Unsere Maßnahme gegen zu viele Äpfel: Apfelkuchen “Florentinerart”

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Irgendwie war der Sommer viel zu schnell vorbei. Aber wir konzentrieren uns auf die schönen Aspekte vom Herbst: die Ernte. Unsere beiden Spätapfelbäume tragen dieses Jahr wieder super. Auch unserem Gartennachbarn geht es mit seinem Apfelbaum ähnlich. Er hat uns schon angeboten, dass wir seine restlichen Äpfel pflücken können. Dann gibt es in unserer Nähe noch eine Streuobstwiese und Freunde haben einen großen Garten mit vielen Obst- und Apfelbäumen, wo wir ernten können. Die Auswahl an Apfelsorten, die es nicht im Laden zu kaufen gibt, ist also gerade riesig bei uns.

Im Keller haben wir zum Glück einige Apfelstiegen, um etliche Kilo Äpfel lagern zu können. (Besonders schöne Stiegen haben wir letztes Jahr bei der Lebenshilfe Lemgo e.V. erstanden.) Trotz Einlagern bleiben aber noch Berge von Äpfeln, die schnell verarbeitet und gegessen werden wollen. Im Moment essen wir also wirklich viele Äpfel :-).
Apfelkuchen "Florentinerart"
Eine schöne Verwendung für die Apfelschwemme ist natürlich ein leckerer Apfelkuchen. Ein schnelles und flexibles Kuchenrezept, das es auch in unserem Kaffeeklatsch Kochkurs gab, wollen wir euch heute vorstellen.

Schnelles Rezept

Das Rezept für den Kuchen haben wir dieses Jahr beim Aufbauseminar im Rahmen unserer Gesundheitsberaterausbildung kennengelernt. Im Original stammt es aus dem Buch “Biologisch Kochen und Backen” von Helma Danner. Wie auch die schnellen Vollkornbrötchen wurde das Rezept von der Gesundheitsberaterin Doris Bramke auf Geschwindigkeit optimiert. Ein wenig haben wir den Kuchen aber auch selbst noch an unseren Geschmack angepasst. Wir nehmen z.B. weniger Teig für ein Blech und haben die Menge des Mandelbelags erhöht. Kuchen mit dünnem Teig und mehr Belag finden wir einfach leckerer :-).

Das Schöne ist, dass sich der Kuchen super schnell zubereiten lässt. Es reicht den Hefeteig lediglich gut durchzukneten. Ohne ihn gehen zu lassen, wird er danach sofort auf dem Backblech verteilt. Bevor es dann in den Ofen geht, kommen nur noch Obst und ein Mandel-Honig-Sahne-Guss darauf.

Der Apfelkuchen schmeckt bereits frisch gebacken lecker. Aber auch am nächsten bzw. übernächsten Tag ist er noch schön saftig. Den Kuchen finden wir pur schon gut, aber auch mit einer großen Portion Honig-Sahne ist er nicht zu verschmähen :-).
Apfelkuchen "Florentinerart"

Auch für Nicht-Vollwertköstler geeignet

Manchmal hören wir das Vorurteil vollwertige Kuchen würde nach Staub schmecken und seien viel zu trocken und unsüß. Auf dieses Kuchenrezept kann das allerdings nicht zutreffen. So oft wie wir diesen Kuchen schon für Nicht-Vollwertköstler gebacken und positive Rückmeldungen erhalten haben ;-). Jedesmal wurde ordentlich zugegriffen: Im Büro hatten unsere Kollegen schon vor dem Mittag den größten Teil vom Kuchen verputzt und manche Besucher beim Tag der Offenen Tür in der VHS Osnabrück kamen sogar noch einmal zu unserem Stand, um ein zweites Stück Kuchen zu stibitzen ;-).

Vielleicht mundet der Kuchen durch einen kleinen Trick so gut: Damit der Teig nämlich etwas heller wird und nicht mehr ganz so “vollkornig” aussieht, verwenden wir gerne zur Hälfte frisch gemahlenes Kamutmehl. So schöpfen selbst Menschen mit unschönen Vollkornerfahrungen keinen Verdacht, dass es sich um gesunden Vollkornkuchen handelt ;-). Wenn ihr kein Kamut da habt, könnt ihr das Kamutmehl natürlich auch vollständig gegen Dinkel- oder Weizenvollkornmehl ersetzen. Der Kuchen schmeckt genauso lecker, nur die Teigfarbe wird dann nicht so schön hell golden.

Apfelkuchen “Florentinerart”

für 1 Backblech (ca. 30 cm x 37 cm (innen))

Teig

½ Würfel frische Bio-Hefe
90 ml lauwarmes Wasser
175 g Kamutvollkornmehl, frisch gemahlen
175 g Dinkel– oder Weizenvollkornmehl, frisch gemahlen
90 ml Sahne
50 g weiche Butter
50 g Honig
1 Prise Salz

Belag

ca. 1 kg Äpfel, in dünne Scheiben geschnitten

Mandelbelag

110 ml Sahne
60 g Butter
70 g Honig
1 Messerspitze gemahlene Vanilleschote
1 Messerspitze (oder mehr) Zimt
200 g Mandelblättchen

Optional

mit frisch geschlagener Honig-Sahne servieren

  1. Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen.
  2. Das Vollkornmehl in eine große Rührschüssel geben und die in Wasser aufgelöste Hefe dazu geben. Sahne, Butter, Honig und 1 Prise Salz ergänzen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  3. Ein Backblech mit Butter einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig auf dem Backblech gleichmäßig verteilen.
  4. Die Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und längs in dünne Scheiben schneiden.
  5. Die klein geschnittenen Äpfel schuppenförmig auf dem Teig verteilen. (Die Äpfel sollten sich überlappen.)
  6. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  7. Für den Mandelbelag Sahne, Butter und Honig in einen kleinen Topf geben. Auf dem Herd vorsichtig erhitzen, bis Butter und Honig flüssig werden (nicht zum Kochen bringen). Vanilleschote, Zimt und Mandelblättchen hinzufügen und alles gut vermengen.
  8. Den Mandelbelag gleichmäßig über die Äpfel verteilen.
  9. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen. Nach ca. 15 Minuten kontrollieren, wie braun der Mandelbelag ist. Mit Alufolie oder Backpapier abdecken, damit der Belag nicht verbrennt.

Honig-Sahne

200 ml Sahne
1 EL flüssiger Honig
1 Messerspitze gemahlene Vanilleschote

  1. Honig und gemahlene Vanilleschote zur Sahne geben und steif schlagen.

Hinweis:
Falls der Honig zu fest sein sollte, den Honig vorher vorsichtig im Wasserbad erwärmen.

54 Kommentare

  1. WOW, der Kuchen sieht so was von lecker aus, das Rezept habe ich mir sofort notiert, die Äpfel liegen in einer Kiste bereit und die übrigen Zutaten habe ich sowieso immer parat.
    Es kann los gehen!
    Euer Trick ist klasse, es ist wirklich so.
    Ich werde auf meinem Blog http://landschick.blogspot.de/ berichten. Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen.
    Viele Grüsse
    Marion

  2. klingt wirklich sehr lecker! aber was ich nicht verstehe: bruker rät ab von gekochtem obst, wieso werden dann kuchen mit obst (ist ja dann auch eine art gekocht) gebacken?

    • Dr. Bruker riet vor allem Magen-, Darm-, Gallen- und Leberempfindlichen Personen gekochtes Obst zu meiden. Wenn es vertragen wird, spricht nichts gegen ein Stück Obstkuchen – wenn dieser “ab und zu” gegessen wird. Jeden Tag Kuchen zu essen, auch wenn er vollwertig ist, wäre sicher zu viel des Guten ;-).

  3. Schönes Rezept, Kamut- , Dinkel- und Weizenvollkornmehl! Eine Mischung die es in sich hat. Vielen Dank LG Michael

    • Gern geschehen :-). Der einzige Nachteil von Kamut ist der Preis. Kamut kostet in unserem Bioladen 4-mal so viel wie Weizen bzw. doppelt so viel wie Dinkel.

      Liebe Grüße

  4. Hallo,
    das Rezept liest sich sehr gut. Jetzt habe ich jedoch das Problem, dass meine Tochter keinen Honig mag.
    Gibt es eine vollwertige Alternative?

    Noch eine andere Frage, wie bewahrt ihr die Äpfel in den Stiegen auf, müssen sie gewendet werden?
    Viele Grüße
    Sperling

    • Hallo Sperling,
      beim Honig sind die Geschmacksrichtungen äußerst verschieden. Manche Sorten wie Buchweizenhonig mögen wir auch nicht. Andere lieben diese kräftige Sorte dafür gerade zu. Vielleicht hast du mit einer milden Sorte mehr Glück bei deiner Tochter. Hast du schon mal Akazienhonig probiert? Wobei wir Honig auch nicht pur auf Brot mögen, aber als Süßungsmittel fällt der eigentlich nicht so auf. Ohne Honig wird es schwierig. Denn im Prinzip hast du neben Honig nur süße Früchte, frische Datteln oder ggf. Trockenfrüchte als vollwertige Süßungsalternativen zur Auswahl. Das heißt, du könntest versuchen den Kuchen mit pürierten (Medjoul) Datteln zu backen. Datteln sind nicht ganz so süß wie Honig, so dass du die Menge etwas erhöhen solltest. Agavendicksaft ist leider sehr stark konzentriert und gefiltert. Den können wir aus gesundheitlicher Sicht daher nicht empfehlen.

      Die Äpfel legen wir einfach in die Holzstiegen. Wir versuchen keine Falläpfel zu nehmen und inspizieren die Äpfel vor dem Lagern auf eventuelle Druckstellen. Die Äpfel drehen wir nicht regelmäßig, aber gucken sie immer mal wieder durch, ob vielleicht doch einer schlecht geworden ist.

      Liebe Grüße und viel Erfolg mit dem Kuchen!

  5. Hallo Melanie und Sönke,

    könnt ihr mir bitte sagen, wie groß euer Backblech ist? Ich habe den Kuchen am Wochenende gebacken und bin mit euren Mengenangaben mit meinem Backblech nicht zurecht gekommen.

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Hallo Sabine,
      haben unser Backblech gerade vermessen: Es hat die Maße 36 cm x 42 cm (außen) bzw. 30 cm x 37 cm (innen). Dies müssten die normalen Maße eines Kuchenblechs sein. Bei unserem VHS-Kochkurs in der Schulküche hat das auch gut hingehauen. Wie groß ist dein Backblech?

      Liebe Grüße

      • Hallo Ihr beiden,
        mein Bacbblech ist wirklich etwas größer (33×41 cm innen/ 37x45cm außen) und die von mir frei gelassene Fläche entspricht ungefähr dem, was die Größe ausmacht. Also werde ich das nächste Mal mehr Teig und „Guss“ machen. Vielen Dank für die Lösung des Problems.
        Herzliche Grüße
        Sabine

        • Hallo Sabine,

          gut zu wissen, dass es so unterschiedlich große Backbleche gibt. Wir haben gerade einen entsprechenden Hinweis im Rezept ergänzt, damit sich nicht noch mehr Leserinnen und Leser bei der Zubereitung wundern.

          Liebe Grüße

  6. Hallo Melanie und Sönke,

    habe gestern den Kuchen gebacken und meinen Söhnen,welche heute zu Besuch waren,hat der Kuchen sehr gut geschmeckt.Nach dem ersten Stück habe ich ihnen gesagt,das es ein Vollwertkuchen ist,aber sie waren begeistert.Nur mein Männe nicht,der hat sich dann lieber an den Kuchen von „Normal“Bäcker gehalten.
    Den werde ich sicher nochmal backen.

    liebe Grüße
    Esmeralde

    • Hallo Esmeralde,

      etwas schade, dass dein Mann Vollkornkuchen-resistent ist. Freuen uns, dass es deinen Söhnen geschmeckt hat :-).

      Liebe Grüße

  7. Hallo,

    ich habe gestern euren Apfelkuchen gebacken. Statt eines Backbleches habe ich eine Springform genommen (mengenmäßig passten 2/3 des Rezepts perfekt). Der Kuchen war superlecker und kam bei Nichtvollwertlern, die jedoch gegenüber Vollkorn nicht unaufgeschlossen sind, sehr gut an. Demnächst will ich ihn noch an einer eher wählerischen Geburtstagsgesellschaft testen – ich werde berichten 😀

    Liebe Grüße und danke für das Rezept,

    Anne

    • Hallo Anne,

      freuen uns, dass der Kuchen allen gemundet hat :-). Vielen Dank für die Mengenangabe für eine Springform.

      Wünschen dir viel Erfolg beim Test für deine wählerischen Geburtstagsgäste :-)!

  8. Und schwupp habe ich beim Studium dieses Beitrages was neues gelernt – Kamutvollkornmehl. Bisher habe ich davon noch nichts gehört. Muß ich mal schlau lesen 🙂
    Die Bilder sehen aber lecker aus auch wenn es ein Vollkornteig ist!

    Gruß,
    Jens

    • Vielen Dank :-). Kamut ist schon ein praktisches und leckeres Getreide. Der große Nachteil ist allerdings der Preis. Bei uns im Bioladen kostet Kamut doppelt soviel wie Dinkel- bzw. viermal soviel wie Weizenkörner.

      Liebe Grüße

  9. Heute nachgebacken und unserer alles andere als vollwertig lebenden Verwandtschaft zum Kaffee angeboten. Es waren alle total begeistert!
    Wie immer bei euren Rezepten bin ich fasziniert, wie großartig eure Mengenangaben passen. Ein ganz großes Lob hierfür und danke für das tolle Rezept- der perfekte „Kompromiss“, wenn man für Nicht-Vollwertköstler backt.

    • Hallo Jule,
      super, vielen Dank für dein großes Lob :-). Wir freuen uns riesig, dass der Kuchen so gut bei der Nicht-Vollwertköstler Verwandtschaft angekommen ist.

      Liebe Grüße

  10. Hallo ihr zwei,

    kann man die Sahne in eurem Rezept auch gegen was anderes austauschen, z.B. Milch? Oder gar ganz weg lassen? Meint ihr, das wird was?

    Liebe Grüße

    • Hallo Sarah,

      im Teig lässt sich die Sahne sicherlich gut durch Milch ersetzen. Beim Belag sind wir uns da nicht so sicher. Zum einen ist Sahne etwas dickflüssiger und zum anderen durch den höheren Fettanteil auch Geschmacksträger.

      Liebe Grüße

  11. Hallo Ihr Zwei!
    Zuerst danke für Euren tollen Blog: die Rezepte und Bilder sind sehr schön, die zusätzlichen Informationen nützlich. Ich werde in Zukunft auf jeden Fall regelmäßig vorbeischauen.
    Heute habe ich Euren Apfelkuchen gebacken, alles hat gepasst, nur die Mandeln haben nicht gereicht, ich habe einfach noch 100g ergänzt. Wahrscheinlich ist mein Blech auch größer.Bevor gleich die Gäste kommen, habe ich ein Stück zur Probe gegessen: Köstlich! Ich bin gespannt, was der Besuch sagt.

    Liebe Grüße

  12. Hallo ihr beiden,
    Habt ihr vll auch ein leckeres Wagfelrezept, das nicht zu vollwertig aussieht/ schmeckt.
    Ich hab am Wochenende eins probiert, das leider auf allgemeine Ablehnung gestoßen ist.
    VG Miriam

    • Hallo Miriam,
      ein schönes Waffelrezept haben wir leider noch nicht. Wir haben uns zufällig gerade ein Waffeleisen von Melanies Mum ausgeliehen, aber leider noch keine Zeit gefunden, damit zu experimentieren. Im Vollwert-Forum haben wir folgendes Rezept entdeckt, das wir vermutlich als erstes ausprobieren wollen:
      http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/viewtopic.php?f=19&t=8993

      Wenn du die Waffeln trotz Vollkorn relativ hell haben möchtest, könntest du wie beim Apfelkuchen zur Hälfte Kamut verwenden.

      Liebe Grüße

  13. Hallo ihr zwei,
    ein dickes Lob, der Kuchen ist wirklich sehr lecker!!! 🙂
    Ich habe ⅔ des Rezepts für meine Brownie-Form verwendet – von der Teigmenge her war das okay,
    für den Belag sind 670 g Äpfel allerdings zu viel. Ich denke, dass 500g auch reichen würden.
    Ich freue mich schon auf’s Austesten eurer anderen Rezepte. 🙂
    Liebe Grüße & schönes Wochenende
    Schwertlilie79

  14. hallo ihr beiden,

    mit gelbmehlweizen wird es auch schön hell und der ist günstiger als kamut zu haben.
    von den backeigenschaften top, ebenso vom geschmack.
    gerade toastbrot wird auch gut damit.

    grüsse safran

  15. Hallo ihr Beiden,

    da Kamut aus Kanada kommt und dort sehr viel GVO angebaut wird, bin ich immer etwas skeptisch und zurückhaltend bei der Verwendung, auch wenn es Bio-Kamut ist.
    Habt ihr da nähere Informationen darüber oder schon mal bei Davert nachgefragt?
    Bio-Hartweizen aus Italien ist dann meine Alternative, weiß aber auch über dessen Anbau nicht wirklich etwas.

    LG Roswitha

    • Hallo Roswitha,
      bislang wird kein gentechnisch-veränderter Kamut angebaut (siehe http://www.kamut.com/de/trademark.html ). Aber auszuschließen ist es natürlich nicht, dass dies bei Kamut auch noch irgendwann geschieht…

      Die Idee von Safran (siehe Kommentar über deinen) Gelbweizen statt Kamut zu verwenden, wollen wir auch mal ausprobieren.

      Liebe Grüße

      • Hallo ihr Beiden,

        ich nehme statt Kamut oft Hartweizen, nicht Gelbmehlweizen. Da es sich bei diesem, so weit ich weiß,
        um einen Weichweizen (hohe Stärke/Mehlgehalte) handelt, hat er nicht die Eigenschaften (kleberstark) wie ein Grießweizen (Kamut/Hartweizen/Emmer). Ich nehme aber auch öfters Kamut, er schmeckt feiner.

        Über Safran habe ich diesbezügl. nichts geschrieben!?
        Danke für den Link, ich werde gleich mal nachlesen:)

        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
        Roswitha

  16. Hallo,

    sorry Missverständnis geklärt!
    Safran, Gelbmehlweizen usw.:)

    Die Links zu Kamut und Backpulver sind sehr informativ.
    Danke!

    LG Roswitha

  17. Hi
    Ich habe mal ne generelle Frage zu der Messerpsitze gemahlene Vanilleschote/oder Vanilleschoten verarbeiten im Allgemeinen:
    Kauft ihr ein Pulver oder mahlt ihr ganze Schoten selbst und bewahrt diese im Schraubglas auf? Ich finde beim Auskratzen bleibt immer so viel in der Schote hanegen aber groessere Teile gehaechselte Vanilleschote inkl. Vanillemark haben auch einen Eigengeschmack.
    Fuer einen Tipp bin cih dankbar!
    Gruss, Laura

    • Hallo Laura,
      wir kaufen fertig gemahlene Vanilleschote im Bioladen, da es uns etwas zu müsig ist, jedesmal die Vanilleschoten auszukratzen und wir Vanille recht oft verwenden. Gerade haben wir “Bourbon Vanille gemahlen” von Rapunzel da, die nur aus gemahlenen Schoten besteht.

      Liebe Grüße

  18. Hallo ihr drei,
    meine Mutter hat heute euren Apfelkuchen mit einer kleinen Variation nachgebacken: statt Kamut hat sie aus Versehen die Tüte mit dem Vollkornreis erwischt… 😉
    Der Kuchen schmeckt trotzdem superlecker, nur der Boden wäre wahrscheinlich mit Kamut etwas knuspriger geworden.
    Liebe Grüße aus Regensburg 🙂

    • Ups! Super, dass der Kuchen trotzdem gelungen ist.

      Liebe Grüße nach Regensburg, wo wir auch mal hinreisen wollen :-).

  19. Habe gestern zum Weihnachtskaffee erstmals Euer Rezept ausprobiert – wirklich köstlich.Allerdings habe ich nur 2/3 der Mengenangaben (für eine Springform) genommen, ist ein toller dünner Boden geworden. Da ich keine Mandeln mehr hatte, habe ich einfach schnell Walnüsse gehackt, schmeckt auch super!

  20. Eine köstlich vollwertige Backidee! Und eure Fotos sehen auch sehr ansprechend aus, so dass man am liebsten hinein beißen möchte. Ich klicke mich nun noch ein wenig durch euren schönen Blog.
    Viele Grüße Julia von http://www.habe-ich-selbstgemacht.de

  21. Hallo ihr beiden,
    habe gerade euren interessanten vollwertigen Apfelkuchen entdeckt und möchte ihn nächstes Wochenende nachbacken, dann kommen die 2 Geschwister von meinem Mann zu Besuch, die nur vollwertiges gewohnt sind und auch keinen Haushaltszucker essen. Da aber nun Sommer- und nicht die Zeit für Äpfel ist, meint ihr ein anderes Obst ginge auch……..Aprikosen oder Kirschen? Oder wird das zu süß?
    Und noch ne Frage: Ich kann mir nicht vorstellen, wie man den noch nicht-gegangenen Hefeteig aufs Blech kriegt, ist der nicht klebrig ohne Ende und reißt sofort?

    Liebe Grüße und Danke
    Rheinperle

    • Das schöne an dem Rezept ist, dass sich statt Äpfeln auch anderes Obst verwenden lässt. Mit Kirschen oder Aprikosen ist der Kuchen bestimmt auch sehr lecker.
      Bei uns lässt sich der nicht gegangene Hefeteig prima auf dem Backblech verteilen.

      Liebe Grüße

      • Hallo ihr,

        ich habe den Kuchen für meine Kolleginnen gemacht zum Geburtstag.
        Obwohl da niemand außer mir Vollwert ißt, hat er allen gut geschmeckt.
        Sie wissen alle, dass es kein Kuchen mit Weißmehl und Zucker ist, wenn ich den mitbringe. Ein Stück ist über, das esse ich morgen.
        Danke fürs schöne Rezept.

        Bei mir hat der Teig genau für ein Blech der Größe 24×36 cm gepaßt (kann man so kaufen, mit Transportdeckel) .
        Das Verteilen vom Teig ging auch einfach.

  22. Liebe Melanie, lieber Sönke,

    dieses Apfelkuchenrezept ist DER Knaller! Er schmeckt fantastisch und sieht auch noch gut aus, also nicht zu „öko“, ihr wisst was ich meine. Durch das Kamutmehl.
    Ich hab es vorgestern auch mal mit Pflaumen probiert statt mit Äpfeln. Sehr, sehr lecker 🙂
    Ich hab Euren Blog schon oft weiter empfohlen und ich lese Euch sehr gerne. Macht weiter so!

    Der vorgestellte Hefeteig in diesem Rezept könnte bestimmt auch gut&gerne ein Stockbrotteig sein-was meint Ihr? Vielleicht mit noch ein wenig mehr Honig.
    Es grüßt euch
    Cerstin

    • Hallo Cerstin,
      vielen Dank! 🙂 Fast hätte es den Kuchen letztes Wochenende mit Zwetschgen gegeben. Haben uns dann aber doch für Crumble entschieden. 😉

      Als Stockbrotteig können wir uns das Rezept auch gut vorstellen. Besonders wenn man, wie du vorschlägst, noch ein wenig Honig ergänzt.

      Liebe Grüße

  23. Liebe Melanie, lieber Sönke !

    Gestern hatte ich Gelegenheit den oben genannten vollwertigen Teig auf seine Stockbrotfähigkeit zu testen 🙂
    Und ich muß sagen, daß es gut geklappt hat: den Teig nicht zu dick an den Stock gemacht, denn die Hefe geht über der Glut nochmal auf, sonst wird`s zu schwer und könnte ins Feuer plumpsen…die Kinder haben den Teig auch gerne roh schon weggenascht 😉 Ich hab so ca. 80-90g Honig verwendet im Teig.
    Ich werde demnächst mal diesen Teig in eine Kastenform geben und schauen ob es auch ein Stuten-ähnliches Brot werden mag. Grade mein großer Sohn würde gerne mal wieder Stutenbrot essen- das handelsüblich ist ja alles andere als vollwertig..
    Ich mag Euren Blog sehr, macht weiter so!
    Liebe Grüße, Cerstin

    • Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Sommer! Da müssen wir unbedingt das Stockbrot ausprobieren, das haben wir früher geliebt. Lieben Dank fürs Ausprobieren und deine Tipps!

      Liebe Grüße

  24. Hallo Melanie und Sönke,
    heute beim Warten auf Dr. Birmanns erzählte mir eine sehr nette Saarlånderin von Eurem tollen Blog. …und ich schau: herzlichen Glückwunsch. ..gut gemacht, sehr sympathisch.
    Ich habe einen sehr extremen Hautausschlag entwickelt, vermutlich mir „angegessen“…nun erfahre ich nach höllischen Zeiten leise Heilungsansätze.
    Ich wohne unweit vom Brukerhaus und überglücklich auch nach Irrwegen dort hingefunden zu haben. Rasch war ich überzeugt: es ist der richtige Weg.
    Nun die Schwierigkeit zu sehen, wie die Freude u Mitmenschen darauf reagieren. Man grenzt sich ab, aus und muss mitansehen…..
    Wie wenig aufgeklärt sind wir.
    Die vielen Köche im Fernsehen könnten Gutes tun….
    will nicht abschweifen. …nur meinen ersten Gruß zu Euch schicken u ein dickes Lob!!

    • Vielen Dank für dein dickes Lob! Auch wir haben zunächst kritische Stimmen, besonders aus der Familie erleben müssen. Als dann aber die Erfolge eingetreten sind und z.B. Sönkes Allergien verschwunden sind, geschah nach und nach ein Umdenken. Jetzt ernähren sich unsere Familien von allein immer vollwertiger 🙂 .

      Wir versuche andere nicht zu belehren oder zu missionieren, das erzeugt nur unnötige Widerstände. Stattdessen versuchen wir einfach möglichst lecker & möglichst gesund zu kochen und so über den Geschmack zu überzeugen.

      Wir wünschen dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg bei deiner Heilung!

      Liebe Grüße

  25. Hallo ihr Lieben,
    ich liebe den Kuchen! Im Moment mein absoluter Favourit! Wollte ihn morgen backen, aber die Mutter von meinem Freund macht eine Blutgruppenernährung und darf keine Sahne.. ne Idee wie man die im Kuchen vollwertig ersetzen könnte, sodass wir beide ihn essen können?
    lg Alina

    • Hallo Alina,
      hmm, wir sind am Überlegen, ob der Kuchen mit Mandelmus als Sahnersatz funktioniert. Im Teig sicherlich. Da könntest du 1 TL Mandelmus und insgesamt 180 ml lauwarmes Wasser nehmen (mit dem Mandelmus vermixen).
      Beim Belag kannst du die Sahne weglassen. Das ist uns schon aus Versehen passiert 😉 , wobei wir mit Sahne den Belag besser fanden 🙂 .

      Liebe Grüße

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