Unsere Ausbildung zum Gesundheitsberater – Erfahrungsbericht vom Aufbauseminar

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Bedingt durch unsere eigenen gesundheitlichen Probleme, fingen wir an uns mit der Frage zu beschäftigen, wie man gesund bleibt bzw. wieder wird. Dabei entdeckten wir die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. Max Otto Bruker (1909 – 2001) als Ernährung für uns.

Um unser Wissen über die vitalstoffstoffreiche Vollwertkost zu vertiefen, begannen wir Im März letzten Jahres unsere Ausbildung zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater GGB. Die gesamte Ausbildung zum Gesundheitsberater besteht aus drei einwöchigen Blockseminaren und einem praktischen Kochseminar. Am Grundlagen- und Praxisseminar haben wir bereits letztes Jahr teilgenommen. Gerade waren wir beim Aufbauseminar, wovon wir euch in diesem Artikel berichten wollen.

Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein

Die Seminare werden von der Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) e. V. angeboten und finden im “Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus” in Lahnstein statt – einem Zentrum für Gesundheit und ganzheitliche Lebensweise. Einen kleinen Einblick in die Arbeit des Bruker-Hauses bietet folgendes Video:

Tipp für die Anreise

Als Flachländer dachten wir bei unserem ersten Besuch, dass es eigentlich kein Problem sein sollte, die etwas mehr als 3 km vom Bahnhof Oberlahnstein zum Bruker-Haus zu Fuß zu gehen. Wir hatten dabei allerdings nicht bedacht, dass das Bruker-Haus auf der Lahnhöhe liegt, der Bahnhof aber am Rhein. Der Weg geht also die ganze Zeit bergauf, teilweise mit heftiger Steigung. Mit unserem Gepäck war das kein Spaziergang mehr, sondern wurde vielmehr ein forderndes Fitnesstraining. Seit dem nehmen wir zum Bruker-Haus, je nachdem ob wir bis Koblenz oder Oberlahnstein mit dem Zug fahren, doch lieber den Bus oder ein Taxi ;-).

Inhalte des Aufbauseminars

Besonders schön finden wir an den Seminaren Gleichgesinnte zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Beim Aufbauseminar war diesmal wieder eine bunt gemischte Gruppe, wobei die Teilnehmer im Alter von 21 bis 60+ aus ganz Deutschland und sogar umliegenden Ländern wie Luxemburg, Italien und der Schweiz angereist waren. Mit ca. 25% lag der Männeranteil diesmal erstaunlich hoch.

Im Aufbauseminar zur Gesundheitsberaterausbildung wird ein besonderer Fokus auf die lebens- bzw. spannungsbedingten Krankheiten gelegt. Das sind Krankheiten, die aus ungelösten andauernden Spannungen im Leben entstehen. Neben einem Vitalstoffmangel hielt Dr. Bruker solche Spannungen für die Ursache vieler Erkrankungen: „Der Mensch wird krank, weil er sich falsch ernährt und weil er falsch lebt.“ Kein Wunder, dass Dr. Bruker ein Buch den „Lebensbedingten Krankheiten“ (Amazon-Link) widmete und vom Menschen als Körper-Seele-Einheit sprach, die als Ganzes wahrgenommen werden müsse.

Die Woche im Aufbauseminar war wieder vollgepackt mit einem vielfältigen Programmangebot. Wir lernten wie Spannungen im Leben auf das vegetative Nervensystem wirken und auf diese Weise gesundheitliche Beschwerden auslösen können. In Gruppenarbeit haben wir verschiedene Diätformen kritisch betrachtet und den anderen Gruppen unsere Ergebnisse vorgestellt. Auch mit der Ernährung eng verknüpfte Themengebiete wie die grüne Gentechnik bzw. Agro-Gentechnik und die ökologische Landwirtschaft wurden angerissen. Denn Dr. Bruker sah neben ernährungs- und lebensbedingten Krankheiten auch schädliche Umwelteinflüsse als dritte große Ursache von Krankheiten.
im Seminarraum

Dr. med. Jürgen Birmanns

Der im Bruker-Haus praktizierende Arzt Dr. med Jürgen Birmanns leitete mehrere Unterrichtseinheiten. Unter anderem gab er eine Einführung in die Homöopathie nach Samuel Hahnemann. Aber nicht weil wir homöopathisch praktizieren sollen – dazu wäre eine eigene Ausbildung notwendig. Vielmehr war sein Ziel uns die unvoreingenommenen Betrachtungsweise homöopathischer Ärzte näherzubringen, mit der sie ihre Patienten wahrnehmen. Bei seinen spannenden, aber ausschweifenden, philosophischen Betrachtungen der Welt hatten wir manches Mal Angst nicht mit dem Stoff durchzukommen, obwohl wir dann doch in der Zeit blieben ;-).

Termine in der Arztpraxis bei Dr. Birmanns sind schon Monate im Voraus ausgebucht, daher gibt es jeden Mittwoch von 10.30 bis 12 Uhr eine kostenlose öffentliche Fragestunde „Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht“, bei der wir als Seminarteilnehmer auch Fragen stellen konnten. Seine vielleicht wichtigste Empfehlung, die wir für uns mitnahmen war: „Meiden Sie Ärzte, die Ihnen Angst machen“.

Dr. phil. Mathias Jung

Experte für die Unterrichtseinheiten zu den psychosomatischen Krankheiten ist Dr. phil. Mathias Jung. Die Vorträge des Gestalttherapeuten und studierten Philosophen sind immer ein Erlebnis – ein wahres Feuerwerk aus Anekdoten und Wortwitz. Bei seinen spannenden und humorvollen Ausführungen aus der Praxis haben wir viel gelernt und gelacht. Allerdings kann Mathias einen mit seinem hohen Sprechtempo leicht „besoffen quatschen“ ;-). So blieb kaum genug Zeit wichtige Punkte zu notieren, wir wollten schließlich nichts verpassen. Auch seine psychologische Märcheninterpretation am letzten Seminarabend in kuscheliger Atmosphäre bei Kerzenschein war großartig.

Die Gelegenheit Mathias live zu erleben, solltet ihr euch also auf keinen Fall entgehen lassen. Im Bruker-Haus hält er Dienstagabends ab 18.30 Uhr für alle Interessierten einen kostenlosen Vortrag, um über Lebenskrisen und philosphische Fragen zu referieren. Darüber hinaus ist er regelmäßig auf Vortragsreise in Deutschland unterwegs.

Gesundheitsberatung in der Praxis

Die Gesundheitsberaterin Andrea Lohaus kümmerte sich um den reibungslosen Ablauf des Seminars. Zudem gab sie Einblicke in ihre Arbeit als Gesundheitsberaterin: Ob Kochkurse, Koch-AG in der Schule oder Vortragsgestaltung – Andrea verriet viele alltagstaugliche Tipps und Tricks. Sehr hilfreich für unsere beiden anstehenden Kochkurse bei der VHS in Osnabrück.

Buchladen

In den Pausen wurde der kleine Buchladen vom emu-Verlag im Bruker-Haus zum sozialen Treffpunkt. Büchertipps wurden ausgetauscht und in den vielen spannenden Büchern geblättert. Neben einem Stapel neuem Lesestoff und Geschenken für anstehende Geburtstage, gönnten wir uns eine weitere Brotbackform für unsere Sauerteig-Backversuche.

emu Buchladen

Köstliche Verpflegung

Mit das beste an den Kursen im Bruker-Haus ist die Verpflegung. Das ganze Seminar über wird man mit leckerem vollwertig-tiereiweißfreien Essen verwöhnt, bei dem sich sogar Sönke ausnahmsweise mal keine Sorgen bzgl. gesundheitlichen Folgen zu machen braucht. Kein Wunder, dass wir ordentlich zugelangt haben. Den ganzen Tag Vorträge & Co. zu hören, macht wirklich hungrig.

Verpflegung beim Aufbauseminar
Highlight war jeden Morgen zum Frühstück das sahnige Frischkorngericht, welches hübsch dekoriert wurde – so aß auch das Auge jedesmal mit ;-).
Frischkorngericht Variation beim Aufbauseminar
Zum Frühstück und zum Abendessen gab es eine große Auswahl von leckeren Vollkornbroten aus frischgemahlenem Mehl und verschiedenste Aufstriche. Wie beim Praxisseminar war die Salatauswahl zum Mittag- und Abendessen einfach fantastisch.

Verpflegung beim Aufbauseminar

Beim Aufbauseminar wurden morgens leider nicht die köstlichen, schnellen Hefebrötchen gebacken, die es im Grundlagenseminar gab. Dafür hat Sönke das freiwillige Angebot von Doris genutzt und für den gemeinsamen Abend am Donnerstag beim Kuchenbacken mitgeholfen. Melanie war zu müde, um bereits morgens um 7 Uhr in der Küche zu stehen ;-). Doris gab wie beim Brötchenbacken im Grundlagenseminar jede Menge Tipps und Tricks zu einem flexiblen Blechkuchenrezept. Wenn wieder mehr Obst im Garten reif ist, werden wir bestimmt diesen leckeren und variantionsreichen Kuchen hier im Blog vorstellen.

Kuchen backen

Sportlicher Ausgleich

Um neben dem vielen Sitzen ausreichend Bewegung zu bekommen, wurde zweimal täglich ein freiwilliges Sportprogramm angeboten. Eigentlich hatten wir uns wieder auf den extrem fitten 70-jährigen Azis Niang gefreut, den wir bereits im Grundlagenseminar zu schätzen gelernt hatten. (Wer ihn kennt, weiß wovon wir sprechen.) Diesmal konnte er aber leider nicht teilnehmen. Als Vertretung von Azis bot Marina aber ebenfalls ein super Programm. Unser Vorsatz in diesem Jahr mehr Sport zu treiben, wurde gestärkt. Aber irgendwie ist in einer Gruppe die Motivation doch höher ;-).

Fazit und Ausblick

Die Woche im Bruker-Haus verging wieder wie im Flug. Wir haben viele neue Eindrücke mitgenommen, nette Leute kennengelernt und uns sehr wohl gefühlt. Jetzt verstehen wir noch besser, wie sich Ernährung, Spannungen im Leben und Umwelteinflüsse auf die Gesundheit auswirken können.

Wir sind gespannt auf das Schlussseminar, mit dem wir nächstes Jahr unsere Ausbildung abschließen wollen. Bis dahin gilt es die neue Pflichtlektüre zu lesen und vor allem fleißig für die Prüfungen zu lernen.

30 Kommentare

  1. Hallo Melanie, hallo Sönke,
    danke für euren kurzen Einblick in euer Aufbauseminar. Es ist immer wieder schön eure Berichte zu lesen.
    Umso mehr freu ich mich jetzt auf mein Ausbauseminar in diesem Jahr im Bruker-Haus.
    Ich wünsch euch frohes Schaffen auf eurem Weg.
    Liebe Grüße aus Grünewalde schickt euch Simone.

    • Hallo Simone,

      vielen Dank :-). Wir wünschen dir viel Spaß beim Aufbauseminar. Das Aufbauseminar fanden wir etwas entspannter als das Grundlagenseminar, trotzdem gab es wieder viel Neues zu lernen.

      Liebe Grüße

  2. Hallo Melanie und Sönke,

    ich lese Euren Blog schon seit einiger Zeit und finde ihn toll.

    Danke Euch auch für diesen Bericht. Jetzt habe ich wenigstens ein wenig Einblick wie es im Bruker-Haus aussieht und kann mich am Sonntag auf den Weg zum Grundlagenseminar machen. Bin schon gespannt und aufgeregt.

    Habt Ihr noch Tipps was unbedingt mit soll?

    Liebe Grüße
    Aga

    • Hallo Aga,

      dankeschön :-).

      Gerne, geben wir dir noch ein paar Tipps. Hier die wichtigsten Dinge, die uns eingefallen sind:

      Falls du nicht mit dem Auto, sondern mit dem Zug anreist, solltest du genug Platz im Koffer lassen für einen Ordner und ein dickes Buch, dass du im Grundlagenseminar bekommen wirst. Der kleine Laden vom emu-Verlag verleitet darüber hinaus, noch das ein oder andere zu kaufen… Wir fanden es sehr praktisch in den Büchern schmökern zu können, die es im normalen Buchladen oft nicht gibt.

      Sehr zu empfehlen ist das Sportprogramm von Azis – auch wenn der Beginn um 6.45 Uhr morgens vielleicht nicht so attraktiv erscheint. Azis hat einen sehr ungewohnten Stil, der kaum anstrengt, aber unglaublich effektiv ist. Wir waren sehr viel fitter nach dem Seminar als vorher ;-). Auch wenn das Sportprogramm nicht besonders anstrengend ist, solltest du genug T-Shirts einpacken, denn ein bisschen ins Schwitzen kommt man doch. Auch ein warmer Pullover für den Sportteil draußen ist sehr zu empfehlen.

      Auf Grund der Fußbodenheizung ist es angenehm im Bruker-Haus keine Winterschuhe zu tragen, daher hatten wir zum Aufbauseminar extra ein zweites Paar Schuhe dabei.

      Es gibt eine Gruppenarbeit während des Grundlagenseminars, bei der es je nach Gruppe hilfreich ist in den Büchern “Unsere Nahrung – unser Schicksal”, “Zucker, Zucker” oder “Cholesterin” nachschlagen zu können. Diese können aber auch ausgeliehen werden.

      Es wird einen schriftlichen Zwischentest geben, vor dem du aber keine Angst haben brauchst, weil dieser unbewertet ist und in der Gruppe besprochen wird.

      Beim Essen solltest du darauf achten, dass du zuerst die Frischkost und erst dann die warmen/anderen Speisen isst. Außerdem solltest du dir beim Mittagessen lieber den Teller nicht zu voll füllen bzw. füllen lassen. Die Damen aus der Küche sind nämlich nicht erfreut, wenn man seinen Teller nicht leer isst ;-).

      Wir wünschen dir ein wunderschönes und spannendes Grundlagenseminar!

      Liebe Grüße

      • Hallo,

        vielen lieben Dank für die Zusammenfassung. Dann kann ich ja praktisch meinen Koffer packen:-) Es hilft einem immer, wenn man von den Erfahrungen anderer lesen kann.

        Und jetzt weiß ich worauf ich achten muß dann kann es losgehen. Ich freue mich.

        Liebe Grüße
        Aga

  3. Hallo Melanie und Sönke,

    da ich gerade an einem längeren Beitrag für meinen Blog zum Thema „Schlechtes Image der Vollwertkost“ arbeite, bin ich noch einmal auf euren Blog hier gegangen und habe mich intensiver umgeschaut. Denn ihr hebt euch ja – soweit ich das von außen beurteilen kann – positiv von der zum großen Teil leicht verstaubt und deutschtümelnd wirkenden Vollwertkost-Gemeinde ab. Nun aber stelle ich fest, dass ich ihr euch nicht nur mit eurer Ernährung an dem nationalistisch gesinnten „Lebensschützer“ Bruker orientiert sondern sogar die Ausbildung zum Gesundheitsberater nach dessen Konzeption macht. Das irritiert mich. Kennt ihr die politischen Hintergründe von Bruker nicht oder ist sie euch egal?

    Viele Grüße
    Antje

    • Hallo Antje,

      von den Vorwürfen gegen Dr. Bruker haben wir schon gehört:

      Dr. Bruker schreibt selbst in seinem Buch „Unser Nahrung – unser Schicksal“ (in der 30. Auflage auf Seite 385):

      „Wie gefährlich meine Äußerungen für bestimmte Kreise [Anmerkung von uns: Dr. Bruker bezieht sich u. a. auf die Zuckerindustrie] zu sein scheinen, wird auch daran deutlich, daß man in den letzten Jahren immer wieder versucht hat, mich zu bedrohen und durch Rufmord mundtot zu machen. So wurde ich z. B. zunächst als links- und, als das nicht fruchtete, als rechtsradikal verschrien. Wer sich mit meiner 60jährigen ärztlichen Tätigkeit befaßt, erkennt mühelos, daß ich weder links noch rechts einzuordnen bin, sondern nur geradeaus und mein ganzes Leben in den Dienst der Menschen gestellt habe, ohne Ansehen der Nation oder Hautfarbe.“

      Laut dem Buch „David gegen Goliath“ (Seite 100ff) hat Dr. Bruker Juden im dritten Reich Schutz gewährt und geholfen aus dem Deutschen Reich zu fliehen:
      „Geben Sie bitte bei der Diskussion um meine Person den Anklägern bekannt, daß ich meine frühere ärztliche Praxis in Bremen von einem jüdischen Kollegen übernahm. In der Folge war ich behandelnder Arzt jüdischer Patienten. Ich habe ihnen in der ‘Kristallnacht’ und auch anschließend Schutz gewährt und war einigen bei der Flucht nach England behilflich.“

      Was richtig ist, dass Dr. Bruker zeitweilig aufgrund seiner Anti-Atom-Bemühungen dem „Internationalen Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL)“ angehörte, aber sofort austrat als er von nationalsozialistischen Gedankengut im WSL und dem eng verbundenen “Collegium Humanum” erfuhr (David gegen Goliath, Seite 104): „Der WSL erwies sich aber aus verschiedenen Gründen nicht geeignet für diese Aufgaben [gemeint ist: eine gemeinsame Organisation gegen Umweltzerstörung zu schaffen]. Es kamen dort sogar rechtsradikale Tendenzen auf, weshalb ich in dieser Organisation nicht mehr mitarbeiten konnte und mich distanzierte.“ Dr. Bruker wurde damals (1982) sogar vom „Collegium Humanum“ verklagt, weil er sie als „nationalsozialistisch“ bezeichnet hatte. Das „Collegium Humanum“ gewann damals den Prozess, weil nicht genug Beweise gegen sie vorlagen. Erst 2008 wurde das „Collegium Humanum“ als verfassungswidrig eingestuft und verboten.

      Von Joachim aus dem Vollwert-Forum wird die Thematik sehr schön zusammengefasst:
      „Es gab und gibt diverse Vorwürfe an die Person Dr. Bruker. Viele dieser Vorwürfe waren gezielte Aktionen, um ihn zu diskreditieren. Wenn man sachlich nicht weiterkommt, dann versucht man seine Gegner eben politisch anzugreifen. Diese Vorwürfe sind bekannt und widerlegt, man kann das bspw. in dem Buch „David gegen Goliath“ aus dem emu Verlag nachlesen. Andere Vorwürfe sind nicht widerlegt, weil dazu einfach keine Unterlagen und kein Wissen mehr vorhanden ist. Dr. Bruker war ein hervorragender Arzt, aber auf seine Art in anderen Themen mitunter etwas naiv – er glaubte einfach an das Gute im Menschen und es ist durchaus möglich, dass man ihm einfach Dinge untergeschoben hat. Wer ihn kannte, kann auf jeden Fall bestätigen, dass er sehr weit von jedem braunen Gedankengut entfernt war.“

      Heute arbeiten im Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus, wo wir die Ausbildung zum Gesundheitsberater absolvieren, einige sehr geschätzte Menschen, die nicht deutscher Abstammung sind. Ausländerfeindlichkeit oder rechtes Gedankengut können wir dort und beim GGB e.V. nicht entdecken – eher im Gegenteil. Wenn du dir z.B. das Programm der aktuellen GGB Tagung anschaust, findest du dort einen Programmpunkt der sich explizit gegen Rechtsextremismus richtet.

      Wir sind für uns zu dem Schluss gekommen, dass an den Vorwürfen Dr. Bruker sei nationalistischer Gesinnung gewesen keinerlei Substanz ist. Motto unseres Blogs ist: „Lecker essen – gesund leben“. Das soll auch so bleiben – auf unserem Blog wollen wir keine politischen Diskussionen oder Spekulationen führen.

      Fakt ist: Wir sind dankbar, dass es uns mit einer vitalstoffreichen Vollwertkost gesundheitlich sehr viel besser geht. Unter anderen deshalb machen wir die Ausbildung zur Gesundheitsberaterin/zum Gesundheitsberater. Aber natürlich blicken wir auch über den Tellerrand der vitalstoffreichen Vollwertkost.

      Der Begriff „vollwert“ steht für eine vorwiegend pflanzliche Ernährung, in der auf naturbelassene und frische Zutaten Wert gelegt wird. Im Englischen wird der Begriff „whole food“ verwendet. In unserem Bücherregal stehen auch einige internationale Bücher (wie z. B. die „China Study“), die die Ernährungsaussagen von Dr. Bruker bestätigen.

      Die Prinzipien der Vollwerternährung müssen natürlich je nach Nahrungsangebot und den klimatischen Bedingungen in den einzelnen Regionen dieser Welt angepasst werden. Die Empfehlungen der vitalstoffreichen Vollwertkost von Dr. Bruker passen sehr gut in unser eher gemäßigtes Klima.

      Viele Grüße
      Melanie und Sönke

  4. Danke für eure ausführliche Antwort, die ja jede/r für sich selbst – auch unter Zuhilfenahme weiterer Quellen – bewerten kann. Ich respektiere euren Wunsch, hier auf eurem Blog keine politischen Diskussionen führen zu wollen und wünsche euch alles Gute.

    Viele Grüße
    Antje

  5. Hallo Melanie & Sönke,

    ihr habt da einen sehr interessanten und aufschlussreichen Blog.

    Ich selbst mache gerade auch eine Ausbildung zum Gesundheitsberater (mit IHK-Zertifikat) bei der „Akademie Gesundes Leben“ in Oberursel/Hessen und habe vom 19.-24.06.2013 mein Abschluss-Modul mit Prüfung.

    Zu eurem Blog-Thema passend, steht bei uns in Bezug zur Ernährung die „Typgerechte Ernährung“ (Buch von Marlis Weber und Bernd Küllenberg) auf dem Ausbildungsprogramm. Hierzu und zum Thema Ausdauersport haben wir den Autor und Ökotrophologen Bernd Küllenberg selbst als Dozenten.

    Dieses Buch ist sehr interessant, aufschlussreich und für jeden lesbar. Vielleicht ist das Buch für euch zur Abrundung der Thematik ja interessant. Vor allem ist es für die Beratung zur Abrundung und Betrachtung von Klienten sehr hilfreich.

    Also dann, kollegiale Grüße
    aus Unterfranken (Bayern)

    Dirk Seiler

    • Hallo Dirk,

      vielen Dank :-)! Das Buch “Typgerechte Ernährung” hört sich interessant an. Was für Ernährungstypen werden dort unterschieden?

      Liebe Grüße und viel Erfolg bei deiner Abschluss-Prüfung!

      • Hallo ihr beiden,

        Das Buch „Typgerechte Ernährung“ handelt von 3 Ernährungtypen basierend auf Aussehen, Größe, Gestalt, Charakter, kontinentaler Ur-Herkunft, Konstitutionslehren usw.
        Heraus gekommen sind der Empfindungs-, Bewegungs- und Entspannungstyp, wobei keiner besser oder schlechter ist.

        Der logische Grundgedanke dabei ist, dass nicht jede Ernährungsform für jeden gleich gut ist. Was bei dem einen gut funktioniert, bereitet einem anderen Probleme, weil der Körper die Nahrung anders umsetzt.

        Das halte ich ganz wichtig für mich selbst und vor allem für die Beratung. Jeder Mensch ist für sich ganz individuell zu betrachten. Vieles funktioniert zwar bei allen Menschen gleich, wie der reine theoretische Verdauungsvorgang, aber die Verdauung der einzelnen Lebensmittel ist unterschiedlich.

        Dieses Buch (ISBN-Nr. 3-517-01795-7) veranschaulischt das auf eine leicht verstehbare Weise. Es ist nicht das Non-Plus-Ultra, was es ohnehin nicht gibt, aber auch für Klienten versteh- und umsetzbar.

        Vielen Dank übrigens für die Erfolgswünsche zu meiner Abschlussprüfung.

        Viele Grüße
        Dirk

        • Vom Namen hören sich die Typen nach der ayurvedischen Kategorisierung an:
          Empfindungstyp = Vata
          Bewegungstyp = Pitta
          Entspannungstyp = Kapha

          Wir sind der Ansicht, dass eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung mit möglichst naturbelassenen Lebensmitteln für alle gut ist. Wer ungeeignete Nahrung isst, bekommt je nach Konstitution bzw. Typ andere Beschwerden.

          In das Buch werden wir trotzdem mal schauen, vielleicht bekommen wir noch ein paar Denkanstöße.

          Liebe Grüße

        • Wir haben uns das Buch “Die typgerechte Ernährung” angeschaut. Was uns gefallen hat, ist die Betrachtung der sozialen und psychologischen Aspekte von Essen, sowie die Betonung das auch gesunde Ernährung genussvoll sein muss.
          Wir halten das Buch trotzdem leider für nicht empfehlenswert. Was uns besonders stört, dass jede Menge Behauptungen aufgestellt werden ohne das eine Begründung gegeben wird. Beispielsweise steht auf Seite 14 die Behauptung “Je nach Typ werden allzu grobe Getreideschrote oder ganze Körner nicht oder nicht gut vertragen, ja sie können auf Dauer sogar den Darm schädigen”. Wer so etwas behauptet, obwohl Getreide seit Jahrtausenden Grundlage der menschlichen Ernährung sind und im Mund eigentlich zerkaut werden, muss seine Aussage schon begründen, um glaubwürdig zu bleiben. Aber wieso dies so sein soll, bleibt offen…

          • Hallo Ihr Beiden,

            ich denke nicht, dass es nur eine Behauptung ist, denn die Autoren sind ausgesprochene Fachleute auf dem Gebiet der Ernährung und würden sich damit sicher kein Ei ins Nest legen.

            Eine Möglichkeit der Erklärung könnte sein, dass in der Tat bei einem Empfindungstyp grobes oder zu grobes Getreide, auch wenn es teilweise durch den Kauvergang zerkleinert und aufgeschlossen wird, im Darm Probleme bereitet.

            Hier ist die Darmleistung insgesamt ganz entscheidend, da es auf das Zusammenspiel der gesamten Lebensweise mit Nahrung, Bewegung, Psyche usw. ankommt und da kann es auf Dauer schon erhebliche Schwierigkeiten geben und zu Schädigungen kommen.

            Aber wie gesagt, dieses Buch ist nicht das NonPlusUltra, sondern lediglich als eine Wissens- und Erweiterungsmöglichkeit zu sehen.

            Ich wünsche euch noch viel Erfolg mit eurem sehr interessanten Blog.

            Viele Grüße
            Dirk Seiler

          • Hallo Dirk,

            über deinen Buchtipp haben wir uns sehr gefreut. Wir schätzen solche Hinweise sehr, die uns über den eigenen Tellerrand blicken lassen. Viel zu oft scheinen die Vertreter gesunder Ernährungsformen in ihrer eigenen kleinen Welt zu leben, anstatt voneinander lernen zu wollen. Auch wenn das evtl. heißt, die eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen.

            Das Buch hat durchaus positive Aspekte (s.o.). Da es unserer Meinung nach allerdings auch gravierende Schwächen hat, sahen wir uns gezwungen darauf hinzuweisen. Bei unserer Kritik ging es uns nicht so sehr um den Punkt, ob die vielen Behauptungen nun richtig oder falsch sind. Was uns stört, ist das vielfach einfach keine Begründungen gegeben werden. Besonders wenn es um kontroverse Themen wie mit den Getreidekörnern geht, bei denen andere Experten aus guten Gründen den Autoren widersprechen würden. Auch wenn die Autoren Fachleute sind, ohne Begründung (oder auch eine Referenz oder einen Verweis auf andere Quellen) sind die Aussagen unserer Meinung nach weder hilfreich noch glaubwürdig…

            Wir sind neugierig: Können wir dir zur bestandenen Abschlussprüfung gratulieren?

            Liebe Grüße

  6. Hallo ihr Zwei,

    die ayuverdischen Konstitutionen sind auch in das Buch eingeflossen und eurer Ansicht bezüglich der vollwertigen pflanzenbasierten Ernährung mit möglichst naturbelassenen Nahrungsmitteln stimme ich grundsätzlich und voll zu.

    Wenn ihr mal Zeit und Muse gefunden habt euch das Buch anzuschauen, dann freue ich mich schon jetzt auf eure Meinung.

    Viele Grüße
    Dirk

  7. Hallo Melanie und Sönke,

    ja, ihr könnt mir zum erfolgreichen Abschluss als „Ganzheitlicher Gesundheitsberater (IHK)“ gratulieren. Hatte ich bei der letzten Mail ganz vergessen zu erwähnen.

    Die nächsten Ausbildungen stehen schon in den Startlöchern. Das sind zum eine die „Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ und zum „Personal-/Business Coach mit NLP-Practitioner (IHK)“.

    Da ich hauptberuflich als Beamter auf dem Ordnungsamt bei einer Kommune arbeite und ich schon am Ende der Fahnenstange angekommen bin, aber noch zu jung bin um mich damit abzufinden, versuche ich auf diesem Wege etwas Neues zu machen. Ich möchte bei uns versuchen das „Betriebliche Gesundheits-management“ einzuführen. Dafür sind die Ausbildungen eine gute Grundlage. Wenn es bei uns nicht klappt, gibt es sicher andere Kommunen und/oder Firmen, die daran Interesse haben.

    Auf jeden Fall habe ich dann eine umfassende Ausbildungs- und Wissensbasis um auch in kleinen Schritten in die Selbstständigkeit zu gehen. So leicht und einfach gebe ich meinen Beamtenstatus ja nicht auf. Mal schauen was die Zukunft so bringt.

    Viele Grüße
    Dirk

    • Hallo Dirk,

      herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

      Deine Ausbildungen klingen spannend. Wir sind auch ständig dabei uns weiter zu bilden. Es gibt einfach soo viele spannende Dinge ;-).

      Viele Grüße

  8. Hallo Melanie, hallo Sönke,

    ich bin heute durch einen Zufall auf eure Seite gestoßen, da ich mich für die Ausbildung als Gesundheitsberaterin im Max-Otto-Bruker-Haus angemeldet habe (oh, ich bin ganz aufgeregt 😉 ).
    Ich bin von eurer Seite schwer begeistert u danke euch, für die ganzen Berichte u Hintergrundinformationen zu der Ernährung.

    Liebe Grüße
    Nancy

    • Hallo Nancy,

      vielen Dank :-)! Für deinen schönen Blog hast du einen lustigen aber auch treffenden Namen gewählt. Ein bisschen neidisch sind wir, dass du in Berlin mit all den ungewöhnlichen Restaurants, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten wohnst ;-).

      Die Seminare sind eine schöne und hilfreiche Ergänzung zu den Büchern. Über manche Dinge haben wir zunächst hinweg gelesen und wurden erst durch die Seminare darauf gestoßen. Langsam sollten wir verstärkt mit dem Lernen für unsere Prüfung im Schlussseminar durchstarten, welches wir Anfang nächsten Jahres belegen. Wünschen dir viel Spaß beim Grundlagenseminar!

      Liebe Grüße

  9. hallo melanie und sönke,
    ich bin grade durch zufall auf euren blog gestoßen.
    das ist genau das was ich gesucht habe.
    ich möchte im februar 2015 zum grundlagen seminar und wenn alles gut läuft mache ich die ausbildung zum GGB
    ich habe bis jetzt nur gutes gehört. eigentlich schade, dass es noch so lange dauert. aber dann habe ich genug zeit zum lesen der bücher.

    vielen dank für die ausfürlichen tollen berichte
    wiebke

    • Hallo Wiebke,
      herzlich willkommen auf unserem Blog :-)! Die Ausbildung fanden wir sehr spannend. Ist mehr als “nur” die Bücher zu lesen und zudem eine schöne Möglichkeit, um Gleichgesinnte kennen zu lernen. Seit Januar diesen Jahres haben wir die Ausbildung abgeschlossen und sind jetzt beide Gesundheitsberater GGB :-).

      Liebe Grüße

  10. Hallo Melanie und Sönke,
    bei meiner Suche nach Infos über die GGB bin ich auf eure Seite gestoßen. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung!
    Ich finde euren Erfahrungsbericht sehr aufschlussreich und freue mich jetzt gleich noch mehr, im März 2015 das Grundlagenseminar besuchen zu dürfen. Mein Ziel ist es, alle Seminare zu besuchen und die Ausbildung zur ärztlich geprüften Gesundheitsberaterin abzuschließen.
    Ich habe Jahrzehntelang nicht die Schulbank gedrückt und habe etwas Bedenken, ob da in die grauen Zellen noch was reingeht und es ist eine echte Herausforderung für mich!
    Ich bin mal gespannt, wie hoch die Durchfallquote zum Schluss ist!
    Liebe Grüße
    Sigrid

    • Hallo Sigrid,

      dankeschön für die Glückwünsche :-)!

      Wir haben gerade auf deiner Website ein bisschen gestöbert: An deinen veganen Kochkursen würden wir gerne auch einmal teilnehmen. Leider wäre die Anreise ziemlich weit…

      Bei den Seminaren fanden wir das viele Sitzen ungewohnt. Das hat uns an unsere Studienzeit zurückerinnert ;-). Wenn du dich gut vorbereitest, sollten die Prüfungen kein Problem sein. Allerdings könnte das Essen für dich eine Herausforderung sein, da im Bruker-Haus zwar vollwertig tiereiweißfrei, aber nicht vegan gekocht wird.

      Liebe Grüße

  11. Hallo Ihr zwei!

    Interessant, was Ihr da alles erlebt habt. Ich lese immer wieder im „Gesundheitsberater“ über diese Ausbildung und frage mich immer immer wieder „soll ich oder soll ich nicht?“. Ich finde alles was „brukerisch“ ist, super interessant, lese ein Buch nach dem anderen…

    Könnt Ihr denn Euer erlangtes Wissen beruflich einsetzen oder habt Ihr Euch selbständig gemacht als Gesundheitsberater? Oder habt Ihr diese Seminare „nur für euch“ gemacht?

    Ich glaube, ich mach es………………………………… ;-))

    LG
    Vanessa

    • Hallo Vanessa,
      das klingt schwer danach, dass die Ausbildung etwas für dich ist :-). Im Vorfeld waren wir uns auch nicht so sicher – haben unsere Entscheidung aber nicht bereut.

      Das Gute an der Gesundheitsberaterausbildung bei der GGB, dass du erst einmal durchs Grundlagenseminar in die Ausbildung hinein schnupperst. Danach kannst du dann entscheiden, ob du weitermachen möchtest. Du musst also im Gegensatz zu anderen Anbietern nicht die ganze Ausbildung sofort buchen.

      Was wir besonders schön fanden, dass wir durch die Ausbildung ein paar Freundschaften geschlossen haben.

      Unsere Selbständigkeit steht kurz bevor. Bislang haben wir bspw. schon Kochkurse an der VHS gegeben. Anfang dieses Jahres wollen wir zudem offiziell Gesundheitsberatung anbieten. Durch die Geburt unsere Tochter haben wir das letzte Jahr aber lieber etwas ruhiger angehen lassen. Denn die Kleine hat unser Leben schon recht gut durcheinandergewirbelt ;-).

      Liebe Grüße

  12. Liebe Melanie, lieber Sönke!
    Ich bin im letzten Herbst ganz zufällig auf eurer Seite gelandet als ich über Google ein Rezept für einen Salat mit Birnen und roter Bete gesucht habe. Diesem Salat und euch habe ich sozusagen zu verdanken, dass ich auf die Vollwertkost aufmerksam wurde und meine Ernährung umgestellt habe. Meine Allergien werden seitdem stetig besser und belasten mich weniger. Da ich das Thema mittlerweile so spannend finde, habe ich mich weiter informiert und mich gestern zum Grundlagenseminar in Lahnstein für Anfang des nächsten Jahres angemeldet.
    Ich bin schon sehr gespannt und danke euch herzlich für diesen Erfahrungsbericht und all die anderen hilfreichen Informationen und Rezepte auf eurem Blog!
    Liebe Grüße,
    Lea

    • Liebe Lea,
      wow, das klingt ja gut! Freuen uns riesig, dass wir dich so inspirieren konnten und es dir besser geht. Wünschen dir ganz viel Spaß beim Grundlagenseminar!

      Liebe Grüße

  13. Hallo Melanie, Hallo Sönke,

    ich bin für das Abschlussseminar im Januar 2016 angemeldet muss zugeben etwas nervös zu sein.
    Meine letzte Prüfungssituation liegt schon einige Zeit zurück. Pflichtlektüre für das Abschlussseminar hab ich schon durch. Die Frage ist halt, gibt es von euch einen Tipp zur Prüfung, was unbedingt sitzen muss oder einen Schwerpunkt der besonders gebüffelt werden sollte? Wenn ihr hier nichts verraten könnt ist das natürlich ok. Hab nur gedacht wer nicht fragt bekommt auch keine Antwort.

    Eure Seite find ich klasse auch wie ihr mit den Lieben in eurem Blog umgeht und antwortet.

    Viele Grüße
    Thomas

    • Hallo Thomas,
      wir waren auch ziemlich nervös vor der Prüfung. Tatsächlich lief die Prüfung dann aber super bei uns. Schwerpunkt waren eindeutig Ernährungsthemen.

      Bei uns wurden die ganzen Basissachen abgefragt wie bspw. die drei Krankheitsursachen, die 9 Gruppen ernährungsbedingter Zivilsationskrankheiten, die 5 Säulen der Kneipptherapie, Fabrikzuckerarten, welche Nahrungsmittel können Frischkost/Vollwertkost unverträglich machen, welche essentiellen Aminosäuren gibt es usw.. Außerdem ist es gut die Einfach- und Zweifachzucker mit ihren verschiedenen Namen zu kennen. Auch Vitamin B1 und die ein oder andere ungesättigte Fettsäure mit Namen zu kennen, ist nicht verkehrt. Zudem wurden erstaunlich viele Forscher abgefragt (wer sie waren und was sie gemacht haben). Die Multiple Choice Fragen waren teilweise etwas tricky. Da mussten wir genau lesen, was wirklich gemeint war.

      Die Prüfung ist auf jeden Fall zu schaffen, wenn man sich gut vorbereitet hat. Drücken dir die Daumen!

      Viele Grüße

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