mit Trockenhefe sollte das funktionieren. Vielleicht war deine Trockenhefe zu alt oder eventuell das Wasser zu heiß.

      Liebe Grüße

  16. Halihalo,
    Super Blog…DANKE!
    Ich bin einwenig ratlos, denn meine Tochter 20 Monate hat sehr viele Lebensmittelallergien. Darunter keine Milchprodukte, kein Gluten, kein Histamin. Reis verträgt sie auch nicht:-( habt ihr ein Brotrezept ohne Reismehl bzw. was könnte ich stattdessen verwenden?

    Glg
    Juliane

    • Hallo Juliane,
      das hört sich nach einer schwierigen Ernährung an. Vielleicht findest du in der GAPS-Diät, der Paleo-Ernährung oder der Rokosternährung Anregungen, die dir weiterhelfen bei der Essenszubereitung. Denn alle diese drei Ernährungsformen versuchen auf Getreideprodukte zu verzichten und sind dennoch vollwertnah.

      Getreidemäßig fallen uns neben Hirse, Buchweizen noch Amaranth, Mais, Quinoa und Kartoffeln ein die du evtl. ins Brot mixen könntest. Ansonsten kannst du es auch mit Rohkostkräckern als Brotersatz probieren. Die bestehen aus gemahlenen Saaten und Gemüse. In der Rohkosternährung sind solche Kräcker oft zu finden. Unsere Saaten-Cracker gehen in die Richtung.

      Liebe Grüße

  17. Danke für dieses tolle Rezept! Bei uns funktioniert es auch super ohne Johannisbrotkernmehl. Ich finde dieses Brot mild im Geschmack, sodass es eine tolle Alternative zu dunklen Vollkornbroten ist, wenn man mal Sehnsucht nach einem Weißbrot bekommt :-)))

  18. Hallo Melanie und Sören,

    euer Rezept hört sich super an. Frage: Gibt es einen Ersatz für Hefe oder Sauerteig. Ich darf beides nicht :-/ und bin gerade auf der Suche nach einem Brot ohne Gluten, Hefe, Sauerteig, Ei(klar)….

    Lieben Dank im Voraus und ein schöne Wochenende wünscht euch
    Susanne

    • Hallo Susanne,
      von Sarah auf dem Blog „My New Roots“ gibt es ein glutenfreies Brot, das aus Nüssen und Saaten besteht: The Life Changing Loaf of Bread
      Vielleicht ist das was für dich?
      Ansonsten ist auch Knäckebrot eine Option. Wir haben bspw. ein glutenfreies Saaten-Cracker-Rezept hier auf dem Blog. In größere Stücke geschnitten ist es Knäckebrot. 🙂

      Liebe Grüße & dir auch ein schönes Wochenende

  19. Liebe Melanie und sönke
    Heute bekam ich die Mühle und habe gleich zwei Brote gebacken. Die sind so gut gelungen. Hab chia und Leinsamen beigemischt (Tipp von der Schreiberin).
    Bin gespannt wie lange die Brote halten. Aber auf jeden Fall sehr lecker. Besten Dank dafür!!!
    Ich werde den Teig mal in Muffin-Förmchen füllen,um daraus Brötchen herzustellen. Ich sage dann Bescheid,ob es gelungen ist.
    Julia

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